Ed Ruscha | Double Americanisms

Ed Ruscha, I Told You Nobody Ought Never To Fight Him, 2018 / Acrylic on vellum / 27-1/2” diameter

 

Ed Ruscha

Double Americanisms

16.11.– 20.01.2018 Secession

Ed Ruscha prägte ab den 1950er-Jahren die Kunstentwicklung in den USA und mit ihr das aktuelle Verständnis von Gegenwartskunst entscheidend mit. In Abgrenzung von der gestischen Malerei des amerikanischen abstrakten Expressionismus entwickelte er seine künstlerische Praxis zwischen Minimalismus, Pop Art und Konzeptkunst. Recherche, Innovation und Experiment sowie kritische Distanz und eine rationale und nicht-emotionale Haltung prägen seinen Stil.Ruscha hat sich mit Werken wie Twentysix Gasoline Stations (1963) und Every Building on the Sunset Strip (1965) in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eingeschrieben. Mit sachlich aufgenommenen und in Künstlerbüchern, die er selbst konzipierte und herausgab, indexikalisch angeordneten Fotografien erstellte er Verzeichnisse des Lebens in Los Angeles und der amerikanischen Westküste. Die konzeptuellen Künstlerbücher machten ihn zu einem Vorreiter der Konzeptkunst. Ruschas Malerei, die den größten Teil seiner künstlerischen Praxis ausmacht, zeichnet sich durch formale Reduktion und Strenge aus sowie durch die Zurücknahme gestischer und expressiver Formen. Der amerikanische Westen und Los Angeles sind seine zentralen Motivquellen, meist verschränkt mit gemalten Worten und Sätzen.Neben Jasper Johns nennt Ruscha Futurismus und Dadaismus als wichtige Bezugspunkte seiner Arbeit. In ihrer Abkehr vom Naturalismus propagierten die Futuristen die Schönheit der technischen Welt und die ästhetische Idealisierung der Maschinen, denen sie den Vorzug gaben vor den natürlichen Dingen. Mehr noch als von den italienischen Futuristen fühlte sich Ruscha von der dadaistischen Kunst und ihrem Spiel mit Absurdität und Paradox angesprochen.Künstler wie John Baldessari, Douglas Huebler, Joseph Kosuth, Jan Dibbets und John Hilliard, die seit dem Ende der 1960er-Jahre unter dem Label Conceptual Art gemeinsam ausgestellt wurden, produzierten zeitgleich ähnliche Arbeiten und griffen die vordergründig banalen, zum Teil ironischen, zum Teil pseudowissenschaftlichen Verfahrensweisen Ruschas auf und entwickelten diese weiter. Nicht durch die Degradierung der Fotografie zum schlichten Aufzeichnungsinstrument, sondern über das konzeptionelle Vorgehen und die Wahl der Bildgegenstände wird Ruscha auch zu einem Wegbereiter künstlerischer Fotografie.
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Philipp Timischl, Artworks For All Age Groups, Ausstellungsansicht Secession 2018  © Maximilian Anelli-Monti, Courtesy of the artist und Galerie Emanuel Layr

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Philipp Timischl

Artworks For All Age Groups

16.11.–20.01.2018 Secession

In seinen multimedialen raumgreifenden Installationen entwickelt Philipp Timischl aus alltäglichen Aufzeichnungen und gesammeltem und produziertem Material narrative Strukturen. Zwischen Dokumentation und Fiktion, privaten und öffentlichen Sphären oszillierend, spielen sie mit Intimität und Selbstbezüglichkeit. Zu seinen grundlegenden Themen zählen Herkunft, Exklusion und Queerness in ihrem Bezug auf soziale Klassen ebenso wie die Machtdynamiken zwischen Kunst, Künstler und Publikum.

Timischls für die Secession geschaffene Ausstellung Artworks For All Age Groups umfasst Fotografien, Bildwerke und Skulpturen, die vom ihm installativ inszeniert werden.

www.secession.at

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Kris Lemsalu, Keys Open Doors, Ausstellungsansicht Secession 2018 © Maximilian Anelli-Monti, Courtesy of the artist und Temnikova & Kasela Galerie

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Kris Lemsalu

Keys Open Doors

16.11.– 20.01.2018 Secession

Die estnische Künstlerin Kris Lemsalu schafft in ihren vielschichtigen Skulpturen, Installationen und Performances Verschmelzungen von Tieren mit Menschen, Natürlichkeit mit Künstlichkeit, Schönheit mit Abstoßung, Leichtigkeit mit Schwerkraft, Leben mit Tod. Mithilfe traditioneller Techniken und Methoden kombiniert sie Tierkörper und Objekte aus Porzellan mit gefundenen (Natur-)Materialien wie Fellen, Leder, Muscheln, Wolle oder Papier und entführt uns mit ihren inszenierten Installationen in eine Welt der Fantasie.Lemsalus vielseitiges Werk, das zahlreiche Medien und Produktionsweisen umfasst, beinhaltet unterschiedliche Elemente aus Performance, Fundstücken, handgefertigten Arbeiten und Musik. Die multimedialen Produktionen zeugen von Liebe zum Detail, lassen Sozialkritik anklingen und zeigen Spannungen zwischen Genderpolitik, Kunstproduktion, Natur und Kunsthandwerk auf. Die ästhetische Zerbrechlichkeit ihrer Keramik trifft auf Kombinationen aus kräftigen Farben und Formen, die dem Betrachter ein starkes Bild darbieten. Lemsalu ist fasziniert von der Möglichkeit, Objekte herzustellen, die nicht ästhetisiert sind – ihre konkrete Präsenz ist narrativ und nicht repräsentativ. In ihren Selbstportraits erfindet sie sich oft als Wesen mit männlichen und weiblichen Merkmalen und schafft so eine neue Realität um sich herum, die ihr Aussehen und ihren Charakter ständig ändern kann.www.secession.at

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(c) Steve Schapiro / Corbis Premium Historical / Getty Images

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Kabbalah

31.10.–03.03.2019 Jüdisches Museum Wien

Die gemeinsam geplante Ausstellung des Jüdischen Museums Wien und des Joods Historisch Museum Amsterdam versteht Kabbala im weitesten Sinne des Wortes. Sie umfasst ihre historischen Entwicklungen, einschließlich der klassischen Kabbala, der frühen jüdischen Mystik, der praktischen Kabbala und Magie, ebenso, wie ihre modernen Ausprägungen in Kunst und Populärkultur. Die Ausstellung folgt den Spuren, die die Kabbala in den unterschiedlichsten Formen moderner Kunst hinterließ: der Malerei, der Bildhauerei, dem Design, der Literatur, dem Film und der Musik (klassisch, wie populär). Durch diesen Zugang werden den Besucherinnen und Besuchern Einsichten in das, „was Kabbala wirklich ist“ gegeben und erstaunliche Einblicke in eine oft als verborgen bezeichnete Welt eröffnet.

Kuratoren: Domagoj Akrap und Klaus Davidowicz in Kooperation mit dem Joods Historisch Museum Amsterdam.

www.jmw.at

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Ausstellungsansicht / Film und mehr. Aus den Archiven von Kurt Kren und Ernst Schmidt jr. / Photo: Lisa Rastl © mumok
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Film und mehr

Aus den Archiven von Kurt Kren und Ernst Schmidt jr.

12.06.–03.02.2019 mumok

Die Archive von zwei maßgeblichen Filmemachern der österreichischen Nachkriegsavantgarde, die nun im mumok zugänglich sind, werden in der Ausstellung erschlossen und einander gegenübergestellt: Kurt Kren (1929–1998) und Ernst Schmidt jr. (1938–1988). Grundlage dieser Präsentation sind die Notizen, Skizzen, Korrespondenzen oder auch Arbeitsmaterialien aus den Nachlässen, die neben einer Auswahl an Filmen gezeigt werden. Eine wesentliche Werkgruppe stellen Krens Partituren dar, die sein ebenso strukturelles Arbeiten wie visuelles Denken verdeutlichen. Bei Schmidt jr. spielt die konzeptuelle Auseinandersetzung mit Sprache eine wichtige Rolle, ob als Autor, Kritiker, Herausgeber oder Künstler. Auf diese Weise wird eine Kontextualisierung dieser Œuvres vorgenommen. Ihre vergleichbare Auseinandersetzung mit Materialität und Körperlichkeit spielt dabei ebenso eine Rolle wie ihre jeweils singuläre und zugleich vielfältige künstlerische Praxis. Das Ausstellungsdisplay wurde von Josef Dabernig konzipiert.

www.mumok.at

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Jonathan Meese, Das Geheimwasser des William Bligh, 2007 , Photo: Jochen Littkemann © Jonathan Meese/VG Bild-Kunst, Bonn 2018

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Die Irrfahrten des Meese

In der griechischen Sage besteht der Held Odysseus auf seinen Irrfahrten gefährliche Abenteuer und löst geheimnisvolle Aufgaben – um am Ende vielleicht als ein Anderer heimzukehren. Wie ein Odysseus der Gegenwart begibt sich der Künstler Jonathan Meese (*1970 in Tokio, lebt in Berlin) in der Ausstellung auf eine imaginierte Reise mit zahlreichen Stationen.
In Zeichnungen, Bildern und Skulpturen aus über 20 Jahren finden Begegnungen mit unterschiedlichsten ambivalenten Protagonisten und Situationen statt, denen der Künstler in seiner archaischsten Rolle als symbolischer Erlöser und Befreier entgegentritt. Wo endet diese Reise, auf der die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher den beherzt provozierenden Künstler begleiten können?

www.pinakothek.de

 

 

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Friedrich Seidenstücker, Eisenbahnspiel, Berlin, 1949 / Silbergelatineabzug, 17,8 x 12,7 cm /
Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne, München

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UM UNS DIE STADT

17.07.– 27.01.2019 Pinakothek der Moderne

Die moderne Fotografie ist aufs engste verbunden mit der Kultur der Großstadt. Im urbanen Umfeld finden Fotografinnen und Fotografen der 1920er Jahre Inspiration für experimentelle Bildgestaltungen und die Visualisierung eines Neuen Sehens, wie es heute als ikonisch für die Avantgardefotografie gilt. Zugleich aber richten zahlreiche Fotografen ihren Blick auf das soziale Gefüge der Großstadt. Als Flaneure und Straßenfotografen dokumentieren sie das alltägliche Leben und das dynamische Treiben der Menschen. Diese Ansichten zeigen die Stadt als kollektiven Lebensraum und entwerfen eine vielschichtige Beschreibung der Menschen und ihrer Lebensbedingungen im urbanen Raum.

Die Präsentation zeigt Fotografien aus den 1920er- bis 1940er-Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray, Albert Renger-Patzsch und Friedrich Seidenstücker aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

www.pinakothek.de

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Ozan Mermer © 2016

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Kunstvermittlungsprojekt YES, WE’RE OPEN!

Das interkulturelle Vermittlungsprojekt der Pinakothek der Moderne

Die Welt, in der wir leben, hat sich stark verändert. Flucht und Migration, kulturelle Vielfalt bei gleichzeitiger Radikalisierung, Integration, Globalisierung und Entwurzelung berühren unsere Gesellschaft. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch in der Kultur findet ein Umdenken statt. Das Museum definiert seine Aufgaben neu. Mit Projekten, die eine Begegnungsplattform für Geflüchtete und Menschen aus Bayern anbieten, reagiert es auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Eine neue Perspektive für Europa muss den politischen, den ökonomischen und den kulturellen Blick miteinander in Beziehung setzen.

Die Pinakothek der Moderne hat mit dem Vermittlungsprojekt „YES, WE’RE OPEN!“ Anfang dieses Jahres eine interkulturelle Plattform für Ankommende und Anwesende, für Geflüchtete und Menschen aus Bayern geschaffen. Im Herzen des Museum wurde ein Kunstvermittlungsraum für dieses Programm geschaffen. Ein Novum in der Museumslandschaft. Kinder und ihre Eltern, Jugendliche und Erwachsene finden hier mehrmals wöchentlich offene Türen, um in geschütztem Umfeld die Begegnung mit einer neuen Kultur zu wagen. Mit YES, WE‘ RE OPEN! setzt das Museum ein Zeichen für die Bedeutung der Kunst als Ausdruck menschlicher Kreativität, Toleranz und Offenheit jenseits sprachlicher und kultureller Barrieren. Das Programm ist unbefristet und soll durch eine Vielzahl einzelner, vernetzter Angebote und Projekte stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Allen Projekten ist der Fokus auf Kommunikation und das Miteinander der Kulturen sowie die Verknüpfung mit Kunstwerken und Objekten aus der Pinakothek der Moderne gemein.

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne E.V.

www.pin-freunde.de

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JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room.

Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

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Ed Ruscha

Double Americanisms

16.11.– 20.02.2019  Secession

Ed Ruscha has been one of the most influential American artists since the 1950s; his groundbreaking work has shaped our understanding of contemporary art. Disavowing the gestural painting of American abstract expressionism, he devised a creative practice between minimalism, Pop art, and conceptualism. Research, innovation, and experimentation as well as the emphasis on critical reason rather than emotional involvement define his style. With works like Twentysix Gasoline Stations (1963) and Every Building on the Sunset Strip (1965), Ruscha put his stamp on the history of twentieth-century art. Taking sober-minded photographs and arranging them in indexical sequence in meticulously designed and self-published artist’s books, he compiled catalogues of life in Los Angeles and on the American West Coast that made him a pioneer of conceptual art. Ruscha’s paintings, which constitute the bulk of his oeuvre, stand out for their formal austerity and rigor and his abstention from gestural and expressive forms. The American West and Los Angeles are his primary sources of motifs, which usually appear in combination with painted words or sentences.

www.secession.at

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Philipp Timischl

Artworks For All Age Groups

16.11.– 20.01.2018 Secession

Philipp Timischl’s expansive multimedia installations combine personal notes from the buzz of everyday life with found and self-produced materials to build narrative structures. Balancing between documentation and fiction, between the private and public spheres, they play with intimacy and self-reference. Major themes in his art include the lasting influence of our roots, exclusion, and queerness in relation to social classes as well as the power dynamics between art, artist, and audience.

www.secession.at

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Kris Lemsalu

Keys Open Doors

16.11.– 20.01.2018 Secession

The Estonian artist Kris Lemsalu creates complex sculptures, installations, and performances that fuse the animal kingdom with humankind, nature with the artificial, beauty with repulsion, lightness with gravity, life with death. She revives traditional techniques and methods to combine animal bodies and porcelain objects with found (natural) materials such as furs, leather, seashells, wool, or paper in theatrical installations that whisk us off into a world of the fantastic imagination.www.secession.at

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Kabbalah

31.10.–03.03.2019 Jewish Museum Wien

The joint exhibition of the Jewish Museum Vienna and the Jewish Historical Museum Amsterdam will explore Kabbalah in its widest sense: its historical developments including classical Kabbalah, early Jewish mysticism, practical Kabbalah and magic, as well as its modern offshoots in art and popular culture. The exhibition follows the traces and impacts the Kabbalah left in all forms of modern art (painting, sculpture and design), literature, film and music (classical, popular). By doing so, the exhibition will offer the visitors a genuine insight into “what Kabbalah is” and provide an amazing look behind the scenes of a topic that in general is considered to be a “hidden world”.

www.jmw.at

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Film and More

From the Archives of Kurt Kren and Ernst Schmidt jr.

12.06.–03.02.2019 mumok

The exhibition presents and contrasts the archives of Kurt Kren (1929–1998) und Ernst Schmidt jr. (1938–1988), which are held in mumok and are now generally accessible. The presentation of these two key filmmakers of the Austrian postwar avant-garde will include notes, sketches, correspondence, and materials related to their work as well as a selection of their films. Kren’s notations are a major body of work that illustrates his structural approach and his visual mind. Conceptual analysis of language is important in the work of Schmidt jr., whether he was working as author, critic, editor, or artist. Through comparison of the two men’s work, this exhibition is able to consider them in context, addressing their similar interests in matters material and physical, and also their often very individual and also highly diverse practical work as artists. The exhibition display was conceived by Josef Dabernig.

www.mumok.at

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MEESE’S ODYSSEY

In the Greek saga, the hero Odysseus survives dangerous adventures on his odyssey and completes mysterious tasks – returning home at the end perhaps as a different person. Like a contemporary Odysseus, in this exhibition, the artist Jonathan Meese (born 1970 in Tokyo and based in Berlin) sets off on an imaginary journey, making various stops along the way. In drawings, pictures and sculptures from over 20 years of artistic production, encounters with the most diverse, ambivalent protagonists and situations take place, which the artist approaches in his archaic role as symbolic redeemer and liberator. Visitors to the exhibition get to accompany the plucky, provocative artist on his voyage, but where will it end?

www.pinakothek.de

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AROUND US THE CITY

17.07.– 27.01.2019 Pinakothek der Moderne

Modern photography is intimately connected to urban culture. In the 1920s, photographers drew inspiration from the urban environment to make experimental compositions and create the ‘new vision’ of the Neues Sehen movement. Their approach is today considered emblematic of avant-garde photography. At the same time, however, many photographers directed their gaze towards the social fabric of the city. Adopting the role of flaneurs and street photographers, they documented everyday life and the sheer dynamism of the city’s countless inhabitants. These views show the city as a collective living space, while creating a multi-layered portrayal of people and their living conditions in urban space.
The exhibition shows photographs from the 1920s to the 1940s by Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray, Albert Renger-Patzsch, and Friedrich Seidenstücker from the collection of the Ann and Jürgen Wilde Foundation. 

www.pinakothek.de

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The Shabbat Room. An installation by Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

 

 

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