Installation der Erinnerung

Nancy Spero / Installation der Erinnerung / 1996 / JMW

NANCY

Nancy Spero

Installation der Erinnerung

Permanent
Jüdisches Museum Wien

„Die wichtigste Eigenschaft eines Künstlers ist Courage.“ (Jean Rouch) Über ein halbes Jahrhundert trieb Nancy Speros Courage ihre enorme Vorstellungskraft an, die von Malerei über Collage und Druck bis hin zur Installation reichte. Sie schuf eine peinture féminine, die den Kampf der Frau in der patriarchalen Gesellschaft sowie die durch das Militär verursachten Schrecken ansprach. Nancy Speros Kunst ist vieldeutig, sie verwendet eine komplexe symbolische Sprache und Göttinnen aus griechischen, ägyptischen, indischen und heidnischen Mythologien als ihre Protagonistinnen.

Die New Yorker Künstlerin Nancy Spero hat zahlreiche Bilder und Texte aus der Wiener Geschichte grafisch bearbeitet und an die Wand des Jüdischen Museums Wiens gestempelt: eine mittelalterliche Mazzotbäckerei, Gustav Mahler am Dirigentenpult, eine von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge.  Die freskoähnlichen Erinnerungssplitter treten zu den Ritualobjekten der Judaica-Sammlung in Beziehung.

Die „Installation der Erinnerung“ schuf Nancy Spero 1996 im Jüdischen Museum Wien , die nach wie vor ein zentraler Bestandteil des Hauses in der Dorotheergasse ist.

www.jmw.at

 

 

 

 Schwimmende Schule von Makoko, Lagos, Nigeria / NLÉ © Iwan Baan

BAuen

AFRITECTURE

Bauen mit der Gemeinschaft

14/09 – 02/02/ 2014
Pinakothek der Moderne

Architekturmuseum der TU München

Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative Ansätze: Ob Schulen, Kindergärten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder Versammlungsräume – es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen. Vielfach sind die späteren Nutzer unmittelbar am Entwurfs- und Bauprozess beteiligt. Neben dem Einsatz aktueller Technologien sind viele der Bauprojekte aus lokalen Materialien entwickelt und greifen vergessene Bautraditionen wieder auf.

Das Architekturmuseum der TU München legt in der Ausstellung »AFRITECTURE – Bauen mit der Gemeinschaft« den Fokus auf genau jene Projekte, die oftmals von Architektinnen und Architekten initiiert wurden und deren Konzeption globale Zusammenhänge genauso mit einbezieht wie die lokale Kultur und die Bedürfnisse einzelner Gesellschaftsgruppen. Durch die Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickelten sie nachhaltige Lösungsansätze, die in der Ausstellung anhand von 28 Projekten aus zehn Ländern Subsahara Afrikas wie Kenia, Nigeria, Burkina Faso oder Südafrika gezeigt werden. Sie sind seit der Jahrtausendwende entstanden und wurden von afrikanischen, aber auch von europäischen und US-amerikanischen Architekten geplant.

Das Projekt wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen und einem ganztägigen Symposium, das zentrale Aspekte der Ausstellung wie die Urbanisierung Afrikas, Partizipation und die Frage nach der architektonischen Identität aufgreift. Ein Katalog erscheint in einer deutschen und einer englischen Ausgabe im Hatje Cantz Verlag.

www.pinakothek.de

 

 

 

Josef Bauer / Tatort 1966 / Courtesy the artist

Bauer

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein

Josef Bauers Praxis (geb. 1934, Wels, Österreich) ist irgendwo zwischen Konkreter Poesie, Performance und Malerei angesiedelt; in ihr erkundet der Künstler die physische Beziehung zu linguistischer Produktion und deren Ausstellung. Anders als die Dichter der Konkreten Poesie seiner Generation erforscht Bauer jedoch die greifbare Landschaft und die Räume, in denen Sprache und ihre Darstellung in Beziehung zum Körper miteinander verbunden werden. Diese häufig skulpturalen Interventionen und Installationen ähneln rebusartigen Strukturen, in denen Begriffe wie „Größenordnung“ und „Spur“ wichtige Rollen spielen. Sein Interesse an der Problematik der Beziehung des menschlichen Körpers und seiner Interaktion mit dem bildhauerischen Objekt war auch Gegenstand genauerer Untersuchungen einiger seiner Kollegen wie Franz West. Bauer allerdings brachte die Semiotik ins Spiel, um das linguistische Potenzial dieser Objekte hervorzuheben. Sein unmittelbares Setting wurde für ihn zum Werkzeug, um die Welt um ihn herum zu verstehen und sich mit dieser in Beziehung zu setzen. Diesem physischen Verständnis gab er den Titel „Taktile Poesie“, was ganz wörtlich auch „Poesie-zum-Berühren“ oder „berührte Poesie“ meint.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

 

Andrew Mezvinsky / Foto © Nathan Murrell

Andrew

Andrew M. Mezvinsky (US)

A Good Day

06/11 – 02/03/2014
Jüdisches Museum

Andrew M. Mezvinsky, geboren 1982 in Philadelphia, zählt zu den interessantesten und vielseitigsten jungen Künstlern, die derzeit in Wien arbeiten. Für das Museum Judenplatz hat Mezvinsky eine Installation geschaffen, die von Primo Levis Betrachtungen zum Überleben in Auschwitz, von seiner Definition eines „guten Tages“ im Konzentrationslager ausgeht. Für ein Kapitel seines autobiografischen Berichtes „Ist das ein Mensch?“ hat der italienische Schriftsteller einst den Titel „Ein guter Tag“ / „A Good Day“ gewählt – er spielt auf die ersten Strahlen der Frühlingssonne in Auschwitz an, die eine kleine Hoffnung auf Überleben birgt: „Heute kommt sie etwas früher als gestern; heute ist es ein bisschen wärmer als gestern; in zwei Monaten, in einem Monat wird die Kälte von uns ablassen, und wir werden einen Feind weniger haben.“

Primo Levis Titel übernehmend, schuf Mezvinsky im Museum Judenplatz mittels interaktiver handgezeichneter Animationen und neuester Multimediatechnologie einen Raum, der die Grundbedingungen der menschlichen Existenz im Moment widerspiegelt. Die Besucher werden Teil der Installation, bekommen vom Künstler eine Rolle zugedacht und vermögen so persönlich zu entdecken, welche Metapher sich hinter Levis „A Good Day“ verbirgt. Die vom Künstler gestaltete animierte Szenerie der „Frühlingsweihe“ soll als Sinnbild für Befreiung und neuen Lebenswillen erkannt werden.

www.jmw.at

 

 

 

Marge Monko (Detail) / Shaken not Stirred, 2012 / Courtesy the artist © Marge Monko

Marge Monko

Marge Monko (EST)

How to Wear Red

25/10 – 02/02/2014
mumok

2012 ging der Henkel Art.Award. zum ersten Mal nach Estland: Die 1976 in Tallinn geborene Film- und Fotokünstlerin Marge Monko erhielt den mit 7.000 Euro und zwei Einzelausstellungen dotierten Preis. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen der historische Wandel vom Kommunismus zum Kapitalismus und die damit verbundene Veränderung gesellschaftlicher Rollenbilder. Sorgsam recherchiert die Künstlerin die Alltagsgeschichte der Arbeitswelt in ihrem zeitgenössischen politischen Kontext und unterzieht sie einer kritisch-analytischen Betrachtung aus weiblicher Perspektive. Dabei werden die Propaganda und das Pathos kommunistischer Ideologie ebenso einer Revision unterzogen wie die Fortschrittsgläubigkeit kapitalistischen Gewinnstrebens. Die einstigen Versprechen des Kommunismus und seiner kulturellen Industrie von Glück, Zufriedenheit und Selbstbestimmung werden als hohle und dem Verfall unterworfene Gesten erkennbar. Im Karrieredenken neoliberaler Eliten kehren sie nun unter veränderten Bedingungen und in neuen Erscheinungsformen wieder. So hat Monko bereits 2009 in der Videoarbeit Shaken Not Stirred die Brüche im Leben einer weiblichen Existenz nachgezeichnet: Nach außen dem Bild einer erfolgreichen Geschäftsfrau entsprechend, entpuppt sich die Hauptfigur als privat gescheitertes und zutiefst enttäuschtes menschliches Wesen, in dessen Umfeld die Verwerfungen zwischen den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten tiefreichender sind als je zuvor.

www.mumok.at

 

 

 

 

Pratchaya Phinthong / Tod tee sweden mend thung mor-chit /2010–2013 Variable Objekte, angeordnet von Richard Birkett / Courtesy der Künstler und gb agency, Paris / Installationsansicht © Gregor Titze

and

and Materials and Money and Crisis

08/11 – 02/02/2014
mumok

Die Gruppenausstellung and Materials and Money and Crisis ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit Fragen der Materialität und der Bedeutung des Kapitals in der Kunst.Die vom New Yorker Kurator Richard Birkett in Zusammenarbeit mit dem Künstler Sam Lewitt kuratierte Ausstellung zeigt Arbeiten von elf KünstlerInnen, darunter eigens für die Ausstellung in Auftrag gegebene sowie frühere Werke, die für das mumok neu bearbeitet werden.

Der Begriff „Material“ hat in diesem Ausstellungsvorhaben eine doppelte Bedeutung: Zum einen können die Flüsse von Material und Geld –wie auch die Krisen, die zu ihrer Unterbrechung führen  – als Motiv dienen. Zum anderen beinhaltet das Thema die weiterführende Frage, in welcher Beziehung das physische Material des Werks zur Ablösung des Kapitals von der Produktion steht, wie sie sich in der globalisierten Finanzwelt beobachten lässt.

and Materials and Money and Crisis rückt die Arbeit von KünstlerInnen ins Blickfeld, die den Zusammenhang dieser drei Begriffe auf unerwartete Art und Weise darstellen  – von der Umwandlung eines Ausstellungsraums in eine Klimakammer über die Verwendung unbeständiger Materialien bis hin zu Skulpturen, deren Form durch Algorithmen festgelegt werden. Die Arbeiten in der Ausstellung versuchen technische Bedingungen und Organisationssysteme zu erfassen, indem sie Brüche inszenieren, interne Konflikte verstärken sowie Beschleunigungen und Stockungen als Abweichungen von einem idealisierten Zirkulationsaustausch in  den Vordergrund stellen. Das bedeutet, sowohl von außen wie auch von innen auf den Apparat zu wirken, der ein Kunstwerk definiert: wie die „Hard -“ und „Software“ der Produktion und der Rezeption der Malerei, die entscheidende Beziehung zwischen KünstlerIn und KuratorIn, oder die in kulturelle Institutionen eingebetteten flexiblen und zugleich hemmenden Komponenten. Das Kunstwerk wird hier als ein Ort materieller Entsprechung aufgefasst, als unbeständiges Bezugsfeld zwischen dinglichen und intellektuellen Kräften, die sich aus den zunehmend ungreifbarer und schneller werdenden Kapitalflüssen ergeben.

www.mumok.at

 

 

 

Jeff Wall / An Eviction, 1988 /2004 / Grossbilddia in Leuchtkasten, 229 × 414 cm Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Jeff Wall

 

Jeff Wall in München

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.

Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, vereint erstmals die in Münchner Sammlungen vertretenen Arbeiten. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren entstanden, gibt diese 20 Werke umfassende Auswahl einen pointierten Überblick über die wichtigsten Aspekte in Jeff Walls Schaffen, teils mit heute berühmten, oftmals gezeigten Arbeiten wie »The Thinker« oder »Restoration«, aber auch durch Werke, die zu den weniger bekannten und selten gezeigten zählen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch im Schirmer/Mosel Verlag.

www.pinakotek.de

 

 

 

Ausstellungsansicht Angelika Loderer © UMJ/N. Lackner

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Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2013

08/11 – 09/02/2013
Kunsthaus Graz

Die Wettbewerbsausstellung zeigt Werke, die verschiedene Ästhetiken oder sogar Kunstphilosophien repräsentieren. Das einzige, was die Künstler/innen tatsächlich miteinander verbindet, ist eine mehr oder weniger formelle Zugehörigkeit zu einem bestimmten, administrativ abgeteilten Territorium – der Steiermark. In der globalisierten Welt der Kunst ist das ein Faktor, der den Charakter eines individuellen Werks nur in begrenztem Maße bestimmt. Darüber hinaus prägen die meisten Ausstellungsteilnehmer, auch wenn sie in der Steiermark geboren sind, dort studiert oder gelebt haben, heute die Wiener, Berliner oder Brüsseler Kunstszenen mit.

Wenn territoriale Identifikation für sie überhaupt eine Rolle spielt, dann nicht unbedingt die Rückbindung in die Steiermark. Deshalb war die Identifikation mit dem Land oder jegliche Form des Bezugs zu seiner Lokalität nicht der Grund, die Künstler/innen für die Ausstellung auszuwählen. Es ging nicht darum, repräsentative Beispiele jener künstlerischen Trends zu zeigen, die gegenwärtig die steirische Szene dominieren. Im Kontext des gewählten Wettbewerbsformats wären alle derartigen Zugänge höchst problematisch. Über die Auswahl entschied der Wert der einzelnen eingereichten Arbeit im Wahrnehmungsprisma der persönlichen Vorlieben des Kurators.

Die Wettbewerbsausstellung lässt sich daher als Auftritt einer von Gastkurator Jarosław Suchan, Direktor des Muzeum Sztuki, Łódź, erträumten Supergruppe sehen, die The Styrians heißen könnte, deren Mitglieder ihre angestammten Bands verlassen und für einen Augenblick ihre Kräfte vereinen, um ein unvergessliches Konzert zu geben. Repräsentativität oder Typizität ihrer Kunst sind hierbei belanglos, letztendlich zählt einzig und allein die Qualität des individuellen Beitrags – das, was in das gemeinsame Vorhaben eingebracht wird.

Kurator: Jarosław Suchan, Direktor, Muzeum Sztuki, Łódź

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 07.11.2013 um 19 Uhr im Kunsthaus Graz vergibt der Kurator folgende Sponsoren-Preise:

„con-tempus“-Preis: €  5000 : Angelika Loderer
Viktor-Fogarassy-Preis: € 4.000.-: Gregor Schmoll
Humanic-Preis: € 2.000.- : Michael Gumhold

www.museum-joanneum.at

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AFRITECTURE

Building Social Change

14/09 – 02/02/2014
Pinakothek der Moderne

Architekturmuseum der TU München

Contemporary architectural practice in Africa is witness to many new and innovative approaches in the area of socially committed building:
schools, nursery schools, marketplaces, hospitals, cultural centers, sports facilities and assembly halls. It is these public buildings and commonly used spaces in particular where signs of new utility and architectural concepts are made manifest. In many cases, future users are directly involved in the design and building processes. In addition to the use of the latest technology many of the construction projects are being developed with local materials and resume dormant building traditions.

www.pinakothek.de

 

 

Andrew M. Mezvinsky (USA)

A Good Day

06/11 – 02/03/2014
Jewish Museum Vienna

The American artist Andrew M. Mezvinsky, born 1982 in Philadelphia, has created an installation for Museum Judenplatz based on Primo Levi’s account of survival in Auschwitz. In the book If This Is A Man? (Se questo è un uomo) the Italian Auschwitz survivor Primo Levi (1919–1987) summarizes his traumatic experiences. One of the chapters in Levi’s account describes a “good day.”“A Good Day” – the title chosen by Primo Levi and taken up by Mezvinsky for his work in Museum Judenplatz – refers to the first rays of sun in Auschwitz and the hope for survival that they represent: “The rising of the sun is commented on every day: today a little earlier than yesterday, today a little warmer than yesterday, in two months, in a month, the cold will call a truce and we will have one enemy less.” With the aid of interactive animations and the latest multimedia technology Mezvinsky creates a space in Museum Judenplatz reflecting the immediate basic conditions for human existence. Visitors become part of the installation: they are allocated a role by the artist and can discover for themselves the metaphor behind Levi’s “good day.” The animated “rite of spring” scenery created by the artist is intended to symbolize liberation and a new will to live.

 

 www.jmw.at

 

 

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein 

Josef Bauer’s practice finds itself somewhere between concrete poetry, performance and painting, in which the physical relationship towards linguistic production and display is explored. Unlike the concrete poets of his generation, Bauer examines the tangible landscape and spaces in which language and its representation towards the body are unified. These often-sculptural interventions and installations resemble a rebus-like structure, in which ‘scale’ and ‘trace’ play important roles. His interest in the relationship of the human body and its interaction to align with a sculptural object has been scrutinized by several of his peers such as Franz West, but Bauer introduced semiotics to underline the linguistic potential of these objects.

 www.grazerkunstverein.org

 

 

Marge Monko (EST)

How to Wear Red

25/10 – 02/02/2014
mumok

The historical change over from communism to capitalism and the associated transformation of social roles lies at the centre of her interest. The artist carefully researches the everyday history of work in its political context and subjects it to a critical and analytical examination from a woman’s perspective. In the process, the propaganda and pathos of communist ideology undergoes revision just as much as the belief in progress embedded in the capitalist striving for profit. The erstwhile promises of communism and its industrial culture of happiness, satisfaction and self-determination are recognised as hollow gestures destined to decay. They now return in changed conditions and new manifestations, in career-oriented, neoliberal elites. Thus as early as 2009, in the video work Shaken Not Stirred, Monko engaged in sketching the ruptures in the life of her female protagonist who, although she conforms to the image of a successful business woman, is revealed as a failure in her private life and leads a deeply frustrating existence in surroundings which exhibit deeper fissures between the different social strata than ever before.

www.mumok.at

 

 

and Materials and Money and Crisis

08/11 – 02/02/2014
mumok

and Materials and Money and Crisis is a group exhibition that serves as an experimental proposition towards addressing the matter of capital as it exists in the artwork. The exhibition, curated by New York-based curator Richard Birkett in dialogue with artist Sam Lewitt, brings together the work of eleven artists, including new commissions and existing artworks reconstituted for mumok. In this proposition, matter has a double meaning. On the one hand, flows of material and money – and the crisis inducing slowing of those flows – can serve as subject matter for artwork. On the other hand, the proposition implies the deeper possibility of asking after what relationship the physical matter out of which the artwork is constructed has to the dislocation of capital from production, as realized by contemporary finance.
and Materials and Money and Crisis looks toward the work of artists who conceptualize unexpected ways in which this constellation of terms hang together. The exhibition includes the work of Terry Atkinson, Maria Eichhorn, Melanie Gilligan, Gareth James, Pratchaya Phinthong, Sam Lewitt, Henrik Olesen, R. H. Quaytman, Lucy Raven, Cheyney Thompson, and Emily Wardill.

www.mumok.at

 

 

MATHIAS POLEDNA (AT)

Mathias Poledna deals in his work with connections between art and entertainment, modernism in architecture, fashion and design, the language of film and the history of exhibition-making, often taking the specific historicity of these phenomena as his point of departure. Most recently, he has been producing extremely concentrated cinematic installations that develop complex tensions between their subject matter and the associated references and cultural notions. The artist’s interest in different ways of expressing modernity manifests itself in the special, often highly diverse subjects in his work, ranging from post-punk music to a rain forest in Papua New Guinea, and in the aestheticism and extreme reduction of their formal idiom. Though always new and in many cases created jointly with professional collaborators, they often give the impression of found material, seeming to draw on the visual language of the collective imagination of the past and the present.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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