KÖNIGSKLASSE II

Georg Baselitz, Welcher Tanz ist das?, 2009 Öl auf Leinwand 250 x 200 cm, Foto: Jochen Littkemann, Berlin © Georg Baselitz 2014

 

KÖNIGSKLASSE II

12/07 – 28/09/2014 Pinakothek der Moderne

Ein Jahr nach der erfolgreichen Auftaktausstellung in Schloss Herrenchiemsee sind im unvollendeten Nordflügel des im Auftrag von König Ludwig II. errichteten Schlosses wieder herausragende zeitgenössische Kunstwerke zu sehen. Jenseits des gewohnten musealen Kontexts werden dort Gemälde, Skulpturen und Installationen von Andy Warhol, John Chamberlain, Dan Flavin, Cy Twombly, Willem de Kooning, Georg Baselitz, Arnulf Rainer, Imi Knoebel, Wolfgang Laib und Fabienne Verdier gezeigt. Einige Werke, darunter die Blütenstaubarbeit von Wolfgang Laib oder die in einer einzigartigen Kalligraphie-Technik hergestellte Gemäldeserie der französischen Künstlerin Fabienne Verdier, wurden eigens für diesen außergewöhnlichen Ort ausgeführt. Andere Werke wurden in Kooperation mit den Künstlern oder ihren Nachlässen ausgewählt oder stammen aus den Beständen der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst.
Der wechselseitige und vielstimmige Dialog zwischen dem radikal in die Zukunft gerichteten Schaffen der Künstler und dem bis heute faszinierend unzeitgemäßen Schönheitsbegriff von Ludwig II., der im 19. Jahrhundert seine Verehrung für den absolutistischen König Louis XIV. und das von ihm errichtete Versailles zum Ausdruck bringt, erzeugt eine produktive Spannung. Auch die Kunstwerke stemmen sich, wie Ludwigs Königsschloss, mit ureigener Kraft aus ihrer Zeit heraus. Beide zielen weniger auf Funktion als auf zeitlose Betrachtung.
Dank der engagierten Kooperation mit der Bayerischen Schlösserverwaltung, der substanziellen Förderung der International Patrons of the Pinakothek sowie der Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne wird die Fortschreibung der „Königsklasse“ in die Zukunft ermöglicht. Der Weltort Herrenchiemsee wird dabei zu einem „anderen Ort“ für die Begegnung mit der Kunst.
Die Ausstellung „Königsklasse“ entstand in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

www.pinakothek.de

 

 

Katharina Grosse , untitled, 2008 Ausstellungsansicht, New Orleans Biennale, Acryl auf Holz, Wand und Boden, Foto: Studio Grosse © Katharina Grosse und Bildrecht, Wien, 2013

 

Katharina Grosse (DE)

„Wer, ich? Wen, Du?“

06/06 – 12/10/2014 Kunsthaus Graz

Alles fließt: Katharina Grosse lässt Böden in das Bild wachsen, Farbe legt sich unscharf über Leinwand-Landschaften, Räume und Funktionsobjekte erfahren eine skulpturale Kleidung. Durch minimale Perspektivwechsel wird groß zu klein. Der analytische Blick auf das Detail fließt in die metaphysische Erkenntnis des Gesamten. Das Publikum begreift das Bild als eigenständiges Wahrnehmungsereignis, der den Farbraum dynamisiert. Brutal, direkt, evolutionär und physisch festzumachen. Wie das Leben selbst.

Aus der Malerei kommend und sich auch als Malerin verstehend weitet sie ihre raumgreifenden Arbeiten seit den 1990er-Jahren als mächtige Farb-Vorstöße in den körperlich erfahrbaren Raum aus. Dabei schafft sie Situationen, die Farbe physisch spürbar machen. In ihren Arbeiten sind Grenzen dazu da, gefunden, betont und gleichzeitig gesprengt zu werden. Im Kunsthaus Graz beschäftigt sich Katharina Grosse mit der Bedeutung der reduzierten Anspielung und des Theatralischen in der Farbe, indem sie einen Farbraum zum Bühnenraum ausbaut. Dabei stellen sich Fragen nach der Erfahrbarkeit von Materie und Existenz ebenso wie nach der ästhetischen Führung von Licht und Linearität.

Katharina Grosse, geb 1961 in Freiburg im Breisgau, zählt seit den 1990er Jahren zu den international bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungsprojekten im musealen, wie auch im öffentlichen Raum, erhielt sie den Oskar Schlemmer Preis, Großer Staatspreis Baden-Württemberg, 2014.

www.museum-joanneum.at

 

 

Josef Dabernig, Sportplatzpanorama in Hajvalia (6-teilig), 2012 SW-Print (Detail)  Courtesy the artist und Galerie Andreas Huber, Wien © Bildrecht Wien, 2014
 JOSEF
JOSEF

Josef Dabernig (AT)

Rock the Void

06/06 – 14/09/2014 mumok

Ordnungsliebe und Minimalismus, rationalistische Obsession und der Hang zu planbaren Strukturen scheinen die Szenerie zu prägen, die der Künstler und Filmemacher Josef Dabernig (geb. 1956 in Kötschach-Mauthen) für seine erste umfassende Überblicksausstellung in musealem Rahmen entwickelt. Und doch wird die von ihm zur Schau gestellte Aufgeräumtheit durch subtile Irritationen und Ungereimtheiten aller Art immer wieder ins Wanken gebracht. Der systemimmanente Leerlauf diverser Art wird mit viel konzeptuellem Humor zum Gegenstand der Auseinandersetzung. Ein zentrales Element von Rock the Void ist der Raster, der den BesucherInnen als Montageprofil an den Wänden, als Reihung rechtwinkliger Vitrinen oder als Abfolge kubischer Einbauten begegnet.

Für seine Personale im mumok hat der Österreicher ein sich über drei Ausstellungsebenen erstreckendes, architektonisches Konzept entwickelt, mit dem er seine künstlerischen Arbeitsbereiche zueinander in Beziehung setzt. Frühe Skulpturen, konzeptuelle Auflistungen und Textarbeiten sowie mathematisch strukturierte Aluminiumraster finden darin ebenso ihren Platz wie Fotopanoramen von Fußballstadien und Dabernigs filmische Werke. Sein neuer Film River Plate (2013) ist ebenso zu sehen wie der bei den Filmfestspielen in Venedig 2011 für den Europäischen Filmpreis nominierte Hypercrisis (2011). Auch Dabernigs Filmerstling Wisla (1996), dem international breite Anerkennung zuteil wurde, ist darunter.

www.mumok.at

 

 

 

Karl Neubacher, Zimmerlinde, 1975, Filmstill, Film, 16 mm, Farbe © Karl Neubacher

KARL NEUBACHER

Karl Neubacher (AT)

Medienkünstler, 1926-1978

18/06 – 12/10/2014 Kunsthaus Graz

Karl Neubacher zählt neben Richard Kriesche und Peter Gerwin Hoffmann zu den Pionieren der Avantgarde bzw. der Konzeptkunst in der Steiermark. Die Tatsache, dass sich in Graz in den 1960er- und 1970er-Jahren auf diesem Gebiet Maßgebliches und weit über den regionalen Zusammenhang hinaus Wirksames entwickelte, gibt den Protagonisten Relevanz und hebt sie aus der Enge der Provinzialität deutlich heraus.

Neubacher, der sich 1969 mit Goeschl, Kriesche, Haberl, Hoffer u. a. zur Produzentengruppe pool zusammenschloss, war hauptsächlich als Grafik-Designer tätig. Als solcher hat er maßgebliche Arbeiten für die Kunstzeitschrift pfirsich, das Avantgardefestival steirischer herbst, die Firma HUMANIC u. a. realisiert.  Seine Plakate, die immer künstlerische Konzepte zur Grundlage hatten, wurden international bekannt und ausgezeichnet. Die Zusammensicht von Gebrauchskunst und strengen Formen der bildenden Kunst erzeugte ein einzigartiges Spannungsfeld, das für Karl Neubachers künstlerische Praxis bestimmend wurde.

Sein hauptsächlich eingesetztes Medium war die Fotografie. Daneben aber mindestens genauso wichtig war ihm der eigene Körper, den er in Performances einsetzte und mit den Medien Fotografie und Film dokumentierte – er selbst als „öffentliche Kunstfigur“.  Die in den 1970er-Jahren entstandenen Kurzfilme machen Karl Neubacher zu einem bis dato unentdeckten Avantgardefilmer.

Der Künstler wurde durchaus international rezipiert, jedoch ist Neubachers Werk heute nahezu in Vergessenheit geraten. Auch aufgrund seines frühen Todes handelt es sich um ein recht schmales Werk, das nicht zuletzt durch die Verweigerungshaltung des Künstlers niemals Eingang in den Kunstmarkt gefunden hat.
Die umfangreiche Retrospektive dieses spannenden und avancierten Werkes ist somit höchst angezeigt und ruft Graz als ehemalige Hauptstadt der Avantgarde in Österreich in Erinnerung.

www.museum-joanneum.at

 

 

 

Flaka Haliti, I See a Face. Do You See a Face.  2014, Series of 10 digital photographs, edited, mounted on PVC-Forex board, 85 × 100 cm each Photo: Flaka Haliti © Flaka Haliti

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Flaka Haliti (KO)

I See a Face. Do You See a Face.

06/06 – 05/10/2014 mumok

Flaka Haliti, die Gewinnerin des Henkel Art.Award. 2013, bezieht sich in ihren gesellschafts- und medienanalytischen Arbeiten auf ihre Erfahrungen als Grenzgängerin zwischen unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Die 1982 geborene Künstlerin lebt und arbeitet sowohl in ihrer Heimatstadt Pristina als auch in München und Wien.

In der Gegenüberstellung einer Installation aus imitierten Betonwänden und einer Fotoserie mit Wolkenmotiven, in die Gesichtszüge als Computergrafiken eingezeichnet sind, konstruiert sie ein raumbezogenes Szenario von bedrohlicher Enge mit vermeintlichem Ausblick ins Offene und Weite. Das zwischenmenschliche Verhältnis von Nähe und Distanz unter den Bedingungen der Mediatisierung thematisiert eine Videoinstallation, die sich mit Fernbeziehungen im Internet auseinandersetzt.

Der Ausstellungstitel I See a Face. Do You See a Face. leitet sich von der Fotoserie mit den Wolkenporträts her und stellt eine Frage, die durch ihre Schreibweise zugleich eine Feststellung beinhaltet. Mit dieser bewussten Auflösung eindeutiger Verhältnisse und Zuordnungen unterstreicht Flaka Haliti ihr Interesse, ein Spiel zwischen Realität und Fiktion, zwischen imaginärer Nähe und räumlicher Distanz in Gang zu setzen.

www.mumok.at

 

 

 

Ernst Ludwig Kirchner, Elisabethufer, 1913, Öl auf Leinwand, 83,5 x 94 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München

Kirchner

Farbenmensch Kirchner

22/05/2014 – 14/09/2014  Pinakothek der Moderne

»Ich kann nicht verstandesmäßig arbeiten, ich bin zu sehr Farbenmensch dazu.« Ernst Ludwig Kirchner

Die Pinakothek der Moderne verfügt mit 19 Werken von Ernst Ludwig Kirchner (1880−1938) über den umfangreichsten deutschen Gemäldebestand des Expressionisten. Obwohl Kirchner als wegweisender »Brücke«-Künstler maßgeblich zur Revolution der Farbe um 1900 beitrug, wurde er bislang kaum als »Farbenmensch« gewürdigt. Die Ausstellung zeigt Kirchners systematischen und experimentellen Weg zur Farbe und seine Auseinandersetzung mit der zu Beginn des 20. Jahrhunderts kontrovers diskutierten Tradition der Farbenlehre.

Grundlage der Präsentation in der Pinakothek der Moderne ist ein Forschungsverbundprojekt, das vom Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und dem Kirchner Museum Davos durchgeführt wurde. Seit 2009 wird die Malerei Kirchners erstmals systematisch maltechnisch untersucht.

Über Aspekte der Farbe hinaus ermöglicht die Ausstellung mithilfe von UV-, Infrarot- und Röntgenaufnahmen, Unterzeichnungen und Übermalungen sichtbar zu machen und umfassende Einblicke in den Arbeitsprozess des Künstlers zu geben. Die doppelseitige Präsentation ausgewählter Gemälde macht erstmals auch die Rückseiten der beidseitig bemalten Leinwände zugänglich. Eigenhändige Überarbeitungen geben Anlass, eine weitere ungewöhnliche Praxis Kirchners vorzustellen: Die Korrektur seines früheren Werks und die Anpassung an seinen aktuellen Stil.

www.pinakothek.de

 

 

John Baldessari, Color Corrected Studio (with Window), 1972-1973, Color photograph, painted, Photo: mumok © John Baldessari

Die

Die Gegenwart der Moderne

14/3 – 08/02/2015  mumok

In der Sammlungspräsentation Die Gegenwart der Moderne befragt das mumok das große utopische Projekt der Moderne nach seiner Aktualität und seinem Potenzial für nachfolgende Generationen. In der Neuaufstellung der Sammlung steht eine produktive Auseinandersetzung mit der Moderne zur Diskussion. Ästhetische und formale Übernahmen werden als Transfer des Repertoires der Moderne in neue Fragestellungen begriffen, die weit über die bloße Umwandlung von Moderne in selbstreferenzielle Modernismen hinaus gehen. Ein roter Faden, der sich durch das 20. Jahrhundert zieht, ist in dieser Hinsicht die Duchamp-Rezeption, die im Nouveau Réalisme und Fluxus eine große Rolle spielt. Marcel Duchamp, der die Produktion verweigerte, antworteten diese KünstlerInnen mit einer Überzahl von ihm gewidmeten Werken.

Die Gegenwart der Moderne zeigt die bei unserem Publikum beliebte Sammlung der klassischen Moderne in einer Neuaufstellung, die Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Möbel und Architekturmodelle umfasst. In der Verschränkung der alten mit den neuen Medien kommt der Fotografie eine besondere Aufgabe zu, die in der Ausstellung an Werken von Karl Blossfeldt oder René Magritte besonders deutlich hervortritt.
Erstmals setzt das mumok in einer Sammlungspräsentation auch einen Österreichschwerpunkt: Zu sehen sind Zeichnungen von Josef Hoffmann, Architekturmodelle von Adolf Loos oder Fotografien von Dora Kallmus.

Zentrale Themen sind darüber hinaus Architektur und urbanes Leben sowie Design und Konstruktion. So stellt Runa Islam in ihrem Film Empty the Pond to Get the Fish (2008) die modernistische Architektur des 20er Hauses, wo das mumok 1962 als Museum des 20. Jahrhunderts eröffnet wurde, in Bezug zu ausgewählten Werken aus der mumok Sammlung und gibt somit das Ausstellungsthema paradigmatisch vor. In seiner fotografischen Arbeit Color Corrected Studio (with Window) (1972–1973) überträgt John Baldessari die für Mondrian typische Strukturierung von Horizontalen und Vertikalen in sein Atelier. Die Fotoserie konterkariert dessen Funktionalität, indem sie ihm den Spiegel der Moderne vorhält.

www.mumok.at

 

 

Katharina Grosse (DE)

Who, I? Whom, you?

06/06 – 12/10/2014 Kunsthaus Graz

Everything flows: painter Katharina Grosse grows floors into pictures, blurs paint over canvas landscapes, while spaces and functional objects are given sculptural clothing. Minimal shifts in perspective transform large into small. An analytical view of detail flows into metaphysical understanding of the whole. The public perceive the picture as an independent cognitive event that dynamises the colour space. Capturing it in a brutal, direct, evolutionary and physical way. Like life itself.

Grosse originally comes from painting and sees herself as a painter. Since the 1990s has expanded her three-dimensional works as powerful incursions of colour into physically experienced space. In doing so she creates situations that make colour physically palpable. In her works, boundaries exist in order to be found, accentuated and at the same time blown open. At the Kunsthaus Graz, Grosse addresses the meaning of reduced allusion and the theatrical side of colour by developing a colour space into a stage space, raising questions about the experiential nature of matter and existence and also about the aesthetic control of light and linearity.

www.museum-joanneum.at

 

 

A Singular Form

27/06 – 24/08/2014  Secession Wien

A Singular Form brings together works of art and ‚everyday‘ objects that, because of their nature and of the way they have been displayed, pursue potential uses and meanings that go beyond those usually assigned to them. On display at Secession, these objects should not only propose a particular approach or specific use by virtue of their mere materiality and compositional form; they also enact a release from such determinations and suspend established notions of intention, authorship, purpose and function.

A critical engagement with the form and potential meanings of art and non-art objects might be an all too generic and abstract undertaking. A Singular Form attempts to make it concrete by focusing on the sculptural form and its singularity, accompanied by a displacement from the sculptural to the functional. This shift intends to present the material structures of the objects as a starting point for mapping a series of relations in which the object can begin to act in both expected and unexpected ways.

www.secession.at

 

 

Josef Dabernig (AT)

Rock the Void

06/06 – 14/09/2014 mumok

 A love of order and minimalism, rationalistic obsession, and a drive toward planned structures all seem to determine the scenery chosen by artist and filmmaker Josef Dabernig (born 1956 in Kötschach-Mauthen) for his first comprehensive retrospective exhibition in a museum. The ostentatious tidiness of this show is, however, again and again unsettled by many kinds of subtle irritation and anomaly. For this personal exhibition of his works, Dabernig has designed an architecture that extends over three exhibition levels and by means of which he can place the different blocks of his work in relation to each other. His show entitled Rock the Void will present Dabernig’s lists, his conceptual text works, and mathematically structured aluminum grids and panoramas of football stadiums, alongside film works, including his most recent film River Plate (2013), the film Hypercrisis (2011), which was nominated at the 2011 Venice Film Festival for the European Film Prize, and Wisla, Dabernig’s ode to soccer (1996), the artist’s first film, which received enthusiastic international acclaim.

www.mumok.at

 

 

Karl Neubacher (AT)

Media Artist, 1926-1978

18/06 – 12/10/2014 Kunsthaus Graz

Along with Richard Kriesche and Peter Gerwin Hoffmann, Karl Neubacher is considered one of the pioneers of the avant-garde and of conceptual art in Styria. That something representative in this area developed in Graz in the 1960s and 1970s, its effects spreading way beyond the regional context, gives the protagonists relevance, lifting them clearly out of the narrow confines of provincialism.

www.museum-joanneum.at

 

 

Flaka Haliti (KO)

I See a Face. Do You See a Face.

06/06 – 05/10/2014 mumok

 Flaka Haliti, winner of the Henkel Art.Award. 2013, takes an analytical approach to society and media in her work, and refers in particular to her own experiences as an interloper between different countries and cultures. The artist, who was born in 1982, lives and works in her home city of Pristina and also in Munich and Vienna.

The exhibition title I See a Face. Do You See a Face. is taken from the photo series with cloud motifs and poses a question that is formulated so that it can also be taken as a statement of fact. In this deliberate dissolution of all clear parameters and ascription, Flaka Haliti emphasizes her interest in initiating games between reality and fiction, and imaginary proximity and spatial distance.

www.mumok.at

 

 

Farbenmensch Kirchner

22/05/2014 – 31/08/2014  Pinakothek der Moderne

With 19 paintings by Ernst Ludwig Kirchner, the Pinakothek der Moderne has outstanding holdings of the ‘Brücke’ Expressionist artist that, since 2009, have been the subject of an international cooperation project focusing on his painting technique and his studio practice. The project »No-one has colours like me. Studying Ernst Ludwig Kirchner’s painting technique«, sponsored by the Federal Ministry of Education and Research, was carried out jointly by the Doerner Institut at the Bayerische Staatsgemäldesammlungen, the Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart and the Kirchner Museum Davos. The findings of this research provide a new and exciting insight into the creative process behind Kirchner’s major works such as »Circus«, »Dance School« and »Self-Portrait as a Sick Man. The struggle with colour that led to a revolution in painterly expression at the beginning of the 20th century becomes immediately apparent. The exhibition shows how intensively Kirchner dealt with colour theory, the painting material and intensity of the colours. X-rays and infrared photographs, sketchbooks and drawings, as well as several paintings on loan complement the presentation that reconstructs the creative process of one of the most important German artists of the 20th century.

www.pinakothek.de

 

 

 

 

 

 

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