Burn the Diaries

© Moyra Davey K. with Genet, 2013

Moyra Davey (US)

Burn the Diaries

21/02 – 25/05/2014
mumok

Für die in New York lebende Künstlerin Moyra Davey sind Fotografie, Film und Video ebenso wichtig wie Literatur. Ihre konzentrierten, oftmals auf das Detail gerichteten Beobachtungen thematisieren die Formen der Erinnerung und beziehen sich zumeist auf persönliche Erfahrungen oder Situationen. Daveys Werke hinterfragen unseren Umgang mit Zeit und Geschichte. Sie lassen das Verhältnis von Bild und Sprache ebenso in neuem Licht erscheinen wie die Beziehung von Produktion und Rezeption. Wesentlicher Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit sind die sogenannten Mailer, zu Umschlägen gefaltete Fotos, die sie per Post an Familienmitglieder, FreundInnen oder Bekannte schickt.

Für ihre erste Einzelausstellung in Österreich entwickelt Moyra Davey mehrere neue Werke, die sich auf das Schaffen des französischen Literaten, Aktivisten und Diebs Jean Genet (1910–1986) beziehen.

Moyra Daveys Präsentation im mumok beinhaltet einen neuen Film, der den Prozess der Schreibens und des Erinnerns in den Mittelpunkt rückt. Ihre subtil verwobenen Bilder, Texteinblendungen und Schilderungen Dritter korrespondieren darin eng mit Details aus dem Leben und dem Werk des Romanciers und Kriminellen, Dramatikers und politischen Aktivisten Genet.
Als zweites Element ihrer Ausstellung präsentiert Davey neue Fotografien und mehrere Mailer, die sowohl Bezüge zu ihrem Film als auch zu einem von ihr verfassten Text mit dem Titel Burn the Diaries aufweisen. Zu lesen ist dieser Text in einem eigens für ihre Ausstellung im mumok konzipierten Künstlerbuch, das neben einem weiteren Textbeitrag der Literatin Alison Strayer auch umfangreiches Bildmaterial enthält.

www.mumok.at

 

 

 

every body © Michaela Grill

Michaela

Michaela Grill (AT)

Mein rastloses Herz.

21/02 – 21/04/2014
Kunsthaus Graz

Mit ihren abstrakten Videoarbeiten ist Michaela Grill  seit 1999 zu den wichtigsten Vertreterinnen digitaler Kunst in Österreich avanciert. Die Sujets des filmischen Bildmaterials, die Grill sowohl im urbanen Raum als auch in der Natur findet, sind in ihrer Gegenständlichkeit höchstens noch in Spuren vorhanden. Was die Künstlerin interessiert, sind die Störgeräusche, die Fehler des Bildes, die das Auge, das Gehirn oder die Linse filtern und verschwinden lassen. Diese Informationen, die hinter der Oberflächenstruktur des Bildes liegen, zu isolieren, zu verdichten und aus dem Bild herauszulösen, ist, was Michaela Grill erkennt, wenn sie „hinter die Bilder“ blickt. Die Rolle, die dem Betrachter/der Betrachterin bei der Rezeption zufällt, ist gewichtig, denn Interpretationsspielräume stehen bei Grills Videos sperrangelweit offen. Das assoziative Arbeiten betrifft auch die der Bildebene völlig gleichberechtigte Tonspur. Die Werke entstehen stets in enger Zusammenarbeit und in intensivem Austausch mit elektronischen Experimentalmusikern, wodurch Bild und Ton einander beeinflussen, sich annähern und schließlich zu einer atmosphärischen Gesamtkomposition verschmelzen, die weder ohne das eine noch das andere auskommt

Anlässlich der jährlichen Diagonale-Kooperation konzipierte die Künstlerin gemeinsam mit dem Musiker Andreas Berger eine audiovisuelle Traummaschine, die im Projektraum von Eric Kläring und Heimo Zobernig zu sehen sein wird.

Mein rastloses Herz erzählt von Fernweh, von der „Anwesenheit eines Abwesendem, von der Sehnsucht nach dem Unbekannten, dem Anderen, das die Hoffnung auf Freiheit in sich trägt. Eine Projektion, die nie erfüllt werden kann“ (Michaela Grill). „There you stood on the edge of your feather, expecting to fly.“ (Neil Young)

In einer der Installation verwandten Version der Arbeit entsteht auch der Diagonale-Trailer, der vor und während des Festivals in den Grazer Kinos zu sehen ist.

www.museum-joanneum.at    www.diagonale.at

 

 

 

Giocondità, 2002 / Digital animation, 3’53’’ loop / Courtesy of the artist and ZERO

Pietro

Pietro Roccasalva (I)

F.E.S.T.A.

08/02 – 23/03/2014
Kölnischer Kunstverein

Seit mehr als zehn Jahren entwickelt der italienische Künstler Pietro Roccasalva ein Werk, das sich nur schwer bestimmen lässt und als einer der eigensinnigsten Beiträge zur Gegenwartskunst angesehen werden kann. Das Schaffen des 1970 geborenen Künstlers ist von einer medialen Vielfalt geprägt und umfasst einerseits Gemälde sowie Zeichnungen, die von bemerkenswerten handwerklichen Fähigkeiten zeugen und teils große Ähnlichkeiten zu altmeisterlichen Ikonen aufweisen. Andererseits schafft er auch Skulpturen, Installationen, Fotografien, Filme sowie Performances, die in dem gegenwärtigen Kunstdiskurs viel eher auszumachen wären. Der Zusammenhang zwischen diesen unterschiedlichen Werkbereichen bildet sich über Inhalte und Narrative die den Arbeiten zugrunde liegen und ihren Ursprung im Gedankenkosmos des Künstlers haben. Roccasalva verwebt persönliche Erfahrungen mit Referenzen an die Kunstgeschichte, die Literatur, die Musik sowie an das Kino, so dass sich die Werke nicht selten zwischen unterschiedlichen Realitäts- und Fiktionsebenen bewegen.

Dabei sind die Werke des Künstlers in einer besonderen Weise miteinander verknüpft: Jede Arbeit, die Roccasalva produziert, verweist auf ihren unmittelbaren Vorgänger wie auch auf ihren Nachfolger. Das bisherige Oeuvre Roccasalvas verhält sich in gewisser Weise wie ein immenses Spiegelkabinett, wobei das Labyrinth nicht selten auch mit Hohl- und Zerrspiegeln ausgestattet zu sein scheint. Mit dem Schaffen Roccasalvas verbindet sich ein Geheimnis, das sich nicht auflösen lässt und sich deshalb lange ins Gedächtnis einschreibt.

www.koelnischerkunstverein.net

 

 

 

 

Lisl Ponger / Making of a Secession Exhibition / 2013

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Lisl Ponger (AT)

The Vanishing Middle Class

12/02 – 30/03/2014
Secession

Lisl Ponger beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Konstruiertheit von (kultureller) Identität, den – oft stereotypen – Vorstellungen und Wahrnehmungen des „Anderen“ und damit verbundenen Fragen bildlicher Repräsentation.

Im Hauptraum der Secession realisiert Ponger ein lange gehegtes Vorhaben: das Museum für fremde und vertraute Kulturen, kurz MuKul. Wenngleich fiktiv, basiert die Inszenierung des Museums auf akribischen Recherchen und genauen Beobachtungen. Es ist fast verstörend detailgetreu an reale Völkerkundemuseen angelehnt, die heute zunehmend Namen wie Weltmuseum oder Museum der Kulturen u. Ä. tragen. Nicht nur weisen die Sammlungsobjekte Inventarnummer sowie Ankaufsort und -jahr auf, das Museum verfügt auch über Objektbeschriftungen, Saaltexte und Tafeln mit den Namen aller MitarbeiterInnen und LeihgeberInnen, und im Foyer befindet sich einer der aktuell populären Fotopoints, vor dem sich BesucherInnen in Szene setzen können.

In den vier Räumen des MuKul präsentiert Lisl Ponger zwei Ausstellungen: The Vanishing Middle Class, eine Schau, die ganz im Sinne der sogenannten „Rettungsethnologie“ eine vom Verschwinden bedrohte Bevölkerungsgruppe möglichst facettenreich zu erfassen und dokumentieren versucht, und die Sonderausstellung Lisl Ponger. Wild Places mit einer Reihe fotografischer Arbeiten der Künstlerin aus den Jahren 2000 bis 2010.

www.secession.at

 

 

 

El Lissitzky / Proun, ca.1922-1923 (Detail) / Sammlung Van Abbemuseum © Peter Cox

 

El Lissitzky – Ilya und Emilia Kabakov

Utopie und Realität

07/02 – 23/02/2014
Kunsthaus Graz

Die Ausstellung El Lissitzky – Ilya und Emilia Kabakov. Utopie und Realität ist ein Zwiegespräch zweier russischer Künstler über mehrere Generationen und nun fast ein Jahrhundert hinweg. Der jüngere Ilya Kabakov steht dabei im Dialog mit dem Vordenker der russischen Avantgarde El Lissitzky, der mit seinen Entwürfen maßgeblich das Formenvokabular einer Zeit des Aufbruchs bestimmte und die Kunst direkt in den Dienst einer Gesellschaftsreform stellte. El Lissitzky und Ilya Kabakov gehören zu den bedeutendsten Künstlern aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie stehen für zwei aufeinanderfolgende Generationen des Aufbruchs und die Implementierung der kommunistischen Visionen – für deren bildgewaltige Konstruktion einerseits und spätere Dekonstruktion andererseits.

Die Ausstellung im Kunsthaus Graz zeigt eine von Ilya und Emilia Kabakov für Graz adaptierte Version der 2013 gezeigten Ausstellung im Van Abbemuseum in Eindhoven (NL), die zuletzt auch in der Eremitage (St. Petersburg)  und im Multimedia Art Museum in Moskau zu sehen war. In über 40 Originalarbeiten El Lissitzkys aus den Jahren 1919–1930 sowie beeindruckenden Rekonstruktionen seiner Modelle als räumliche Gesamtkunstwerke werden allgemein verständliche geometrische Formen als konstruktivistische und zugleich politische Visionen spürbar. Dem gegenüber entwerfen die installativen und malerischen Arbeiten von Ilya Kabakov, der seit seiner Emigration in die USA (1988) mit seiner Frau Emilia zusammenarbeitet, ein Bild von bodenständiger Realität, gepaart mit konzeptueller Metaphysik.

www.museum-joanneum.at

 

 

 

Josef Bauer / Tatort 1966 / Courtesy the artist

Bauer

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein

Josef Bauers Praxis (geb. 1934, Wels, Österreich) ist irgendwo zwischen Konkreter Poesie, Performance und Malerei angesiedelt; in ihr erkundet der Künstler die physische Beziehung zu linguistischer Produktion und deren Ausstellung. Anders als die Dichter der Konkreten Poesie seiner Generation erforscht Bauer jedoch die greifbare Landschaft und die Räume, in denen Sprache und ihre Darstellung in Beziehung zum Körper miteinander verbunden werden. Diese häufig skulpturalen Interventionen und Installationen ähneln rebusartigen Strukturen, in denen Begriffe wie „Größenordnung“ und „Spur“ wichtige Rollen spielen. Sein Interesse an der Problematik der Beziehung des menschlichen Körpers und seiner Interaktion mit dem bildhauerischen Objekt war auch Gegenstand genauerer Untersuchungen einiger seiner Kollegen wie Franz West. Bauer allerdings brachte die Semiotik ins Spiel, um das linguistische Potenzial dieser Objekte hervorzuheben. Sein unmittelbares Setting wurde für ihn zum Werkzeug, um die Welt um ihn herum zu verstehen und sich mit dieser in Beziehung zu setzen. Diesem physischen Verständnis gab er den Titel „Taktile Poesie“, was ganz wörtlich auch „Poesie-zum-Berühren“ oder „berührte Poesie“ meint.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Andrew Mezvinsky / Foto © Nathan Murrell

Andrew

Andrew M. Mezvinsky (US)

A Good Day

06/11 – 02/03/2014
Jüdisches Museum

Andrew M. Mezvinsky, geboren 1982 in Philadelphia, zählt zu den interessantesten und vielseitigsten jungen Künstlern, die derzeit in Wien arbeiten. Für das Museum Judenplatz hat Mezvinsky eine Installation geschaffen, die von Primo Levis Betrachtungen zum Überleben in Auschwitz, von seiner Definition eines „guten Tages“ im Konzentrationslager ausgeht. Für ein Kapitel seines autobiografischen Berichtes „Ist das ein Mensch?“ hat der italienische Schriftsteller einst den Titel „Ein guter Tag“ / „A Good Day“ gewählt – er spielt auf die ersten Strahlen der Frühlingssonne in Auschwitz an, die eine kleine Hoffnung auf Überleben birgt: „Heute kommt sie etwas früher als gestern; heute ist es ein bisschen wärmer als gestern; in zwei Monaten, in einem Monat wird die Kälte von uns ablassen, und wir werden einen Feind weniger haben.“

Primo Levis Titel übernehmend, schuf Mezvinsky im Museum Judenplatz mittels interaktiver handgezeichneter Animationen und neuester Multimediatechnologie einen Raum, der die Grundbedingungen der menschlichen Existenz im Moment widerspiegelt. Die Besucher werden Teil der Installation, bekommen vom Künstler eine Rolle zugedacht und vermögen so persönlich zu entdecken, welche Metapher sich hinter Levis „A Good Day“ verbirgt. Die vom Künstler gestaltete animierte Szenerie der „Frühlingsweihe“ soll als Sinnbild für Befreiung und neuen Lebenswillen erkannt werden.

www.jmw.at

 

 

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Jeff Wall / An Eviction, 1988 /2004 / Grossbilddia in Leuchtkasten, 229 × 414 cm Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Jeff Wall

 

Jeff Wall in München

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.

Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, vereint erstmals die in Münchner Sammlungen vertretenen Arbeiten. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren entstanden, gibt diese 20 Werke umfassende Auswahl einen pointierten Überblick über die wichtigsten Aspekte in Jeff Walls Schaffen, teils mit heute berühmten, oftmals gezeigten Arbeiten wie »The Thinker« oder »Restoration«, aber auch durch Werke, die zu den weniger bekannten und selten gezeigten zählen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch im Schirmer/Mosel Verlag.

www.pinakotek.de

 

 

 

Michaela Grill (AT)

Mein rastloses Herz.

21/02 – 21/04/2014
Kunsthaus Graz

With her abstract video works, Michaela Grill (born 1971 in Feldbach, lives in Vienna) has developed into one of Austria’s leading representatives of digital art since 1999. The subjects of the filmic material that Grill finds both in urban space as well in rural settings are present in her objective representation as mere traces at the most.

My Restless Heart tells of Fernweh (wanderlust), of the ‘presence of an absent one, of the yearning for the unknown, for the difference, which carries within it the hope of freedom. A projection which can never be fulfilled’. (Michaela Grill) It is a merging of melancholic photographs of different places, from which Michaela Grill has developed six films, which, projected on walls and ceilings of the cramped space, condense to form an abundance of impressions. This decision to pack ‘the whole world’ into barely 30 sq. feet and thus to explode the confines of the projection room is a perfect example of the poetry in Grill’s works.

In one version of the work related to the installation, the trailer for the Diagonale also occurs. This can be seen in Graz’ cinemas before and during the festival.

www.diagonale.at    www.museum-joanneum.at

 

 

Lisl Ponger (AT)

The Vanishing Middle Class

12/02 – 30/03/2014
Secession

Lisl Ponger’s art has long explored the constructed nature of (cultural) identity, our—often stereotypical—ideas about and images of the „Other,“ and the associated questions of visual representation.
In the Secession’s main hall, Ponger will now be realizing a project she has wanted to do for a long time: the Museum für fremde und vertraute Kulturen [Museum for Foreign and Familiar Cultures], in short MuKul. Although the museum is fictional, its design is based on painstaking research. It is an almost disturbingly detailed recreation of real ethnological museums, a growing number of which have recently adopted names such as world museum, museum of cultures, and the like. The exhibits are identified with inventory numbers and places and dates of purchase, and the museum has object and section labels as well as panels listing the museum staff and all lenders. In a bow to popular demand, there is even a Photopoint in the lobby where visitors can pose for pictures in front of a backdrop.

www.secession.at

 

 

El Lissitzky – Ilya und Emilia Kabakov

Utopia and Reality

07/02 – 23/02/2014
Kunsthaus Graz

El Lissitzky and Ilya Kabakov are representatives of the former Soviet Union, who stand for the two generations to follow that brought revolution and the implementation of the Communist visions, and who construct and deconstruct these visions by means of powerful visuals. The exhibition in the Kunsthaus Graz is a version of the 2013 exhibition shown in the Van Abbemuseum in Eindhoven, specially adapted to our museum, which set up a dialogue between the two giants of Russian art at the beginning and end of the Soviet Union respectively, El Lissitzky and Ilya Kabakov.

www.museum-joanneum.at

 

 

Andrew M. Mezvinsky (USA)

A Good Day

06/11 – 02/03/2014
Jewish Museum Vienna

The American artist Andrew M. Mezvinsky, born 1982 in Philadelphia, has created an installation for Museum Judenplatz based on Primo Levi’s account of survival in Auschwitz. In the book If This Is A Man? (Se questo è un uomo) the Italian Auschwitz survivor Primo Levi (1919–1987) summarizes his traumatic experiences. One of the chapters in Levi’s account describes a “good day.”“A Good Day” – the title chosen by Primo Levi and taken up by Mezvinsky for his work in Museum Judenplatz – refers to the first rays of sun in Auschwitz and the hope for survival that they represent: “The rising of the sun is commented on every day: today a little earlier than yesterday, today a little warmer than yesterday, in two months, in a month, the cold will call a truce and we will have one enemy less.” With the aid of interactive animations and the latest multimedia technology Mezvinsky creates a space in Museum Judenplatz reflecting the immediate basic conditions for human existence. Visitors become part of the installation: they are allocated a role by the artist and can discover for themselves the metaphor behind Levi’s “good day.” The animated “rite of spring” scenery created by the artist is intended to symbolize liberation and a new will to live.

 www.jmw.at

 

 

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein 

Josef Bauer’s practice finds itself somewhere between concrete poetry, performance and painting, in which the physical relationship towards linguistic production and display is explored. Unlike the concrete poets of his generation, Bauer examines the tangible landscape and spaces in which language and its representation towards the body are unified. These often-sculptural interventions and installations resemble a rebus-like structure, in which ‘scale’ and ‘trace’ play important roles. His interest in the relationship of the human body and its interaction to align with a sculptural object has been scrutinized by several of his peers such as Franz West, but Bauer introduced semiotics to underline the linguistic potential of these objects.

 www.grazerkunstverein.org

 

 

Jeff Wall in München

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Like virtually no other artist of his generation, the Canadian Jeff Wall
(b. 1946) redefined the possibilities of artistic composition, broaching the subject of the boundaries between the genres painting, photography, sculpture and film, as well as between fiction and reality. From early on, Munich evolved into a centre for Jeff Wall’s works where they were well-received and already being exhibited, collected and published in the early 1980s.

www.pinakothek.de

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Mathias Poledna (AT)

Mathias Poledna deals in his work with connections between art and entertainment, modernism in architecture, fashion and design, the language of film and the history of exhibition-making, often taking the specific historicity of these phenomena as his point of departure. Most recently, he has been producing extremely concentrated cinematic installations that develop complex tensions between their subject matter and the associated references and cultural notions. The artist’s interest in different ways of expressing modernity manifests itself in the special, often highly diverse subjects in his work, ranging from post-punk music to a rain forest in Papua New Guinea, and in the aestheticism and extreme reduction of their formal idiom. Though always new and in many cases created jointly with professional collaborators, they often give the impression of found material, seeming to draw on the visual language of the collective imagination of the past and the present.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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