Hreinn Fridfinnsson (IS) & Bruce McLean (GB)

Bruce McLean  / ‘King for a Day’, 1972 Colour vintage photograph, 40 x 40 cm /Unique Courtesy the artist and Tanya Leighton, Berlin

 

Hreinn Fridfinnsson (IS) & Bruce McLean (GB)

Eröffnung: 05/06/2014

06/06 – 03/08/2104 Grazer Kunstverein

Mitte der 1970er-Jahre setzte der isländische Künstler Hreinn Fridfinnsson eine Anzeige in ein holländisches Kunstmagazin und bat InteressentInnen, ihm ihre Geheimnisse zu schicken. Indem er sich als Sammler von Geheimnissen darstellte, würde der Künstler, so dachte er, Verdächtigungen beruhigen, dass seine Handlungen auf dem versteckten Motiv basierten, privilegierte Information zu verwenden oder zu offenbaren, die er auf diese Weise erhielte. Das Geheimnis, das uns Fridfinnsson vielleicht verrät, besteht jedoch darin, dass es gar keines gibt. Seine Kunst lädt andererseits dazu ein sich vorzustellen, dass doch eines existiere. Die Arbeit des Künstlers ist bekannt für ihren Lyrismus und subtile Poesie, welche die häufig banalen Themen und Materialien, die der Künstler für seine Stücke verwendet, transzendiert. Er präsentiert oft gefundene Objekte, die er so wenig wie möglich verändert, und erschafft so neue Arbeiten, die Ideen des Selbst und von Zeit ergründen. Fridfinnsson ist ein natürlicher Geschichtenerzähler. Die meisten seiner Arbeiten verlangen geradezu nach einem Narrativ, oder der Erfindung einer Geschichte, auch wenn eine solche gar nicht existiert.

Auf die Einladung hin, 1972 in der Tate Gallery auszustellen, entschied sich Bruce McLean dafür, eine eintägige Retrospektive mit dem Titel ,King for a Day’ zu zeigen, nach der er sich aus der Kunstwelt zurückziehen würde. Trotz einem oft distanzierten und zynischen Ansatz zum professionalisierten Kunstbetrieb scheint er jedoch aktiver denn je zu sein.

McLeans frühe Erkundungen über verschiedene Vorstel­lungen von Skulptur verliehen ihm den Ruf, ein „Meister des Spottes“ zu sein, der die Produktion und die Repräsentation des „Künstlers“ genauso wie die „Arbeit selbst“ hinterfragte. Eben mit seinen performativen Werken zog er zum ersten Mal die Aufmerksamkeit der Kunstwelt auf sich. Voller Witz und Humor kritisierte McLean die nach Moden orientierte, soziale Aufstiegsnatur der zeitgenössischen Kunstwelt in den 1970er-Jahren. Später entwickelten sich die Requisiten und malerischen Aspekte einiger seiner frühen performativen Werke zu Theaterstücken und in jüngster Zeit zu Gemälden.

Indem er mit diesen Vorstellungen von „Präsenz“ und „Abwesenheit“ spielt, präsentiert der Grazer Kunstverein eine zentrale Werkauswahl, die den konzeptuellen Bereich, den beide KünstlerInnen zu besetzen scheinen, herausfordert und hervorhebt.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Ernst Ludwig Kirchner / Elisabethufer, 1913 / Öl auf Leinwand, 83,5 x 94 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München

 Kirchner

Farbenmensch Kirchner

22/05/2014 – 31/08/2014  Pinakothek der Moderne

»Ich kann nicht verstandesmäßig arbeiten, ich bin zu sehr Farbenmensch dazu.« Ernst Ludwig Kirchner

Die Pinakothek der Moderne verfügt mit 19 Werken von Ernst Ludwig Kirchner (1880−1938) über den umfangreichsten deutschen Gemäldebestand des Expressionisten. Obwohl Kirchner als wegweisender »Brücke«-Künstler maßgeblich zur Revolution der Farbe um 1900 beitrug, wurde er bislang kaum als »Farbenmensch« gewürdigt. Die Ausstellung zeigt Kirchners systematischen und experimentellen Weg zur Farbe und seine Auseinandersetzung mit der zu Beginn des 20. Jahrhunderts kontrovers diskutierten Tradition der Farbenlehre.

Grundlage der Präsentation in der Pinakothek der Moderne ist ein Forschungsverbundprojekt, das vom Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und dem Kirchner Museum Davos durchgeführt wurde. Seit 2009 wird die Malerei Kirchners erstmals systematisch maltechnisch untersucht.

Über Aspekte der Farbe hinaus ermöglicht die Ausstellung mithilfe von UV-, Infrarot- und Röntgenaufnahmen, Unterzeichnungen und Übermalungen sichtbar zu machen und umfassende Einblicke in den Arbeitsprozess des Künstlers zu geben. Die doppelseitige Präsentation ausgewählter Gemälde macht erstmals auch die Rückseiten der beidseitig bemalten Leinwände zugänglich. Eigenhändige Überarbeitungen geben Anlass, eine weitere ungewöhnliche Praxis Kirchners vorzustellen: Die Korrektur seines früheren Werks und die Anpassung an seinen aktuellen Stil.

www.pinakothek.de

 

 

 

John Baldessari / Color Corrected Studio (with Window), 1972-1973 /Color photograph, painted / Photo: mumok © John Baldessari

Die

Die Gegenwart der Moderne

14/3 – 08/02/2015  mumok

In der Sammlungspräsentation Die Gegenwart der Moderne befragt das mumok das große utopische Projekt der Moderne nach seiner Aktualität und seinem Potenzial für nachfolgende Generationen. In der Neuaufstellung der Sammlung steht eine produktive Auseinandersetzung mit der Moderne zur Diskussion. Ästhetische und formale Übernahmen werden als Transfer des Repertoires der Moderne in neue Fragestellungen begriffen, die weit über die bloße Umwandlung von Moderne in selbstreferenzielle Modernismen hinaus gehen. Ein roter Faden, der sich durch das 20. Jahrhundert zieht, ist in dieser Hinsicht die Duchamp-Rezeption, die im Nouveau Réalisme und Fluxus eine große Rolle spielt. Marcel Duchamp, der die Produktion verweigerte, antworteten diese KünstlerInnen mit einer Überzahl von ihm gewidmeten Werken.

Die Gegenwart der Moderne zeigt die bei unserem Publikum beliebte Sammlung der klassischen Moderne in einer Neuaufstellung, die Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Möbel und Architekturmodelle umfasst. In der Verschränkung der alten mit den neuen Medien kommt der Fotografie eine besondere Aufgabe zu, die in der Ausstellung an Werken von Karl Blossfeldt oder René Magritte besonders deutlich hervortritt.
Erstmals setzt das mumok in einer Sammlungspräsentation auch einen Österreichschwerpunkt: Zu sehen sind Zeichnungen von Josef Hoffmann, Architekturmodelle von Adolf Loos oder Fotografien von Dora Kallmus.

Zentrale Themen sind darüber hinaus Architektur und urbanes Leben sowie Design und Konstruktion. So stellt Runa Islam in ihrem Film Empty the Pond to Get the Fish (2008) die modernistische Architektur des 20er Hauses, wo das mumok 1962 als Museum des 20. Jahrhunderts eröffnet wurde, in Bezug zu ausgewählten Werken aus der mumok Sammlung und gibt somit das Ausstellungsthema paradigmatisch vor. In seiner fotografischen Arbeit Color Corrected Studio (with Window) (1972–1973) überträgt John Baldessari die für Mondrian typische Strukturierung von Horizontalen und Vertikalen in sein Atelier. Die Fotoserie konterkariert dessen Funktionalität, indem sie ihm den Spiegel der Moderne vorhält.

www.mumok.at

 

 

 

  © Mark Okoh / Camera Press

amy

Amy Winehouse (GB)

Ein Familienporträt

11/3 – 20/08/2014

Jüdisches Museum Wien

Das Jüdische Museum Wien porträtiert die 2011 jung verstorbene Musikerin, wie sie kaum jemand kennt: tief verwurzelt in der jüdischen Geschichte ihrer Familie, die in den 1890er-Jahren aus Weißrussland nach England einwanderte. Alex Winehouse, der Bruder der Musikerin, und seine Frau Riva haben in enger Zusammenarbeit mit dem Jewish Museum London an Hand vieler Objekte und persönlicher Erinnerungsstücke einen ganz speziellen Blick auf das Leben von Amy Winehouse ermöglicht. Ihre Lieblingsgitarre und die Plattensammlung ihrer Jugend, ein Koffer voller Familienfotos, legendäre Outfits ihrer Auftritte und Gegenstände aus ihrer Wohnung in Camden machen ihre Leidenschaft für Musik, Mode, ihre Stadt London, aber auch für die jüdische Tradition greifbar. Sie war stolz auf ihre Londoner jüdische Identität, sagt Alex Winehouse. In dieser Ausstellung wird dieser vielfach unbekannte Aspekt von Amy Winehouse nachvollziehbar.

www.jmw.at

 

 

Kerstin von Gabain / Installationsansicht Secession 2014 © Jorit Aust

KERSTIN

Kerstin von Gabain (USA)

Raver geht ins archäologische Museum

11/4 – 08/06/2014 Secession

In der Ausstellung Raver geht ins archäologische Museum zeigt die in Wien lebende Künstlerin Kerstin von Gabain neueste Fotografien in Verbindung mit Gipsplastiken. Das performative Spiel mit Skulpturen und die Übersetzung dieser Interaktion in das Medium der Fotografie sowie der unorthodoxe Brückenschlag zwischen dem klassischen Altertum und gegenwärtiger Kultur stehen im Mittelpunkt dieser eigens für das Grafische Kabinett der Secession konzipierten Installation. Skulpturen und Fotos in dialogischer Verbindung bilden eine Raumsituation, deren ambiguer Charakter von fast beiläufigen Interventionen wie einer Soundinstallation im Treppenaufgang (in Zusammenarbeit mit Johann Neumeister) und von wie zufällig platzierten Objekten noch verstärkt wird.

Die Verbindung von „high and low“, Hoch- und Populärkultur findet bei von Gabain ganz selbstverständlich statt und ist weniger Kritik an Kategorisier ungsmodellen als das Ergebnis gelebter Praxis und Lebensrealität. Die Verbindung von bildender Kunst und Musik, in diesem Fall als Referenz auf eine musikalische Subkultur, findet sich häufig in ihren Arbeiten, die selbst wiederum musikalischen Praktiken wie dem Sampling nahestehen. Ihre Inspiration für die neuesten Arbeiten und den Ausstellungskatalog fand von Gabain in einer Publikation aus den 1960er-Jahren zu einem Symposium über archaische griechische Kunst, die zunächst ihr Interesse an archäologischen Präsentationsformen weckte. Standen am Beginn griechische Skulpturen und Darstellungskonventionen archäologischer Museen Pate für die Abgüsse und die Fotografien, emanzipierte sich die Künstlerin im Lauf der Arbeit zunehmend davon zugunsten grotesk-makaberer Inszenierungen. Ihre spielerische Auseinandersetzung entwickelte sich im Verlauf der Arbeit zu einem humorvollen „culture clash“ zwischen Antike und der Musikkultur von Rave und Techno.

www.secession.at

 

 

  Heinrich Dunst / Installationsansicht Secession  © Michael Michlmayr

HEINRICH

Heinrich Dunst (AT)

DA

11/4 – 08/06/2014 Secession

In seinen Rauminterventionen und Performances verhandelt Heinrich Dunst die Bedeutungshierarchien und Sinngrenzen in ästhetischen System- und Wissensordnungen und im Besonderen den Dualismus von Wort und Bild. Aus verschiedenen medialen Elementen wie ausgeschnittenen Kunststoffbuchstaben, Alltagsobjekten, gestisch-monochromen Gemälden, Projektionen oder Wänden aus Spannplatte konstruiert er dramaturgische Gefüge, die die herkömmliche Logik des Sinns entkräften. Er erreicht dies unter anderem durch paradoxe Formspiele mit Erst- und Nachrangigkeit, Einschluss und Ausrahmung, Vervielfachung und den sich verschiebenden Größenrelationen zwischen Modell und Ausstellung. Seine Setzungen kennzeichnet eine gezielt konzipierte Varianz und Offenheit von Bedeutungen. Häufig sind sie gleichermaßen als souveränes schriftliches Zeichen zu lesen, als skulpturales Objekt und Spur des Künstlersubjekts zu betrachten und im Wahrnehmungszusammenhang mit ihrer räumlichen Nachbarschaft zu verorten.

Seine Wurzeln hat der konzeptuelle Ansatz von Heinrich Dunst in der Wiener Szene der 1980er Jahre und dem für sie charakteristischen Bestreben, die abstrakte Malerei in den Ausstellungsraum zu erweitern und kontextuell zu bestimmen. Malerei und die Funktionsanalyse von Ausstellungsbestandteilen bleiben als Bezugsrahmen auch in seinen jüngsten Arbeiten wie der AusstellungAbout A B order (2013, Galerie nächst St. Stephan, Wien) relevant. Dunst verleiht diesen Fragestellungen jedoch eine neue Aktualität, indem er ein mehrschichtiges Bild zeichnet und die aufgerufenen Referenzen in ihrer Eindeutigkeit hinterfragt, um so letztlich die der Kunst eigenen Voraussetzungen offenzulegen.

www.secession.at

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Little Warsaw & Miklós Erhardt / Ship of Fools – A Recuperation, 2008, Filmstill

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Little Warsaw (HU)

Naming You

11/4 – 08/06/2014 Secession

Seit 1999 realisieren die beiden in Budapest lebenden ungarischen Künstler András Gálik und Bálint Havas unter dem Namen Little Warsaw gemeinsam künstlerische Projekte. In Filmen, Performances und Installationen beschäftigen sie sich mit Geschichte und Geschichtsinterpretation, mit kollektivem Bewußtsein und etablierten Bildsprachen und -traditionen. Die Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Geschichte ist ein treibender Faktor ihrer Arbeit, wobei die Rolle des Künstlers als Produzent von Bildern, Objekten oder Situationen, die in einem (historischen) Kontext eingebettet sind oder diesen abbilden, ebenso zur Disposition steht wie die Rezeption künstlerischer Werke als dynamischer (sich sozialpolitisch ändernden Realitäten unterworfener) Prozess.

Eine von Little Warsaw bevorzugt praktizierte Strategie, um in Vergessenheit Geratenes und nicht Wahrgenommenes (wieder) in das kollektive Bewußtsein zu holen, ist die Re- bzw. Neukontextualisierung von Monumenten und künstlerischen Artefakten. Die Verlagerung, der örtliche – und damit kontextuelle – Transfer ist dabei ihre wichtigste Methode. Die physische Integrität des Objekts bleibt bei diesen temporären Interventionen stets unangetastet.

www.secession.at

 

 

 

Hreinn Fridfinnsson (IS) & Bruce McLean (GB)

06/06 – 03/08/2104 Grazer Kunstverein

On invitation to exhibit at the Tate Gallery in 1972, Bruce McLean decided to organize a one-day retrospective titled ‘King for a Day’, after which he would retire from the art world. Despite a distanced and often cynical approach towards the professionalized art industry, he seems to be more active then ever.

McLean’s early research into notions of sculpture gave him the reputation of ‘master at mockery’, questioning the production and representation of ‘the artist’ as well as ‘the work’ itself. It was with his performative works that he first grabbed the attention of the art world. Full of wit and humour, McLean critiqued the fashion-oriented, social climbing nature of the contemporary art world in the ’70s. At a later stage, the prop and painter-like aspects of some of the early performative works developed into theatre pieces and, most recently, into paintings.

Playing with these notions of ‘presence’ and ‘absence’, the Grazer Kunstverein presents a key selection of works that provoke and enhance the conceptual realm both artists seem to occupy. 

www.grazerkunstverein.org

 

 

Heinrich Dunst (AT)

DA

11/4 – 08/06/2014 Secession

Heinrich Dunst’s spatial interventions and performances address the hierarchies of signification and boundaries of meaning in aesthetic systems and orders of knowledge, and more particularly, the dualism of word and image. Assembling elements made from a variety of media, such as letters cut from synthetic materials, everyday objects, gestural-monochrome paintings, projections, or particleboard walls, he constructs dramaturgic ensembles that invalidate the conventional logic of meaning. To this end, he stages paradoxical formal plays, for example, between what is primary and what is subordinate, between inclusion and exclusion from the frame, between multiplication and the shifting proportions between model and exhibition. The distinctive quality of his artistic choices is the deliberate variance and openness of meaning they generate. His works may often equally well be read as standalone graphemic signs, sculptural objects, or traces of the artistic subject set in a perceptual context that includes their spatial surroundings.

www.secession.at

 

Little Warsaw (HU)

Naming You

11/4 – 08/06/2014 Secession

Since 1999, the two Budapest-based Hungarian artists András Gálik and Bálint Havas have realized joint art projects under the name Little Warsaw. In films, performances, and installations, they explore history and its interpretations, the collective consciousness and established visual languages and traditions. The analysis of society’s engagement with history is a crucial factor in their work; the role of the artist as a producer of images, objects, or situations that are embedded in, or illustrate, a (historical) context is up for debate, as is the reception of works of art as a dynamic process (one that is subject to changing sociopolitical realities).
One preferred strategy Little Warsaw use to generate (new) collective awareness of what has faded into obscurity or was never perceived in the first place is the re- or novel contextualization of monuments and artistic artifacts. The displacement or spatial—and hence contextual—transfer is one of their preferred methods whereas these temporary interventions always leave the physical integrity of the object untouched.

www.secession.at


Musée à vendre pour cause de faillite

Herbert Foundation and momok in Dialogue

21/02 – 18/05/2014 mumok

The Annick und Anton Herbert Collection is one of the most significant private collections of contemporary art in Europe. This Belgian couple began to purchase art during the political and social upheavals of the late 1960s. They were fascinated by the movements and trends in art at the time that promoted new concepts of art and the artwork—in parallel to contemporary endeavors for social renewal. With great expertise and care, the Herberts began to acquire important works by European and American representatives of Minimal Art and Conceptual Art—including works by Carl Andre, Marcel Broodthaers, Hanne Darboven, Donald Judd, On Kawara, Sol LeWitt, Michelangelo Pistoletto, Niele Toroni, Lawrence Weiner, Art & Language, Dan Graham, Bruce Nauman, and Gerhard Richter. From the mid-1980s, the Herberts added significant groups of works by a younger generation—including Martin Kippenberger, Franz West, and Mike Kelley. The last artist to join their collection was the Austrian Heimo Zobernig.

www.mumok.at

 

 

 

 

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