Architektur und Stadt im Bild

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Julian Röder / Lagos Transformation / Abondoned railway under eko bridge at Costain Area, Lagos, Nigeria 2009 © Julian Röder
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Zoom! Architektur und Stadt im Bild

02/04/2015 – 21/06/2015
Pinakothek der Moderne

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Die Architektur der Gegenwart steht hinsichtlich ihrer Aufgabenfelder in einem radikalen Wandel und Architekturfotografie spielt als Medium der Vermittlung und Präsentation zwischen Architekten, Auftraggebern sowie einer breiten Öffentlichkeit eine zentrale Rolle. Angesichts der fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit wenden sich auch immer mehr Fotografen den verändernden Realitäten zu, die daraus für die Wohn-, Arbeits- und Lebenswelten der Menschheit resultieren. Die Ausstellung »Zoom!« zeigt Fotografien und Videoarbeiten von fünfzehn internationalen Fotografen, die sich mit der Beziehung und Abhängigkeit von Architektur und gesellschaftlichem wie wirtschaftlichem Wandel beschäftigen. In ihren Arbeiten konzentrieren sie sich nicht auf eine Repräsentation von Bauten, sondern auf eine Annäherung an Stadtstrukturen und deren Veränderungsprozesse sowie auf individuelle Lebensräume. Im Nebeneinander der Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten – von Italien bis Nigeria und China – werden Brüche und Gemeinsamkeiten sichtbar.
Fotografie kann Prozesse und Strömungen festhalten, dokumentieren und kommentieren und gewinnt dadurch eine aktive Rolle in der Rezeption von Architektur – und damit auch Einfluss auf das Selbstverständnis der Disziplin. Ziel und Aufgabe der Ausstellung »Zoom!« ist es zu zeigen, dass auch die zeitgenössische Architekturfotografie »so bedeutend ist wie nie zuvor« (in Anlehnung an Michael Fried) – wenn sie denn ihre Relevanz in wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen aktiv wahrnimmt.

www.pinakothek.de

 

 

 

David Wojnarowicz / Arthur Rimbaud in New York (Tile floor, gun) /1978–79  
Serie von 24 Silbergelatin-Drucken 8 x 10 inch / Courtesy of the Estate of David Wojnarowicz and P.P.O.W Gallery, New York

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David Wojnarowicz & Robert Blanchon

Feeling animalistic. Feeling Hyena.

Feeling Wolf. Feeling Dog. I am tongue and heart.

(David Wojnarowicz)

06/03 – 23/05/2015 Grazer Kunstverein

Der Grazer Kunstverein setzt seine Hinterfragung des Konzeptes der sozialen Abstraktion fort und präsentiert die Arbeit zweier außergewöhnlicher amerikanischer Künstler, die beide in den Vereinigten Staaten Kultstatus erlangt haben, gleichzeitig aber in Europa bisher kaum wirklich anerkannt sind. In ihren Praktiken erforschen und untersuchen sie jeweils die persönliche und körperliche Beziehung zu ihrer Umwelt.

Die Arbeiten von David Wojnarowicz und Robert Blanchon reflektieren die Vereinigten Staaten in den 1980er- und während der 1990er-Jahre, als schwule und queere Agenden massiv unterdrückt und mit wachsendem Vorkommen des AIDS/HIV Virus in Frage gestellt wurden. Der poetische, gleichzeitig aber sehr direkte Ansatz der beiden AIDS-AktivistInnen repräsentiert eine Ära, die heute aufgrund der neoliberalen Ideologien, die unserer Wahrnehmung der Gesellschaft aufgezwungen werden, wieder an Bedeutung gewinnt.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Ausstellungsansicht / Mein Körper ist das Ereignis. / Wiener Aktionismus und internationale Performance © mumok / Laurent Ziegler

 

Mein Körper ist das Ereignis

Wiener Aktionismus und internationale Performance

06/03 – 23/08/2014 mumok

Das mumok zeigt seinen Sammlungsschwerpunkt des Wiener Aktionismus im Kontext der internationalen Entwicklungen performativer Kunst. Hatten die bisherigen Präsentationen im mumok stets die bildhaften Artefakte der Wiener Aktionisten einbezogen, liegt der Fokus nun auf den performativen Aspekten ihres Schaffens.

Den Aktionen von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler werden Arbeiten wichtiger internationaler ProtagonistInnen der Performancekunst gegenübergestellt – darunter Werke von Marina Abramovic, Chris Burden, Tomislav Gotovac, Ion Grigorescu, Paul McCarthy, Ana Mendieta, Bruce Nauman, Yoko Ono, Gina Pane, Neša Paripovic, Ewa Partum, Carolee Schneemann oder von VALIE EXPORT.

Untergliedert in mehrere Themenbereiche, verfolgt die Ausstellung Fragestellungen, welche generell weite Teile der Aktionskunst der 1960er- und 1970er-Jahre bestimmten. Im Spiegel internationaler Parallelerscheinungen wird deutlich, dass die Wiener Künstler nicht nur auf der Höhe ihrer Zeit standen, sondern in mehrfacher Hinsicht Vorreiterpositionen einnahmen.

Im Rahmen eines Symposiums thematisieren namhafte ExpertInnen auf dem Gebiet der performativen Künste von der Ausstellung aufgeworfene Fragen zum Geschehen im Wien der 1960er-Jahre und gleichzeitigen sowie späteren internationalen Entwicklungen.

www.mumok.at

 

 

 

John Giorno at Dial-A-Poem, Patrick A. Burns/The New York Times, 1969

Artists

Artists and Poets

12/02 – 12/04/2015 Secession

Für Dichter und Künstler ist die Welt eine Collage von vorbeiziehenden Fragmenten.
Es gibt keinen größeren Plan und keine lineare Logik, nur flüchtige Bilder,
wie sie jenseits des Zugfensters vorübereilen.

(Ugo Rondinone)

Ugo Rondinone ist nicht nur einer der international erfolgreichsten zeitgenössischen Schweizer Künstler, er ist zudem in den letzten Jahren überaus erfolgreich als Kurator in Erscheinung getreten, wobei er seine kuratorischen Projekte in erster Linie als Erweiterung seiner künstlerischen Praxis versteht.

Artists and Poets ist nach the third mind (Palais de Tokyo, Paris, 2007) und the spirit level (Gladstone Gallery, New York, 2011) die dritte Ausstellung, die Rondinone im weitesten Sinne der Beziehung zwischen Kunst und Lyrik widmet und mit der er seiner Überzeugung von der spirituellen und transzendentalen Macht der Kunst Ausdruck verleiht. Indem er die Begriffe „Künstler“ und „Dichter“ mit großer Selbstverständlichkeit zusammenbringt, betont Rondinone das Gemeinsame ihrer beiden Tätigkeitsfelder, getragen von dem festen Glauben, dass schöpferische Leistung sei es in Form eines Gedichts, einer Skulptur oder eines Gemäldes, etwas im Menschen bewirken kann.
(Fast) vergeblich sucht man allerdings in Artists and Poets eine „wörtliche“ Verbindung zum Titel. Mit Ausnahme von John Giornos Dial-A-Poem gibt es in der Ausstellung weder Werke Konkreter Poesie noch andere sprach- und textbezogene Arbeiten. Rondinone postuliert einmal mehr, dass Kunstwerke – wie Gedichte – gefühlt und intuitiv verstanden werden können und keiner vorgefertigten Interpretation bedürfen.

Jede Erklärung reduziert das Gedicht und das Kunstwerk auf das Sagbare,
wo jedes Gedicht und jedes Kunstwerk grundsätzlich das Unsagbare umfasst.

Dass es ihm um vorrangig das Zeigen von Kunst geht, macht er in der großzügigen Form der Präsentation deutlich: Alle KünstlerInnen sind mit größeren Werkgruppen vertreten und werden jeweils paarweise in einen Dialog und miteinander in Beziehung gesetzt.

www.secession.at

 

 

 

David Lieske / Platoon (RL-X)  / Ausstellungsansicht, Photo: mumok / Laurent Ziegler

David

David Lieske

Platoon (RL-X)

21/02 – 14/06/2015 mumok

Ab Februar 2015 zeigt das mumok eine Einzelausstellung des deutschen Künstlers David Lieske (*1979 in Hamburg). Unter dem Titel Platoon (RL-X) wird der enge Nexus zwischen Legende und Werk, zwischen Person und Produkt des Künstlers verhandelt. Dass Künstler und Werk in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen, dass mehr noch der Übergang von Leben und Werk heute fließend erscheint, ist die zentrale Prämisse dieser Ausstellung. In ihrem Zentrum steht das Buch I tried to make this work  – Lieskes Autobiografie, in der sein Leben auch im Sinne einer retrospektiven Verklärung erzählt wird. Basierend auf mehrwöchigen Gesprächen, wurde es von dem Schriftsteller Ingo Niermann aufgezeichnet und von Michael Ladner ins Englische übersetzt. In einer Auflage von 300 Exemplaren wird der Band in der Ausstellung präsentiert. Unter erhöhten Sicherheitsbedingungen kann diese autobiografische Skizze allerdings ausschließlich vor Ort eingesehen werden, was ihre spezifische Auftrags-und Produktionsbedingung ebenso in Erinnerung ruft wie ihre Anbindung an eine ortsspezifische Situation.

Im Zuge seiner Lebensbeschreibung offenbart sich auch das soziale Netzwerk, innerhalb dessen Lieske als Labelmitbegründer von Dial Records, als Künstler und als Betreiber der Mathew Gallery agiert. Aus diesem erweiterten Freundeskreis hat er die von seiner Galerie vertretene Villa Design Group eingeladen, parallel zu seiner Personale eine architektonische Intervention in der Ausstellung Ludwig Goes Pop zu realisieren.

www.mumok.at

 

 

 

Robert Rauschenberg / Axle, 1964 / Siebdruck und Öl auf Leinwand / Museum Ludwig, Köln © Robert Rauschenberg Foundation / Bildrecht Wien, 2015 Photo: © Rheinisches Bildarchiv

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Ludwig Goes Pop

12/02 – 13/09/2015 mumok

Ab Februar 2015 zeigt das mumok auf vier Ebenen einen der weltweit bedeutendsten Bestände der Pop Art: die Sammlung des deutschen Industriellenpaars Peter und Irene Ludwig. In der groß angelegten Überblicksausstellung werden rund 100 Werke aus sieben Häusern zusammengeführt, die mit dem Namen des deutschen Sammlerpaars verbunden sind. Exponate aus dem Museum Ludwig, Köln, dem Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, dem Ludwig Museum im Deutschherrenhaus Koblenz, dem Kunstmuseum Basel, dem Ludwig Múzeum, Budapest, sowie dem Ludwig Museum für internationale Kunst, Peking, und dem mumok sind bis September 2015 in Wien zu sehen.

Schneller als jede andere Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts setzte sich die Pop Art auf dem Kunstmarkt durch und wurde gleich nach ihrem Auftauchen vielfach und unter großem Publikumsandrang in den USA ausgestellt. Peter und Irene Ludwig begannen Anfang der 1960er-Jahre die Kunst amerikanischer Pop-Art-KünstlerInnen für sich zu entdecken – zu einer Zeit, als man diese Kunstrichtung in Deutschland kaum kannte. Erst mit Auftritten auf der Biennale di Venezia 1964 und der documenta 4 (1968) in Kassel wurde die Pop Art auch in Europa einem breiten Publikum bekannt. Das Interesse des Ehepaars Ludwig betraf jene Künstler, die heute als legendäre Protagonisten der Pop Art gelten: Jim Dine, Robert Indiana, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Andy Warhol und Tom Wesselmann. Ihrem Gespür für die Bedeutung dieser Künstler ist die größte Sammlung amerikanischer Pop Art außerhalb der USA zu verdanken.

www.mumok.at

 

 

 

© Vera Undritz

Tales of

Tales of 2 Cities

21/01 – 19/04/2015 Jüdisches Museum Wien

Sechs Künstler aus Russland und Österreich konfrontieren sich mit Objekten des 20. Jahrhunderts aus zwei Sammlungen in Moskau und Wien. Mit Mitteln der künstlerischen Recherche und im Dialog mit den KuratorInnen der Sammlungen identifizieren sie Objekte, die zum Ausgangspunkt für neue künstlerische Projekte bzw. Objekte werden. Die beiden Sammlungen sind Speicher mit Dingen, die von verdrängten oder an den Rand gedrängten Geschichten erzählen.

Das 1988 gegründete Jüdische Museum Wien, in dessen Mittelpunkt die jüdische Geschichte Wiens und Österreichs steht, und die 1990 entstandene Gesellschaft Memorial in Moskau, deren Archiv Dinge zur Geschichte der politischen Repression und der Verletzung der Menschenrechte in der UdSSR sammelt. Ziel der künstlerischen Recherche ist es, Dingen auf den Grund zu gehen, die zwar in ihrer sinnlichen Erscheinung heute einen vielleicht sogar täuschend ähnlichen Eindruck hinterlassen können, deren Geschichte sich aber mit zunehmend genauer Betrachtung stärker zu unterscheiden und widersprechen vermag.
Eine Ausstellung des Jüdischen Museum Wien, des Österreichischen Kulturforum Moskau und Memorial Moskau.

www.jmw.at

 

 

Yang Fudong / Lock Again | 2004  (1-Kanal-Videoprojektion (Farbe, Ton), 3 min. / Sammlung Goetz, München © Yang Fudong

Creating

Creating Realities

Begegnungen zwischen Kunst und Kino

05/02 –  31/05/2015 Pinakothek der Moderne

Die Schenkung von 375 Arbeiten der Medienkunst aus der Sammlung Goetz an den Freistaat Bayern 2014 schließt eine Lücke in der bayerischen Museumslandschaft und fügt sich in die langjährige Tradition Münchens als bedeutender Film- und Medienstandort ein. Sie bietet vielfältige Perspektiven für Präsentationen in diesem zentralen Bereich der Gegenwartskunst.

Präsentiert werden Werke von 17 Medienkünstler/innen, die in den 1960er- bis 1980er-Jahren geboren wurden. Diese Künstlergeneration setzt sich in ihrem Schaffen besonders intensiv mit Rezeption und Reflexion des Erzählkinos auseinander. Gezeigt werden Filme und mehrkanalige Filminstallationen mit fiktionalem Charakter und innovativer Erzählstruktur. Ihnen gemeinsam ist eine abgeschlossene, immersive Bildwelt sowie ein poetisches oder utopisches Potenzial.

www.pinakothek.de

 

 

 

(c) Nikolaus Gansterer

THE

THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

 

 

Zoom in on architecture

02/04 – 21/06/2015 Pinakothek der Moderne

Contemporary architecture is in a state of radical transformation in terms of responsibility. Architectural photography plays a critical role as a medium of communication and presentation between architects, clients and the general public. Ongoing global urbanization and growing problems caused by migration and social inequality have become focus points for more and more photographers, who are document changing realities and its effects on the living, working and lifestyle conditions of humanity.
The exhibition ‘Zoom!’ features photographs and video works by fifteen international photographers that deal with the relationship and function of architecture with regard to social and economic change.

www.pinakothek.de

 

My Body is the Event

Vienna Actionism and International Performance

06/03 – 23/08/2015 mumok

mumok is presenting its collection focus on Vienna Actionism in the context of international developments in performance-based art. Whereas previous mumok shows of Vienna Actionism always concentrated on the pictorial artifacts of the movement’s main protagonists, the focus of this exhibition is on the performative aspects of their creative work. Actions by Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl, and Rudolf Schwarzkogler will be contrasted with works by significant international practitioners of performance art, with works by Marina Abramovic, Joseph Beuys, Chris Burden, Jon Grigorescu, Shigeko Kubota, Paul McCarthy, Ana Mendieta, Bruce Nauman, Yoko Ono, Gina Pane, Neša Paripovic, Ewa Partum, Carolee Schneemann, and VALIE EXPORT.

www.mumok.at

 

Ludwig Goes Pop

12/02 – 13/09/2015 mumok

From February 2015, mumok is presenting on four levels one of the world’s most significant holdings of Pop Art—the collection of the German industrialists Peter and Irene Ludwig. In this extensive overview, around 100 works from six different institutions associated with the Ludwigs will be brought together. Exhibits from the Museum Ludwig Cologne, the Ludwig Forum for International Art, Aachen, the Ludwig Museum in the Deutschherrenhaus Koblenz, the Kunstmuseum Basel, the Ludwig Múzeum in Budapest, and mumok will be on show in Vienna to September 2015.

Pop Art was quicker than any other art movement of the twentieth century to gain entrance to art markets, and was widely exhibited and enthusiastically received as soon as it began to emerge on the scene in the USA. Peter and Irene Ludwig began to discover American Pop artists in the mid-1960s, when this movement was still largely unknown in Germany. It was only with presentations at the 1964 Biennale di Venezia and documenta 4 (1968) in Kassel that Pop Art was presented to a broader European audience.

www.mumok.at

 

Artists and Poets

12/02 – 12/04/2015  Secession

poets and artists express a view of the world as a collage of passing fragments.
there is no bigger picture or a linear logic here, only transitory images and words,
seen as if rushing past the windows of a train.

(Ugo Rondinone)

Ugo Rondinone is not only one of the most successful Swiss artists working today; in recent years, he has also made a name for himself with curatorial projects that he conceives primarily as an extension of his artistic practice. After the third mind (Palais de Tokyo, Paris, 2007) and the spirit level (Gladstone Gallery, New York, 2011), Artists and Poets is Rondinone’s third exhibition dedicated to a wide-ranging exploration of the relationship between visual art and lyric poetry and the articulation of his conviction that the arts possess a spiritual and transcendental power. Rondinone takes it for granted that “art” and “poetry” naturally go together, emphasizing what both lines of work have in common: he firmly believes that creativity, whether it takes the form of a poem, a sculpture, or a painting, can affect us deeply.

www.secession.at

 

Tales of 2 Cities

21/01 – 19/04/2015  Jewish Museum Vienna

The Jewish Museum Vienna and “Memorial”, a historical and human rights organization in Moscow have an extensive collection of objects, mostly testimony to the history of repression and marginalization. “Memorial” was founded in Moscow in 1990. Its archive contains testimony to political repression and human rights violations in the Soviet Union. For all their differences, both institutions are central locations for the documentation and visualization of history.

For “Tale of 2 Cities” six artists were confronted with a selection of objects from both collections. They created new works which provide an artistic reflection of the history and stories behind these museum objects and also create new stories.

www.jmw.at

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CREATING REALITIES.

ENCOUNTERS BETWEEN ART AND CINEMA.

 05/02 –  31/05/2015 Pinakothek der Moderne

The donation of 375 video works from the Goetz Collection to the Free State of Bavaria in 2014 seals a gap in the Bavarian museum landscape while simultaneously continuing Munich’s long-standing tradition as a film and media hub in Germany. The endowment now provides a variety of opportunities for future displays in the area of video and new-media art. Last year saw the launch of the art-film festival KINO DER KUNST, which garnered international attention from the moment the lights dimmed for its very first screening. KINO DER KUNST is about to be held for the second time, with events taking place from 22 April to 26 April 2015.

www.pinakothek.de

 

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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