at war with oneself

Guido van der Werve / Nummer veertien / home, 2012

Guido

Guido van der Werfe (NL)

at war with oneself

Eröffnung 22/11/2013, 19:00 Uhr

23/11 – 19/01/2014
Secession

Der niederländische Video- und Performance-Künstler Guido van der Werve stellt sich als Protagonist seiner Filme großen körperlichen Anforderungen. In seinen Arbeiten sucht er Zugänge zur Welt- und Selbsterfahrung, indem er den existenzialistischen Wettbewerb mit sich selbst in Szene setzt. Die Umsetzung der konzipierten Ereignisse wird von ihm jedoch nicht nur dokumentiert, sondern vielmehr als Ausgangspunkt genommen, um sie in komplexen Erzählungen über physisches Durchhaltevermögen, den Kampf mit der (eigenen) Natur, das Vergehen von Zeit und die unkontrollierbare Dynamik des Zufalls zu verdichten. Strukturell verankert van der Werve, der auch über eine klassische Ausbildung als Pianist verfügt, seine Erzählungen häufig durch Bezüge zu Biografien von Komponisten wie Rachmaninow oder Chopin sowie durch eigene Kompositionen. So entstehen Arbeiten, die mittels körperlicher Anstrengung die Determinanten von Raum und Zeit vermessen und zugleich von einer tiefen Melancholie und der Verarbeitung von Einsamkeit zeugen.
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In dem 56-Minuten-Film Nummer veertien, home absolvierte van der Werve einen 1.700 km-Triathlon – die siebenfache Strecke des Ironman-Triathlons. Schwimmend, radfahrend und laufend legte er den Weg von Warschau nach Paris zurück, um jenen Pfad, den Chopins Herz reiste, bevor es begraben wurde, in der entgegengesetzten Richtung zurückzuverfolgen. Die Dreiteilung der filmischen Erzählung entspricht nicht nur dem Triathlon, sondern ebenso dem Requiem, das van der Werve zu diesem Anlass selbst komponiert hat und als Soundtrack verwendet. Eingeschoben in den Hauptstrang der Erzählung – die sportliche Langzeitperformance – finden sich verschiedene Episoden zu Lebensstationen von Frédéric Chopin und Alexander dem Großen. Das metaphorische Potenzial der ausdauernd ausgeführten sportlichen Tätigkeit wird nicht zuletzt durch diesen vielschichtigen Aufbau als ein mehrdeutiges ausgelotet: Es schließt Selbstbestimmung und Selbsterfüllung ebenso ein wie Ehrgeiz und Leistung, aber auch Vereinzelung und die Sinnlosigkeit des Daseins in der Wiederholung. Obwohl die Arbeiten van der Werves deutliche autobiografische Züge tragen und seine persönlichen Leidenschaften verhandeln, bleibt er als Person und Künstlersubjekt zumeist im Hintergrund, um intensive Stimmungen und Raum für die Assoziationen der BetrachterInnen zu schaffen.

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„Die Zusammenfassung persönlicher Erinnerungen und Erfahrungen ist ein Prozess, den ich in meinen Arbeiten regelmäßig anwende. Ich versuche, meine Arbeiten dadurch so offen wie möglich zu halten; ich verdichte die Erzählung derart, dass nur die Stimmung übrig bleibt. Die Stimmung ist ein Medium, das jeder nachempfinden kann, und vor allem haben alle eine ganz eigene Beziehung zu einer Stimmung. Der Künstler ist dabei nicht mehr wichtig.“ (Guido van der Werve, Interview mit Xander Karskens)
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Pratchaya Phinthong / Tod tee sweden mend thung mor-chit /2010–2013 Variable Objekte, angeordnet von Richard Birkett / Courtesy der Künstler und gb agency, Paris / Installationsansicht © Gregor Titze

 

and Materials and Money and Crisis

08/11 – 02/02/2014
mumok

Die Gruppenausstellung and Materials and Money and Crisis ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit Fragen der Materialität und der Bedeutung des Kapitals in der Kunst.Die vom New Yorker Kurator Richard Birkett in Zusammenarbeit mit dem Künstler Sam Lewitt kuratierte Ausstellung zeigt Arbeiten von elf KünstlerInnen, darunter eigens für die Ausstellung in Auftrag gegebene sowie frühere Werke, die für das mumok neu bearbeitet werden.

Der Begriff „Material“ hat in diesem Ausstellungsvorhaben eine doppelte Bedeutung: Zum einen können die Flüsse von Material und Geld –wie auch die Krisen, die zu ihrer Unterbrechung führen  – als Motiv dienen. Zum anderen beinhaltet das Thema die weiterführende Frage, in welcher Beziehung das physische Material des Werks zur Ablösung des Kapitals von der Produktion steht, wie sie sich in der globalisierten Finanzwelt beobachten lässt.

and Materials and Money and Crisis rückt die Arbeit von KünstlerInnen ins Blickfeld, die den Zusammenhang dieser drei Begriffe auf unerwartete Art und Weise darstellen  – von der Umwandlung eines Ausstellungsraums in eine Klimakammer über die Verwendung unbeständiger Materialien bis hin zu Skulpturen, deren Form durch Algorithmen festgelegt werden. Die Arbeiten in der Ausstellung versuchen technische Bedingungen und Organisationssysteme zu erfassen, indem sie Brüche inszenieren, interne Konflikte verstärken sowie Beschleunigungen und Stockungen als Abweichungen von einem idealisierten Zirkulationsaustausch in  den Vordergrund stellen. Das bedeutet, sowohl von außen wie auch von innen auf den Apparat zu wirken, der ein Kunstwerk definiert: wie die „Hard -“ und „Software“ der Produktion und der Rezeption der Malerei, die entscheidende Beziehung zwischen KünstlerIn und KuratorIn, oder die in kulturelle Institutionen eingebetteten flexiblen und zugleich hemmenden Komponenten. Das Kunstwerk wird hier als ein Ort materieller Entsprechung aufgefasst, als unbeständiges Bezugsfeld zwischen dinglichen und intellektuellen Kräften, die sich aus den zunehmend ungreifbarer und schneller werdenden Kapitalflüssen ergeben.

www.mumok.at

 

 

 

Jeff Wall / An Eviction, 1988 /2004 / Grossbilddia in Leuchtkasten, 229 × 414 cm Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Jeff Wall

 

Jeff Wall in München

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.

Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, vereint erstmals die in Münchner Sammlungen vertretenen Arbeiten. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren entstanden, gibt diese 20 Werke umfassende Auswahl einen pointierten Überblick über die wichtigsten Aspekte in Jeff Walls Schaffen, teils mit heute berühmten, oftmals gezeigten Arbeiten wie »The Thinker« oder »Restoration«, aber auch durch Werke, die zu den weniger bekannten und selten gezeigten zählen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch im Schirmer/Mosel Verlag.

www.pinakotek.de

 

 

 

Ausstellungsansicht / Angelika Loderer ©  UMJ/N. Lacknerkjk

 

Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2013

08/11 – 09/02/2013
Kunsthaus Graz

Die Wettbewerbsausstellung zeigt Werke, die verschiedene Ästhetiken oder sogar Kunstphilosophien repräsentieren. Das einzige, was die Künstler/innen tatsächlich miteinander verbindet, ist eine mehr oder weniger formelle Zugehörigkeit zu einem bestimmten, administrativ abgeteilten Territorium – der Steiermark. In der globalisierten Welt der Kunst ist das ein Faktor, der den Charakter eines individuellen Werks nur in begrenztem Maße bestimmt. Darüber hinaus prägen die meisten Ausstellungsteilnehmer, auch wenn sie in der Steiermark geboren sind, dort studiert oder gelebt haben, heute die Wiener, Berliner oder Brüsseler Kunstszenen mit.

Wenn territoriale Identifikation für sie überhaupt eine Rolle spielt, dann nicht unbedingt die Rückbindung in die Steiermark. Deshalb war die Identifikation mit dem Land oder jegliche Form des Bezugs zu seiner Lokalität nicht der Grund, die Künstler/innen für die Ausstellung auszuwählen. Es ging nicht darum, repräsentative Beispiele jener künstlerischen Trends zu zeigen, die gegenwärtig die steirische Szene dominieren. Im Kontext des gewählten Wettbewerbsformats wären alle derartigen Zugänge höchst problematisch. Über die Auswahl entschied der Wert der einzelnen eingereichten Arbeit im Wahrnehmungsprisma der persönlichen Vorlieben des Kurators.

Die Wettbewerbsausstellung lässt sich daher als Auftritt einer von Gastkurator Jarosław Suchan, Direktor des Muzeum Sztuki, Łódź, erträumten Supergruppe sehen, die The Styrians heißen könnte, deren Mitglieder ihre angestammten Bands verlassen und für einen Augenblick ihre Kräfte vereinen, um ein unvergessliches Konzert zu geben. Repräsentativität oder Typizität ihrer Kunst sind hierbei belanglos, letztendlich zählt einzig und allein die Qualität des individuellen Beitrags – das, was in das gemeinsame Vorhaben eingebracht wird.

Kurator: Jarosław Suchan, Direktor, Muzeum Sztuki, Łódź

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 07.11.2013 um 19 Uhr im Kunsthaus Graz vergibt der Kurator folgende Sponsoren-Preise:

„con-tempus“-Preis: €  5000 : Angelika Loderer
Viktor-Fogarassy-Preis: € 4.000.-: Gregor Schmoll
Humanic-Preis: € 2.000.- : Michael Gumhold

www.museum-joanneum.at

 

 

 

 

Ulla von Brandenburg / Die Strasse / 2013 / 11 min. 20 sec.

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Ulla von Brandenburg (DE)
Innen ist nicht Außen

21/09 – 24/11/2013
Secession

Die deutsche Künstlerin Ulla von Brandenburg ergründet in ihren Filmen, Zeichnungen und Installationen die Facetten des Bühnenhaften und Theatralischen, das Verhältnis von ZuschauerInnen und AkteurInnen, die Regelhaftigkeit des Spiels sowie die Schnittstellen von Realität und Illusion.

In ihrer ersten Einzelausstellung in Österreich, Innen ist nicht Außen, zeigt Ulla von Brandenburg als Teil einer spezifisch auf den Hauptraum der Secession zugeschnittenen Bühneninstallation ihren neuen Film Die Straße. Der Schwarz-Weiß-Film Die Straße zeigt einen Mann, der in eine ihm fremde Dorfgemeinschaft kommt und sich mit den dort geltenden Ritualen und Konventionen des sozialen Umgangs konfrontiert sieht. In einer einzigen ungeschnittenen Einstellung verfolgt die Kamera wie eine dritte Person die Aktionen der DarstellerInnen, die von Brandenburg in einer ephemeren Kulissenstadt aus weißen Leinwänden unter freiem Himmel in Szene gesetzt hat.
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Doug Ashford / The Members Library: Tisha Brown / The Peacock: Sarah Browne, Germaine Kruip Sarah Browne / Carpet for the Irish Pavilion at the Venice Biennale, 2009

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Doug Ashford

21/09 – 24/11/2013
Grazer Kunstverein

Doug Ashords Herkunft ist von einer sozial engagierten Kunstpraxis in den 1980er- und 1990er-Jahren als Mitglied des New Yorker Kunstkollektivs „Group Material“ (1982–1996) geprägt. Nach der Auflösung des Kollektivs begann der Künstler ernsthaft zu malen. Die frühen öffentlichen Projekte von Group Material hinterfragten den Begriff der Kunstausstellung selbst im Hinblick auf ihre sozialen und partizipatorischen Zwecke und zweifelten damit auch das Terrain des politischen Lebens an. Ashfords aktuelle Werke fokussieren die tröstende Rolle des Kunstwerks, indem es in erster Linie tragische, aber auch politische Ereignisse in schematisch abstrakten Gemälden abbildet. Die Formen, die sich in diesem Arbeitsprozess manifestieren, beginnen beispielsweise mit Zeitungsausschnitten politischer Kundgebungen, die häufig wegen ihrer Tatsachendarstellung und ihrer imaginistischen Wirkung ausgewählt wurden. Die ProtagonistInnen in diesen Augenblicken starken sozialen Aufruhrs verkörpern eine ästhetische Haltung, während sie auf eine Notsituation reagieren; sie bewegen sich, als hätte sie das Mitgefühl in einen Impuls getragen, der die Katastrophe überwindet. Ashford abstrahiert die Szenarios durch Ausschnitte und farbige Schemata, die ein jedes für sich das Ereignis auf einer eher metaphorischen und formalen Ebene analysieren.

Der Grazer Kunstverein widmet die erste institutionelle Einzelausstellung Doug Ashfords einem Überblick über die Arbeits- und Denkweise des Künstlers und setzt in den späten 1980er-Jahren ein, als Ashford Mitglied des Künstlerkollektivs „Group Material“ war. Die Präsentation reicht bis zu neueren Arbeiten, die in der Mehrzahl aus Gemälden bestehen. Ashford ist außerdem als Gelehrter und Schriftsteller bekannt, was den Grazer Kunstverein eine Publikation in Kollaboration mit Mousse Publishing produzieren ließ, die eine Auswahl seiner Schriften anbietet. Die meisten dieser Aufzeichnungen analysieren und diskutieren das Kollektiv und das Soziale in der Kunst.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Nuria Guell  / Displaced Legal Application 1: Fractional Reserve, 2010 / 2011 © Wolfgang Silveri

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Herbst-Ausstellung

Liquid Assets

Nach der Transformation des Kapitals

20/ 09 – 01/12/2013
Ex-Zollamt

Im Rückblick, heißt es, klären sich die Verhältnisse. Was im Moment von der Wucht der Ereignisse überdeckt werde, würde später sichtbar: Ursachen, Gründe, Zusammenhänge, Schuldige. Aber stimmt das auch? Sind wir heute etwa, fünf Jahre nach Ausbruch der größten Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit, wirklich schlauer geworden? Haben wir die Pathologien verstanden, die eine Allianz aus Demokratie und Marktwirtschaft zu entfesseln vermag, wie wir sie nach dem Fall der Mauer für naturgegeben und alternativenlos zu halten gelernt haben? Haben wir den financial turn mit all seinen Konsequenzen, seinen verheerenden Folgen für die globale Ökonomie, aber auch für Demokratie und Menschenrechte wirklich begriffen, diese dramatische Verschiebung des Verhältnisses von Real- zu Finanzwirtschaft, in der Werte, konkret wie abstrakt, in Sekundenbruchteilen geschaffen und wieder vernichtet werden? Wissen wir, wie wir da wieder rauskommen? Warum aber ist ein Ende der Misere dann nicht in Sicht? Warum ziehen wir nicht einmal aus der schieren Gewalt, die mit dem globalen Finanzkapitalismus verbunden ist, klare Konsequenzen? Und warum scheinen uns – trotz all der Experten, die uns in Talkshows und an Runden Tischen ständig die Welt erklären – die Worte zu fehlen, wenn wir versuchen, kurz und knapp zu sagen, wie uns geschieht?

Es sind diese Mysterien, die Unsagbarkeiten und Unklarheiten, die Opazitäten und die dunklen Flecken eines Wirtschafts- und Finanzsystems, das sich nicht mehr selbst erklärt, mit denen sich die Arbeiten dieser international ausgerichteten Ausstellung „Liquid Assets“ beschäftigen. Um mit den Mitteln der Kunst die Geheimnisse und Logiken frei fließender globaler Kapitalströme zu erforschen, um vielleicht ein wenig besser zu verstehen, wie Geld und Schuldenmoral zwischenmenschliche Beziehungen zu prägen und deformieren vermögen.

www.steirischerherbst.at

 

 

 

Solidarity with Endangered Westerners © Romuald Hazoumé

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Beninese Solidarity with Endangered Westerners

21/ 09 – 12/01/2014
Kunsthaus Graz

Vielschichtige Migrationsverhältnisse fordern von den multikulturellen Gesellschaften Europas ein komplexes Verständnis des Postkolonialen heraus. Postkolonial meint dabei immer mehr eine grundsätzliche Kritik an der modernen Wissensordnung und am vereinheitlichenden Herrschaftsdiskurs des westlichen Rationalismus. Als Folge dieser postkolonialen Kritik an der Moderne beobachten wir auch die Entstehung einer Kunst, die nicht mehr modern sein will. Stattdessen erhebt sie Anspruch auf globale Zeitgenossenschaft – ohne Grenzen und Geschichte. Die Herkunft eines Künstlers relativiert sich, dafür wird die Frage, wo ein Künstler sein Publikum findet, bestimmend. Mit seiner in Afrika gegründeten NGO „Beninese Solidarity with Endangered Westerners“, die im Mittelpunkt des Projekts im Grazer Kunsthaus steht, verfolgt Romuald Hazoumé das Ziel, verarmten Menschen in Europa zu helfen. Damit kehrt er die gewohnten Verhältnisse unvermittelt um und eröffnet völlig neue Perspektiven auf die Dynamiken postkolonialer Beziehungen.

www.museum-joanneum.at

 

 

 

 

© Dorian Šilec Petek

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Carmina Slovenica (SI)
Was haben sie gegen Bauern, Gnädige Frau?

“What have you got against peasants, lady?” he had asked, before he obeyed her request.

Memories are the main protagonists, and voices from the past are the ones that lead us to unexpected effects where Time takes initiative for action.

At the foot of the hill where my house sits, I step from my car and open the trunk. I take off the suit and my German shoes, rip the tie off my neck, the shirt off my breast, the buttons popping, and throw the alien clothes into the trunk. I see the stars of my motherland, they are brighter than those in Germany, there’s no smoke between me and the sky.

www.zbor-carmina-slovenica.si

 

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©  Mathias Poledna

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La Biennale di Venezia 2013

Mathias Poledna

Austrian Pavilion
01/06 – 24/11/2013
   
In seiner Arbeit beschäftigt sich Poledna mit Verbindungen zwischen Kunst und Unterhaltungskultur, der Moderne in Architektur und Design, der Sprache des Kinos und der Geschichte des Ausstellens. Seine Werke zeichnen sich durch eine rigorose Auseinandersetzung mit dem Medium Film und der Funktion von Bildern in Gegenwart und Vergangenheit aus. In den letzten Jahren haben sie zumeist die Form äußerst konzentrierter, filmischer Installationen mit reichen Bezügen zur Kultur des 20. Jahrhunderts angenommen.

Polednas Arbeiten sind in Österreich in den Beständen des MUMOK, des Belvedere und der Generali Foundation vertreten. International sind sie beispielsweise in den folgenden Sammlungen zu finden: The Museum of Modern Art (MoMA), New York; Whitney Museum of American Art, New York; New Museum, New York; Museum of Contemporary Art Chicago; Museum of Contemporary Art (MOCA), Los Angeles; Hammer Museum, Los Angeles; Stedelijk Museum, Amsterdam; und Museu d‘Art Contemporani de Barcelona (MACBA).

Mathias Poledna wird von der Galerie Daniel Buchholz, Berlin/Köln, der Galerie Meyer Kainer, Wien, sowie Richard Telles Fine Art, Los Angeles, vertreten.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ELEVATE
FESTIVAL FOR MUSIC, ARTS  & POLITICAL DISCOURSE

Dom im Berg

The opening show provides an overview of the contents of this year’s festival. Numerous discursive and artistic contributions focus on the „Elevate Open Everything?“ theme. The opening speech is held by the well-known Internet activist and computer security expert Jacob Appelbaum, one of the few hackers who combine intelligence, socio-political commitment and extensive knowledge. Tom Scott, a young comedian from England, addresses the ambivalence of modern technologies in two separate skits. Several contributors to this year’s program, including the Icelandic parliamentarian Birgitta Jónsdóttir and the German media and Internet activist Anne Roth, present a preview of the discourse contents of the coming days. Ann Cotten makes a literary contribution with a short essay on the festival theme. This year’s music programme is introduced as well. The evening is presented by Johannes Grenzfurthner of the art collective monochrom.

www.elevate.at

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steirischer herbst 2013

Liaisons dangereuses: Alliances, misalliances and false friends

“Alliances, misalliances and false friends: Liaisons dangereuses”, the leitmotif of this year’s steirischer herbst looks at the nature of dangerous relationship cocktails, of connections which, for all their fragility, are passionate, explosive and always powerful. A “liaison”, from the French perspective, is much more than a flirt or a love affair: it can be applied to connections, relationships and their transformation –in society, art and culture and in both the private sphere and in politics. While one year ago, steirischer herbst focused on the role of art in society – changing moments, we now proceed to consider the following:

what coalitions and compromises are entered into in order to carry through visions and goals? What relations of dependence open up? What scales and disparities are reflected in old boy networks, “forced marriages” of all kinds? What if the line between coalition and corruption gets thinner and thinner? And, in the end, what are the constellations in which we could finally make headway? As always, it is more the questions than the answers that move us. And, as always, these questions will feature recurrently in the steirischer herbst programme – playful, direct – and often associative.

www.steirischerherbst.at

 

MATHIAS POLEDNA (AT)

Secession

Mathias Poledna deals in his work with connections between art and entertainment, modernism in architecture, fashion and design, the language of film and the history of exhibition-making, often taking the specific historicity of these phenomena as his point of departure. Most recently, he has been producing extremely concentrated cinematic installations that develop complex tensions between their subject matter and the associated references and cultural notions. The artist’s interest in different ways of expressing modernity manifests itself in the special, often highly diverse subjects in his work, ranging from post-punk music to a rain forest in Papua New Guinea, and in the aestheticism and extreme reduction of their formal idiom. Though always new and in many cases created jointly with professional collaborators, they often give the impression of found material, seeming to draw on the visual language of the collective imagination of the past and the present.

www.secession.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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