Johanna Diehl

1.Johanna Diehl_UkraineJohanna Diehl / Ukraine Series, Chernivtsi I, 2013 / C-Print 126×159 cm © Johanna Diehl / Courtesy Johanna Diehl und Galerie Wilma Tolksdorf Frankfurt/Berlin

 

Johanna Diehl

Ukraine Series

28/10/2015 – 06/03/2016  Pinakothek der Moderne

Die Ukraine Series von Johanna Diehl (*1977 in Hamburg) zeigt Räume ehemaliger Synagogen in der heutigen Ukraine. Im Zuge der antireligiösen Politik der Sowjetunion waren sie bereits in der Zeit zwischen den Weltkriegen enteignet und teilweise in kommunale Zentren wie Kinos, Sporthallen und Klubs umgewandelt worden, deren Funktion sie teilweise bis heute erfüllen. Das religiöse Leben verlagerte sich daraufhin von der Synagoge in den Privatraum. In den Jahren zwischen 1941 und 1944 wurden im Holocaust die jüdischen Gemeinden und ihre Kultur durch die deutsche Besatzungsmacht fast vollständig vernichtet.

Johanna Diehl spürt den historischen Schichten dieser verfremdeten Orte nach. Ihre Fotografien zeigen die Gebäude grundsätzlich von innen und menschenleer. Die Künstlerin richtet so den Blick auf Struktur und Ausstattung der Räume, die oftmals in einzelnen Details noch sichtbare Hinweise auf ihre ursprüngliche religiöse Bestimmung erkennen lassen. Architektur wird in diesen Fotografien zu einem stummen Zeitzeugen, dessen Erfahrungen sich in einzelnen erhaltenen Ausstattungsdetails, Rissen und Brüchen genauso offenbaren wie in den neueren Oberflächen und dem aktuellen Mobiliar.

www.pinakothek.de

 

 

 

1.amy_o_neill KopieAmy O’Neill / Large Family Bag, 2007 © by Jason Fulford. Courtesy the artist

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Astoria

12/12/2015 – 21/02/2016 Grazer Kunstverein

Auf Einladung des Grazer Kunstvereins hat die Künstlerin Trisha Donnelly eine Ausstellung mit Werken von Adam Putnam, Arthur Ou, Amy O’Neill und Bob Nickas organisiert. Diese Ausstellung unterstreicht die Bedeutung dieser Künstler und Schriftsteller innerhalb des aktuellen und zukünftigen Denkens über Film, Video und Fotografie.

Mit Bob Nickas, Amy O’Neill, Arthur Ou und Adam Putnam
Organisiert von Trisha Donnelly

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

1.celminsVija Celmins / Untitled, 1970 / zweifarbige Lithografie

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Vija Celmins

20/11 – 31/01/2016  Secession

Vija Celmins ist seit den 1970er-Jahren für ihre eingängigen Sujets – Meere, Wüsten, Nachthimmel und Spinnennetze –, die sie in diversen Medien umsetzt, bekannt. In ihrer ersten Einzelausstellung in Österreich zeigt die Künstlerin über 70 Arbeiten aus ihrem druckgrafischen Oeuvre. Die von Vija Celmins selbst zusammengestellte Retrospektive in der Secession umfasst fünf Jahrzehnte ihres Schaffens: von Radierungen aus ihrer Studienzeit in den frühen 1960er-Jahren hin zu einer Reihe neuer, bislang nicht gezeigter Editionen.

Vija Celmins’ Motive basieren auf Fotografien und gefundenen Drucksachen: Sie isoliert diese Vorlagen von ihrem Ursprungskontext und führt sie in einem neuen Medium wieder zusammen. Durch die wiederholte Interpretation weniger Motive verschiebt sie die Aufmerksamkeit vom Motiv auf das Material, das sie in seinen spezifischen Eigenheiten und auf seine Wirkung hin untersucht. Innerhalb der großen Bandbreite an Medien, in denen Celmins arbeitet, kommt der Druckgrafik daher große Bedeutung zu: Sie steht gleichrangig neben Zeichnung, Malerei und Skulptur.

Celmins’ Werke halten das Gleichgewicht zwischen Abstraktion und Abbild, zwischen Oberfläche und Proportion, zwischen der Andeutung von Bewegung und Reglosigkeit. Trotz ihrer kleinen Formate haben sie eine relativ große Weite. Viele der Bilder lassen an grenzenlose Räume und Handlungen denken, die eine neue, physisch gegenwärtige und unwandelbare Gestalt angenommen haben. Mit einer Struktur aus gleichwertigen Elementen und ohne perspektivische Fluchtpunkte bietet der Bildraum den BetrachterInnen keine räumliche Orientierung, sondern setzt sie der Totalität der Erfahrung von Meer, Wüste oder Sternenhimmel aus.

www.secession.at

 

 

 

1. Julia HallerJulia Haller / Installationsansicht Ku Ku / Secession 2015 © Secession

 

Julia Haller

Smile from the Streets You Hold

20/11 – 31/01/2016 Secession

Julia Haller setzt sich mit Konventionen und der Geschichte der Malerei auseinander und versucht, diese in ihren Arbeiten hinter sich zu lassen.
2012 waren in ihrer Ausstellung Phtata in der Reisebürogalerie in Köln die Leinwände eigenwillig verzogen, als ob der Stoff zu stark gespannt wäre. Sie lösten sich von der Wand und bekamen etwas Objekthaftes, das der Flachheit des Mediums der Malerei widersprach. Auf grundierte Leinwände malte Haller, die textuelle Bildhauerei bei Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste in Wien studierte, mit geometrischen Grundformen ornamentartige Muster oder Flächen in dünn-lasierenden Farben, die sich vom Hintergrund abhoben.

www.secession.at

 

 

 

1.k8hardy-druck-1-1K8 Hardy / Portrait of the Artist Ulrike Müller, 2015 / Collage, 25 x 20 cm © K8 Hardy

 

Ulrike Müller

The old expressions are with us always and there are always others

10/10/2015 – 31/01/2016 mumok

In Ulrike Müllers künstlerischer Arbeit geht es um das Verhältnis von Abstraktion und Körper sowie um einen Malereibegriff, der nicht an Pinsel und Leinwand gebunden ist. Die geometrisch anmutenden Figuren und Farbflächen in ihren Kompositionen sind nie „reine“ Abstraktion; sie rufen erotische und sexuelle Assoziationen wach, sie necken, berühren und durchdringen einander, ohne sich allerdings in einfache Gegensatzpaare auflösen zu lassen. Müller verwendet Abstraktion als ein Vokabular, das – je nach Kontext und Betrachter_in – gegenständlich besetzt, affektiv aufgeladen und politisch konnotiert sein kann.

Müllers Personale im mumok zeigt eine malerische Praxis, die sich nicht über Technik definiert, sondern bewusst Medien und Formate sucht, die Verbindungen zu anderen Lebens- und Produktionsbereichen herstellen. So führt die Künstlerin ihre Kompositionen etwa in Emaille aus, die sowohl bei der kommerziellen Schilderherstellung wie bei der kunsthandwerklichen Fertigung von Schmuck Verwendung findet. Auch in textile Objekte wie Quilts oder Teppiche hat sie ihre Entwürfe übersetzt. Müllers malerische Produktion stellt sich außerkünstlerischen Standards und Fertigungsweisen: In den Emaillebildern lotet sie die Möglichkeiten einer industriell produzierten Farbpalette aus; ihre Teppiche greifen auf die traditionellen Kenntnisse von Weber_innen in Oaxaca, Mexiko, zurück, die Müllers Entwürfe umsetzen. Die gezielte Konfrontation mit dem „Anderen“ – mit vermittelnden und regulierenden Instanzen – wirft die Frage nach der „künstlerischen Hand“ auf: danach, wie Bilder innerhalb eines solchen Set-ups „expressiv“ werden, wie subjektiver Ausdruck ins Spiel kommt.

www.mumok.at

 

 

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06_01green_import_export_funk_office_1992 KopieAndrea Fraser / museum in progress: Cash Flow, Nr. 9, 1991, S. 146, 147 / magazines, each issue28 x 21,2cm Photo: mumok © museum in progress, Andrea Fraser
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to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer

Künstlerische Praktiken um 1990

09/10 – 24/01/2016 mumok

Im Herbst 2015 blickt das mumok auf das internationale Kunstgeschehen um 1990. Auf drei Ebenen werden Installationen, Publikationen, Objekte, Projekte, Filme und Interventionen von über 50 KünstlerInnen und KünstlerInnengruppen gezeigt. Sie alle stellen die herkömmlichen Formen des Ausstellens infrage und widmen sich den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen ihrer Zeit.

So klar die Begriffe to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer die Funktionen einer Ausstellung scheinbar umreißen, so offen und fraglich war es um 1990, was Kunst anbieten sollte, wie sie präsentiert und an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

Vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher Herausforderungen fand um 1990 eine Auseinandersetzung mit den sozialen Funktionen und Grundlagen künstlerischer Arbeit statt. Die Reflexion von künstlerischen Rahmenbedingungen und Ausstellungsfragen verschränkte sich dabei auf vielfache Weise mit der Bearbeitung konkreter gesellschaftlicher Anliegen. Es wurden der Objektstatus und die ökonomischen Bedingungen des Kunstwerks hinterfragt; soziale Ausschlussmechanismen wurden zu einem zentralen Thema; Identitäts- und Genderfragen wurden heftig diskutiert; und die AIDS-Krise steuerte ihrem Höhepunkt entgegen. Ebenso waren die Folgen der Osteuropaöffnung und die rasant voranschreitende Globalisierung allerorts spürbar.

www.mumok.at

 

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003ansichten_ebene-1b_claurentziegeler KopieAusstellungsansicht / Blühendes Gift. Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten / mumok, Wien © mumok / Laurent Ziegler

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Blühendes Gift

Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten

10/09 – 24/04/2016 mumok

„Carte Blanche“ für die Studierenden des Programms Master in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien: Auf zwei Ebenen zeigt das mumok ab 10. September 2015 ihren Blick auf die Werke der Sammlung nach 1945. Fünf Themenschwerpunkte – Taking Pictures of the Boys, Imitating the Imitations of the Imitators, Love, Taking Care: Capitalistic Yoga and Anger Issues und Schlachten Material Prothesen – entwerfen ein Vexierbild aus einander überlagernden Ausstellungen, die in der Sammlung vorgefundene Themen zuspitzen oder zerstreuen.

www.mumok.at

 

 

 

1.Fischli_Weiss_SummerprojektionPeter Fischli und David Weiss / Sommer-Projektion 2 (flowers), 1998, Diainstallation (162 Farbdias), Edition 2/4. Erworben 2000 von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. © Fischli/Weiss, Courtesy Sprüth Magers

Fischli

A PERFECT MATCH

Die Sammlungen der Pinakothek der Moderne gratulieren PIN. zum 50. Jubiläum

30/07/2015 – 06/03/2016 Pinakothek der Moderne

50 Jahre PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne! Das Jubiläum bietet Anlass, die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Museum und seinem größten Freundeskreis anhand wichtiger Erwerbungen zu erzählen. Anlass auch, an entscheidende Wegmarken zu erinnern und Dialoge aufzuzeigen, die im Lauf der Jahrzehnte entstanden sind. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei (Peter Doig, Neo Rauch, Andy Warhol), Skulptur (Elmgreen & Dragset, Wade Guyton, Donald Judd), Medienkunst, Fotografie und Rauminstallationen, darunter »The 4 Seasons of Veronica Read« (2001) von Kutlug Ataman, »Pilze/Funghi« (1997-1998) von Peter Fischli / David Weiss oder die »München Installation« (1991–2005) von Wolfgang Tillmans.

Mit freundlicher Unterstützung von Legero Schuhfabrik GmbH / con-tempus.eu

www.pinakothek.de

 

 

 

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Walter Dahn / Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 / Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm / Seit 2008 Sammlung Michael und Eleonore Stoffel in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
© Walter Dahn / Courtesy Sprüth Magers

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Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre

02/07/2015 – 16/10/2016
Pinakothek der Moderne

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet.
Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

www.pinakothek.de

 

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

 

 

 

Johanna Diehl

Ukraine Series

28/10/2015 – 06/03/2016  Pinakothek der Moderne

The Ukraine Series by Johanna Diehl (b. 1977 in Hamburg) comprises views into former synagogues in modern-day Ukraine. Victims of the anti-religious political doctrine of the Soviet Union, they were stripped of their original purpose in the years between the two World Wars and some were turned into municipal centres, such as cinemas, sports halls and clubs – roles which they often still fulfil today.

www.pinakothek.de

 

Astoria

12/12/2015 – 21/02/2016 Grazer Kunstverein

By invitation of the Grazer Kunstverein, artist Trisha Donnelly has organized an exhibition of works by Adam Putnam, Arthur Ou, Amy O’Neill and Bob Nickas. This exhibition is to underline these artists and writers significance within current and future thinking on film, video and the photographic.

Featuring Bob Nickas, Amy O’Neill, Arthur Ou and Adam Putnam. Organized by Trisha Donnelly

www.grazerkunstverein.org

 

Vija Celmins

20/11 – 31/01/2016 Secession

Vija Celmins has been known since the 1970s for memorable subjects—seas, deserts, nocturnal skies, spider webs—she renders in a variety of media. Celmins’s retrospective at the Secession is her first solo exhibition in Austria, for which she has selected over seventy works of graphic art from five decades; it surveys this strand of her oeuvre from work she created as a student in the early 1960s to several recent editions that have never been on public display.

Celmins uses images from photographs and found printed matter, stripping the sources of their original contexts and reassembling them in a new medium. The repetitive interpretation of a small number of motifs shifts attention from the image to the material for a probing examination of its specific qualities and effects. Printmaking thus occupies a central position among the many media Celmins works with, on a par with drawing, painting, and sculpture.

www.secession.at

 

Julia Haller

Smile from the Streets You Hold

20/11 -31/01/2016 Secession

For her first institutional solo exhibition in Austria, Julia Haller has produced a new series of graphic works on mineral composite boards, whose surfaces she treats by milling, applying pigments, and other techniques. The artist’s interest in creating a situation in which works of art can be perceived both as self-sufficient and as mutually complementary—in which the display is more than the sum of its parts—is accommodated by the presentation of her works in different rooms at the Secession. Subtle interventions further manipulate the visitor’s perception of the rooms in which the works are on view.

www.secession.at

 

Ulrike Müller

The old expressions are with us always and there are always others

10/10/2015 – 31/01/2016 mumok

In her artistic work, Ulrike Müller (born 1971 in Brixlegg, Tirol, lives in New York) explores the relationships between abstraction and bodies and a concept of painting that is not restricted to brush and canvas. The geometrical figures and color surfaces in her compositions are never “purely” abstract. They carry erotic and sexual associations; they tease, touch, and penetrate each other without collapsing into binary logic. Müller uses abstraction as an idiom that can be figuratively appropriated, emotionally charged and politically connoted—depending on the context and the viewer. “My paintings are part of the desire to imagine and to practice alternatives to traditional gender roles and lifestyles,” Müller says.

www.mumok.at

 

to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer

Artistic Practices around 1990

09/10 – 24/01/2016 mumok

The words to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer may seem to define the functions of an exhibition very clearly, but around 1990 there were many open questions as to what art should be offering, how it should be exhibited and made public.

In the context of larger societal changes around 1990, artists increasingly discussed the social functions and base of their work. Reflecting on the conditions of artistic production and art’s presentation was, in various ways, intertwined with work on actual social issues. The status of the object of art and its economic foundation was a subject of contentious debate, as were the mechanisms of social exclusion, identity politics, and gender issues—and the AIDS crisis was reaching a pivotal point. In addition, the consequences of the fall of the Iron Curtain as well as a rapidly advancing globalization left their traces throughout.

www.mumok.at

 

A PERFECT MATCH

THE COLLECTIONS AT THE PINAKOTHEK DER MODERNE CONGRATULATE PIN. ON ITS 50TH ANNIVERSARY

30/07/2015 – 06/03/2016  Pinakothek der Moderne

 50 years of PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne! The anniversary is the perfect opportunity to demonstrate the success of the collaboration of the museum with its Friends through important acquisitions, to remember significant milestones and to revisit pertinent discussions on art from over the decades. The show features works from the areas of painting (Peter Doig, Neo Rauch, Andy Warhol), sculpture (Elmgreen & Dragset, Wade Guyton, Donald Judd), new media art, photography and room-sized installations such as ‚The 4 Seasons of Veronica Read‘ (2001) by Kutlug Ataman, ‚Pilze/Funghi‘ (1997–1998) by Peter Fischli and David Weiss, and the ‚Munich Installation‘ (1991–2005) by Wolfgang Tillmans.

With friendly support by Legero Schuhfabrik GmbH / con-tempus.eu

www.pinakothek.de

 

Uproar in Augsburg. German Painting of the 1960s to 1980s

02/07/2015 – 16/10/2016
Pinakothek der Moderne

This exhibition in the Glaspalast Augsburg features the work of two generations of post-war German artists, shown alongside masterpieces from the collection of the Pinakothek der Moderne. Linking the works is a tendency towards figurative painting which excludes neither personal nor political commentary, providing a point from which to engage with the Conceptual Art and Minimalism of the sixties.

www.pinakothek.de

 

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

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