Damage Control. Art and Destruction Since 1950.

Superflex / Burning Car, 2008 (Videostill)

SUEORFELX

Superflex / Ant Farm

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung „Damage Control. Art and Destruction Since 1950“

13/01/2015, 18:00 Kunsthaus Graz

Im Rahmen der Ausstellung Damage Control. Art and Destruction Since 1950 zeigt das Kunsthaus Graz eine dreiteilige Filmreihe, die das Thema der Ausstellung vertieft und erweitert.

Die Filme des zweiten Abends behandeln das Thema der Zerstörung von kulturellen Symbolen. Die verstörende Wirkung, wenn mit Konsum und Wohlstand verbundene Bilder der Zerstörung anheimfallen, und die damit verbundene politische Aussagekraft benutzt die dänische Künstlergruppe Superflex in gleich zwei präsentierten Videos, die im Umfeld der gewaltsamen Ausschreitungen in Paris und Kopenhagen im Jahr 2007 entstanden sind: Während sich Burning Car, 2008, der Werbeästhetik von Autoreklamen bedient, um das Abbrennen eines Mercedes Benz detailliert zu beobachten, zeigt Flooded McDonald’s, 2009, das Innere eines Fast-Food-Restaurants, das sich nach und nach mit Wasser füllt.

Die Performance und Videoarbeit Media Burn, 1975, der Gruppe Ant Farm ist ein satirischer Kommentar auf das Mediengeschehen im Allgemeinen und das Fernsehen im Speziellen, das sich seit den 1950er-Jahren und bis zum Siegeszug des Internets Mitte der 1990er zum Leitmedium der Masse aufgeschwungen hatte. In einem als Medienspektakel inszenierten Event am amerikanischen Unabhängigkeitstag 1975 wird eine Pyramide aus Fernsehern von einem modifizierten und mit Kerosin bestückten Cadillac umgefahren, um durch den Aufprall in Flammen aufzugehen.

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www.museum-joanneum.at

 

Jenni Tischer / Making Grid I, 2014 / Courtesy the artist & Krobath Wien | Berlin © Richard Lange

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Jenny Tischer. Pin

18/10 – 01/02/2015 mumok

Tischers Ausstellung Pin im mumok stellt einen installativen Parcours vor, in dem die Formensprache minimalistischer Skulptur auf die Geschichte und Praxis textilen Arbeitens trifft.

Aufgerollten Schriftrollen gleich durchqueren farbige und variabel anpassbare „Stoffsockel“ den Raum. Sie verschränken Wände und Boden miteinander und dienen als Bühne für eine Reihe von Skulpturen: darunter offene Kuben, die wie die Sitzflächen von Thonet-Stühlen mit „Wiener Geflecht“ bespannt sind, sowie Objekte, die in Materialität und Form an Webrahmen oder Nadelkissen erinnern. Anders als in konventionellen Ausstellungssituationen lässt Tischer offen, was Display und was Werk ist; Präsentationselemente wie Sockel oder Rahmen sind Teil der künstlerischen Erzählung.

Pin handelt dabei von grundsätzlichen künstlerischen Fragen: Was ist ein Medium, und welche Informationen kann es vermitteln? Wie schreiben sich Arbeitsprozesse in Materialien und Oberflächen ein? Und warum wird das Textile als Diskurs- und Praxisfeld gerade im digitalen Zeitalter produktiv? Zwischen „pins“ (Nadeln) und PINs (Persönliche Identifikationsnummern) steckt Tischers Ausstellung einen Raum ab, der über Materialien als Speicher und codierte Identitäten gleichermaßen nachdenken lässt.

www.mumok.at

 

 

 

Chto Delat, Time Capsule. Artistic Report on Catastrophes and Utopia, Ausstellungsansicht, Secession 2014, Foto: Oliver Ottenschläger
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CHTO DELAT

21/11 – 25/01/2015 Secession

Die Ausstellung Time Capsule. Artistic Report on Catastrophes and Utopia des russischen Kollektivs Chto Delat umfasst zum einen eine komplexe Rauminstallation, in deren Zentrum die Skulptur A Resurrected Soldier und der Film The Excluded. In a Moment of Danger (beide 2014) stehen, und zum anderen ein Archiv aus Postern, Ephemera, Filmfragmenten und Dokumenten, das die Arbeit des Kollektivs über mehr als ein Jahrzehnt im Zusammenhang zeigt.

Die Arbeit an der – ganz im Sinne der theatralisch-dramatischen Praxis des Kollektivs – als „tragisch“ konzipierten Ausstellung wurde von der jüngsten politischen Entwicklung in Russland und der Ukraine eingeholt. Diese steht symptomatisch für einen momentan weltweit stattfindenden, dramatischen Transformationsprozess und entwickelte sich für Chto Delat zu einer beinahe existentiellen Befragung der Möglichkeiten künstlerischen Handelns.

www.secession.at

 

 

 

Renata Lucas / Secession 2014 / Installationsansicht © Oliver Ottenschläger

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Renata Lucas

22/11 – 25/01/2015 Secession

Renata Lucas untersucht in ihren Arbeiten, wie die gebaute Umgebung soziale Beziehungen und Handlungen beeinflusst. Architektonische Elemente versteht sie dabei als die Sprache eines Gebäudes oder Ortes. In ortsspezifischen Interventionen manipuliert sie bauliche Strukturen, um gesellschaftlich definierte Räume und deren Nutzung zu dekonstruieren und neue, spielerische Möglichkeiten zu erproben. Mittels der Methoden der Hinzufügung, Verdoppelung oder Überlagerung entwirft sie subtile Veränderungen, die eine alternative Wahrnehmung eines Ortes anbieten.
Konzeptueller Ausgangspunkt für die Interventionen der Künstlerin in der Secession ist die Erzählung Plan de evasión (1945) des argentinischen Schriftstellers Adolfo Bioy Casares. In Form von Tagebuch-einträgen schildert ein Häftling die zweifelhaften Experimente seines Gefängnisdirektors auf einer Gefangeneninsel vor Französisch-Guayana: mit Hilfe operativer Eingriffe manipuliert dieser die Sinnes-wahrnehmungen der Insassen, um sie trotz ihrer auswegslosen Situation Freiheit erleben zu lassen – wenn auch nur in Gedanken. Vor diesem literarischen Hintergrund und konfrontiert mit zahllosen Restriktionen, die ein denkmalgeschütztes Gebäude mit sich bringt, unternimmt Renata Lucas in der hermetischen räumlichen Situation im Souterrain der Secession den Versuch, die Verbindung von Innen- und Außenraum zu unterstreichen.

www.secession.at

 

 

Christian Friedrich / The Stone That the Builder Rejected, 2008 / 10 min 24 sek / Courtesy der Künstler und Wilfried Lentz Rotterdam

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Christian Friedrich

On Something new / Dirt in a hole

06/12 – 15/01/2014 Grazer Kunstverein

Die Show mit dem Titel „On Something New / Dirt in a Hole“ zeigt ein Spektrum von Arbeiten, zu denen auch eine neu produzierte, großformatige Klang- und Licht-Arbeit sowie eine eindringliche, monumentale Videoinstallation und eine Serie früherer Skulpturen gehören. Friedrichs künstlerisches Interesse sind die Struktur, die Manipulation von Subjekt-Objekt-Beziehungen und die Schaffung von bestimmten Gegebenheiten innerhalb dieser, wobei eine jede dieser Konstellationen Anlass zu assoziativen Verwirrungen gibt. Ein durchgängiges Thema im Werk des Künstlers ist die Unterwerfung des menschlichen Körpers, den er regelmäßig als Objekt der Begierde zeigt, bei dem Macht und Unterordnung im Unterbewussten zusammenfallen. Seine früheren Zeichnungen und Skulpturen sind von Ursache-Wirkung-Strategien beeinflusst und untergraben damit verschiedene Traditionen der Konzeptkunst und ihre quasi-rationalen, sowohl strengen wie frivolen Methoden.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Lina Bo Bardi, ESC Pompéia © Markus Lanz

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Lina Bo Bardi 100.

Brasiliens alternativer Weg in die Moderne

14/11/2014 – 22/02/2014  Pinakothek der Moderne

Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi (1914-1992) prägte ab Mitte des 20. Jahrhunderts einen eigenen gestalterischen Weg. Vor allem in der Architektur, aber auch in ihren graphischen Arbeiten, in Entwürfen für Bühnenbild sowie Mode und Möbeldesign nahm sie Impulse der Moderne auf, verarbeitete diese aber ganz individuell. Grundlage ihres Schaffens bildete die reflektierte Auseinandersetzung mit ihrer Wahlheimat Brasilien, d.h. mit der Kultur des Landes und mit seinen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Lina Bo Bardis zum Teil radikale Ansichten zeichnen sich in den architektonischen Aufgaben gleichermaßen ab wie in ihren Entwürfen und Schriften.
Das Architekturmuseum der TU München stellt zentrale Aspekte aus dem Schaffen dieser vielseitigen Architektin und Gestalterin vor, die brasilianische Architekturgeschichte schrieb. Mit rund 100 Originalzeichnungen bedeutet diese Ausstellung die größte Würdigung Lina Bo Bardis außerhalb Brasiliens anlässlich ihres 100. Geburtstages.

www.pinakothek.de

 

 

Peter Bartoš, Zooparticipacie, Fotokopie, ca. 1976

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Peter Bartoš

Situations 1945 – 2014

21/11 – 25/01/2014 Secession

Peter Bartoš gehört zu den frühen Vertretern der Konzept- und Aktionskunst in der Slowakei. Ausgehend von der Erforschung der Malerei als Prozess realisierte er in den späten 1960er-Jahren Aktionen, in denen Farben auf verschiedene Bildträger gegossen oder Raster aus Materialien wie Asche, Staub, Kreidepulver oder Torf auf die Straßen und Plätze Bratislavas gestreut wurden. Im Zentrum seines Interesses standen die physikalischen Eigenschaften der Materialien, das Temporäre und Prozesshafte und die Möglichkeiten der Transformation der Materie durch Akkumulation oder Dispersion.

Eine wichtige Inspirationsquelle für Bartoš ist die Natur. In zahlreichen seiner konzeptuellen Arbeiten, die er oft über Jahrzehnte hinweg fortschreibt und weiterentwickelt, verknüpft er Fragen der ökologischen Planung und Landschaftsgestaltung mit solchen nach Freiheit und Privatheit im Zusammenhang mit (staatspolitischen) Grenzen. Mehrfach arbeitete er mit lebenden Tieren, beispielsweise 1971 in der Aktion Vypúšt’anie holubov na slobodu [Freilassen der Tauben], die im Kontext der damaligen Isolation des Landes zu lesen ist.

In der für die Secession konzipierten Ausstellung Situations 1945 – 2014 präsentiert Bartoš erstmals sein vielschichtiges Lebenswerk, das er in Form von Fotokopien chronologisch aufgearbeitet hat. Im Sinne von Anti-Kunst versteht er die Fotokopie dabei gleichermaßen als Werk und als Mittel der Aufzeichnung und Distribution für seine Konzepte.

www.secession.at

 

 

 

Arnold Odermatt, Buochs, 1965. © Urs Odermatt, Windisch, Switzerland; Courtesy Galerie Springer Berlin © Bildrecht, Wien 2014

Damage Control

Damage Control

Art and Destruction Since 1950

14/11/2014 – 15/02/2015 Kunsthaus Graz

In allen Sparten der Kunst stieg ab der Mitte des 20. Jahrhunderts das Interesse am Begriff der Zerstörung oder der Demontage an. Damage Control untersucht dieses Thema aus historischer Sicht.

Die Kunst hat einer Welt der Gewalt immer wieder den Spiegel vorgehalten: als Reaktion auf die beiden Weltkriege, auf die Atombombe oder auf Bilder der Vernichtung in den Medien. Zerstörung fließt in die Kunstproduktion ein und ist ein Mittel, um emotionale oder kulturelle Bezüge auf Distanz zu halten, Institutionskritik zu üben oder kulturelle Angst auszudrücken.

Damage Control zeigt eine Entwicklung auf, die über die Kunst hinausgeht: Sie zeichnet besonders die von der amerikanischen Medienlandschaft geprägte Nachkriegsgeschichte nach, verweist aber auch auf eine Prägung heutiger Ängste vor Bedrohungen der Gegenwart wie Terrorismus oder Naturkatastrophen – real oder imaginiert.

www.museum-joanneum.at

 

 

(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

Das Kunstwerk wird am 3 November im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Karen Frostig, Nikolaus Gansterer, Danielle Spera and Werner Hanak-Lettner im Palais Eskeles präsentiert.

www.jmw.at

 

 

                                                   Installationsansicht / Museum Ludwig Köln, COSIMA VON BONIN’S CUT! CUT! CUT! FOR MUSEUM LUDWIG’S SLOTH SECTION, LOOP # 04 OF THE LAZY SUSAN SERIES, A ROTATING EXHIBITION, 2012 Photo: Lothar Schnepf
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COSIMA VON BONIN. HIPPIES USE SIDE DOOR.

DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB.

04/10 – 18/01/2014 mumok

Im Herbst 2014 präsentiert das mumok die bisher umfassendste Ausstellung Cosima von Bonins in Österreich. Unter dem Titel HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB. erwartet die BesucherInnen ab 4. Oktober mit über 100 Arbeiten ein groß angelegter Überblick über das Werk der 1962 in Mombasa, Kenia geborenen Künstlerin – von den künstlerischen Anfängen bis hin zu ganz neuen Arbeiten. Retrospektiv angelegt, vollzieht die Ausstellung nach, wie von Bonins Arbeiten immer stärker in den Raum übergreifen.

Typisch für das komplexe Beziehungsnetz, das sie zwischen bildender Kunst und Musik aufgespannt hat, ist das Einbeziehen langjähriger KollegInnen und FreundInnen in ihre Ausstellungsvorhaben. Neben Tocotronic und Phantom Ghost, die mit Konzerten im Programm der Ausstellung vertreten sind, haben sich unter den Namen The 3 Ypsilons und The Ypsilon Five aus dem Freundeskreis der Künstlerin gleich zwei Formationen gebildet, die den Eröffnungsabend der Ausstellung am 3. Oktober mit Performancedarbietungen bestreiten. An der Fassade des mumok prangt ab Ausstellungsbeginn ein Balkon. Besetzt ist er mit einer sich übergebenden Figur.

www.mumok.at

 

 

John Baldessari, Color Corrected Studio (with Window), 1972-1973, Color photograph, painted, Photo: mumok © John Baldessari

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Die Gegenwart der Moderne

14/3 – 08/02/2015  mumok

In der Sammlungspräsentation Die Gegenwart der Moderne befragt das mumok das große utopische Projekt der Moderne nach seiner Aktualität und seinem Potenzial für nachfolgende Generationen. In der Neuaufstellung der Sammlung steht eine produktive Auseinandersetzung mit der Moderne zur Diskussion. Ästhetische und formale Übernahmen werden als Transfer des Repertoires der Moderne in neue Fragestellungen begriffen, die weit über die bloße Umwandlung von Moderne in selbstreferenzielle Modernismen hinaus gehen. Ein roter Faden, der sich durch das 20. Jahrhundert zieht, ist in dieser Hinsicht die Duchamp-Rezeption, die im Nouveau Réalisme und Fluxus eine große Rolle spielt. Marcel Duchamp, der die Produktion verweigerte, antworteten diese KünstlerInnen mit einer Überzahl von ihm gewidmeten Werken.

Die Gegenwart der Moderne zeigt die bei unserem Publikum beliebte Sammlung der klassischen Moderne in einer Neuaufstellung, die Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Möbel und Architekturmodelle umfasst. In der Verschränkung der alten mit den neuen Medien kommt der Fotografie eine besondere Aufgabe zu, die in der Ausstellung an Werken von Karl Blossfeldt oder René Magritte besonders deutlich hervortritt.
Erstmals setzt das mumok in einer Sammlungspräsentation auch einen Österreichschwerpunkt: Zu sehen sind Zeichnungen von Josef Hoffmann, Architekturmodelle von Adolf Loos oder Fotografien von Dora Kallmus.

Zentrale Themen sind darüber hinaus Architektur und urbanes Leben sowie Design und Konstruktion. So stellt Runa Islam in ihrem Film Empty the Pond to Get the Fish (2008) die modernistische Architektur des 20er Hauses, wo das mumok 1962 als Museum des 20. Jahrhunderts eröffnet wurde, in Bezug zu ausgewählten Werken aus der mumok Sammlung und gibt somit das Ausstellungsthema paradigmatisch vor. In seiner fotografischen Arbeit Color Corrected Studio (with Window) (1972–1973) überträgt John Baldessari die für Mondrian typische Strukturierung von Horizontalen und Vertikalen in sein Atelier. Die Fotoserie konterkariert dessen Funktionalität, indem sie ihm den Spiegel der Moderne vorhält.

www.mumok.at

 

 

 

Jenny Tischer. Pin

18/10 – 01/02/2015 mumok

In Jenni Tischer’s exhibition Pin at mumok the vocabulary of minimalist sculpture comes up against the history and practice of textile work. Pin addresses fundamental questions: What is a medium, and what kind of information can it convey? How are work processes inscribed in materials and surfaces? And why do textiles, as field of discourse and practice, have a momentum in the digital age? In-between “pins” (needles) and PINs (personal identification numbers), Tischer’s exhibition stakes out a realm where questions of the memory of materials and the encoding of identities are equally considered.

www.mumok.at

 

 

Renata Lucas

22/11 – 25/01/2015 Secession

Renata Lucas’s works examine how the built environment informs social relations and actions. The artist considers structural elements as language of a space, thus in site-specific interventions, she manipulates architectural structures to deconstruct socially defined spaces and their uses and test novel and playful possibilities. By way of addition, duplication, or superimposition, she designs subtle modifications that suggest alternative perceptions of a place.

www.secession.at

 

Lina Bo Bardi 100.

Brazil´s alternative path to Modernism.

14/11/2014 – 22/02/2014  Pinakothek der Moderne

The Italian-Brazilian architect Lina Bo Bardi (1914-1992) defined her own particular artistic path through outstanding designs starting at the mid-twentieth century. In architecture as well as stage sets, graphic art, fashion and furniture design, she implemented impulses of Modernism, but interpreted them quite individually. The conscious examination of her adopted country, Brazil, its culture, society and politics, provided the base for her creativity. Her partly radical views manifested themselves in her designs, exhibitions and writings.
The Architekturmuseum der TU München focuses on key aspects in the work of this multifaceted designer who made Brazilian architectural history. Featuring about 100 original drawings, this exhibition will provide the most extensive recognition of this famous architect outside Brazil on the occasion of her centennial.

www.pinakothek.de

 

 

Christian Friedrich

On Something new / Dirt in a hole

06/12 – 15/01/2014 Grazer Kunstverein

Following the exhibition at Museum de Hallen in Haarlem (NL), the Grazer Kunstverein presents the first solo show in Austria by artist Christian Friedrich (b. 1977, DE). The exhibition entitled ‘On Something New / Dirt in a Hole’ presents an array of works including a newly produced, large-scale sound and light work, an immersive, monumental video installation and a series of earlier sculptures. Friedrich’s artistic interest lies in the structure, manipulation and conditions of subject-object relationships. A common theme in the artist’s work is the subjugation of the human body, which he regularly presents as an object of desire in which power and submission collapse into the subliminal. His earlier drawings and sculptures are informed by cause-and-effect formulas, mining various conceptual traditions and their quasi-rational methods, both strict and frivolous.

ww.grazerkunstverein.org

 

 

Damage Control

Art and Destruction Since 1950

14/11/2014 – 15/02/2015 Kunsthaus Graz

Since the mid-20th century artists of various disciplines have demonstrated a growing interest in the concept of destruction or dismantling. Damage Control examines this theme from a historical perspective. The art of our time has again and again reflected a world of violence: as a reaction to the two world wars, to the atomic bomb, or to images of annihilation in the media. Destruction pervades art production and has been employed by artists as a means of conveying institutional critique or expressing cultural anxiety while, often, keeping specific emotional or cultural references at a distance.

Damage Control presents a phenomenon that extends beyond art: in particular tracing history from a post war period influenced by American media images, but the exhibition also refers to how today’s fears are determined by current threats such as terrorism and natural disasters – whether real or imagined.

 www.museum-joanneum.at

 

 

THE MEMORY MAP A – Topology of Remembrance

Opening: 03/11/2014 Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

 

 

COSIMA VON BONIN

HIPPIES USE SIDE DOOR. THE YEAR 2014 HAS LOST THE PLOT.

04/10 – 18/01/2015 mumok

In the fall of 2014 mumok will present the largest exhibition of works by Cosima von Bonin to date in Austria. Opening on October 4, 2014, this exhibition, HIPPIES USE SIDE DOOR. THE YEAR 2014 HAS LOST THE PLOT., will include more than 100 works by von Bonin, who was born in 1962 in Mombasa, Kenya, ranging from her earliest to completely new works. This retrospective exhibition will also show how von Bonin’s work has moved more and more in the direction of installations that increasingly come to take possession of the space they are placed in.

www.mumok.at

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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