Diagonale | Festival des österreichischen Films

Johann Lurf | Diagonale’19 Festivaltrailer | Nationalismus ist Gift für die Gesellschaft.

 

Diagonale | Festival des österreichischen Films

19.03.–24.03.2019 Graz

Die Diagonale – Festival des österreichischen Films versteht sich als Forum für die Präsentation und Diskussion österreichischer Filmproduktionen. Ziel und Aufgabe der Diagonale ist die differenzierte, vielschichtige und kritische Auseinandersetzung mit dem heimischen Kino sowie dieses Filmschaffen stärker in die mediale Aufmerksamkeit und damit in den öffentlichen Diskurs zu rücken. Dementsprechend stehen die Filmemacher/innen und ihre Arbeiten im Zentrum des Festivals, das mit seiner akzentuierten Programmauswahl eine einzigartige Möglichkeit bietet, das österreichische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt kennen zu lernen, aktuellen künstlerischen Tendenzen nachzuspüren und so manche filmische (Wieder-) Entdeckung zu machen.

 

Johann Lurf | Diagonale´19-Trailer

Als Exzerpt aus der Arbeit Cavalcade herausgelöst, nimmt der von Johann Lurf gestaltete Festivaltrailer die darin präsente formalästhetische Anordnung auf und erweitert sie um den verweis auf aktuelle Tendenzen populistischer und nationalistischer Politik. Das auf einem seichten Fluss scheinbar schwebende, sich drehende und an der Seitenwand op-artig gestaltete Wasserrad verweist auf die Täuschungen, die im Prozess des Filmsehens zwischen aufgenommener und wahrgenommener Bewegung entstehen. Das in Ton und Bild kontinuierlich beschleunigte Kreisen des Rades von kurzen Schrifttafeln unterbrochen, die wiederum von einer sich heiß laufenden Kreisbewegung berichten: dem Teufelskreis aus Angst, Bedrohung und Hetzte, der vom Nationalismus bewusst in Bewegung gesetzt und zugleich mit einer Fassade versehen wird, die Machtmechanismen hinter den Farben verschwinden lässt.

www.diagonale.at

 

 

 

© Kelly Copper, Pavol Liška

 

Die Kinder der Toten

22.03. & 23.03.2019 Kiz Royal

In der filmischen Adaption von Elfriede Jelineks Opus magnum „Die Kinder der Toten“ durch das Nature Theater of Oklahoma werden heimatliche Idyllen gespenstisch untergraben: Was mit malerischen Super8-Aufnahmen vom Ferienparadies Obersteiermark beginnt, entpuppt sich nach und nach als trashiger Horrorheimatfilm, in dem die Untoten auferstehen und die Dorfbewohner/innen zwingen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Dabei wird der Film zur Hommage auf das Kino als Ort, an dem die Erinnerung fortlebt.
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Der Boden unter den Füßen © Juhani Zebra

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Der Boden unter den Füßen

23.03.2019 Kiz Royal

Ein Film, der unter die Haut geht: Marie Kreutzers neuer Spielfilm Der Boden unter den Füßen wird am Dienstag, dem 19. März, die Diagonale’19 eröffnen. Der Boden unter den Füßen ist ein wagemutiger Film und großes Kino, das viel riskiert und gerade dadurch unglaublich betörend und faszinierend ist – vor allem deswegen, weil Der Boden unter den Füßen eine Zäsur im bisherigen Œuvre der in Graz geborenen Filmemacherin Marie Kreutzer (Was hat uns bloß so ruiniert, Gruber geht, Die Vaterlosen u. a.) darstellt. Das grandios besetzte Drama über zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, besticht durch ernste, melancholische und zugleich feinfühlige Töne und offenbart neue Nuancen in Kreutzers Werk.

 

 

 

 

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Mark Rothko, Self-Portrait, 1936 © 1998 Kate Rothko Prizel and Christopher Rothko/Bildrecht Wien, 2019

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Mark Rothko

12.03.–30.07.2019 Kunsthistorisches Museum Wien

Zum ersten Mal in Österreich präsentiert das Kunsthistorische Museum eine Ausstellung des großen amerikanischen Künstlers Mark Rothko. Gemeinsam mit seinen Zeitgenossen Jackson Pollock, Barnett Newman und Willem de Kooning wurde er zu einem der Hauptvertreter der „Abstract Expressionists“, deren Arbeiten dafür sorgten, dass New York zum Zentrum moderner Kunst wurde. Im Laufe seines Lebens unternahm Mark Rothko vier ausgedehnte Reisen nach Europa, auf denen er so viele Kirchen, Architekturdenkmäler und Museen wie möglich besuchte. Kunst und Architektur der jüngeren und älteren Vergangenheit schwingen in seinen Arbeiten kraftvoll mit. Unsere Ausstellung präsentiert einen Überblick über Rothkos Karriere: von den frühen figurativen Werken der 1930er Jahre, über die Arbeiten der 1940er Jahre bis zur den klassisch abstrakten Werken der 1950er und 1960er Jahre, mit denen er schließlich berühmt wurde.

www.khm.at

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Sylvia Schedelbauer, Still aus Wunschbrunnen, 2018 © Sylvia Schedelbauer

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Frühling im Grazer Kunstverein

Sylvia Schedelbauer und Triple Candie

08.03.–24.05.2019 Grazer Kunstverein

Sylvia Schedelbauer macht experimentelle Filme, die von autobiografischen Dokumentationen hin zu viszeralen Erkundungen imaginärer Szenarien reichen. Diese Ausstellung präsentiert eine großformatige, umfassende Passage durch Schedelbauers gesamtes Oevre und führt uns von ihrer jüngsten Arbeit, Wunschbrunnen, 2018, zurück zu ihrem ersten Werk Erinnerungen, 2004. Im Laufe der Jahre hat Schedelbauer ihre eigene, einzigartig strukturelle Filmsprache entwickelt mit der sie die Grenzen zwischen Fiktion und Realität, Erinnerung und Geschichtsschreibung auslotet, und identitäre Fragen der kulturellen Dislokation sowie Transnationalität erkundet.

Im Lauf des Jahres 2018 und zu Beginn von 2019 arbeiteten Triple Candie an einem vielschichtigen Forschungsprojekt, in dem sie die Arbeit und das Erbe des legendären amerikanischen Konzeptkünstlers Michael Asher untersuchten. Asher ist bekannt dafür, temporäre Interventionen in architektonischen Umgebungen zu kreieren, um die verschiedenen, versteckten Systeme und Annahmen ans Licht zu befördern, welche die Kunstbetrachtung erst ermöglichen. Triple Candie erforschten sein Werk, um seinen methodologischen Ansatz für die Produktion von Arbeit zu verstehen und diesen, auf neue und gemäßigt theatralische Weise, in den spezifischen Kontext des Grazer Kunstvereins zu integrieren.

www.grazerkunstverein.org

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Klara Lidén, Auf jeden Fall, Installationsansicht Secession 2019 © Oliver Ottenschläger

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Klara Lidén

Auf  jeden Fall

01.02.–31.03.2019 Secession

Klara Lidén arbeitet mit dem urbanen Raum – die Großstadt samt deren Infrastruktur und gesellschaftlichem Gefüge – und ihrer eigenen, physischen Präsenz, wenn sie im städtischen Umfeld in Aktion tritt. Sowohl für ihre skulpturalen Objekte und Installationen als auch für ihre spontanen performativen Interventionen greift die Künstlerin auf die Vielzahl unterschiedlicher Materialien des urbanen Inventars zurück: Mistkübel, Bankomaten, Schilder, Bauzäune, und Plakatwände. Die städtische Umgebung und der eigene Körper sind nicht nur unmittelbar und stets verfügbar, sie stellen auch ökonomische Ressourcen dar. Lidén thematisiert die Allgegenwart von normativen Regeln und Konventionen in unserer Gesellschaft. Ihre Arbeiten handeln jedoch stets von der Befreiung und dem Überwinden der bedrückenden Einschränkungen, indem sie ebenso subtil wie entschieden Möglichkeiten von der Norm abzuweichen aufzeigen.
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Gerard Byrne und Sven Anderson, A Visibility Matrix, 2018, Ausstellungsansicht Secession 2019 © Iris Ranzinger

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Gerard Byrne

Upon all the living and the dead.

01.02– 31.03.2019 Secession

Gerard Byrne arbeitet mit Video, Film, Fotografie und Performance, um grundsätzliche Fragen zu Bildern und ihrem vielfältigen Verhältnis zur Zeit zu untersuchen. Seine Ausstellungen spielen mit Displayformaten und reflektieren auf die sich verändernden technischen und strukturellen Grundlagen seiner Arbeiten und ihrer Präsentation. Upon all the living and the dead versammelt zum ersten Mal Byrnes Werke der letzten Jahre. Es entspinnt sich ein Dialog zwischen der proto-cineastischen Momentaufnahme von Jielemeguvvie guvvie sjisjnjeli (2016), der unklaren Zeitlichkeit von In Our Time (2017) und A Visibility Matrix (2018), einer gemeinsam mit dem Künstler Sven Anderson geschaffenen neuen Arbeit, die heutige Bedingungen von Sichtbarkeit ins Bild setzt und dafür auf Strategien aus der frühen Medienkunst und Kybernetik zurück greift. So werden zugrundliegende Muster und wiederkehrende Interessen erkennbar.
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Heidrun Holzfeind, the time is now. 2018

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Heidrun Holzfeind

the time is now.

01.02.–31.03.2019 Secession

Heidrun Holzfeind beschäftigt sich in ihren Filmen, Fotos und Skulpturen seit vielen Jahren mit Fragen des Dokumentarischen im Allgemeinen und nach der sozialen Funktion von Architektur und alternativen Lebenswegen abseits der Konsumgesellschaft im Besonderen. In ihren ebenso gut recherchierten wie poetisch umgesetzten Arbeiten lotet sie die Beziehungen zwischen Gesellschaft und Identität, zwischen individuellen Geschichten und den politischen Narrativen der Gegenwart aus. Für ihre Ausstellung the time is now. hat Holzfeind eine neue, zwei Filme umfassende Videoinstallation über das schamanische Improvisationsduo IRO entwickelt. Das japanische Experimentalmusikerpaar Toshio und Shizuko Orimo arbeitet seit 1981 zusammen. Ihre Musik, ihr Aktivismus in der Friedens- und Anti-Nuklearbewegung sowie ihr freigeistiger Lebensstil sind Ausdruck einer animistischen und pantheistischen Weltanschauung, die sich vehement jeglicher Kommerzialisierung widersetzt.

www.secession.at

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Ausstellungsansicht / Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen / Tina Girouard, Walls Wallpaper III(1974), Maintenance III: „Sewing, Washing, Wringing, Rinsing and Folding Solomon’s Lot(1973), Air Space Stage I, II(1972/2019); Robert Zakanitch, Tea Party(1979) Photo: Stephan Wyckoff

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Pattern and Decoration.

Ornament als Versprechen

23.02.–08.09.2019 mumok

Ornament als Versprechen. So könnte das Motto der US-amerikanischen Bewegung Pattern and Decoration lauten, die sich Mitte der 1970er-Jahre formierte. In Abwandlung der bekannten Maxime von Adolf Loos – „Ornament und Verbrechen“ – führt die Ausstellung die reichen Bestände des Sammlerpaares Peter und Irene Ludwig zur größten Präsentation von Pattern and Decoration im deutschsprachigen Raum seit den 1980er-Jahren zusammen. Mit orientalisch anmutenden Mosaiken, monumentalen Textilcollagen, Malereien, Installationen und Performances verfolgten feministisch engagierte Künstler_innen wie Miriam Schapiro, Joyce Kozloff, Valerie Jaudon oder Robert Kushner in den 1970er-Jahren das Ziel, Farbe, Formenvielfalt und Emotion in die Kunst zurückzuholen. Das Dekorative und ihm nahe kunsthandwerkliche Techniken spielten dabei eine große Rolle: Unterschiedliche ornamentale Traditionen – von der islamischen über die nordamerikanisch-indianische bis zur Art déco – fanden Eingang in die Werke und öffneten den Blick über den geografischen und historischen Tellerrand hinaus. Die Nähe zu Folklore und Kitsch wurde dabei nicht nur in Kauf genommen, sondern als Gegenentwurf zum „Purismus“ der Kunst der 1960er-Jahre ausdrücklich gesucht.

www.mumok.at

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© Kurt Klagsbrunn

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Kurt Klagsbrunn

Das Auge Brasiliens

Der Fotograf Kurt Klagsbrunn, geboren 1918 in Wien, hielt von 1939 bis in die 1970er-Jahre das moderne Leben Brasiliens fest. Er fotografierte die Partys der Wohlhabenden ebenso wie die Vergnügungen der kleinen Leute. Seine Modelle waren Prominente wie Orson Welles oder Evita Perón, aber auch Brautstrauß werfende Frischvermählte, Schuhputzer auf den Boulevards oder verträumte Kaffeegenießer. Dabei wollte der Sohn eines Floridsdorfer Kohlenhändlers und Fußballfunktionärs eigentlich Arzt werden, musste jedoch nach der Flucht aus Österreich 1938 den Beruf wechseln, um sich im Exil eine neue Existenz aufzubauen. Er wählte das Hobby seiner Jugend und stieg rasch vom Autodidakten zum Pionier der Gesellschaftsfotografie auf. Er dokumentierte neben seinen Mode-, Lifestyle und Industriefotografien die Entwicklung Brasiliens und begleitete die Entstehung der neuen Hauptstadt Brasilia. 2005 starb Kurt Klagsbrunn in Rio de Janeiro.

www.jmw.at

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David Bowie, Album Cover „Station to Station“, 1976 © Steve Schapiro, Corbis Premium Historical, Getty Images

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Kabbalah

31.10.–03.03.2019 Jüdisches Museum Wien

Die gemeinsam geplante Ausstellung des Jüdischen Museums Wien und des Joods Historisch Museum Amsterdam versteht Kabbala im weitesten Sinne des Wortes. Sie umfasst ihre historischen Entwicklungen, einschließlich der klassischen Kabbala, der frühen jüdischen Mystik, der praktischen Kabbala und Magie, ebenso, wie ihre modernen Ausprägungen in Kunst und Populärkultur. Die Ausstellung folgt den Spuren, die die Kabbala in den unterschiedlichsten Formen moderner Kunst hinterließ: der Malerei, der Bildhauerei, dem Design, der Literatur, dem Film und der Musik (klassisch, wie populär). Durch diesen Zugang werden den Besucherinnen und Besuchern Einsichten in das, „was Kabbala wirklich ist“ gegeben und erstaunliche Einblicke in eine oft als verborgen bezeichnete Welt eröffnet. Kuratoren: Domagoj Akrap und Klaus Davidowicz in Kooperation mit dem Joods Historisch Museum Amsterdam.

www.jmw.at

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Leon Polk Smith, Correspondence Orange Blue, 1965, Oil on canvas, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1981 © Bildrecht, Wien 2018

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Malerei mit Kalkül

Positionen der Neoavantgarde aus der mumok Sammlung

30.11.–28.04.2019  mumok

Anhand ausgewählter Werke aus seiner Sammlung zeigt das mumok in dieser Ausstellung unterschiedliche Entwicklungslinien der Malerei von den 1950er- bis zu den 1970er-Jahren. Zu sehen sind etwa Werke von Josef Albers, Helen Frankenthaler, Roland Goeschl, Ellsworth Kelly, Richard Kriesche, Karel Malich, Agnes Martin, Kenneth Noland, Ad Reinhardt, Helga Philipp oder Zdeněk Sýkora.
Die Grundlagen der Malerei veränderten sich ab den 1950er-Jahren mit den radikalen Traditionsbrüchen und neuen medienbasierten Kunstformen. Wesentliche Impulse bekam die Malerei von der Minimal Art und der konzeptuellen Kunst. Deren nüchterne Grundsätze spiegeln sich in abstrakt-geometrischen Malereien mit ihren formal reduzierten Kompositionen sowie ihrer Ablehnung erzählerischer und illustionistischer Darstellungen. Zugleich thematisierte die Malerei ihr Verhältnis zum Raum und zur Wahrnehmung. In den Ländern Osteuropas ist ab den 1960er-Jahren eine verstärkte Rezeption der konstruktivistischen Moderne erkennbar – als Gegenbewegung zum Sozialistischen Realismus und im Zuge der poststalinistischen Liberalisierung. Analytische Tendenzen finden sich auch in der zeitgenössischen Malerei in Österreich als Zeichen ihrer internationalen Ausrichtung.

www.mumok.at

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Ernst Caramelle, Untitled, Installation / View at the South London Gallery, 2010 Photo: Andy Stagg Courtesy the artist and Mary Mary, Glasgow

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Ernst Caramelle

Ein Résumé

30.11.–28.04.2019 mumok

Das mumok zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk des österreichischen Künstlers Ernst Caramelle. Die Präsentation umfasst alle Werkphasen von 1974 bis in die Gegenwart und verschränkt dabei Caramelles unterschiedliche Medien sowie konzeptuelle Verfahrensweisen auf anschauliche Weise.
Nur bedingt chronologisch angelegt, zeigt die Ausstellung das Ineinandergreifen zwischen seinen medialen Werken (Fotos, Videos und Reproduktionen von medialen Bildern), der Wandmalerei, den sogenannten Gesso Pieces und Lichtarbeiten, den Zeichnungen, den Aquarellen und der Druckgrafik. Formal spielen Abstraktion und zeichenhafte Figuration bis zur floralen Formlosigkeit ineinander. Das Format der Miniatur wechselt sich mit großen Wandmalereien ab. Inhaltlich werden – medial breitgefächert –Fragen der Wahrnehmung, der Beschaffenheit des Raumes, der medialen Repräsentation, der künstlerischen Produktivität sowie die Rolle des Künstlers und seine Verflechtung mit dem Markt und dem Museum angesprochen. Für das mumok entwarf Ernst Caramelle zwei Wandmalereien, die mit dem Œuvre der gesamten Ausstellung gedanklich und methodisch verzahnt sind.

www.mumok.at

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Bureau Mirko Borsche, 2018

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Friedrich von Borries

Politics of Design, Design of Politics

Pinakothek der Moderne

„Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics“ ist der programmatische Titel der Ausstellung von Friedrich von Borries, die von November 2018 bis September 2019 in der Paternoster-Halle und der ständigen Sammlung gezeigt wird. In einer Reihe von Interaktionen und Interventionen in der Sammlung zeigt der Architekt und Designtheoretiker auf, inwieweit Design ein politisches Moment in sich trägt. Denn Designobjekte sind immer auch in einem politischen Zusammenhang entstanden und vielfach auch aus einer gesellschaftspolitischen Intention heraus entwickelt worden. Diesen „Politics of Design“ wird das „Design of Politics“ gegenübergestellt, ein Projekt, dass die Möglichkeiten der Gestaltung und Veränderung von Politik durch Design untersucht. Welchen Beitrag kann das Design für die soziale und kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft leisten? Ergänzt werden beide Teile durch eine subjektive Reflexion des bisherigen Werkes von Friedrich von Borries.

www.pinakothek.de

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Alex Katz, Couple, 1996 Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Museum Brandhorst, München © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

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Alex Katz

Alex Katz (geb. 1927 in Brooklyn, New York) wird oft als einer der Vorläufer der Pop Art gefeiert, obwohl seine Ästhetik vielleicht enger mit solchen Dichtern wie Frank O’Hara und John Ashbery verbunden ist als mit anderen Malern seiner Generation. Sein einzigartiges Oeuvre, das sich mittlerweile über 70 Jahre erstreckt, widmet sich ganz der Darstellung des Hier und Jetzt und der Unmittelbarkeit der menschlichen Wahrnehmung – ein Bekenntnis zu dem, was der Künstler oft als „Malerei in der Gegenwartsform“ bezeichnet hat. Wechselweise arbeitet er im Freien, von fotografischen Vorlagen und eigenen Skizzen sowie Vorzeichnungen und hat sich dabei auf Themen aus seinem unmittelbaren Umfeld konzentriert: Porträts von Familie (insbesondere seiner Frau Ada) und Freunden, künstlerischen Mitstreitern, aber auch Szenen des geselligen Miteinanders, Landschaften und Architekturszenen, sowie Blumen. Überall entfaltet sich dabei Katz’ Sensibilität für malerische Oberflächen in produktiver Spannung mit den Formensprachen des Film, der Mode und der Werbung.

www.pinakothek.de

 

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Ozan Mermer © 2016

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Kunstvermittlungsprojekt YES, WE’RE OPEN!

Das interkulturelle Vermittlungsprojekt der Pinakothek der Moderne

Die Welt, in der wir leben, hat sich stark verändert. Flucht und Migration, kulturelle Vielfalt bei gleichzeitiger Radikalisierung, Integration, Globalisierung und Entwurzelung berühren unsere Gesellschaft. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch in der Kultur findet ein Umdenken statt. Das Museum definiert seine Aufgaben neu. Mit Projekten, die eine Begegnungsplattform für Geflüchtete und Menschen aus Bayern anbieten, reagiert es auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Eine neue Perspektive für Europa muss den politischen, den ökonomischen und den kulturellen Blick miteinander in Beziehung setzen.

Die Pinakothek der Moderne hat mit dem Vermittlungsprojekt „YES, WE’RE OPEN!“ Anfang dieses Jahres eine interkulturelle Plattform für Ankommende und Anwesende, für Geflüchtete und Menschen aus Bayern geschaffen. Im Herzen des Museum wurde ein Kunstvermittlungsraum für dieses Programm geschaffen. Ein Novum in der Museumslandschaft. Kinder und ihre Eltern, Jugendliche und Erwachsene finden hier mehrmals wöchentlich offene Türen, um in geschütztem Umfeld die Begegnung mit einer neuen Kultur zu wagen. Mit YES, WE‘ RE OPEN! setzt das Museum ein Zeichen für die Bedeutung der Kunst als Ausdruck menschlicher Kreativität, Toleranz und Offenheit jenseits sprachlicher und kultureller Barrieren. Das Programm ist unbefristet und soll durch eine Vielzahl einzelner, vernetzter Angebote und Projekte stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Allen Projekten ist der Fokus auf Kommunikation und das Miteinander der Kulturen sowie die Verknüpfung mit Kunstwerken und Objekten aus der Pinakothek der Moderne gemein.

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne E.V.

www.pin-freunde.de

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JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room.

Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

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Diagonale | Festival of Austrian Film

The Diagonale is conceived as a forum for the presentation and discussion of Austrian cinematic production. The goal and task of the Diagonale is a nuanced, multifaceted and critical exploration of Austrian cinema as well as drawing the industry into the media spotlight and thereby into public discourse. Accordingly, it is the filmmakers and their works that lie at the heart of the festival, which, by means of a tailored program selection, offers the rare opportunity to become acquainted with Austrian film in all its diversity, to trace current artistic trends and, to make some (re-)discoveries along the way.

www.diagonale.at

Mark Rothko

12.03.–30.07.2019 Kunsthistorisches Museum Wien

Kunsthistorisches Museum presents for the first time in Austria an exhibition dedicated to the great American artist, Mark Rothko. Together with his contemporaries, Jackson Pollock, Barnett Newman, and Willem de Kooning, Rothko was one of the Abstract Expressionists, whose works made New York a centre of modern art. Rothko undertook three extensive trips to Europe, visiting as many churches, architectural monuments, and museums as he could. Art and architecture of the recent and more distant past are a vigorous presence in his work. Our exhibition presents an overview of Rothko’s artistic career from the early figurative works of the 1930s to those of the 1940s, and the classical abstract paintings of the 1950s and 1960s that made him famous.

www.khm.at

 

 

Spring at Grazer Kunstverein

Sylvia Schedelbauer und Triple Candie

Opening 08.03.2018 Grazer Kunstverein

Sylvia Schedelbauer produces experimental moving image works, that range from auto-biographical documentaries to visceral explorations of imagined scenarios. This exhibition is a largescale immersive passage through Schedelbauer’s entire oeuvre, bringing us from her most recent work Wishing Well, 2018 right back to her first work Memories, 2004. Throughout 2018 and early 2019 Triple Candie (Shelly Bancroft and Peter Nesbett) undertook a multi-layered research project investigating the work and legacy of the legendary American conceptual artist Michael Asher. Asher is well known for creating temporary installations in museum and gallery environments, often foregrounding the various hidden systems and assumptions that make art viewing possible. Triple Candie researched his oeuvre in order to understand and embody his production methodology, and to apply it, in a new and moderately theatrical way, to the specific context of the Grazer Kunstverein.

www.grazerkunstverein.org

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Klara Lidén

Auf  jeden Fall

01.02.–31.03.2019 Secession

Klara Lidéns favoured tools are the urban matrix – the city and its infrastructure and social fabric – and her body and physical presence in taking action within this framework. Both for sculptural objects and installations and for spontaneous performative interventions the artist draws on what the city has to offer: the urban inventory of dustbins, ATM machines, signs, site fences, billboards, and a variety of materials. The urban environment and own self are not only immediate and available at all times, they are economic resources, too. She addresses the ubiquity of normative rules and conventions in society. By subtly but decisively presenting ways of diverging from the norm, Lidén’s works spark a notion of liberation and of overcoming oppressive restrictions.

www.secession.at

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Gerard Byrne

Upon all the living and the dead.

01.01 – 31.03. 2019 Secession

Gerard Byrne uses video, film, photography, and performance art to address fundamental questions concerning the relationships between images and time. His exhibitions play with display formats and reflect on the changing technical and cultural realities underlying his work and its presentation. Upon all the living and the dead gathers Byrne’s most recent works for the first time, activating a dialogue between the proto-cinematic moment of Jielemeguvvie guvvie sjisjnjeli (2016), the evasive temporality of In Our Time (2017), and A Visibility Matrix (2018), a new work co-authored with the artist Sven Anderson that borrows aggregation methodologies from early media art and cybernetics to picture current conditions of visibility. Across the works, underlying patterns and recurring interests become visible.
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Heidrun Holzfeind

the time is now.

01.02.–31.03.2019 Secession

Over many years, Heidrun Holzfeind has created an oeuvre in film, photography, and sculpture that has insistently addressed questions of the documentary mode in general, and the social function of architecture and alternative ways of life that renounce consumerism in particular. Based on extensive research and realized with poetic flair, her works probe the interrelations between society and identity, between individual histories and the political narratives of the present. For her exhibition the time is now. Holzfeind has developed a new video installation composed of two films about the Japanese shamanic improvisation duo IRO. The couple Shizuko and Toshio Orimo have worked together since 1981. Their music, their activism in the peace and anti-nuclear movement, and their free-spirited way of life reflect an animist and pantheistic worldview that rejects commercialism in all its forms.

www.secession.at

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Pattern and Decoration

Ornament as Promise

23.02.–08.09.2019 mumok

Ornament as promise. This could have been a motto for the Pattern and Decoration movement, formed in the mid-1970s in the USA. In this exhibition, with its reference to Adolf Loos’s assertion concerning “ornament and crime,” mumok presents the rich collection of works from this movement of Peter and Irene Ludwig, in the largest presentation of Pattern and Decoration in German-speaking Europe since the 1980s. With oriental-style mosaics, monumental textile collages, paintings, installations, and performances, in the 1970s committed feminist artists like Miriam Schapiro, Joyce Kozloff, Valerie Jaudon, and Robert Kushner aimed to bring color, formal diversity, and emotion back into art. Decoration played a key role, as did the techniques of artisanship associated with it. Various ornamental traditions, from the Islamic world to North American Indians to art deco, were incorporated in their works, opening up a view beyond geographical and historical boundaries. A proximity to folk art was sought as a deliberate counter to the “purism” of the art of the 1960s.

www.mumok.at

 

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The Eye of Brazil. Kurt Klagsbrunn

05.12.–19.05.2018, Jewish Museum Vienna

The photographer Kurt Klagsbrunn, born in Vienna in 1918, captured modern life in Brazil from 1939 until the 1970s. He photographed the parties of the wealthy and the leisure activities of the common people. His subjects were prominent personalities like Orson Welles or Evita Perón, but also freshly married young women throwing away their bridal bouquets, shoeshine boys on the boulevards or dreamy coffee drinkers. This son of a coal merchant and football functionary from Floridsdorf had actually wanted to become a doctor, but had to change careers after fleeing from Austria in 1938 and build a new life in exile. He chose his youthful hobby and quickly evolved from being a self-taught amateur to a pioneer of social photography. Apart from fashion, lifestyle, and industrial photographs, he documented the development of Brazil and recorded the building of the new capital Brasilia. Kurt Klagsbrunn died in Rio de Janeiro in 2005.

www.jmw.at

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Kabbalah

31.10.–03.03.2019 Jewish Museum Wien

The joint exhibition of the Jewish Museum Vienna and the Jewish Historical Museum Amsterdam will explore Kabbalah in its widest sense: its historical developments including classical Kabbalah, early Jewish mysticism, practical Kabbalah and magic, as well as its modern offshoots in art and popular culture. The exhibition follows the traces and impacts the Kabbalah left in all forms of modern art (painting, sculpture and design), literature, film and music (classical, popular). By doing so, the exhibition will offer the visitors a genuine insight into “what Kabbalah is” and provide an amazing look behind the scenes of a topic that in general is considered to be a “hidden world”.

www.jmw.at

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Painting with Method

Neoavantgarde Positions from the mumok Collection

Opening 29.11.2018, 19:00,  mumok

With a selection of works from our collection, this exhibition presents different lines of development in painting from the 1950s to the 1970s. It includes works by Josef Albers, Helen Frankenthaler, Roland Goeschl, Ellsworth Kelly, Richard Kriesche, Karel Malich, Agnes Martin, Kenneth Noland, Ad Reinhardt, Helga Philipp, and Zdeněk Sýkora.
The 1950s saw a radical shift and break with tradition in the fundamentals of painting in favor of new media-based forms of art. Key impulses came from minimal art and conceptual art. Their sober principles are reflected in abstract and geometrical painting with its formally reduced compositions and its rejection of narrative and illusionist representation. At the same time, painting explored its own relationship to space and to perception. In Eastern Europe from the 1960s there was increased reception of constructivist modernism, as a counter to socialist realism and in the course of post-Stalinist liberalization. Analytical trends are seen in contemporary painting in Austria as a sign of its international intentions.

www.mumok.at

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Ernst Caramelle

Ein Résumé

30.11.–28.04.2019 mumok

mumok is presenting the first comprehensive retrospective of the work of the Austrian artist Ernst Caramelle. The exhibition includes all the phases of his work from 1974 to the present and attractively combines the artist’s various media and conceptual approaches. This exhibition does not focus entirely on chronology, but rather on the connections between works in different media (photos, videos, and reproductions of media images), mural painting, the so-called Gesso Pieces and Sun Pieces, drawings, watercolors, and prints.  Caramelle’s work combines both abstraction and emblematic figuration—up to the point of floral formlessness. Formats vary from miniatures to large-scale wall paintings. Thematically, these works in many different media explore perception, the nature of space, media representation, artistic productivity, and the role of the artist and his embroilment in the market and with the museum.

www.mumok.at

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Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics

Pinakothek der Moderne

„Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics“ is the programmatic title of the exhibition by Friedrich von Borries. In a series of interactions with and interventions in the Collection, architect and design theorist von Borries sets out to demonstrate the extent to which there is an intrinsically political side to design and how design can shape and change politics. How can design contribute to society’s social and cultural development? The presentation will be complemented by a subjective reflection on Friedrich von Borries’ own output to date and interactive platforms for the museum visitors.

www.pinakothek.de

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Alex Katz

Alex Katz (born 1927, Brooklyn, New York) is often hailed as one of the precursors to Pop Art, though his aesthetic is perhaps more closely aligned with such poets as Frank O’Hara and John Ashbery than with other painters of his generation. His unique oeuvre, which now spans some 70 years, is utterly devoted to the representation of the here and now and the immediacy of human perception—a commitment to what the artist has often described as “painting in the present tense.” Working variously en plein air, from photographic sources, and from his own sketches and preparatory drawings, he has focused his attention on subject matter from his immediate milieu: portraits of family (in particular his wife Ada) and friends, artistic collaborators and scenes of social interaction, landscapes and architectural scenes, and flowers. Throughout, Katz’s sensitivity for painterly surfaces plays out in productive tension with the formal languages of film, fashion, and advertising.

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The Shabbat Room. An installation by Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

 

Mark Rothko

Mark Rothko, Self-Portrait, 1936 © 1998 Kate Rothko Prizel and Christopher Rothko/Bildrecht Wien, 2019 . MARK ROTHKO 12.03.–30.07.2019 Kunsthistorisches Museum Wien Zum ersten Mal in Österreich präsentiert das Kunsthistorische Museum eine Ausstellung des großen amerikanischen Künstlers Mark Rothko. Gemeinsam mit seinen Zeitgenossen Jackson Pollock, Barnett Newman und Willem de Kooning wurde er zu einem der…

Frühling im Grazer Kunstverein

Sylvia Schedelbauer, Still aus Wunschbrunnen, 2018 © Sylvia Schedelbauer . Frühling im Grazer Kunstverein Sylvia Schedelbauer und Triple Candie Eröffnung 08.03.2018 Grazer Kunstverein Sylvia Schedelbauer macht experimentelle Filme, die von autobiografischen Dokumentationen hin zu viszeralen Erkundungen imaginärer Szenarien reichen. Diese Ausstellung präsentiert eine großformatige, umfassende Passage durch Schedelbauers gesamtes Oevre und führt uns von ihrer…

ELEVATE FESTIVAL

.. .. .. Elevate Festival Eröffnung 27.02.2019 Orpheum Graz Die 15. Jubiläumsedition des Elevate Festivals widmet sich – in Zeiten gefühlter Fakten und neuer Mythen – dem Schlüsselbegriff der gegenwärtigen Wissensgesellschaft: „TRUTH“ – der Wahrheit und ihren vielen (un)heimlichen Geschwistern. Ein Schwerpunkt des Diskursprogramms sind AktivistInnen, die sich im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit für wichtige Themen…

Auf jeden Faall

Klara Lidén, Auf jeden Fall, Installationsansicht Secession 2019 © Oliver Ottenschläger . Klara Lidén Auf  jeden Fall 01.02.–31.03.2019 Secession Klara Lidén arbeitet mit dem urbanen Raum – die Großstadt samt deren Infrastruktur und gesellschaftlichem Gefüge – und ihrer eigenen, physischen Präsenz, wenn sie im städtischen Umfeld in Aktion tritt. Sowohl für ihre skulpturalen Objekte und…

Auf jeden Fall

Klara Lidén, Auf jeden Fall, Installationsansicht Secession 2019 © Oliver Ottenschläger . Klara Lidén Auf jeden Fall 01.02.–31.03.2019 Secession Klara Lidén arbeitet mit dem urbanen Raum – die Großstadt samt deren Infrastruktur und gesellschaftlichem Gefüge – und ihrer eigenen, physischen Präsenz, wenn sie im städtischen Umfeld in Aktion tritt. Sowohl für ihre skulpturalen Objekte und…

Upon all the living and the dead.

Gerard Byrne und Sven Anderson, A Visibility Matrix, 2018, Ausstellungsansicht Secession 2019 © Iris Ranzinger . Gerard Byrne Upon all the living and the dead. 01/02– 31. 03.2019 Secession Gerard Byrne arbeitet mit Video, Film, Fotografie und Performance, um grundsätzliche Fragen zu Bildern und ihrem vielfältigen Verhältnis zur Zeit zu untersuchen. Seine Ausstellungen spielen mit…

Ein Résumé

Ernst Caramelle, Untitled, Installation / View at the South London Gallery, 2010 Photo: Andy Stagg Courtesy the artist and Mary Mary, Glasgow . Ernst Caramelle Ein Résumé 30.11.–28.04.2019 mumok Das mumok zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk des österreichischen Künstlers Ernst Caramelle. Die Präsentation umfasst alle Werkphasen von 1974 bis in die Gegenwart und…

Ernst Caramelle | Ein Résumé

. Ernst Caramelle, Untitled, Installation / View at the South London Gallery, 2010 Photo: Andy Stagg Courtesy the artist and Mary Mary, Glasgow . Ernst Caramelle Ein Résumé 30.11.–28.04.2019 mumok Das mumok zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk des österreichischen Künstlers Ernst Caramelle. Die Präsentation umfasst alle Werkphasen von 1974 bis in die Gegenwart…

Das Auge Brasiliens

© Kurt Klagsbrunn …. Das Auge Brasiliens. Kurt Klagsbrunn 05.12.–19.05.2018 Jüdisches Museum Wien Der Fotograf Kurt Klagsbrunn, geboren 1918 in Wien, hielt von 1939 bis in die 1970er-Jahre das moderne Leben Brasiliens fest. Er fotografierte die Partys der Wohlhabenden ebenso wie die Vergnügungen der kleinen Leute. Seine Modelle waren Prominente wie Orson Welles oder Evita…