Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938

1-sujet Bettina Ehrlich-Bauer / Selbstportrait © Jüdisches Museum Wien

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Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938

04/11 – 01/05/2017 Jüdisches Museum Wien

Wien um 1900 war auch eine Stadt der Frauen. Am Aufbruch in die Moderne waren viele Künstlerinnen beteiligt, die sich trotz der schlechten Rahmenbedingungen für Frauen im Kunstbetrieb durchsetzen konnten. Ein überdurchschnittlicher Anteil dieser Künstlerinnen kam aus assimilierten jüdischen Familien. Malerinnen wie Tina Blau, Broncia Koller-Pinell, Marie-Louise von Motesiczky oder die Keramikerinnen Vally Wieselthier und Susi Singer haben heute ihren Platz in der Kunstgeschichte. Doch viele andere sind – zu Unrecht – in Vergessenheit geraten wie die Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries, die Malerinnen Grete Wolf-Krakauer und Helene Taussig oder die Malerin und Graphikerin Lili Réthi. Die Ausstellung „Die bessere Hälfte“ stellt mehr als 40 Künstlerinnen vor und zeichnet deren außergewöhnliche Ausbildungs- und Karrierewege nach, die vom Kampf um Anerkennung in einer männlich dominierten Kunstszene erzählen, aber auch von vielversprechenden Karrieren, die durch Vertreibung und Exil unterbrochen oder in den Vernichtungslagern des Nationalsozialismus für immer beendet wurden. Eine Ausstellung mit vielen neuen Erkenntnissen und Wiederentdeckungen.

www.jmw.at

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01_jk_antihappening_1965Július Koller Antihappening. Systém subjektívnej objektivity / Antihappening. System of Subjective Objectivity, 1965 / Grüner Briefmarkenstempel, Tinte, auf Papier / 11,5 x 16,5 cm © Bratislava City Gallery und/and Július Koller Society

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Julius Koller

One Man Anti Show

Eröffnung: 24/11/2016 mumok

Július Koller (1939–2007) ist eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten Osteuropas seit den 1960er-Jahren, deren Werk von großer internationaler Bedeutung ist. Diese bisher umfassendste Retrospektive des slowakischen Künstlers dokumentiert seinen eigenständigen Beitrag zur Neoavantgarde anhand einer grundlegenden Aufarbeitung künstlerischer und archivalischer Materialien.
Kollers Werk entwickelt sich in kritischer Distanz zur kommunistischen Herrschaft und deren offizieller Kunst, stellt aber auch Traditionen der Moderne und Konventionen des westlichen Kunstbetriebes infrage. Seit Mitte der 1960er-Jahre gestaltet er mit Antihappenings und Antibildern ein von spielerischer Ironie und Skepsis geprägtes Werk, das mit dadaistischem Gespür seine radikal-skeptische Haltung mit innovativen Ansätzen verbindet. So malt er Objekt-Bilder in weißer Latexfarbe und Bilder mit dem Motiv des Fragezeichens, das zum universellen Symbol seiner Alltags- und Realitätsbefragung wird.

www.mumok.at

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01.Postkarte_Secession_Alys.2016_.indd@ Francis Alÿs

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Francis Alÿs

Le temps du sommeil

17/11 – 22/01/2017  Secession

Francis Alÿs ist für unauffällige Interventionen und performative Handlungen ebenso bekannt wie als Initiator und Koordinator großangelegter kollektiver Aktionen voll allegorischem Gehalt. Im Zentrum seiner Ausstellung steht Le temps du sommeil (1996–), ein Werk, das in seiner Subtilität und Unergründlichkeit paradigmatisch für das gesamte Oeuvre ist.

Le temps du sommeil ist eine Serie von 111 Gemälden, die innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte entstanden sind. Es bleibt offen, ob die Anzahl final ist, da die Arbeit für Alÿs nicht abgeschlossen ist: Gelegentlich bearbeitet oder übermalt er die Bilder, worüber ein Stempel auf jedem Werk genaue Auskunft gibt. Die Tafeln zeigen miniaturhafte Szenen und wirken häufig wie Momentaufnahmen einfacher Bewegungen und Tätigkeiten, die sich bei genauerem Hinsehen als ziemlich absurd herausstellen. Ein Mann im grauen Anzug tritt in vielen Bildern als Protagonist auf, manchmal mit einem zweiten Akteur in gleicher Aufmachung. Auf einigen Bildern findet sich die Darstellung einer Frau, meist im roten Kleid.

Le temps du sommeil umschreibt – gleich einem poetischen Streifzug – die künstlerische Praxis von Alÿs. Die Bilder zeigen das, worüber der Künstler nicht sprechen kann. Zudem ist die Verschränkung von Wort und Bild – häufig über die Titel der Arbeiten – ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit. Dass die Bilder der Serie gemeinsam mit Konzepttexten und Ideen für Interventionen und Werke gezeigt werden, sollte nicht in die Irre führen. Die Texte sind nicht als Erläuterung zu den Bildern zu verstehen, sie treten vielmehr in einen Dialog und verweisen auf das komplizierte Verhältnis von visueller und verbaler Kommunikation – und das nicht ohne Humor.

Im Grafischen Kabinett werden zwei seiner Filme Paradox of Praxis 1 (Sometimes Making Something Leads to Nothing),1997 und Paradox of Praxis 5, Ciudad Juárez, México (Sometimes we dream as we live and we live as we dream), 2013 gezeigt.

www.secession.at

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Ozan Mermer © 2016

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Kunstvermittlungsprojekt YES, WE’RE OPEN! 

Das interkulturelle Vermittlungsprojekt der Pinakothek der Moderne

Die Welt, in der wir leben, hat sich stark verändert. Flucht und Migration, kulturelle Vielfalt bei gleichzeitiger Radikalisierung, Integration, Globalisierung und Entwurzelung berühren unsere Gesellschaft. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch in der Kultur findet ein Umdenken statt. Das Museum definiert seine Aufgaben neu. Mit Projekten, die eine Begegnungsplattform für Geflüchtete und Menschen aus Bayern anbieten, reagiert es auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Eine neue Perspektive für Europa muss den politischen, den ökonomischen und den kulturellen Blick miteinander in Beziehung setzen.

Die Pinakothek der Moderne hat mit dem Vermittlungsprojekt „YES, WE’RE OPEN!“  Anfang dieses Jahres eine interkulturelle Plattform für Ankommende und Anwesende, für Geflüchtete und Menschen aus Bayern geschaffen. Im Herzen des Museum wurde ein Kunstvermittlungsraum für dieses Programm geschaffen. Ein Novum in der Museumslandschaft. Kinder und ihre Eltern, Jugendliche und Erwachsene finden hier mehrmals wöchentlich offene Türen, um in geschütztem Umfeld die Begegnung mit einer neuen Kultur zu wagen. Mit YES, WE‘ RE OPEN! setzt das Museum ein Zeichen für die Bedeutung der Kunst als Ausdruck menschlicher Kreativität, Toleranz und Offenheit jenseits sprachlicher und kultureller Barrieren. Das Programm ist unbefristet und soll durch eine Vielzahl einzelner, vernetzter Angebote und Projekte stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Allen Projekten ist der Fokus auf Kommunikation und das Miteinander der Kulturen sowie die Verknüpfung mit Kunstwerken und Objekten aus der Pinakothek der Moderne gemein.

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne E.V.

www.pin-freunde.de

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Layout 1Body Luggage ©  Anton Josef Trčka / Antios (Hilde Holger, ca. 1938)

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Body Luggage

Migration von Gesten

herbst ‐ Ausstellung

24/09 – 08/01/2017 Kunsthaus Graz

Die diesjährige herbst-Ausstellung beschäftigt sich mit grenzüberschreitender Migration von Zeichen, mit Körpersprache als kulturelle Ausdrucksform – auch wenn sie das einzige Gepäck ist, das wir über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg mit uns tragen können.Wenn Menschen auf der Flucht alles weggenommen werden kann, wird der Körper zum Archiv, sind Erfahrungen und Erinnerungen in den Körper selbst eingeschrieben. Alles, was man erlebt hat, was man ist und was man war, ist eingeschrieben in diesem eigenen Körper, den man nicht ablegen kann. Wie manifestiert sich dieses „Material“ in Gemälden, Fotografien, Installationen, Video, Performance oder Tanz, wenn es von Künstlerinnen und Künstlern wieder hervorgeholt und bearbeitet wird?

Mit historischen Beispielen und zeitgenössischen Positionen zeigt „Body Luggage“, wie immaterielles Gepäck dem Körper eingeschrieben ist: Erinnerungen, Traditionen und Körpersprache – von der Grußgeste bis zu künstlerischen Ausdrucksformen – gehen auch in Extremsituationen wie Verfolgung oder Flucht nicht verloren.

www.steirischerherbst.at

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1-ilit-azoulay-detail-b-o-k-shall-we-sit-i-have-some-good-news-for-you-gentlemenIlit Azoulay, B: o.k shall we sit. I have some good news for you gentlemen, 2016 (Detailansicht)
Courtesy of the artist, Braverman Gallery (Tel Aviv) and Andrea Meislin Gallery (New York) © Ilit Azoulay

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Fotografie heute:

distant realities

‐  Pinakothek der Moderne

Vor dem Hintergrund der substantiellen Veränderungen, die die Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen hervorgerufen hat, befindet sich auch die Fotografie in einem steten Prozess der Neufindung. Das fotografische Medium als künstlerisch eigenständige Ausdrucksform steht dabei nicht mehr nur im Austausch mit den klassischen Bildgattungen, sondern ebenso mit multimedialen und digitalen Bildwelten wie deren neuartigen Präsentationsformen und Distributionsverfahren. Die notwendige Anpassung an die rasante technische Entwicklung, die durch die weltweite Zirkulation der Bilder im virtuellen Raum in den letzten Jahren eine neue Dimension erreicht hat, sowie der Dialog mit anderen Medien und Bildsystemen erfordern eine kontinuierliche Neubestimmung ihrer theoretischen und ästhetischen Parameter. Ist Fotografie heute überhaupt noch das, was der Betrachter zu kennen meint und zu sehen glaubt? Wie definiert sich ihr Verhältnis zu Wirklichkeit und Authentizität einerseits, zur Autonomie des Bildes andererseits? Wie überlagern digitale, nicht fotografiespezifische Prozesse die Bildwerdung, ihre Erscheinungsformen und Rezeption?

www.pinakothek.de

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1-beatrice_gibson1Beatrice Gibson, „F for Fibonacci“, 2014 / 16 mm und 35 mm Film übertragen in HD, sound (surround) Dauer 16:20 Minuten / Courtesy: Laura Bartlett Gallery und LUX, London

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Beatrice Gibson

24/10 ‐  18/12/2016 Grazer Kunstverein

Gibsons Filme sind vielschichtige Collagen und stellen Verbindungen zwischen sozialen Arbeitsmodi und sehr unterschiedlichen Bezugspunkten her, von experimentellen Kompositionen eines Robert Ashley und Cornelius Cardew bis hin zu den modernistischen Schriften von William Gaddis und Gertrude Stein. Gibsons Ausstellung im Grazer Kunstverein präsentiert eine Zusammenschau ihrer Filme aus den letzten zehn Jahren. Es ist die erste ihrer Art, dabei zeigt die Künstlerin in The Members Library eine zusätzliche Auswahl von Künstlern und Filmemachern, die sie in ihrer Arbeit inspiriert haben, wie Mary Helena Clark, Ben Russell, Laida Lertxundi, Leslie Thornton, Mati Diop und Mark Leckey.

www.grazerkunstverein.org

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1._press_wernerhofmann_20erhausTV-Interview mit Werner Hofmann, 1960er-Jahre / Museum des 20. Jahrhunderts, Wien © mumok Archiv (Fotograf unbekannt/ unknown photographer)

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Wir Wegbereiter

Pioniere der Nachkriegsmoderne

12/05 – 05/03/2017 mumok

Mit der Sammlungspräsentation Wir Wegbereiter. Pioniere der Nachkriegsmoderne richtet das mumok den Fokus auf zwei charismatische Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens nach 1945: Viktor Matejka und Werner Hofmann. Als wichtige Impulsgeber im Wien der Nachkriegszeit sind beide eng mit dem mumok verbunden. Als Gründungsdirektor des ehemaligen Museums des 20. Jahrhunderts, heute mumok, legte Werner Hofmann (1928–2013) den Basisbestand des Hauses an, der in der Ausstellung in seiner Gesamtheit als Schaudepot zu sehen ist. Hofmann war im Wien der Nachkriegszeit der konsequenteste Vertreter der Idee der Moderne und sah in den Avantgarden der 1910er- und 1920er-Jahre die künstlerische Essenz des Jahrhunderts.

www.mumok.at

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JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room.

Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

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The Better Half: Jewish Women Artists Before 1938

04/11 – 01/05/2017 Jewish Museum Vienna

Female artists in Vienna had a very difficult time of it before 1938. It is therefore all the more surprising how many women managed to succeed in this métier. A large number of them came from assimilated Jewish families. Painters like Tina Blau, Broncia Koller-Pinell, Marie-Louise von Motesiczky, or ceramic artists Vally Wieselthier and Susi Singer have established a place for themselves in the history of art. But many others have unjustifiably sunk into oblivion—the sculptor Theresa Feodorowna Ries, the painters Grete Wolf-Krakauer and Helene Taussig, or the painter and graphic artist Lili Rethi. The exhibition presents forty artists and describes their unusual training and careers, marked by a struggle for recognition in a male-dominated art world. It also looks at promising careers that were interrupted through exile or ended forever in the Nazi extermination camps. An exhibition with lots of new discoveries.

www.jmw.at

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Julius Koller

One Man Anti Show

Opening: 24/11/2016 mumok

Július Koller (1939–2007) is one of the most important Eastern European artists working since the 1960s, whose art had and has considerable international significance. This is the most comprehensive exhibition of the Slovak artist’s work to date, documenting his independent contribution to the neo-avantgarde and based on painstaking research into his art and archives.

wwww.mumok.at

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Francis Alÿs

Le temps du sommeil

17/11 – 22/01/2017 Secession

Le temps du sommeil (1996–) is a series of 111 paintings created over the course of two decades. They are deliberately unfinished: Alÿs occasionally alters or even overpaints individual panels—a stamp visible on the painting notes the date of each new intervention. They depict miniature scenes and often look like snapshots of simple gestures and activities that, upon closer inspection, appear to be fairly absurd. A man in a gray suit is the protagonist in many of these tableaux, sometimes joined by other actors in similar outfits, while a few pictures also feature a woman, often in a red dress.

www.secession.at

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Photography today:

distant realities

‐  Pinakothek der Moderne

Against the backdrop of the sweeping changes that have reshaped photography in the last two decades through the switch to digital, the proliferation of media formats, and the Internet, this exhibition series takes a closer look at how photography defines itself today as an artistically independent form of expression. This is just the first instalment in a series that will continue in the coming years.

www.pinakothek.de

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Body Luggage

Migration of Gestures

herbst exhibition 24/09 – 08/01/2017 Kunsthaus Graz

This year’s steirischer herbst exhibition imagines the migration of cultural signs across borders, of body language as the signs carried on our backs, even if it is the only luggage we are able to carry.

When everything can be confiscated from those in flight the body is turned into an archive, where experience and memory are inscribed. Everything a person has experienced, all that he or she is or has been, is inscribed on their body, a body that cannot simply be taken off. How are artistic vocabularies relayed across geographical and temporal boundaries? And what specific artistic objects result from this multiple migration?

www.steirischerherbst.at

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Beatrice Gibson

24/10 ‐  18/12/2016 Grazer Kunstverein

Gibson’s films are composite collages, blending social modes of working with a diverse range of references, from the experimental compositions of Robert Ashley and Cornelius Cardew to the modernist writings of William Gaddis and Gertrude Stein. Her exhibition at Grazer Kunstverein aims to bring together an array of her films from the past 10 years. It is the first of its kind, with the artist presenting at The Members Library an additional selection of films by artists and filmmakers that inspire her practice such as Mary Helena Clark, Ben Russell, Laida Lertxundi, Leslie Thornton, Mati Diop and Mark Leckey.

www.grazerkunstverein.org

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We Pioneers

Trailblazers of Postwar Modernism

12/05 – 05/03/2017 mumok

The mumok will be showing the exhibition We Pioneers: Trailblazers of Postwar Modernism about two charismatic personalities in art and culture after 1945: Viktor Matejka and Werner Hofmann. These two men both greatly influenced the postwar Vienna art scene, and this exhibition looks in particular at their intensive activities as collectors and archivers of art.

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The Shabbat Room. An installation by  Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

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