Licht – Bilder

Fritz Winter, Stufungen, 1934 / Öl auf Papier auf Leinwand 100,5 x 75,5 cm © Konrad Knöpfel-Stiftung

 

Licht – Bilder.

Fritz Winter und die abstrakte Fotografie 

Pinakothek der Moderne
09/11/- 17/02/2013

Die Künstler des frühen 20. Jahrhunderts waren begeistert vom Phänomen des elektrischen Lichts, das in Fotografie, Film und kinetischer Skulptur ungeahnte Möglichkeiten der ästhetischen Gestaltung eröffnete. Auch der Bauhaus-Schüler Fritz Winter, der in der Nachkriegszeit einer der bedeutendsten deutschen Maler der Abstraktion werden sollte, setzte sich in den 30er Jahren obsessiv mit der Metaphorik und Ästhetik des Lichts auseinander. Auf virtuose Weise widmete er sich der Transparenz von Glas und Kristall sowie der Spiegelung und Strahlung des Lichts. Die Ausstellung beleuchtet diesen innovativen Aspekt seines Frühwerks auf neuartige Weise. Die 1934 bis 1936 entstandenen Licht- und Kristallgemälde werden experimentellen Fotografien der 20er und 30er Jahre gegenüber gestellt, um Berührungspunkte von abstrakter Malerei und Fotografie aufzuzeigen. Herausragende Werke Fritz Winters aus deutschen Museen und Privatsammlungen werden um bedeutende internationale Fotografie-Leihgaben ergänzt, darunter Fotogramme von László Moholy-Nagy und Ernst Schwitters, Kristallfotografien von Alfred Ehrhardt, »light abstractions« von Francis Bruguière sowie »Vortografien« von Alvin Langdon Coburn, den frühesten abstrakten Fotografien überhaupt.

Fritz-Winter-Stiftung in der Pinakothek der Moderne

www.pinkakothek.de

 

 

© www.yorkhovest.com

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PIN.-Fest und Benefizauktion
für die Sammlungen in der Pinakothek der Moderne, München

Die Benefizauktion in der Pinakothek der Moderne hat im Jubiläumsjahr ein Rekordergebnis erzielt. Kurz nach Mitternacht konnte die Vorsitzende von PIN. Katharina Freifrau von Perfall das sensationelle Auktionsergebnis von 625.000,- Euro verkünden. Den Erlös spenden Künstler, Galeristen und Sammler, die auch in diesem Jahr wieder ihre Werke versteigert haben dem Museum: Ein großer Erfolg zugunsten der vier Sammlungen in der Pinakothek der Moderne sowie der Förderung von Ausstellungsprojekten und innovativen Vermittlungskonzepten. Zusammen mit Spenden von fast 150.000,- Euro, die bereits im Vorfeld des Festes eingeworben werden konnten, beträgt das Spendenvolumen des Abends über 775.000 Euro.

Mit dieser Spende können zusätzlich zu den beiden Arbeiten Pauls Hund (Remix), 2008, und Die große Nacht von damals (Remix), 2008, von Georg Baselitz, Werke von jungen, aufstrebenden Künstlern für das Museum angekauft werden. Mit den Arbeiten von Georg Baselitz findet das den gesamten Werdegang des Künstlers begleitende, weltweit einzigartige Ensemble aus siebzehn Gemälden und hunderten von Zeichnungen eine wichtige Ergänzung aus der jüngsten Schaffensphase. Der Erwerb markiert eine entscheidende Schwelle beim Ausbau des Baselitz-Schwerpunktes in der Pinakothek der Moderne.

www.pin-freunde.de

 

 

Yael Bartana, Mur i Wieża, 2009 / Courtesy of Annet Gelink Gallery & Sommer Contemporary Art Gallery

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Yael Bartana (ISR)

Wenn Ihr wollt, ist es kein Traum
Fragen an Herzl und Freud

Secession
7/12 – 10/02/2013

Die israelische Künstlerin und Filmemacherin Yael Bartana verhandelt in ihren Arbeiten geltende soziale Rituale und Strukturen im Allgemeinen sowie Fragen nach der kulturellen Identität ihres Geburtslandes, seiner historischen Konstruktion und den daraus resultierenden Spannungen und Konflikten im Besonderen. In der ihr eigenen poetischen Weise erzeugt sie eine Balance zwischen Faktischem und Erfundenem, Dokumentation und Propaganda, um mit einem ironischen Unterton Gewissheiten zu untergraben, Symbole auf den Kopf zu stellen und multiple neue Bedeutungen zu eröffnen.

2007 rief Bartana die Jewish Renaissance Movement in Poland (kurz: JRMiP) ins Leben, gleichermaßen politische Bewegung wie künstlerisches Projekt, die zur Rückkehr von 3,3 Millionen Juden in das Land ihrer Vorfahren aufruft. Zwischen Wirklichkeit und Fiktion oszillierend und an die kollektive politische wie gesellschaftliche Vorstellungskraft appellierend haben sowohl die JRMiP als auch die um deren Aktivitäten kreisende Filmtrilogie And Europe Will Be Stunned international für Diskussionen gesorgt und Anerkennung erlangt. Bartana zeigte die komplette Filmtrilogie erstmals 2011 – Polen repräsentierend – auf der 54. Biennale in Venedig.

Im Mai 2012 fand der erste internationale Kongress der JRMiP in Berlin statt. Die drei Tage währende Veranstaltung diente als Forum, um notwendige gesellschaftliche und politische Veränderungen in der EU, in Polen und in Israel zu diskutieren, um der Rückkehrforderung der JRMiP adäquat begegnen zu können und lud ein, diese Utopie kollektiv zu imaginieren. Der zum Kongress entstandene Film soll in der Secession zum ersten Mal gezeigt werden und zum Weiterdenken bereits ins Rollen gebrachter Ideen sowie zur Entstehung neuer Perspektiven anregen.

www.secession.at

 

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VALIE EXPORT Bedrückung, 1972 S/W-Fotografie, Tusche / Foto: mumok © VBK Wien, 2012

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Poesie der Reduktion

Minimal, Concept, Land Art

mumok
17/09 – 05/05/2013

Die Ausstellung stellt parallel zur Präsentation von Dan Flavin dessen Œuvre in einen breiteren zeitgenössischen Zusammenhang. Sie führt anhand einer repräsentativen Auswahl aus den Sammlungs- beständen zur Minimal, Concept und Land Art die zentralen Themen dieser neoavantgardistischen Kunstrichtungen der 1960er- und 1970er-Jahre vor Augen. Die thematische Gliederung der Präsentation spiegelt mit der Abkehr von traditionellen Kunstgattungen den Auf- bruch zu einer neuen raum-, körper- und betrachterbezogenen Kunst wider, die ihre eigenen institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mitreflektiert. Der damit verbundene Wunsch nach Klarheit und analytischer Präzision äußerte sich zumeist in einer konzentrierten und reduzierten Formensprache, die das Sinnliche und Poetische nicht ausschließt, sondern, im Gegenteil, in einem neuen Licht erscheinen lässt.
So bergen auch die nüchternen Formen der Minimal Art, die gegen den Illusionismus der Malerei angetreten war, eindrucksvolle sensuelle und poetische Aspekte. Durch die Reduktion der Formen wird deren Wahrnehmung als subjektiver Akt erfahrbar, in dem das Werk, der Raum und die eigene Körperlichkeit sinnlich miteinander verspannt sind. Gerade die Einfachheit der Mittel erhöht die Komplexität der Werke, wie Donald Judd, einer der Hauptvertreter der Minimal Art, selbst anmerkte.

www.mumok.at

 

 

Floor, 2011 © Hilary Lloyd / Courtesy Sadie Coles HQ, London

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Janice Kerbel (DE) / Hilary Lloyd (GB) / Silke Otto-Knapp (D)

Kölnischer Kunstverein
03/11 –  06/01/2013
Janice Kerbel, Hilary Lloyd und Silke Otto-Knapp sind drei Künstlerinnen, deren jeweiliges Werk in den letzten Jahren erheblich an internationaler Beachtung gewonnen hat. Die britische Künstlerin Hilary Lloyd (*1964) wurde für den Turner Prize 2011 nominiert und zeigte dieses Jahr eine Einzelausstellung im Museum für Gegenwartskunst Basel. Die Kanadierin Janice Kerbel (*1969) präsentierte ihre Werke zuletzt mit Einzelausstellungen u.a. in der Chisenhale Gallery (London) und im Art Now-Programm der Tate Britain. Die in Niedersachsen geborene Künstlerin Silke Otto-Knapp (*1970) stellte in den letzten Jahren u.a. im Berkeley Art Museum (Kalifornien) oder bei greengrassi (London) aus.Die drei Künstlerinnen werden ihre unterschiedlichen Arbeiten in einer gemeinsam gestalteten Installation miteinander in Bezug setzen und dabei malerische, filmische und konzeptuelle Verfahren zusammenführen. Ein wiederkehrendes Motiv der Ausstellung wird dabei die Auseinandersetzung mit der Beziehung sein, die zwischen den inhaltlichen Referenzen künstlerischer Produktion und den dramaturgischen sowie stilistischen Mitteln ihrer Inszenierung besteht. Es ist charakteristisch für Janice Kerbel, Hilary Lloyd und
Silke Otto-Knapp, dass ihre Werke einen forschenden, erprobenden Zugang gegenüber dem eigenen bildnerischen Material und dessen Dispositionen einnehmen, und diesen zugleich mit einer besonders starken Behauptung und Hinterfragung des Visuellen koppeln. Visualität erscheint in den drei Praktiken als ein assoziatives und emotionales Instrumentarium, das — vielleicht aufgrund seiner besonderen Ambivalenzen und Interpretationsspielräume — zum Umgang mit verschiedenen kulturellen Lebens- und Wissensbereichen besonders geeignet ist.
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www.koelnischerkunstverein.net 

 

 

Alejandro Cesarco Methodology, 2011 HD-Video-Installation, Ton, Loop, 7 min © Alejandro Cesarco

Alejandro Cesarco (UY)

mumok
22/09 – 13/01/2013

Der seit 1998 in New York lebende Künstler Alejandro Cesarco (geb. 1975 in Montevideo, Uruguay) zeigt im mumok drei seiner jüngsten Arbeiten: die Installation The streets were dark with something more than night or the closer I get to the end the more I rewrite the beginning (2011), das Video Methodology (2011) und eine ergänzende Fotoarbeit sowie die für das mumok konzipierte Collage Four Modes of Experiencing Regret (2012). Nach viel beachteten Einzelpräsentationen, etwa in New York, Venedig und Basel (Baloise Kunst-Preis 2011), gibt die Ausstellung im mumok erstmals in Österreich einen Einblick in Alejandro Cesarcos sprachorientierte Kunstpraxis.
Welche Beziehungen bestehen zwischen Worten und Bildern, zwischen Sagbarem und Sichtbarem? Wie erkennen oder erfinden LeserInnen die Bedeutung einer Geschichte? Wie verschränken sich Erinnerung und Geschichte, Fiktion und Fakten? Diesen Fragen widmet sich Alejandro Cesarco, der in seiner künstlerischen Arbeit auf das Vermächtnis der internationalen Konzeptkunst Bezug nimmt: Er knüpft an sprach- und literaturbezogene Gestaltungen von Künstlern wie John Baldessari, Marcel Broodthaers oder Lawrence Weiner, aber auch an Werke von Félix González- Torres oder Louise Lawler an. Seine Textarbeiten, Fotografien, Collagen, Filme, Künstlerbücher und Installationen beinhalten sowohl autobiografische als auch literarische Verweise. Sie reflektieren die Möglichkeiten geschichtlicher Bezugnahme und Übersetzung, wobei die emotionalen Dynamiken zwischenmenschlicher Beziehungen für ihn von besonderer Bedeutung sind.

www.mumok.at

 

 

STEALTH.unlimited & Centro de Desarrollo Cultural de Moravia / Nodo de desarrollo cultural #1
“El Morro”, 2011  / Ausstellungsansicht

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Cittadellarte (I)

Teilen und verändern

Kunsthaus Graz
29/09 – 03/02/2013

Teilhabe steht im gesamten künstlerischen Werk von Michelangelo Pistoletto, dem großen Vertreter der Arte Povera, im Zentrum – mit der von ihm ins Leben gerufenen Arbeits- und Forschungsgemeinschaft Cittadellarte hat er seinen Überlegungen eine neue Dimension gegeben: ein offenes Netzwerk, das Arbeit, Erziehung, Kommunikation, Kunst, Nahrung, Politik, Spiritualität und Wirtschaft zwar unterteilt, aber dabei gleichzeitig die Produktion und gemeinschaftliche Inspiration ohne rigide Spartentrennung in den Vordergrund stellt. Wie funktionieren künstlerische Eingriffe in weltweite Realitäten und welche Kraft hat das Kollektiv?
„Teilen und verändern“ bringt sehr verschiedene, gesellschaftlich aktive Künstlergruppen in einer organisch verbundenen, urbanen Struktur zusammen, in der künstlerische Partizipation zum Ausgangspunkt einer Untersuchung demokratisch gelebter Zivilgesellschaft wird und die sich bis in den realen Raum der Stadt erstreckt.

www.museum-joanneum.at

 

 

Maria Lassnig, Kleines Sciencefiction-Selbstporträt, 1995 / Öl auf Leinwand / Stiftung Kunsthalle Bern © UMJ / N. Lackner

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Maria Lassnig (AT)

Der Ort der Bilder

Neue Galerie Graz
17/11 – 28/04/2013

In Maria Lassnigs Kunst manifestiert sich ein grundsätzliches Thema, dem der Mensch von jeher gegenübersteht. Es ist die Frage nach dem Bild, die Frage nach dem Visuellen auf einer grundsätzlichen Ebene. Dabei ist zu beachten, dass sich die sichtbare Welt nur zum Teil als der Ort des Visuellen definieren lässt. Wesentlicher erscheint bei Lassnig die Erkenntnis, dass der menschliche Körper ein Medium darstellt, das Bilder generiert. „Endogene Bilder“, die aus dem Inneren des Menschen aufsteigen (Erinnerungsbilder, Traumbilder etc.) sind auch Gegenstand der Bildwissenschaft. Unter diesem Aspekt betrachtet, ergeben sich aus dem Werk Maria Lassnigs verblüffende Erkenntnisse. Ihr Werk wird so zur angewandten Bildkritik. Die Frage nach dem Ort der Bilder bzw. des Visuellen wird hier mit Vehemenz gestellt.

Die Ausstellung in der Neuen Galerie Graz präsentiert teils noch nie gezeigte Arbeiten der Künstlerin aus allen Schaffensperioden – ein Werk, das die Entwicklungen vom abstrakten Expressionismus bis zur gegenständlichen Malerei exemplarisch nachzeichnet. Die Personale thematisiert die Vorgänge der Bildwerdung der äußeren Realität sowie der Manifestation innerer Bilder

www.museum-joanneum.at

 

 

Dan Flavin an artificial barrier of blue, red and blue fluorescent light (to Flavin Starbuck Judd), 1968 © Stephen Flavin/VBK Wien, 2012

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Dan Flavin (US)

Lights

mumok
13/10 – 03/02/2013

Der US-amerikanische Künstler Dan Flavin (1933–1996) hat seit den frühen 1960er-Jahren mit handelsüblichen Leuchtstoffröhren in genormten Dimensionen und Farben ein unverwechselbares Œuvre geschaffen. Präzision und Kalkül verbinden sich darin mit sinnlicher Ausstrahlung. Die Wahl der Röhren als Arbeitsmittel signalisiert die Annäherung der Kunst an die Alltags- und Konsumwelt. Ihre Präsentationsweisen folgen den Prinzipien minimalistischer Nüchternheit. Schon die frühe Serie der icons verdeutlicht die Entwicklung vom bild- zum lichtbezogenen Werk und die damit einhergehende Überwindung traditioneller Kunstgattungen und Werkformen. Durch das Anbringen von Leuchtstoffröhren an neuralgischen Stellen des Raumes tilgt Flavin die letzten Reste gängiger Bildvorstellungen: Mit the diagonal of May 25, 1963 (to Constantin Brancusi), 1963, wird erstmals und kompromisslos eine einzelne Röhre zum Mittel luminarer Selbstinszenierung. Ohne jegliches Beiwerk entfaltet sie eine Leuchtkraft, die die üblichen Grenzziehungen zwischen Werk, Raum und BetrachterIn ebenso außer Kraft setzt wie die Trennlinie zwischen rationaler Form und poetischer Erscheinung. Einen Höhepunkt raumbezogener Lichtkunst in der Ausstellung bilden die sogenannten European Couples, deren Röhrenquadrate die Raumecken überblenden und die BetrachterInnen in imaginäre, ineinander verschwimmende Farbräume tauchen lassen. Gemeinsam mit den Lichtarbeiten werden Zeichnungen gezeigt, die zum einen den Prozess der Werkplanung verdeutlichen und zum anderen Flavins bildnerische Sensitivität bezeugen.

www.mumok.at

 

 

 

Licht-Bilder.

Fritz Winter and abstract Photography

Pinakothek der Moderne
09/11/- 17/02/2013

Early 20th -century artists were full of enthusiasm for the phenomenon of electric light that opened up unforeseen possibilities for aesthetic composition in photography, film and kinetic sculpture. The Bauhaus student Fritz Winter, who was to become one of the most important German abstract painters in the post-war period, also made an obsessive analysis of the metaphorical and aesthetic aspects of light in the 1930s. He devoted himself with virtuosity to the transparency of glass and crystal as well as the reflection and radiation of light. This exhibition highlights the innovative aspect of his early work in a new way. Light and crystal pictures painted between 1934 and 1936 will be juxtaposed with experimental photographs from the 1920s and 30s to illustrate the points abstract painting and photography have in common. Exceptional works by Fritz Winter from German museums and private collections will be supplemented by important photographs from international lenders, including photograms by László Moholy-Nagy and Ernst Schwitters, Alfred Ehrhardt`s crystal photographs, Francis Bruguière`s `light abstractions`and Alvin Langdon Coburn`s vortograph – the first completely abstract photographs ever taken.

The Fritz Winter Foundation in the Pinakothek der Moderne

www.pinakothek.de

 

 

Yael Bartana (ISR)

Wenn Ihr wollt, ist es kein Traum
Fragen an Herzl und Freud

Secession
7/12 – 10/02/2013
Opening 06/12/2012

 The work of Israeli artist and filmmaker Yael Bartana deals with current social rituals and structures in general, and with issues surrounding the cultural identity of her native country, its historical construction, and the resulting tensions and conflicts in particular. In her distinctive poetic manner, she creates a balance between fact and invention, documentation and propaganda, ironically undermining certainties, standing symbols on their heads, and opening up multiple new meanings.

In 2007 Bartana founded the Jewish Renaissance Movement in Poland (JRMiP), both a political movement and an art project that calls for the return of 3.3 million Jews to the land of their ancestors. Oscillating between reality and fiction, and appealing to collective powers of political and social imagination, both the JRMiP and the film trilogy structured around its activities And Europe Will Be Stunned, have sparked debate and won recognition around the world. Bartana showed the complete trilogy for first time in 2011 when she represented Poland at the 54th Venice Biennial.

The first International Congress of the JRMiP took place in May 2012 in Berlin. The three-day event served as a forum for discussing the social and political changes that would be necessary in the EU, Poland, and Israel to adequately support the appeal launched by the JRMiP, inviting those attending to collectively imagine this utopia. The film about the congress will be shown at the Secession for the first time, fostering further exploration of existing ideas and the creation of new perspectives.

www.secession.at

 

Poetry of Reduction

Minimal, Concept, Land Art

mumok
17/09 – 05/05/2013

The exhibition – which is running in parallel to the presentation of Dan Flavin’s œuvre and will put it in a wider contemporary context— shows the central subjects of this neo-avantgarde art movement from the 1960s and 1970s using a representative selection of Minimal, Conceptual and Land Art from the collection holdings. The thematic structure of the presentation not only reflects the rejection of tradi- tional art genres, but the turn towards the new forms of art relating to space, the body and the viewer that reflect on their own institutional and social conditions. The intentional quest for clarity and analytical precision associated with these concerns is usually visible in a reduced formal language though this does not exclude sensuality or poetics. On the contrary, it presents them in a new light.
Thus the sober forms of Minimal Art, which locked horns with the illusionism of painting, contain impressive sensual and poetic aspects. The reduction of forms allows the subjective act of perceiving them to be experienced as a tensile relationship between the work, the room and one’s own physicality. As Donald Judd himself remarked, the complexity of the work is heightened precisely because of the simplicity of means.

www.mumok.at

 

Alejandro Cesarco (UY)

mumok
22/09 – 13/01/2013

The artist Alejandro Cesarco, who was born in 1975 in Montevideo, Uruguay and has been living in New York since 1998, will be showing three of his most recent works starting on 22 September 2012: the installation The streets were dark with something more than night or the closer I get to the end the more I rewrite the beginning (2011), the video, Methodology (2011), and a supplementary photo work plus a collage, Four Modes of Experiencing Regret (2012), specially created for the mumok. After much-acclaimed solo presentations in, amongst others, New York, Venice and Basel (Baloise Art Prize 2011) the exhibition Alejandro Cesarco will allow insight into his linguistically-oriented praxis.
What is the relationship between words and images, between the ‘sayable’ and the visible? How do readers recognise, or invent, the meaning of a story? How do memory and history, fact and fiction, interlock? Alejandro Cesarco devotes himself to these questions in his art works which make references to the legacy of international conceptual art: he makes linkages with language and literature-based designs by artists such as John Baldessari, Marcel Broodthaers and Lawrence Weiner but also with works by Félix González-Torres and Louise Lawler. His textual works, photographs, collages, films, artist books and installations all contain autobiographical as well as literary references. They reflect on the possibilities of making and translating historical references. During this process the emotional dynamics of interpersonal relationships is of special importance to him.

www.mumok.at

 

Cittadellarte (I)

Divide and change

Kunsthaus Graz
29/09 – 03/02/2013

Participation is the focal point in all of the artistic works of Michelangelo Pistoletto, the great exponent of Arte Povera, and he has given his ideas a new dimension in the form of the work and research group “Cittadellarte” created by him: an open network that, while dividing work, education, communication, art, food, politics, spirituality and economy, at the same time focuses on production and communal inspiration without rigidly dividing the various spheres. How do artistic interventions in global realities work, and what is the power of the collective?
“Divide and change” brings together very different socially active artist groups in an organically connected, urban structure, in which artistic participation becomes the starting point for an examination of democratically lived civil society, extending into real urban space.

www.museum-joanneum.at

 

Maria Lassnig (AT)

The Location of Pictures

Neue Galerie Graz
17/011 – 28/04/2013

Maria Lassnig’s art reveals a basic problem every person is confronted with. It is the question of the picture, of the visual at a fundamental level, although one should note that the visible world can only partially be defined as a location of the visual. More essential in Maria Lassnig’s work seems the awareness that the human body represents a medium that generates pictures.

“Endogenous Pictures”, which arise from within a human (images generated by memory or dreams etc.), are also the subject of visual studies. When seen from this angle, remarkable insights are won from Maria Lassnig’s work. Her work thus turns into an applied critique of the image. The question of the location of the pictures or of the visual is posed here with especial urgency.

The exhibition in the Neue Galerie Graz presents works by the artist – some of them not yet shown – from all creative periods, an œuvre that traces the developments from Abstract Expressionism to representational painting in exemplary fashion. The solo show takes as its theme the processes of turning external reality into images, as well as the manifestation of inner pictures.

www.museum-joanneum.at

Dan Flavin (US)

Lights

13/10/2012 – 03/02/2013

In the early 1960s, US artist Dan Flavin (1933–1996) began using commercially available fluorescent tubes in standard sizes and colours to create an unmistakable œuvre. Precision and careful calculation are bound together with a sensual aura. By choosing the tubes as the material for his works, Flavin signalised the increasing proximity of art with everyday life and the consumer world. The ways in which they are presented are derived from principles of minimalist sobriety. Even the early series of icons illustrates the development from pictures to light-related work and the associated transcendence of traditional genres and forms of art. By affixing fluorescent tubes at critical points in the room Flavin erases the remnants of current notions of how a picture is defined: In the diagonal of May 25, 1963 (to Constantin Brancusi), 1963, the tubes appear for the first time as uncompromising objects in a luminary self-staging. Stripped of anything extraneous, the work develops a luminous power that not only suspends the usual boundaries between work, room and viewer, but also the dividing line between rational form and poetic appearance. One of the high points of this spatially-oriented light art in the exhibition is represented by the so-called European Couples in which the fluorescent tube squares dissolve the corners of the room and immerse viewers in an imaginary, intermingled, blurred colour space. Drawings will be presented together with the light works. These document both Flavin’s process of planning for the works and his artistic sensitivity.

www.mumok.at

 

 

 

 

 


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