Laura Owens

1.Laura-Owens-2015-390 Kopie© Laura Owens

Luara
LAURA OWENS

02/07– 30/08/2015  Secession

Virtuose Handhabung malerischer Techniken und einfallsreiche Bildsprache sind zu Markenzeichen von Laura Owens geworden, die immer wieder mit ihrer großen motivischen Bandbreite überrascht. Der gleichzeitige Einsatz unterschiedlicher Techniken, Medien und Motive sowie deren Überlagerungen sind für ihre Arbeitsweise charakteristisch. Die Künstlerin bedruckt, bemalt, besprüht, bestickt, beklebt ihre Leinwände und versieht sie auch mal mit Objekten. Owens schreckt auch vor der Arbeit am Computer und dem Verwenden von Mal- und Bildbearbeitungsprogrammen nicht zurück, deren Effekte wieder über diverse Druckverfahren auf die Leinwand übertragen und dann weiterbearbeitet werden.

Nachdem sie mehrere Jahre mit alten Zeitungen wie etwa Ausgaben des Berkeley Barb und der Los Angeles Times aus den 1960ern gearbeitet hatte, stieß Owens durch einen Zufall auf einen Satz Stereotypiedruckplatten, die als Dichtungsbleche unter den Schindeln ihres Hauses in Echo Park verwendet worden waren. Die Papiernegative gehörten sämtlich zu Ausgaben der Los Angeles Times aus dem Jahr 1942 – dem Jahr der Erbauung des Hauses. Hingerissen vom Nebeneinander der weltbewegenden Ereignisse in den Monaten nach Pearl Harbor und den vermischten Nachrichten aus einer fernen Vergangenheit ihres eigenen Viertels, ließ Owens zunächst mittels Gummiabgüssen der originalen Negativplatten Hochdrucke anfertigen.

www.secession.at

 

 

PinakothekZilla Leutenegger / Bathroom, 2006 / Videoinstallation (Still) © Zilla Leutenegger

Zilla

ZILLA LEUTENEGGER

RING MY BELL

26/06 – 04/10/2015 Pinakothek der Moderne

Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (*1968) verbindet in ihren komplexen Installationen Zeichnung, Fotografie, Skulptur und Projektion und erweitert somit das zweidimensionale Bild in den Raum und die Bewegung. Zwischen 2004 und 2007 entstand die Werkgruppe »Apartment«, sieben Projektionen, die einzelnen Räumen einer Wohnung gewidmet sind wie der Küche, dem Bad, der Bibliothek oder dem Korridor. Bewohnt von dem Alter Ego der Künstlerin, das wir bei unspektakulären, sich wiederholenden Verrichtungen beobachten, entstehen subtile, atmosphärisch dichte Erzählungen über das Sein. Die Gruppe, die mit der großzügigen Schenkung der Mediensammlung Goetz an den Freistaat Bayern übergegangen ist, wird nun erstmals in der Pinakothek der Moderne vorgestellt. Eigens für die Präsentation ergänzt die Künstlerin ihre Arbeiten um neu geschaffene Skulpturen und Prints und entwickelt zugleich die Idee eines lebendigen und sich in der Zeit entwickelnden Kunstwerks weiter.

www.pinakothek.de

 

 

 

Grazer Kunstvereinars viva-Prize 2014/15 © Grazer Kunstverein

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ars viva Preis 2014/15

Aleksandra Domanović, Yngve Holen und James Richards

13/06 – 02/08/2015  Grazer Kunstverein

Der ars viva-Preis wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI (Bundesverband der deutschen Industrie e.V.) seit 1953 jährlich an junge bildende KünstlerInnen verliehen, die in Deutschland leben und arbeiten. Frühere GewinnerInnen sind u.a. Marina Abramović & Ulay, Katharina Sieverding, Rosemarie Trockel, Candida Höfer, Thomas Struth, Anna Oppermann, Jeanne Faust, Thomas Demand oder Omer Fast. Der ars viva-Preis besteht aus einem Preisgeld in Höhe von 5000 EUR an jeden und jede ausgewählte KünstlerIn sowie aus einer Ausstellungsreihe, einem zweisprachigen Katalog und einer limitierten Künstleredition. Zur ars viva-Jury unter dem Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten neben Mitgliedern des Gremiums Bildende Kunst des Kulturkreises in diesem Jahr die KuratorInnen Dr. Brigitte Kölle (Hamburger Kunsthalle), Christina Végh (Bonner Kunstverein) und Krist Gruijthuijsen (Grazer Kunstverein). Als Fachberaterin war Susanne Pfeffer (Fridericianum) in diesem Jahr Mitglied der Jury.

www.grazerkunstverein.org

 

 

© Lessing

Lessing

Lessing zeigt Lessing

29/04 – 06/09/2015 Jüdisches Museum Wien

Die Bilder des österreichischen Fotografen Erich Lessing gingen um die Welt. Sein legendäres Foto anlässlich des österreichischen Staatsvertrages mit Leopold Figl und den alliierten Außenministern auf dem Balkon des Belvedere wurde zu einer Ikone des neuen Österreich. Erich Lessing erlebte als jüdisches Kind die Verfolgung und Deportation seiner Familie aus Wien, ihm selbst gelangte die Flucht nach Palästina. Sein Hobby aus der Jugendzeit wurde zu seinem Beruf. Er begann als Fotograf zu arbeiten, und nach seiner Rückkehr nach Österreich wurde er 1947  Fotoreporter bei Associated Press, Mitglied bei Magnum Photos und 1956 zum fotografischen Chronisten des ungarischen Volksaufstandes. Seine Bilder der israelischen Landschaft, die er über viele Jahre hinweg dokumentierte, versetzen den Betrachter in biblische Szenerien.

Zum Schwerpunkt 1945/2015, den das Jüdische Museum Wien mit der Ausstellungschiene „Wien und die Welt nach 1945“ begeht, hat Hannah Lessing, Generalsekretärin des Österreichischen Nationalfonds, eine sehr persönliche Auswahl von Bildern ihres Vaters getroffen und zeigt im Museum Judenplatz einen spannenden Querschnitt aus den wichtigsten Aspekten des Oeuvres von Erich Lessing. Dieser umfasst nicht nur seine zeithistorischen Bildreportagen, die prachtvolle Idylle israelischer Landschaften, sondern auch zeithistorische Rückblicke auf das Lebensgefühl der österreichischen und europäischen Nachkriegszeit. Lessing zeigt Lessing bietet einen sehr privaten Einblick in die Arbeit des großen österreichischen Fotografen, von seinen politischen Dokumentarfotos bis zu den Girls of the Sixties.

www.jmw.at

 

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Ausstellungsansicht / Mein Körper ist das Ereignis. / Wiener Aktionismus und internationale Performance © mumok / Laurent Ziegler

 

Mein Körper ist das Ereignis

Wiener Aktionismus und internationale Performance

06/03 – 23/08/2014 mumok

Das mumok zeigt seinen Sammlungsschwerpunkt des Wiener Aktionismus im Kontext der internationalen Entwicklungen performativer Kunst. Hatten die bisherigen Präsentationen im mumok stets die bildhaften Artefakte der Wiener Aktionisten einbezogen, liegt der Fokus nun auf den performativen Aspekten ihres Schaffens.

Den Aktionen von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler werden Arbeiten wichtiger internationaler ProtagonistInnen der Performancekunst gegenübergestellt – darunter Werke von Marina Abramovic, Chris Burden, Tomislav Gotovac, Ion Grigorescu, Paul McCarthy, Ana Mendieta, Bruce Nauman, Yoko Ono, Gina Pane, Neša Paripovic, Ewa Partum, Carolee Schneemann oder von VALIE EXPORT.

Untergliedert in mehrere Themenbereiche, verfolgt die Ausstellung Fragestellungen, welche generell weite Teile der Aktionskunst der 1960er- und 1970er-Jahre bestimmten. Im Spiegel internationaler Parallelerscheinungen wird deutlich, dass die Wiener Künstler nicht nur auf der Höhe ihrer Zeit standen, sondern in mehrfacher Hinsicht Vorreiterpositionen einnahmen.

Im Rahmen eines Symposiums thematisieren namhafte ExpertInnen auf dem Gebiet der performativen Künste von der Ausstellung aufgeworfene Fragen zum Geschehen im Wien der 1960er-Jahre und gleichzeitigen sowie späteren internationalen Entwicklungen.

www.mumok.at

 

 

Robert Rauschenberg / Axle, 1964 / Siebdruck und Öl auf Leinwand / Museum Ludwig, Köln © Robert Rauschenberg Foundation / Bildrecht Wien, 2015 Photo: © Rheinisches Bildarchiv

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Ludwig Goes Pop

12/02 – 13/09/2015 mumok

Ab Februar 2015 zeigt das mumok auf vier Ebenen einen der weltweit bedeutendsten Bestände der Pop Art: die Sammlung des deutschen Industriellenpaars Peter und Irene Ludwig. In der groß angelegten Überblicksausstellung werden rund 100 Werke aus sieben Häusern zusammengeführt, die mit dem Namen des deutschen Sammlerpaars verbunden sind. Exponate aus dem Museum Ludwig, Köln, dem Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, dem Ludwig Museum im Deutschherrenhaus Koblenz, dem Kunstmuseum Basel, dem Ludwig Múzeum, Budapest, sowie dem Ludwig Museum für internationale Kunst, Peking, und dem mumok sind bis September 2015 in Wien zu sehen.

Schneller als jede andere Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts setzte sich die Pop Art auf dem Kunstmarkt durch und wurde gleich nach ihrem Auftauchen vielfach und unter großem Publikumsandrang in den USA ausgestellt. Peter und Irene Ludwig begannen Anfang der 1960er-Jahre die Kunst amerikanischer Pop-Art-KünstlerInnen für sich zu entdecken – zu einer Zeit, als man diese Kunstrichtung in Deutschland kaum kannte. Erst mit Auftritten auf der Biennale di Venezia 1964 und der documenta 4 (1968) in Kassel wurde die Pop Art auch in Europa einem breiten Publikum bekannt. Das Interesse des Ehepaars Ludwig betraf jene Künstler, die heute als legendäre Protagonisten der Pop Art gelten: Jim Dine, Robert Indiana, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Andy Warhol und Tom Wesselmann. Ihrem Gespür für die Bedeutung dieser Künstler ist die größte Sammlung amerikanischer Pop Art außerhalb der USA zu verdanken.

www.mumok.at

 

 

 

(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

 

 

 

Laura Owens

02/07 – 30/08/2015 Secession

Expert handling of painterly techniques and an inventive visual idiom are the trademark features of the art of Laura Owens, who never ceases to surprise her audience with an unusually broad spectrum of themes. The concurrent use of different techniques, media, and motifs and their superimposition are characteristic of her creative approach. She prints and paints on her canvases, embroiders them and pastes elements and, in some instances, entire objects onto them. Owens is also no stranger to digital technology and the use of digital art and image editing applications, whose effects she transfers onto the canvas for further reworking using a variety of printing techniques.

www.secession.at

 

Zilla Leutenegger

RING MY BELL

26/06 – 04/10/2015  Pinakothek der Moderne

Combining drawing, photography, sculpture, and projections, the complex installations of Swiss artist Zilla Leutenegger (b. 1968) successfully expand the two-dimensional picture plane into three-dimensional space and set it in motion. Developed between 2004 and 2007, the series Apartment comprises seven projections, each dedicated to a specific area of a dwelling; a kitchen, a bathroom, a library, a hallway, etc. Inhabited by the alter-ego of the artist – who we observe performing quotidian, repetitive acts – subtle, atmospherically charged narratives about existence begin to emerge. The group of works, whose acquisition by the Free State of Bavaria was made possible through a generous donation by the Goetz Collection, is now on display for the first time at the Pinakothek der Moderne. Specifically for this exhibition, the artist is also showing new sculptures and prints, furtherdeveloping the idea of a living artwork that unfolds in time.

www.pinakothek.de

 

Lessing presents Lessing

29/04 – 06/09/2015 Jewish Museum Vienna

He started working as a photographer, and after his return to Austria he became a photo reporter for Associated Press in 1947, member of Magnum Photos and, in 1956, the chronicler of the Hungarian Uprising. His pictures of the Israeli countryside, taken over many years, evoke the scenery of the Bible. The Jewish Museum Vienna’s exhibition series “Vienna and the world after 1945” focuses on the period from 1945 to 2015. Hannah Lessing, Secretary General of the Austrian National Fund, has made a highly personal selection of her father’s photos for an exhibition at Museum Judenplatz that shows a fascinating cross-section of the Erich Lessing’s oeuvre. It includes not only his historical photos and the magnificent Israeli landscapes, but also a historical retrospective of life in post-war Austria and Europe. “Lessing on Lessing” provides a private insight into the work of the great Austrian photographer, from his political documentary photos to the “girls of the sixties.” 

www.jmw.at

 

My Body is the Event

Vienna Actionism and International Performance

06/03 – 23/08/2015 mumok

mumok is presenting its collection focus on Vienna Actionism in the context of international developments in performance-based art. Whereas previous mumok shows of Vienna Actionism always concentrated on the pictorial artifacts of the movement’s main protagonists, the focus of this exhibition is on the performative aspects of their creative work. Actions by Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl, and Rudolf Schwarzkogler will be contrasted with works by significant international practitioners of performance art, with works by Marina Abramovic, Joseph Beuys, Chris Burden, Jon Grigorescu, Shigeko Kubota, Paul McCarthy, Ana Mendieta, Bruce Nauman, Yoko Ono, Gina Pane, Neša Paripovic, Ewa Partum, Carolee Schneemann, and VALIE EXPORT.

www.mumok.at

 

Ludwig Goes Pop

12/02 – 13/09/2015 mumok

From February 2015, mumok is presenting on four levels one of the world’s most significant holdings of Pop Art—the collection of the German industrialists Peter and Irene Ludwig. In this extensive overview, around 100 works from six different institutions associated with the Ludwigs will be brought together. Exhibits from the Museum Ludwig Cologne, the Ludwig Forum for International Art, Aachen, the Ludwig Museum in the Deutschherrenhaus Koblenz, the Kunstmuseum Basel, the Ludwig Múzeum in Budapest, and mumok will be on show in Vienna to September 2015.

Pop Art was quicker than any other art movement of the twentieth century to gain entrance to art markets, and was widely exhibited and enthusiastically received as soon as it began to emerge on the scene in the USA. Peter and Irene Ludwig began to discover American Pop artists in the mid-1960s, when this movement was still largely unknown in Germany. It was only with presentations at the 1964 Biennale di Venezia and documenta 4 (1968) in Kassel that Pop Art was presented to a broader European audience.

www.mumok.at

 

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

 

 

 

 

 

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