steirischer herbst

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steirischer herbst –

Festival neuer Kunst

„Wir schaffen das. Über die Verschiebung kultureller Kartografien“ lautet das Leitmotiv des steirischen herbst 2016.

Immer wieder in seiner Geschichte hat sich der steirische herbst neu erfunden – eine amorphe Institution in progress, die sich von Jahr zu Jahr die Frage nach den eigenen Bedingungen und Notwendigkeiten als eigenwillige Plattform neuer Kunst stellt. Der steirische herbst ist als Festival in mancher Hinsicht besonders: Durch seine Vielstimmigkeit, durch die forcierte Kommunikation zwischen den verschiedenen künstlerischen Disziplinen, durch die Verschränkung von ästhetischen Positionen mit theoretischem Diskurs.

www.steirischerherbst.at

 

 

 

 

1-fever-room-08_by-chai-sirisApichatpong Weerasethakul, Fever Room © Chai Siris / Kick the Machine Films

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Apichatpong Weerasethakul (TH)

Fever Room

29/09 – 30/09/2016 Orpheum

Projiziertes Bewusstsein: Die erste Bühnenarbeit von Apichatpong Weerasethakul feiert beim steirischen herbst ihre Erstaufführung im deutschsprachigen Raum.

Wohl kein anderer Filmemacher schafft es so gut, ohne Gruseleffekte eine Stimmung von Mystik und Mysterium zu erzeugen wie Apichatpong Weerasethakul. Und doch sind die verstorbenen Ahnen und Traumgestalten, die in seinen Filmen herumgeistern, in unaufgeregter Art und Weise ganz nah an uns dran.

Noch einen Schritt näher zum Publikum macht Weerasethakul mit seiner allerersten Arbeit für den Theaterraum, indem er die Wahrnehmungsverhältnisse von Anfang an umdreht: Nachdem die Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Bühne Platz genommen haben, wird der Saal zu einer unheimlichen Projektionsfläche für berückende Überlagerungen von Realität und Fantasie. Jen und Itt, die Hauptcharaktere aus Weerasethakuls letztem Film „Cemetery of Splendour“, bevölkern auch diesen „Fever Room“. Sie treffen einander im Traum, wo ihre Erinnerungen mit denen des Regisseurs zu einer Fiktion verschmelzen. Dass seine Figuren in Traumwelten Zuflucht suchen, hat dabei auch einen politischen Hintergrund: Wegen seiner Militärdiktatur steht Thailand seit Jahren am Rande des Zusammenbruchs.

„Fever Room“ dokumentiert persönliche und Landesgeschichte so, als würde alles sehr bald verschwinden. Wie in „Cemetery of Splendour“ dient auch hier das Krankenhaus als Ort des Übergangs, der Transzendenz. Mit der Fortsetzung seines vielbeachteten Films in den dreidimensionalen Raum hat Apichatpong Weerasethekul erstmals und auf höchst unkonventionelle Art eine Bühnenarbeit geschaffen.

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1-late-night-1_by-vassilis-makrisBlitz Theatre Group, Late Night © Vassilis Makris

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Blitz Theatre Group (GR)

Late Night

Hugo Wolf Saal Leibnitz 30/09 – 01/09/2016

Das Ende der Welt auf Griechisch: Die Blitz Theatre Group tanzt auf den Trümmern Europas einen surrealen Totenwalzer voller schlichter Melancholie und feinem Humor.

Wenn alles zerfällt, kann man nur das Ende abwarten und sich irgendwie die Zeit vertreiben. Und warum nicht mit Tanz und Musik? In einer apokalyptischen Welt sind drei Frauen und drei Männer übriggeblieben, sie scheinen nur noch ihr abgetragenes Festtagsgewand und ihre Erinnerungen zu haben. In Fragmenten erzählen sie von damals, von einem europäischen Krieg, der so surreal wirkt wie die bunte Festbeleuchtung in dem heruntergekommenen Ballsaal, in dem sich die sechs eingefunden haben.

In Gedanken an glücklichere Zeiten ergehen sie sich in einem so atemberaubenden wie bedrückenden Abgesang auf Europa. Und sie tanzen. Einen Walzer nach dem anderen, als ginge es um ihr Leben, unterbrochen nur von eifrig vorgeführten Kunststücken. Worauf warten diese Menschen? Wonach suchen sie?

„Er denkt an Paris, das letzten November zerstört wurde“, heißt es einmal. Derlei beklemmend prophetische Assoziationen eines Europas, das durch Krieg, Terror und Anarchie geprägt ist, haben „Late Night“ zur großen Erfolgsproduktion der Blitz Theatre Group gemacht, mit der die griechische Company nun erstmals in Österreich zu sehen sein wird. Angeliki Papoulia, Christos Passalis und Giorgos Valaïs entwickeln seit 2004 im Kollektiv Theaterproduktionen, mit denen sie nach Antworten auf gesellschaftliche Fragen suchen. Oft spielt Musik dabei eine wichtige Rolle ‒ so auch in dieser zärtlich poetischen Dystopie im Dreivierteltakt. Es war sehr schön, Europa, es hat uns sehr gefreut

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1-state-1653_by-anders-linden Ingri Fiskdal / Jonas Corell Petersen, State © Anders Lindén

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Ingri Fiksdal (NO) / Jonas Corell Petersen (DK)

State

30/10 – 01/10/2016 Dom im Berg

Inspiriert von rituellen Tänzen machen sich Ingri Fiksdal und Jonas Corell Petersen mit ihrem Ensemble auf die Suche nach neuen Ritualen: in einer rhythmischen Erzählung aus Choreografie, Livemusik und Kostümen.

Welchen Einfluss haben Rituale auf den Staat und umgekehrt? Auf diese Frage erträumen die norwegische Choreografin Ingri Fiksdal und der dänische Regisseur Jonas Corell Petersen eine atmosphärisch dichte Antwort. In „State“ entwirft und sucht eine kleine, neue Gemeinschaft von Menschen bislang unbekannte Mythologien und Rituale, Tänze und Kostüme, erinnert sich dabei aber durchaus an die alten, verlorenen Kulturen.

Ingri Fiksdal beschäftigt sich in ihrer Arbeit oft mit Wahrnehmung und Affekt. Ihre neueste Produktion „State“, die beim steirischen herbst uraufgeführt wird, versammelt fünf Tänzerinnen und Tänzer in einer Choreografie an der Schnittstelle zwischen Konzert und Performance. Vier neuartige Instrumente, eigens für den vom Noise-Musiker Lasse Marhaug komponierten Score entwickelt, schaffen einen einzigartigen Sound. Und die vielschichtigen Kostüme des international akklamierten dänischen Modedesigners Henrik Vibskov nehmen den ganzen Raum ein und fungieren auch als Bühnenbild.

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Layout 1Body Luggage ©  Anton Josef Trčka / Antios (Hilde Holger, ca. 1938)

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Body Luggage

Migration von Gesten

herbst – Ausstellung

24/09 – 08/01/2017 Kunsthaus Graz

Die diesjährige herbst-Ausstellung beschäftigt sich mit grenzüberschreitender Migration von Zeichen, mit Körpersprache als kulturelle Ausdrucksform – auch wenn sie das einzige Gepäck ist, das wir über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg mit uns tragen können.Wenn Menschen auf der Flucht alles weggenommen werden kann, wird der Körper zum Archiv, sind Erfahrungen und Erinnerungen in den Körper selbst eingeschrieben. Alles, was man erlebt hat, was man ist und was man war, ist eingeschrieben in diesem eigenen Körper, den man nicht ablegen kann. Wie manifestiert sich dieses „Material“ in Gemälden, Fotografien, Installationen, Video, Performance oder Tanz, wenn es von Künstlerinnen und Künstlern wieder hervorgeholt und bearbeitet wird?

Mit historischen Beispielen und zeitgenössischen Positionen zeigt „Body Luggage“, wie immaterielles Gepäck dem Körper eingeschrieben ist: Erinnerungen, Traditionen und Körpersprache – von der Grußgeste bis zu künstlerischen Ausdrucksformen – gehen auch in Extremsituationen wie Verfolgung oder Flucht nicht verloren.

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Julian Hetzel, Schuldfabrik  © ben and martin photography

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Julian Hetzel (NL/DE)

Schuldfabrik

24/09 – 02/10/2016

Wie schlagen wir aus Schuld Kapital? Können wir sie überhaupt loswerden? In einem installativen Parcours geht Julian Hetzel dem Begriff der Schuld auf den Grund. Pointiert und überraschend zeigt er vielfältige Arten des Ablasshandels zwischen Schönheitsklinik und Seifenproduktion.
Schuld und Schulden – diese Begriffe sind untrennbar miteinander verbunden: Die Schuld als moralische, die Schulden als ökonomische Verpflichtung vervielfältigen einander gegenseitig. Julian Hetzels „Schuldfabrik“ erforscht diesen Konflikt und die Tatsache, dass wir schon bei der Geburt einen Rucksack an historischen oder religiösen Ereignissen umgehängt bekommen – eine Kollektivschuld, die wir nicht selbst verursacht haben.
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secession-thea-djordjadze-to-be-in-an-upright-position-on-the-feet-studio-visit-secession-2016-foto-sophie-thun_01-544x408 Thea Djordjadze, To be in an upright position on feet (studio visit), Ausstellungsansicht Secession 2016 Sophie Thun

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Thea Djordjadze

To be in an upright position on the feet (studio visit).

08/09 – 01/11/2016 Secession

Thea Djordjadze schafft raumgreifende Installationen, die sie stets in situ als direkte Reaktion auf den sie umgebenden Raum entwickelt. Als Ausgangspunkt erkundet sie erst die spezifischen Qualitäten eines Ausstellungsraums, um mit ihren Arbeiten die Wahrnehmung und mögliche Lesarten der räumlichen Gegebenheiten auf subtile Weise zu transformieren. Ihre künstlerische Praxis ist als Prozess des fortdauernden Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von vorhandenen und neuen Objekten zu verstehen. Das Provisorium – die temporäre Lösung oder Formfindung –, das wieder verworfen oder ersetzt wird und das stets einen Übergang in sich trägt, ist charakteristisch für ihr Werk, oder konkreter noch: wird selbst zum Werk.
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kl-Yto-Barrada_Faux-départ-2015_film-still_02-1-361x270Yto Barrada, Faux départ (False start), 2015, Filmstill. Courtesy: Yto Barrada, Faux Guides, Ausstellungsansicht Galerie Sfeir-Semler Beirut 

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Yto Barrada

The Sample Book

07/09 – 01/11/2016 Secession

Seit A Life Full of Holes: The Strait Project (1998–2004) erkundet Yto Barrada die Verhältnisse in ihrer Heimatstadt Tanger – und in Marokko im Allgemeinen – vor dem Hintergrund des globalen politischen und wirtschaftlichen Wandels. Sie nähert sich dabei ihrem Gegenstand aus überraschenden Blickwinkeln, „durch die Hintertür“ – und stets mit Empathie, feinem Sinn für Nuancen und Humor.

In der neuen Werkgruppe für ihre Ausstellung The Sample Book in der Secession verfolgt Barrada die Themen ihrer Arbeit der letzten Jahre weiter, in der sie sich mit Fossilien, Museologie und Naturgeschichte befasst. Die Schau verbindet ihren jüngsten Film, Faux départ (2015), mit Fotogrammen, Textilien und Skulpturen, in denen die Künstlerin Anregungen aus weit auseinanderliegenden Bereichen wie traditionellem Handwerk und wissenschaftlicher Bildgebung verarbeitet.

www.secession.at

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Stephen Shore U.S. I, Arundel, Maine, Maine, June 17, 1974 © Stephen Shore

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Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN

30/06/2016 – 31/10/2016 Pinakothek der Moderne

Mit »New Topographics. Photographs of a Man-Altered Landscape« etabliert sich 1975 eine neue künstlerische Haltung innerhalb der amerikanischen Fotografie, in deren
Mittelpunkt die vom Menschen veränderte Landschaft und deren Beschreibung mittels einer sachlichen, gleichermaßen analytisch wie urteilsfreien Bildsprache steht. Zu ihren
Protagonisten zählen nicht nur die heute bereits als Klassiker geltenden Fotografen Lewis Baltz, Robert Adams und Stephen Shore, sondern auch Bernd und Hilla Becher, die als einzige europäische Vertreter an dieser wegweisenden Ausstellung beteiligt waren. Ausgehend von frühen ikonischen Werken spannt die rund 130 Werke umfassende Präsentation den Bogen bis zur deutschen Fotografie der 1990er Jahre (Joachim Brohm) und ergänzt diese um einige aktuelle Positionen (Sven Johne), die erst kürzlich für die Sammlung erworben werden konnten. Alle Werke sind der Tradition und Erneuerung eines dokumentarischen Stils verpflichtet, der sich mit dem Status quo wie dem Wandel urbaner, suburbaner und ländlicher Lebensräume auseinandersetzt und die Spuren nachzeichnet, die Zeit und Geschichte eingeschrieben haben.

www.pinakothek.de

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P.RPipilotti Rist Himalaya Goldsteins Stube, 1998/99 erworben durch: PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne for the Sammlung Moderne Kunst © Pipilotti Rist

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RESET. PIPILOTTI RIST – HIMALAYA GOLDSTEINS STUBE

21/05 – 31/10/2016 Pinakothek der Moderne

Im Rahmen der Neupräsentation der Sammlung ist erstmals nach langer Zeit wieder eine der größten Rauminstallationen der Schweizer Videokünstlerin Pipilotti Rist (*1962) zu sehen. In »Himalaya Goldsteins Stube« verweben sich Alltagsmobiliar, Videoprojektionen, Licht und Musik zu einem assoziationsreichen Environment. Die sinnliche Stofflichkeit des Settings wird überlagert von flackernden Filmbildern, die aus Sesseln, Tischchen und Lampen heraus projiziert werden. Gleichsam spukartig geistern sie durch den Raum und durchdringen Dimensionen und Realitätsebenen. Innen- und Außenwelt, Öffentliches und Privates werden eins. 

www.pinakotek.de

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1.278-1456390202© VG Bild-Kunst, Bonn 2016

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Thomas Hirschhorn – Doppelgarage

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In der »Doppelgarage« von Thomas Hirschhorn (*1957), einer Art Werkstatt oder Hobbykeller, werden fundamentale Kategorien menschlichen Fühlens und Handelns verhandelt: Gewalt und Gegengewalt, Rache und Versöhnung. Ausgangspunkt für die Entstehung des Werks sind die Ereignisse des 11. September 2001. Wie kaum ein anderes Werk der Gegenwartskunst spiegelt die »Doppelgarage« politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Abhängigkeiten und Widersprüche am Beginn des 21. Jahrhunderts in ihrer verwirrenden Komplexität wider.

www.pinakothek.de

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mumok_postkarte_02.inddRee Morton, Pleasures (Signs of Love), 1976 © Estate of Ree Morton, Courtesy Alexander and Bonin, New York; Photo: Joerg Lohs

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Painting 2.0

Malerei im Informationszeitalter

04/06 – 06/11/2016 mumok

Die Ausstellung Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter stellt das ungebrochene Interesse an zeitgenössischer Malerei und die stete Expansion digitaler Technologien in einen überraschenden historischen Zusammenhang: Sie zeichnet nach, wie sich bereits seit dem Beginn des Informationszeitalters in den 1960er-Jahren die fortschrittlichsten Ansätze der Malerei in produktiver Reibung mit der Massenkultur und ihren medialen Bedingungen entwickeln. Vom Aufkommen des Fernsehens bis zur sogenannten Internetrevolution ist es der Malerei stets gelungen, jene Mechanismen zu integrieren, die ihren Tod zu bedeuten schienen. Mit über 200 Kunstwerken von mehr als 100 Künstler_innen erzählt Painting 2.0 diese facettenreiche Geschichte der Malerei von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Die Malerei erweist sich dabei als eine Praxis, die – entgegen kanonischer Erzählungen – vor einer sich zunehmend mediatisierenden Lebenswelt nicht zurückschreckt, sondern ihre Herausforderungen vielmehr zu verhandeln sucht. Eine treibende Kraft dieser Entwicklung ist die Kollision der visuellen Codes des Spektakels mit den Spuren malerischer Expressivität. Painting 2.0 zeigt auf, dass die expressive Geste immer wieder mit dem Begehren verknüpft war, die virtuelle Welt des Informationszeitalters an den Erfahrungsraum des menschlichen Körpers rückzubinden. In der avancierten Malerei der letzten 50 Jahre sind die vermeintlichen Oppositionen von Humanem und Technischem, von Analogem und Digitalem aufs Engste miteinander verquickt.

www.mumok.at

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1._press_wernerhofmann_20erhausTV-Interview mit Werner Hofmann, 1960er-Jahre / Museum des 20. Jahrhunderts, Wien © mumok Archiv (Fotograf unbekannt/ unknown photographer)

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Wir Wegbereiter

Pioniere der Nachkriegsmoderne

12/05 – 05/03/2017 mumok

Mit der Sammlungspräsentation Wir Wegbereiter. Pioniere der Nachkriegsmoderne richtet das mumok den Fokus auf zwei charismatische Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens nach 1945: Viktor Matejka und Werner Hofmann. Als wichtige Impulsgeber im Wien der Nachkriegszeit sind beide eng mit dem mumok verbunden. Als Gründungsdirektor des ehemaligen Museums des 20. Jahrhunderts, heute mumok, legte Werner Hofmann (1928–2013) den Basisbestand des Hauses an, der in der Ausstellung in seiner Gesamtheit als Schaudepot zu sehen ist. Hofmann war im Wien der Nachkriegszeit der konsequenteste Vertreter der Idee der Moderne und sah in den Avantgarden der 1910er- und 1920er-Jahre die künstlerische Essenz des Jahrhunderts.

www.mumok.at

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JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room. Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

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1. 5282_118546Bildquelle: Pinakothek der Moderne

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Neues Sehen. Fotografien der 1920er und der 1930er Jahre

aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

01/03 – 30/09/2016 Pinakothek der Moderne

Mit der Radikalisierung seiner Formensprache etablierte sich das Medium Fotografie nach dem Ersten Weltkrieg als künstlerisches Ausdrucksmittel. Extreme Perspektivsichten, enge Bildausschnitte, starke Vergrößerungen, Nahaufnahmen und Fragmentierungen eröffneten einen neuen Blick auf die Welt, der unter dem Begriff »Neues Sehen« in die Geschichte der Fotografie einging. Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus den 1920er und 1930er Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray und Albert Renger-Patzsch aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.ll

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Walter Dahn / Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 / Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm / Seit 2008 Sammlung Michael und Eleonore Stoffel in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
© Walter Dahn / Courtesy Sprüth Magers

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Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet.
Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

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Since A Life Full of Holes: The Strait Project (1998–2004), Yto Barrada has continued to explore the specific condition of her hometown Tangier, and Morocco in general, against the backdrop of global political and economic shifts. She regards her topic from surprising angles, as if “entering through the backdoor”—

steirischer herbst – Festival of new art

steirischer herbst has re-invented itself many times in its history – an amorphous institution in progress that poses the question as to its conditions and necessities as a very individual platform for new art every year. As a festival, steirischer herbst is special in many respects: by dint of its many voices, its promotion of communication between the various disciplines of art, thanks to the link-up of aesthetic positions and theoretical discourse. Its clear-cut positioning as a festival of production and processes, of facilitation and initiation is also special – and increasingly necessary in the international politico-cultural situation.

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Philippe Quesne (FR)

The Night of the Moles (Welcome to Caveland!)

opening steirischer herbst 2016

This year’s opening production whisks us off to the dream worlds of French theatre wizard Philippe Quesne. For steirischer herbst he digs his way under the surface of the earth, where he encounters a fantastic society.

In “The Night of the Moles (Welcome to Caveland!)” Philippe Quesne invites the audience to a mysterious underworld. The cave conjures up associations of primeval grottos, home-made ghost trains and nuclear bunkers, and is home to a community of giant moles living through the cycles of life: Birth and death, eating and being eaten, creation and destruction. Blind but doggedly, Quesne’s creatures grapple with everyday life. Descendants of Sisyphus, they spend their time pointlessly rolling rocks to and from – a perfect metaphor for human beings and their actions. Playful, voracious, lovable and at times deadly aggressive, man’s furry relatives await future events that never happen, thus evoking Samuel Beckett’s absurd characters, and also Plato’s allegory of the cave. In spite of their seemingly aimless existence they never cease to evolve, lining up as a psychedelic rock band or indulging in peculiar rituals.

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Thea Djordjadze

To be in an upright position on the feet (studio visit).

08/09 – 01/11/2016 Secession

Thea Djordjadze’s expansive installations are always developed on site and in direct response to the surrounding space. She begins by exploring the specific qualities of an exhibition space; her works subtly transform the viewer’s perception and possible interpretations of the given architectural situation. Her creative practice consists in the ongoing repurposing, reconfiguration, and reorganisation of existing or new objects. The characteristic feature of her art is the provisional arrangement—the temporary solution or preliminary formal choice—that will subsequently be discarded or replaced and already contains within itself the seed of a transition into something else. Indeed, in a sense, such temporariness itself becomes the work.www.secession.at

always with empathy, subtlety, and humor.klklk

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Yto Barrada

The Sample Book

Opening: 07/09/2016 Secession

Since A Life Full of Holes: The Strait Project (1998–2004), Yto Barrada has continued to explore the specific condition of her hometown Tangier, and Morocco in general, against the backdrop of global political and economic shifts. She regards her topic from surprising angles, as if “entering through the backdoor”—always with empathy, subtlety, and humor.

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Outskirts / Randlagen

30/06/2016 – 31/10/2016 Pinakothek der Moderne

The 1975 exhibition New Topographics: Photographs of a Man-Altered Landscape marked the emergence of a new artistic vision in American photography that detailed the human impact on the landscape in an objective visual language that was analytical and unjudging in equal measure. The protagonists of this movement not only included Lewis Baltz, Robert Adams, and Stephen Shore, long since regarded as giants of photography, but also Bernd and Hilla Becher, the only European photographers to be included in the seminal show. Starting with early iconic works, today’s exhibition features some 130 works and also includes German photography of the 1990s (Joachim Brohm) and a few contemporary pictures (Sven Johne) as some of the most recent accessions to the collection. All works on display are indebted to the tradition and renewal of a documentary style that both examines the status quo and the changing face of urban, suburban, and rural human environments and traces the historical impact of human activity on the landscape.

www.pinakothek.de

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Painting 2.0

Expression in the Information Age

04/06 – 06/11/2016 mumok

The exhibition Painting 2.0: Expression in the Information Age places our sustained interest in contemporary painting and the continuous expansion of digital technologies within a surprising historical context. This exhibition goes back to the dawn of the information age in the 1960s and shows how painting already then developed in productive friction with mass culture and its media. From the arrival of television to the so-called internet revolution, painting has consistently succeeded in integrating the mechanisms that seemed to herald its own death.

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We Pioneers

Trailblazers of Postwar Modernism

12/05 – 05/03/2017 mumok

The mumok will be showing the exhibition We Pioneers: Trailblazers of Postwar Modernism about two charismatic personalities in art and culture after 1945: Viktor Matejka and Werner Hofmann. These two men both greatly influenced the postwar Vienna art scene, and this exhibition looks in particular at their intensive activities as collectors and archivers of art.

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The Shabbat Room. An installation by  Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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Uproar in Augsburg. German Painting of the 1960s to 1980s

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

This exhibition in the Glaspalast Augsburg features the work of two generations of post-war German artists, shown alongside masterpieces from the collection of the Pinakothek der Moderne. Linking the works is a tendency towards figurative painting which excludes neither personal nor political commentary, providing a point from which to engage with the Conceptual Art and Minimalism of the sixties.

www.pinakothek.de

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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

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Lessin

steirischer herbst 2016

klkl lpopopokklklklkklklklk steirischer herbst – Festival neuer Kunst „Wir schaffen das. Über die Verschiebung kultureller Kartografien“ lautet das Leitmotiv des steirischen herbst 2016. Immer wieder in seiner Geschichte hat sich der steirische herbst neu erfunden – eine amorphe Institution in progress, die sich von Jahr zu Jahr die Frage nach den eigenen Bedingungen und Notwendigkeiten…

steirischer herbst 2016

klklkklklklkklklklk klklkl steirischer herbst – Festival neuer Kunst „Wir schaffen das. Über die Verschiebung kultureller Kartografien“ lautet das Leitmotiv des steirischen herbst 2016. Immer wieder in seiner Geschichte hat sich der steirische herbst neu erfunden – eine amorphe Institution in progress, die sich von Jahr zu Jahr die Frage nach den eigenen Bedingungen und Notwendigkeiten…

Yto Barrada

Yto Barrada, Faux départ (False start), 2015, Filmstill. Courtesy: Yto Barrada, Faux Guides, Ausstellungsansicht Galerie Sfeir-Semler BeirutYto Barrada, Fauls Start jkjkjk Yto Barrada The Sample Book Eröffnung: 07/09/2016 Secession Seit A Life Full of Holes: The Strait Project (1998–2004) erkundet Yto Barrada die Verhältnisse in ihrer Heimatstadt Tanger – und in Marokko im Allgemeinen – vor dem…

Outskirts / Randlagen

klklklklk Stephen Shore U.S. I, Arundel, Maine, Maine, June 17, 1974 © Stephen Shore klklkl Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN 30/06/2016 – 31/10/2016 Pinakothek der Moderne Mit »New Topographics. Photographs of a Man-Altered Landscape« etabliert sich 1975 eine neue künstlerische Haltung innerhalb der amerikanischen Fotografie, in deren Mittelpunkt die vom Menschen veränderte Landschaft und deren Beschreibung mittels einer sachlichen,…

Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN

Stephen Shore U.S. I, Arundel, Maine, Maine, June 17, 1974 © Stephen Shore klklkl Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN 30/06/2016 – 31/10/2016 Pinakothek der Moderne Mit »New Topographics. Photographs of a Man-Altered Landscape« etabliert sich 1975 eine neue künstlerische Haltung innerhalb der amerikanischen Fotografie, in deren Mittelpunkt die vom Menschen veränderte Landschaft und deren Beschreibung mittels einer sachlichen, gleichermaßen analytisch…

Limits

Circus Cirkör © Tilde Bjöfors klklkl Cirkus Cirkör (SE) Limits kl „Als ich klein war, dachte ich, die Menschen bewegen sich rund um die Erde, um die Weltkugel im Gleichgewicht zu halten. Wenn wir Grenzen schließen und Zäune bauen, verursachen wir den Verlust dieser Balance und die Erde kippt“, sagt Tilde Björfors, die sich seit…

RESET

© VG Bild-Kunst, Bonn 2016 klkl RESET. Thomas Hirschhorn – Doppelgarage 30/06/2016  ‐  31/10/2016  Pinakothek der Moderne In der »Doppelgarage« von Thomas Hirschhorn (*1957), einer Art Werkstatt oder Hobbykeller, werden fundamentale Kategorien menschlichen Fühlens und Handelns verhandelt: Gewalt und Gegengewalt, Rache und Versöhnung. Ausgangspunkt für die Entstehung des Werks sind die Ereignisse des 11. September 2001. Wie kaum ein…

Vincent Fecteau

Vincent Fecteau, Ausstellungsansicht, Secession 2016 © Hannes Böck jkjkjj Vincent Fecteau 01/07 – 28/08/ 2016 Secession Die abstrakten Skulpturen des amerikanischen Künstlers Vincent Fecteau widersetzen sich einer einfachen Beschreibung. Aus alltäglichen Materialien wie Papiermaché, Karton, Magazinbildern und Farbe schafft er komplexe Objekte, in denen Räume zusammen- und zugleich auseinanderfallen. Obwohl sie vielfach an die elementare…

Giving Time to Time

Manon de Boer, Filmstill aus An Experiment in Leisure, 2016 @ Manon der Boer, Courtesy Jan Mot, Brüssel klklkl Manon de Boer Giving Time to Time 01/07 – 28/08/ 2016 Secession Die niederländische Künstlerin Manon de Boer arbeitet vorwiegend mit dem Medium Film. Das Medium selbst ist auch Gegenstand ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, wenn de Boer…