In der Arbeit schüchtern bleiben

Ausstellungsansicht / Bruno Gironcoli, In der Arbeit schüchtern bleiben / Mitte:  Bruno Gironcoli, Schuhe, 1970–71, Sammlung Generali Foundation, Leihgabe am Museum der Moderne Salzburg © mumok, Photo: Stephan Wycko

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Bruno Gironcoli

In der Arbeit schüchtern bleiben

03/02 – 27/05/2018 mumok

Bruno Gironcoli gehört zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Einem breiteren Publikum ist er vor allem durch seine ab Mitte der 1980er-Jahre ausgestellten Großplastiken bekannt, in denen archetypische Figuren und Triviales zu futuristisch anmutenden Konglomeraten verschmelzen. Diesen monumentalen Setzungen geht eine bildhauerische Entwicklung voraus, die ab den frühen 1960er-Jahren internationale künstlerische Tendenzen rezipiert und zugleich eine radikal eigenständige Perspektive verfolgt. Weniger bekannt ist, dass Gironcolis bildhauerische Praxis von einer kontinuierlichen grafischen Produktion begleitet war. Von Beginn an sind diese oftmals großformatigen Blätter – die im Laufe der Jahre zunehmend malerischer werden – mehr als bloße Skizzen für die Bildhauerei. Auf Papier treibt der österreichische Künstler seine räumlichen Ideen vielmehr in Dimensionen, die über die Arbeit am konkreten Material weit hinausgehen.

www.mumok.at

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Burçak Bingöl / Follower, 2017 / Courtesy die Künstlerin / Produziert mit Unterstützung von Zilberman Gallery und SAHA – Unterstützung von zeitgenössischer türkischer Kunst © Poyraz Tütüncü

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A GOOD NEIGHBOUR

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Die Epoche, in der wir leben, fordert uns auf neue Weise heraus. Die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem sind unscharf geworden. Alte Verbindungen lösen sich auf, neue Allianzen entstehen, der Wert von friedlicher Koexistenz steht auf dem Prüfstand. Internationale Künstlerinnen und Künstler, eingeladen von Elmgreen & Dragset, beleuchten Vorstellungen von guter Nachbarschaft und den Umgang mit Eigenem und Fremdem. Als erste Kooperation der Pinakothek der Moderne mit der Istanbul Biennale bildet „a good neighbour“ auch eine Brücke zwischen der Türkei und Deutschland.

www.pinakothek.de

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Isabel Nolan /Curling Up With Reality (Tomb of the Ducs d’Orleans, St Denis), 2012–17 / Fotografie / Courtesy die Künstlerin, Kerlin Gallery, Dublin & Galerie Krinzinger, Wien.

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Isabel Nolan und Ola Vasiljeva

07/12 – 18/02/2018 Grazer Kunstverein

Der Grazer Kunstverein zeigt zwei Einzelausstellungen von Isabel Nolan und Ola Vasiljeva als Teil der Wintersaison 2017. Isabel Nolan arbeitet mit Skulpturen, Textilien, Fotografien und Texten, um Momente zu beschreiben oder aufzudecken (stofflich, weltlich oder anders), die aus dem ursprünglichen menschlichen Wunsch entspringen, der Umwelt einen Sinn zu geben und sie zu formen. Ola Vasiljeva entnimmt Fragmente aus Geschichte und Literatur, um imaginäre Schwellen zu kreieren, in denen Skulptur, Zeichnung, Video und gefundene Objekte auf spielerische Weise zusammenkommen.

www.grazerkunstverein.org

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In der Fabrik / In the factory, St. Cloud, ca. 1932; Photo: Boris Lipnitzki / Studio Lipnitzki, © Roger-Viollet; Privatsammlung
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Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin

Ausstellungsansicht / Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre, mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien  © Lisa Rastl/mumok
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Kunst ins Leben!

Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre

10/11 – 24/06/2018 mumok

In den 1960er-Jahren bildete sich im Rheinland eine Avantgardebewegung, die die Grenzen der Kunstdisziplinen durchbrach und sich vom Althergebrachten distanzierte: Aus Nouveau Réalisme, Fluxus und der neuen Musik war eine international vernetzte Generation von Künstler_innen zusammengekommen. Einer ihrer ersten Sammler war Wolfgang Hahn, der Chefrestaurator des Wallraf-Richartz-Museum in Köln. 1978 kam die Sammlung Hahn mit rund 400 Werken nach Wien, wo sie heute eine der Kernsammlungen des mumok bildet. Mit der Ausstellung Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre präsentiert das mumok nun die Sammlung in ihren Hauptwerken. Das Schlagwort „Kunst ins Leben“ wurde in den 60er-Jahren wörtlich genommen, um sich von einer überholten Malereitradition zu distanzieren. Alltagsgegenstände, Texte und Partituren traten an die Stelle von klassischer Malerei und Skulptur. Alle Werke der Ausstellung, beginnend mit Tür von Joseph Beuys bis zu Wolf Vostells Aktionsobjekten sind diesem erweiterten Kunstbegriff zu verdanken. Happenings, Aktionen und Aufführungen neuer Musik sind mit Werken von Allan Kaprow, Nam June Paik oder John Cage vertreten. Prominente Werke der Pop Art von George Segal, Claes Oldenburg oder Tom Wesselman stehen im Dialog mit Materialbildern aus dem Nouveau Réalisme, der mit Daniel Spoerri, Jean Tinguely oder Niki de Saint Phalle einen Schwerpunkt der Sammlung bildet. Hahns Abendmahl ist das legendäre Hauptwerk davon, das Spoerri 1964 im Hause Hahn veranstaltete, und ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

www.mumok.at

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Nobuyoshi Araki Ohne Titel, 1969/1972, Aus: Tokyo, 1973 © Nobuyoshi Araki

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Araki.Tokyo

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Der Japaner Nobuyoshi Araki zählt zu den wohl produktivsten, aber auch provokativsten Fotografen unserer Zeit. Sein Werk umspannt ein vielfältiges Spektrum an Themen, von hocherotischen Frauendarstellungen über artifizielle Stillleben, Pflanzenfotografien, reportagehaft anmutende Alltagsdarstellungen und Architekturaufnahmen bis hin zu fast tagebuchartigen Fotografien von sich und seiner früh verstorbenen Frau. Die aus 28 Diptychen bestehende Arbeit „Tokyo“ (1969-1973) bildet die Vorlage für eines der ersten Buchprojekte Arakis und steht am Beginn seiner langjährigen Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Stadtraum von Tokio. Gegensätze wie anonym und vertraut, bekleidet und nackt, Innen- und Außenwelt fungieren als subtile Verweise auf die Trennung zwischen öffentlicher und privater Lebenswelt, zwischen Traum und Wirklichkeit. 2004 wurde die Originalvorlage des Buchs „Tokyo“ (1973) mit Unterstützung von PIN. erworben. Die Ausstellung stellt die „Tokyo“-Serie vor, ergänzt durch weitere frühe, experimentelle Fotoserien und Künstlerbücher aus den 1960er- und 70er-Jahren.

www.pinakothek.de

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© Ze’ev Aleksandrowicz Estate

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Ze’ev Aleksandrowicz war Zionist und leidenschaftlicher Fotograf. Geboren 1905 in Krakau als Sohn eines Papierhändlers, lebte er als Student auch kurz in Wien. Zahlreiche Reisen führten ihn in europäische Länder und Mitte der 1930er-Jahre einmal um die Welt. Zwischen 1932 und 1935 reiste er drei Mal nach Palästina. Tel Aviv, die 1909 gegründete, erste moderne jüdische Stadt faszinierte ihn. Beeindruckt von der Aufbruchsstimmung in dem rasant wachsenden zionistischen Projekt, fotografierte Aleksandrowicz in den modernen Stilen der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Sehens europäische Immigranten wie auch Araber, Ozeandampfer und die Baustellen der gerade entstehenden Architektur der modernistischen „Weißen Stadt“. Nach seiner Hochzeit mit einer sefardischen Jüdin im Jahr 1936 wählte er Tel Aviv auch als Wohnsitz für seine junge Familie. Das Fotografieren gab er auf. Erst Jahre nach seinem Tod 1992 wurden seine Fotos aus den 1930er-Jahre zufällig entdeckt: mehr als 15 000 Negative, die in einem alten Koffer schlummerten. Das Jüdische Museum Wien zeigt nun eine Auswahl von Aleksandrowicz‘ Palästina-Fotos mit Schwerpunkt auf Tel Aviv.

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FUTURO-Häuser an einem Berghang, späte 1960er Jahre. Das Foto wurde mit maßstabgetreuen Modellen des FUTURO aufgenommen © Matti Suuronen, Espoo City Museum, Foto: unbekannt

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FUTURO. A Flying Saucer in Town

Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden.
Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen jener Epoche zwischen Pop und Sozialrevolution, die letztendlich die Idee des Funktionalismus spaltete.

www.pinakothek.de

 

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Cy Twombly, Peonies (Bassano in Teverina), 1980 43,1 x 27,9 cm © Cy Twombly Foundation

 

Cy Twombly: In the studio

Mit einer Neupräsentation meldet sich Cy Twombly im Obergeschoss des Museums Brandhorst zurück. Und zwar mit einer retrospektiven Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zu einem Gemälde aus Twomblys allerletzter Werkserie, die er 2011 kurz vor seinem Tod fertig gestellt hat.Twombly hat dem jeweiligen Ort, an dem seine Werke entstanden sind, Zeit seines Lebens eine zentrale Bedeutung beigemessen. Insbesondere seine Fotografien spielen vielfach auf den Prozess und Ort der Entstehung seiner Bilder und Skulpturen an. Darüber hinaus finden sich in vielen Aufnahmen Hinweise auf Situationen und Gegenstände – von Naturaufnahmen, Stillleben bis hin zu Besuchen von Flohmärkten oder Friedhöfen -, die Twomblys Werke inspiriert haben. Die Zusammenschau der verschiedenen Medien, in denen Twombly seit seiner Studienzeit am Black Mountain College gearbeitet hat, vermag ebenso spannende wie überraschende Konstellationen zu Tage zu fördern.

www.pinakothek.de

 

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Ozan Mermer © 2016

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Kunstvermittlungsprojekt YES, WE’RE OPEN!

Das interkulturelle Vermittlungsprojekt der Pinakothek der Moderne

Die Welt, in der wir leben, hat sich stark verändert. Flucht und Migration, kulturelle Vielfalt bei gleichzeitiger Radikalisierung, Integration, Globalisierung und Entwurzelung berühren unsere Gesellschaft. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch in der Kultur findet ein Umdenken statt. Das Museum definiert seine Aufgaben neu. Mit Projekten, die eine Begegnungsplattform für Geflüchtete und Menschen aus Bayern anbieten, reagiert es auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Eine neue Perspektive für Europa muss den politischen, den ökonomischen und den kulturellen Blick miteinander in Beziehung setzen.

Die Pinakothek der Moderne hat mit dem Vermittlungsprojekt „YES, WE’RE OPEN!“ Anfang dieses Jahres eine interkulturelle Plattform für Ankommende und Anwesende, für Geflüchtete und Menschen aus Bayern geschaffen. Im Herzen des Museum wurde ein Kunstvermittlungsraum für dieses Programm geschaffen. Ein Novum in der Museumslandschaft. Kinder und ihre Eltern, Jugendliche und Erwachsene finden hier mehrmals wöchentlich offene Türen, um in geschütztem Umfeld die Begegnung mit einer neuen Kultur zu wagen. Mit YES, WE‘ RE OPEN! setzt das Museum ein Zeichen für die Bedeutung der Kunst als Ausdruck menschlicher Kreativität, Toleranz und Offenheit jenseits sprachlicher und kultureller Barrieren. Das Programm ist unbefristet und soll durch eine Vielzahl einzelner, vernetzter Angebote und Projekte stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Allen Projekten ist der Fokus auf Kommunikation und das Miteinander der Kulturen sowie die Verknüpfung mit Kunstwerken und Objekten aus der Pinakothek der Moderne gemein.

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne E.V.

www.pin-freunde.de

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JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room.

Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

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Bruno Gironcoli

Shy at Work

03/02 – 27/05/2018 mumok

Bruno Gironcoli is one of the most idiosyncratic artists of the twentieth century. He gained public recognition with the large-scale sculptures he began exhibiting in the mid-1980s, in which archetypes and trivial elements meld to form futuristic conglomerates. Yet his career started much earlier, in the 1960s, when Gironcoli, aware of international trends in art, developed his own radical and independent perspective. It is less well known that alongside his work in sculpture, Gironcoli also produced an extensive body of graphic works.

www.mumok.at

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A GOOD NEIGHBOUR

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In the epoch in which we live, we find ourselves confronted with new challenges. The boundaries between public and private have become blurred. Old ties are being dissolved, new alliances are forming, the value of peaceful coexistence is being put to the test. International artists invited by Elmgreen & Dragset illuminate notions of good neighbourliness and ways of interacting with neighbours and foreigners. As the first cooperation between the Pinakothek der Moderne and the Istanbul Biennale, ‘a good neighbour’ will also contribute to building new connections between Turkey and Germany.

www.pinakothek.de

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Art into Life!

Collector Wolfgang Hahn and the 60s

10/11 – 24/06/2018 mumok

The slogan “art into life” was taken literally in the 1960s. The aim was to overcome an obsolete tradition in painting, using everyday objects, texts, and musical scores instead of creating classical painting and sculpture. All the works shown in this exhibition, beginning with Door by Joseph Beuys and ending with Wolf Vostell‘s action objects, are indebted to this expanded concept of art. Happenings, actions, and performances of new music are well represented, with works by Allan Kaprow, Nam June Paik, and John Cage. Prominent works of Pop art by George Segal, Claes Oldenburg, and Tom Wesselman enter into dialogue with material images from nouveau réalisme, which is a focus of the Hahn Collection, including works by Daniel Spoerri, Jean Tinguely, and Niki de Saint Phalle.

www.mumok.at

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FUTURO. A Flying Saucer in Town

The FUTURO is not only the best-known and most innovative dwelling of its kind, but also one of the first plastic houses in the world that could enter serial production. No other object better embodies the faith in technology and belief in the future of the Space Age that typified the late 1960s than FUTURO. It is hardly surprising that it would become the epitome of utopian design. Made of prefabricated segments of fiberglass-reinforced polyester, the house could be put to various uses. Originally designed as a ski hut in inaccessible terrain, it could equally serve as a weekend home, mobile classroom or even a bank branch. In its design, furnishings and on account of its flexible usage FUTURO is an excellent example of the visionary design ideas of that era between Pop and social revolution, which were ultimately ousted by the concept of functionalism.

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Cy Twombly: In the Studio

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Cy Twombly returns to the Museum Brandhorst with a new presentation on the upper floor. This exhibition features a retrospective selection of paintings, sculptures, drawings, and photographs dating from the early 1950s up to a painting that Twombly created in 2011, shortly before his death. Throughout his career, Twombly attached great significance to the places in which his works arose. His photography in particular often alludes to the processes and places in which his paintings and sculptures first emerged. Moreover, many of Twombly’s photographs reveal the situations and objects that inspired his work, whether they are images of nature, still lifes, or even visits to flea markets or cemeteries. The simultaneous presentation of the various media in which Twombly worked after his studies at Black Mountain College yields constellations that are exciting and surprising by turns.

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The Shabbat Room. An installation by Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

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