Lady Bluetooth. Hedy Lamarr

Hedy Lamarr im Dirndl mit ihrer Dänischen Dogg im Garten ihres Anwesens in Los Angeles, 1939 © Anthony Loder Archive

Lady Bluetooth. Hedy Lamarr

26.11.–10.05.2020 Jüdisches Museum Wien

Würde Hedy Lamarr heute leben, wäre sie vielleicht eine Spitzenwissenschaftlerin geworden, die sich ihr Studium mit Modeln verdient hätte, um von ihren Eltern unabhängig zu sein. Zu ihrer Zeit sah die Welt für Frauen aber eher eine „Karriere“ als Objekt der Begierde vor, denn eine unabhängige wissenschaftliche Laufbahn. Die Welt verdankt Hedy Lamarr eine der weitreichendsten Erfindungen, ohne die heute Mobiltelefonie, WLAN oder Bluetooth undenkbar wären. Das Frequenzsprungverfahren war ihre Idee, mit der sie zum Kriegserfolg der Alliierten gegen Nazi-Deutschland beitragen wollte. Sie erfand es, auf der Suche nach einer Möglichkeit Torpedofunksignale vor feindlichen Störsendern zu schützen. Gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil reichte sie die Erfindung ein und erhielt 1942 das Patent, das sie der US Navy schenkte. Doch die bahnbrechende Erfindung landete in der Schublade. Hedy Lamarr ließ das Patent auslaufen und konnte später keine Ansprüche mehr stellen. Die wahre Tragik ihres glamourösen Lebens aber war, dass diese brillante, selbstbewusste Frau es nicht für möglich gehalten hatte, abseits der gängigen Geschlechterklischees eine moderne Rolle für sich selbst zu erfinden. Trotz zahlreicher Beteuerungen, dass sie sich als Österreicherin fühlte, kehrte Hedy Lamarr nie mehr zurück. In Wien ist sie allerdings begraben. Die Ausstellung greift die verschiedenen Aspekte dieser facettenreichen Biografie auf und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf ihre Lebensjahre in Wien und Berlin.

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Werke von Lotte Schreiber, Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2019

29.11.–08.03.2020 Neue Galerie Graz

Das Konzept der diesjährigen Ausstellung orientiert sich ausschließlich an den preisgekrönten Arbeiten und unterscheidet sich dahingehend von den vorherigen Förderungspreis-Ausstellungen. Da es sich bei den ausgezeichneten Kunstwerken überwiegend um (Video-) Installationen handelt, verlangt deren Präsentation autonome Räume. Bei einer derartigen Präsentation kann – vor allem im Medium der Installation – das Werk aufhören, ein autonomes ästhetisches Objekt zu sein und beginnen, sich als Ensemble zu manifestieren. Dabei wird ein bestimmter Diskurs mit verschiedenen Mitteln und aus divergenten Perspektiven visualisiert. All diese Werke bewegen sich gekonnt an den Rändern ihres aktuellen sozialen und politischen Hintergrunds entlang: durch analytisches Sondieren aus mehreren möglichen Perspektiven, durch Verschiebungen, Verweben des Fiktiven (Virtuellen) mit dem Wirklichen, Dokumentarischen und Poetischen, mit Ironie und Witz, aber auch voller Ernsthaftigkeit. Die Stimmen der Künstler/innen dieser Ausstellung sollen als potenzielle Impulsgeber/innen fungieren, die nicht nur die Fantasie des Publikums beschäftigen, sondern dieses auch zu einem tieferen und komplexeren Denken anregen.

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Lisa Holzer, Was trägt Sie?, Ausstellungsansicht Secession 2019, Foto: Peter Mochi

Lisa Holzer

Was trägt Sie?

23.11.–09.02.2020 Secession

Zuerst verschwindet etwas. Die Ausstellung beginnt im Stiegenaufgang zum Kabinett mit einem Farb­auftrag, der übersehen werden wird. Die dunkelgrauen Befestigungen der Geländer – es sind ja jetzt zwei zur Sicherheit – verschwinden in der Farbe der Wand. Sie scheinen in der Luft zu hängen. Fast so, als könnte ich sie Ihnen zuwerfen. Im Kabinett fehlt das Licht. Diese Ausstellung braucht – ne, verlangt graues Tageslicht. Zu sehen sind leuchtende Pigmentdrucke, sehr bunte – ich sollte die Farben limitieren –, fast clowneske Bilder – das wäre cooler. Sie zeigen Weintrauben und Weintrauben in weißer Schokolade. Die Trauben sind riesig. Ich dachte, Weintrauben passen gut zu Österreich. Es ist eine Tageslicht-, eine Bewegungsausstellung. Die Jahreszeit ist dafür vielleicht nur nicht die richtige. Das Licht wegzunehmen ist eine gegenläufige Bewegung zum Hinzufügen der Farbe auf die Befestigung der Geländer. Und doch wird zweimal etwas weggenommen.

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Ron Nagle, Nocturn Around, Ausstellungsansicht Secession 2019, Foto: Oliver Ottenschläger

Ron Nagle

Nocturn Around

23. 11.– 09. 02. 2020 Secession

Ron Nagle verfolgt seit rund sechs Jahrzehnten als bildender Künstler und Musiker parallel verlaufende Karrieren. Seine kleinformatigen Skulpturen aus Keramik sind zugleich Miniaturlandschaften, abstrakte Kompositionen, Form gewordene Gedanken oder Bildwitze – Nagles Humor und Vorliebe für Wort- und Sprachspiele äußern sich nicht nur in seinen Liedtexten, sondern auch in den Titeln seiner Skulpturen. So wird aus Formulierungen wie beispielsweise „finishing touch“ (letzter Schliff) „Finishing Touchéz (letzter Treffer)“ – wobei Nagele stets betont, dass die Titel keine inhaltliche Verbindung zu den Objekten haben und nicht als Schlüssel für das Verständnis der Werke gelesen werden sollen.

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Eva Hesse, No title, 1964|Pen, watercolor, gouache and collage on paper, 29.4 × 42.1 cm| Allen Memorial Art Museum, Oberlin College, Oberlin, OH. Gift of Helen Hesse Charash, 1983.106.1 © The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth

Forms Larger and Bolder:

EVA HESSE ZEICHNUNGEN aus dem Allen Memorial Art Museum am Oberlin College

16.11.–13.04.2020 mumok

Crazy like machines, forms larger and bolder“ – so beschreibt Eva Hesse 1965 eine Gruppe eben fertiggestellter Zeichnungen in einem Brief an ihren künstlerischen Weggefährten Sol LeWitt. Die Idee der „riskanten Formen“ lässt sich auf das gesamte grafische Werk der Künstlerin anwenden, dem das mumok nun eine eigene Ausstellung widmet.
Zu sehen ist eine Auswahl von Arbeiten auf Papier aus den umfangreichen Beständen des Allen Memorial Art Museum am Oberlin College, Ohio, wo sich auch die Eva Hesse Archives befinden. Von frühen figurativen Studien über abstrakt-expressive „Kritzeleien“ und suggestiv-erotische Diagramme bis hin zu Entwurfsskizzen für Skulpturen demonstriert der repräsentative Querschnitt, welch singuläre Rolle das Zeichnen in Hesses künstlerischer Praxis einnahm. So findet sich die Linie nicht nur als Schrift und grafische Markierung in ihren Arbeiten auf Papier, sondern auch als Schnur und Draht, als Geknotetes und Verwobenes in den postminimalistischen Skulpturen, für die sie bekannt ist.

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René Magritte, La voix du sang, 1959 |116,5 x 89,5 x 2 cm, Öl auf Leinwand|mumok -Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, erworben 1960 © Bildrecht Wien

Im Raum die Zeit lesen

Moderne im mumok 1910 bis 1955

16..11.–13.04.2020 mumok

Ist die Moderne eine Epoche? Wie sahen das Künstler_innen und Kurator_innen in den 1920er-Jahren? Im Raum die Zeit lesen beantwortet diese Fragen mit einer Referenz auf vier Ausstellungen bzw. Buchprojekte, die erste Gesamtdarstellungen der Moderne waren und zentrale Fragen an die eigene Zeit aufgriffen. Neue Konzeptionen von Raum und Zeit bestimmten diese vier Projekte, zu denen etwa El Lissitzkys und Hans Arps fiktives Ausstellungsprojekt von 1924 sowie Friedrich Kieslers legendäre Theaterausstellung aus demselben Jahr zählten. In einer Installation von Nicole Six und Paul Petritsch geht die mumok Ausstellung Zeitläufen und Raumsituationen nach, in der Elemente der Moderne den Rahmen setzen. Zu sehen sind etwa Werke von Giacomo Balla, Willi Baumeister, Max Ernst, Alberto Giacometti, Florence Henri, Josef Hofmann, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Yves Klein, Oskar Kokoschka, František Kupka, René Magritte, Oskar Schlemmer, Max Oppenheimer, Pablo Picasso, Felice Rix oder Sophie Taeuber-Arp uvm.

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Vlassis Caniaris, Chicken Coop (Hühnerstall), 1974, Mixed Media, Maße variabel © Vlassis Caniaris

FEELINGS – Kunst und Emotion

08.11.–04.10.2020 Pinakothek der Moderne

Unter dem Blickwinkel des Emotionalen laden 100 Bilder, Objekte und Filme von rund 40 internationalen zeitgenössischen KünstlerInnen dazu ein, sich Kunst auf intuitive Weise zu nähern. Was löst Kunst in uns aus? Wie sehr hängt der Blick auf Kunst von unseren persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen ab? Welche Gefühle kommen bei der Betrachtung von Werken zum Vorschein, wenn allein die Intuition den Blick leitet? Die Ausstellung FEELINGS möchte diesen unmittelbaren Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachtenden anregen, um eine intensive emotionale Auseinandersetzung zu motivieren. Geheimnisvolle Motive und atmosphärische Bildräume prägen die ausgestellten Arbeiten. Freude, Begeisterung, Ärger, Abscheu, Traurigkeit sowie unzählige weitere emotionale Reaktionen können sich bei der Betrachtung einstellen. Die Auswahl der Exponate ist subjektiv, auf den kunsthistorischen Kontext oder erklärende Wandinformationen wird bewusst verzichtet.

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Die Ephrussis. Eine Zeitreise

06.11.–08.03.2020 Jüdisches Museum Wien

Dinge und die Geschichten, die sie über die Menschen erzählen, die sie einst gesammelt, in Händen gehalten, weitergegeben und wiedergefunden haben, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jüdischen Museum Wien. Sie behandelt das Schicksal der ursprünglich aus Russland stammenden Familie Ephrussi und ihren freiwilligen und unfreiwilligen Reisen zwischen Russland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, den USA, Mexiko, Japan und anderen Ländern. Anhand von ausgewählten Objekten, Dokumenten und Bildern wird der wirtschaftliche und gesellschaftliche Werdegang einer europäisch-jüdischen Familie nachgezeichnet, deren Nachfahren heute durch Flucht und Vertreibung während der NS-Zeit in der ganzen Welt verstreut leben. Heute finden sich in internationalen Museen und Kunstsammlungen Werke, die ursprünglich der Familie gehörten. Sie erzählen von ihren einstigen Besitzern und ihren Beziehungen zu den damaligen Künstler- und Intellektuellenkreisen in Odessa, St. Petersburg, Wien, Berlin, Paris, London, Madrid und anderen Orten. Kernstück der Ausstellung bildet das Familienarchiv der Ephrussis, das die Familie de Waal dem Jüdischen Museum schenkte, sowie 157 Netsukes, die dem Museum als Leihgabe von der Familie zur Verfügung gestellt wurden.

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Hermann Glöckner, Rot über Schwarz und Blau, 1932 | Doppelseitige Tafel 498 x 350 mm | Seite A: Collage, Papier, Pappkörper | 2017 erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, München

Hermann Glöckner

Ein Meister der Moderne

24.10.–19.01.2020 Pinakothek der Moderne | Staatliche Graphische Sammlung München

Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden–1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als ‚Nonkonformer‘ in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt. Lange Zeit faszinierten Glöckners Arbeiten zuvorderst Künstler. Hermann Glöckner eilt bis heute der noble Ruf eines ‚Artist’s Artist‘ voraus. Zugleich stand er von der Kunstgeschichte nahezu unbeachtet im Schatten der etablierten Meister der klassischen Moderne. Erst in den letzten Jahren wurde sein singulärer künstlerischer Beitrag über Grenzen hinweg in größere kunsthistorische Zusammenhänge gestellt und als Neuentdeckung auch einem internationalen Publikum vorgestellt. In der Münchner Ausstellung Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne begegnen sich in einer Zusammenschau Beispiele seines frühen Tafelwerks aus der Zeit von 1930 bis 1935 und eine Gruppe seiner Modelli der 1960er- und 1970er-Jahre, die als Entwürfe zu geplanten großformatigen skulpturalen Faltungen verstanden werden können. Erstmals werden diese zentralen Werkgruppen seines abstrakt-konstruktiven Œuvres einer konzentrierten kunsthistorischen Betrachtung unterzogen.

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Lebensversicherung (LIC), Ahmedabad, 1973 © Vastushilpa Foundation

Balkrishna Doshi

Architecture for the people

17.10.–19.01.2020 Pinakothek der Moderne | Architekturmuseum der TU München

Balkrishna V. Doshi (*1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Doshis Lebenswerk wurde 2018 mit dem Pritzker-Preis geehrt, der weltweit renommiertesten Auszeichnung für Architektur. Seit den 1950er-Jahren hat Doshi mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich.
Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird in diesem Jahr erstmals in einer Retrospektive in Europa gezeigt. Anhand zahlreicher Architekturmodelle, Pläne, Malereien, Fotografien, Filme und Nachbauten seiner Architekturen in Originalgröße wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert.

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Cora Pongracz|Ansicht der Ausstellung „Live“ im sogenannten 20er Haus, 1970|mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien© Nachlass Cora Pongracz, Fotosammlung OstLicht

Alfred Schmeller

Das Museum als Unruheherd

27.09.–18.02.2020 mumok

Als Alfred Schmeller 1969, nach Werner Hofmanns Abgang nach Hamburg, zweiter Direktor des 20er Hauses (heute mumok) wurde, hatte er bereits eine lange und ab- wechslungsreiche Karriere hinter sich: Er war Direktor des Art Club und hatte lange Jahre als Kritiker gearbeitet, bevor er schließlich als Landeskonservator für Wien und das Burgenland tätig war. Projekte, mit denen das Haus in seiner Ära Ausstellungsgeschichte schrieb, waren: Wiener Schule des Phantastischen Realismus, Harald Szeemanns legendäre Ausstellung Junggesellenmaschinen, auf die später Monte Verità oder Der Hang zum Gesamtkunstwerk folgten. Ein Schwerpunkt von Schmellers Ankaufspolitik galt den Chicago Imagists, die in den letzten Jahren neu entdeckt wurden: eine lose Formation von Künstler_innen, die an der Chicago Art School studiert hatten und vom Surrealismus, von der Art Brut sowie von Comics und Populärkultur beeinflusst waren.

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Heimrad Bäcker, Stollen Gusen Innenansicht, undatiert / Fotografie s/w © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

Heimrad Bäcker

es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben*

27.09.–16.02.2020 mumok

Die Ausstellung widmet sich dem fotografischen Nachlass von Heimrad Bäcker, der sich seit der Schenkung im Jahr 2015 im mumok befindet: ein Konvolut, das mit über 14.000 Einzelobjekten Zeugnis einer lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Holocaust ablegt. Davon wird nun eine Auswahl an Fotografien, Notizen, Textarbeiten und Fundstücken gezeigt. Seit den 1960er-Jahren dokumentierte Bäcker das Gelände der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen. Seine Fotografien entstanden zum Teil lange bevor es eine öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Österreich gab. Sie zeigen brachliegende Anlagen, die von Pflanzen überwuchert oder aber bewusst einer anderen Verwendung zugeführt worden waren.
Die Bilder und Texte geben einen guten Einblick in Bäckers Herangehensweise und können ergänzend zu seinen Textarbeiten nachschrift und nachschrift 2 gesehen werden, die Aufklärung von Nationalsozialismus und Holocaust anstreben und Leerstellen erschließen.

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Ashley Hans Scheirl, Goldfinger, 2019
Acryl und Öl auf Leinwand 160 x 240 cm

Ashley Hans Scheirl & Jakob Lena Knebl

15’th Lyon Biennial

18.09.–05.01.2020

Ashley Hans Scheirl and Jakob Lena Knebl are staging gender, identity and economic issues, together or separately. At the Biennale, they are intervening as a duo. Inspired by modernist design, dark romanticist painting and Glam Rock, they will set up a space of desire where bodies, objects and images are staged to form an alternative, queer reference system. Exuding an uncanny and parodic spirit, their installation humorously and flamboyantly combines scenography, painting, sculpture, video and fashion design to interrogate the dark side of the social value system and neoliberal economics.

www.biennaledelyon.com

Magdalena Odundo, Asymetrical Series, 2017 | Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (H. Rohrer)

Anders gesehen.

Afrikanische Keramik aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern

27.09.–29.03.2020 Pinakothek der Moderne

Mit Juli 2017 ging die außerordentlich vielfältige und qualitätvolle Sammlung afrikanischer Keramik des 19. bis 21. Jahrhunderts aus der Sammlung S.K.H. Herzog Franz von Bayern als Schenkung und als Dauerleihgabe an Die Neue Sammlung – The Design Museum. Diesen großartigen Zuwachs an Gefäßkeramiken würdigt Die Neue Sammlung ab 27. September 2019 mit einer umfangreichen Ausstellung in der Pinakothek der Moderne. Der Titel „Anders gesehen. Afrikanische Keramik aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern“ weist auf die Besonderheit der Kontextualisierung der Objekte in einem Designmuseum hin. Sie ermöglicht eine Präsentation, die einen neuen, auf die Gestaltung fokussierten Blick eröffnet. Ein ausführlicher Katalog, in dem internationale Experten einzelne Aspekte und Bereiche der Sammlung beleuchten, sowie ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzen die Präsentation.

www.pinkatohek.de

Kunstvermittlungsprojekt YES, WE’RE OPEN!

Das interkulturelle Vermittlungsprojekt der Pinakothek der Moderne

Die Welt, in der wir leben, hat sich stark verändert. Flucht und Migration, kulturelle Vielfalt bei gleichzeitiger Radikalisierung, Integration, Globalisierung und Entwurzelung berühren unsere Gesellschaft. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch in der Kultur findet ein Umdenken statt. Das Museum definiert seine Aufgaben neu. Mit Projekten, die eine Begegnungsplattform für Geflüchtete und Menschen aus Bayern anbieten, reagiert es auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Eine neue Perspektive für Europa muss den politischen, den ökonomischen und den kulturellen Blick miteinander in Beziehung setzen.

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne E.V.

www.pin-freunde.de

Praterstraße 23, 1902–1908|Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

The Shabbat Room.

Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

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(c) Nikolaus Gansterer

THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

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Lady Bluetooth. Hedy Lamarr

26.11.–10.05.2020 Jewish Museum Vienna

If Hedy Lamarr were living today, she might have become a top scientist, financing her studies with modeling so as to not be dependent on her parents. In her time, the world envisaged a woman’s “career” as an object of desire rather than as an independent scientist. The world can thank Hedy Lamarr for one of the most far-reaching inventions without which mobile telephony, Wi-Fi or Bluetooth would be unthinkable today. The frequency hopping process was her idea with which she wanted to contribute to the Allied war effort against Nazi Germany. She invented it while looking for a way to protect torpedo radio signals from enemy jammers. Together with the composer George Antheil, she submitted the invention and received the patent in 1942, which she gave to the US Navy. However, the groundbreaking invention landed in the drawer. Hedy Lamarr let the patent expire and could no longer make claims later on. But the true tragedy of her glamorous life was that this brilliant, self-confident woman had not thought it possible to invent a modern role for herself beyond the usual gender stereotypes. Despite numerous assertions that she felt like an Austrian, Hedy Lamarr never returned. Vienna is nonetheless her final resting place. The exhibition addresses the various aspects of this multi-facetted biography and places particular emphasis on her years in Vienna and Berlin.

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Promotion Prize of the Province of Styria for Contemporary Fine Art 2019

29.11.–08.03.2020 Neue Galerie Graz

A prize for contemporary art was first created in Styria in 1959: the so-called ‘Joanneum Art Prize’ was awarded up until 1967 to the major representatives of Styrian modernism. In 1968 this award was re-named the ‘Art Prize of the Province of Styria’ and from 1983, the ‘Promotion Prize for Contemporary Fine Arts’ with an age limit imposed on younger artists, until 1999, at which point it was lifted. Since then, all artists who were born in Styria and have their main residence here can take part.A competition is held, at which to begin with an art expert with international experience curates an exhibition from all the works submitted. In a further phase of the competition, prizes and stipends are awarded from the positions represented in the exhibition.

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Lisa Holzer

What carries you?

23.11.–09.02.2020 Secession

At first something disappears. The exhibition starts in the staircase to the Kabinett with a colour application that will be overlooked. The dark grey mountings of the handrails – now there are two for security purposes – disappear in the colour of the wall. They seem to hang in the air. Almost as if I could throw them towards you. In the Kabinett the light’s not on. This exhibition needs – no demands grey daylight. On view are radiant pigment prints, very colourful –  I should limit the colours – almost clownish pictures – this would be cooler. They show grapes and grapes in white chocolate. The grapes are huge. I thought wine grapes go well with Austria. It is a daylight, a movement exhibition. Maybe the winter date is not the best for this. Removing the light is a reverse movement to the addition of colour on the mounting of the rails. And yet, twice, something is being removed.

www.secession.at

Ron Nagle

Nocturn Around

23.11.–09.02.2020 Secession

For the past six decades or so, Ron Nagle has been pursuing parallel careers as a sculptor and musician. His small-format ceramic sculptures are simultaneously miniature landscapes, abstract compositions, thoughts turned into form, and visual jokes – Nagle’s humor and his penchant for puns and wordplay find expression not only in his song texts, but also in the titles of his sculptures. Thus the artist turns phrases such as “finishing touch” into titles such as “Finishing Touchéz” – although Nagle always emphasizes that his titles bear no relationship, in terms of content, to his objects, and should not be regarded as keys to the understanding of his works.

www.secession.at

Forms Larger and Bolder:

EVA HESSE DRAWINGS
from the Allen Memorial Art Museum at Oberlin College

16.11.–13.014.2020 mumok

“Crazy like machine forms larger and bolder.” This is how Eva Hesse described a group of finished drawings in 1965 in a letter to her artist friend Sol LeWitt. The idea of “bold forms” can be applied to the artist’s entire oeuvre of drawings, to which mumok is devoting this exhibition. On view is a selection of works on paper from the comprehensive collection at the Allen Memorial Art Museum at Oberlin College, Ohio, which also houses Hesse’s archive. From early figurative studies to abstract and expressive “doodles” and suggestive and erotic diagrams to preliminary sketches for sculptures, this representative overview shows the special role drawing played in Hesse’s artistic practice. The line, for example, is not used just as sign or marker in Hesse’s works on paper, but also as a thread or a wire, knotted and woven, in the artist’s well-known post-minimalist sculptures.

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Reading Time in Space
Modernism at mumok 1910 to 1955

16.11.- 13.04.2020 mumok

Is modernism an epoch? How did artists see this in the 1920s? Reading Time in Space answers these questions by referring to four exhibitions and book projects that constituted the first global presentations of modernism and raised key questions in their own time. These projects rested on new concepts of space and time. They include El Lissitzky’s und Hans Arp’s fictitious exhibition project of 1924 and Friedrich Kiesler’s legendary theater exhibition of the same year. In an installation by Nicole Six/Paul Petritsch, this mumok exhibition explores temporal and spatial coordinates whose parameters are constituted by elements of modernism. Referring to a time of upheaval in the arts, sciences, and society, the concept of modernism is an ongoing point of reference in the art history of the twentieth and twenty-first centuries, as works by Werner Feiersinger, Andreas Fogarasi, and Ulrike Grossarth show.

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FEELINGS

08.11.–04.10.2020 Pinakothek der Moderne | Sammlung Moderner Kunst

100 paintings, objects, and films from around 40 international contemporary artists invite us to intuitively approach art from an emotional perspective. What does art provoke in us? To what extent does our view of art depend on our personal experiences and memories? Which feelings emerge as we contemplate works of art, if our gaze is led by intuition alone? The exhibition FEELINGS seeks to encourage this direct dialogue between artwork and viewer in order to stimulate an intense emotional engagement. The works exhibited are characterized by enigmatic motifs and atmospheric visual spaces. Joy, excitement, anger, revulsion, sadness, and numerous other emotional reactions may ensue upon viewing the works. The choice of exhibits is subjective; the art historical context and explanatory wall texts have been deliberately omitted.

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The Ephrussis. Travel in Time

06.11.–08.03.2020 Jewish Museum Vienna

Things and the stories that tell about the people who once collected them, held them in their hands, passed them on and found them again are the focus of the exhibition at the Jewish Museum Vienna. It examines the fate of the Ephrussi family, who originated from Russia, and their voluntary and involuntary travels between Russia, Austria, France, Great Britain, Spain, the USA, Mexico, Japan and other countries. On the basis of selected objects, documents and pictures, the economic and social development of a European-Jewish family, whose descendants now live scattered throughout the world as a result of flight and expulsion during the Nazi era, is traced. Works once belonging to the family can be found today in international museums and art collections. These recall the former owners and their relationships with the artistic and intellectual circles of that time in Odessa, St. Petersburg, Vienna, Berlin, Paris, London, Madrid and other places.

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Balkrishna Doshi

Architecture for the people

17.10.–19.01.2020 Pinakothek der Moderne | Architekturmuseum der TU München

Balkrishna V. Doshi (b. 1927 in Pune, India) is an architect, city planner, and teacher. He is among the most influential pioneers of modern architecture in India. In 2018, his life work was recognized with the Pritzker Prize, the world’s most prestigious architecture award. Since the 1950s, Doshi has completed more than 100 buildings, among them cultural and administrative institutions, housing estates, and residential properties. He became internationally renowned through his visionary city plans and social housing projects, as well as through his active engagement in the area of education. Doshi’s architectural sensibility is greatly influenced by Le Corbusier and Louis Kahn, with whom he worked as a young architect. Taking their modernist formal language as a starting point, he then developed his own unique aesthetic idiom, in accordance with both local needs and Indian traditions. Doshi’s complete oeuvre will be shown this year for the first time in a European retrospective. With numerous architectural models, plans, paintings, photographs, films, and replicas of his architecture in original scale, the exhibition will comprehensively present Doshi’s achievements in architecture, city planning, art, and design.

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Alfred Schmeller

The Museum as a Flashpoint

27.09.–16.02.2020 mumok

When Alfred Schmeller became the second director of the 20er Haus (today’s mumok) in 1969, he had already enjoyed a long and varied career. He had been influential in the Art Club, and had worked for many years as a critic. Alongside his extensive collecting and exhibition activities, Schmeller was one of the first directors to realize the significance of presenting museums to different groups of potential visitors. An important aspect of his work was, as he himself called it, “total cultural work.” He saw the museum as a “flashpoint” in which many different issues could be articulated. Schmeller opened the museum up in many ways. He invited the Vienna Festwochen to hold the avant-garde festival Arena there, and he was particularly concerned to attract young people via painting actions and other events. In 1970, the sensational work Giant Billiard by Haus-Rucker-Co was shown in the exhibition Live, which Schmeller had advertised with the slogan “The Prater is closed. Come to the museum!” This work is reconstructed for this exhibition at mumok today.  Visitors are expressly invited to use it! Alongside Schmellers most important acquisitions, documentation of his exhibitions, events and art education projects will be shown.

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Heimrad Bäcker

it is possible that they won’t kill us and they might allow us to live*

27.09.–16.02.2020 mumok

This exhibition is devoted to the photographic legacy of Heimrad Bäcker, which was given to mumok as a gift in 2015. It includes more than 14,000 items and is a witness to Bäcker’s lifelong critical inquiry of the Holocaust. The exhibition presents a selection of photographs, notes, texts, and found items. Bäcker began to document the sites of the concentration camps at Mauthausen and Gusen in the 1960s. His photographs were taken long before any public reappraisal of the Nazi past in Austria. They show desterted buildings, overgrown by vegetation or used for different purposes. These images and texts provide insight into Bäcker’s approach and methods and can be seen to complement his texts nachschrift (postscript) and nachschrift 2 (postscript 2), which intend to shed light on National Socialism and the Holocaust and to fill in the gaps in history.

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Ashley Hans Scheirl & Jakob Lena Knebl

15’th Lyon Biennial

18.9.2019 – 05.01.2020

Ashley Hans Scheirl and Jakob Lena Knebl are staging gender, identity and economic issues, together or separately. At the Biennale, they are intervening as a duo. Inspired by modernist design, dark romanticist painting and Glam Rock, they will set up a space of desire where bodies, objects and images are staged to form an alternative, queer reference system. Exuding an uncanny and parodic spirit, their installation humorously and flamboyantly combines scenography, painting, sculpture, video and fashion design to interrogate the dark side of the social value system and neoliberal economics.

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A different perspective.

African ceramics from the collection of Franz, Duke of Bavaria

27.09.–29.03.2019 Pinakothek der Moderne

In July 2017, HRH Franz, Duke of Bavaria permanently donated his extraordinarily exquisite and diverse collection of ceramic objects dating from the 19th to the 21st century to Die Neue Sammlung – The Design Museum. Starting on 27 September 2019, Die Neue Sammlung will be honouring this generous gift with a major exhibition at the Pinakothek der Moderne. The title, “A different perspective. African ceramics from the collection of Franz, Duke of Bavaria”, refers to the special contextualization of the objects in a design museum. It enables a presentation that opens up a new design focused perspective. An extensive catalogue, in which international experts provide insight on individual aspects and areas of the collection, as well as an extensive accompanying programme complete the presentation.

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The Shabbat Room.

A permanent installation by Maya Zack

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down. Maya Zack’s The Shabbat Room re-interprets this no longer existing room. In this journey back-through-time, Zack retraces the path of Kaufmann’s work, its wandering and its ultimate fate, and she also reveals the Gute Stube’s origins in Kaufmann’s studio and in his paintings, as well as the mystical roots of Shabbat with which it was imbued. The artistic medium chosen by her is a computer-generated visualization suggesting a new room—designed as a contemporary tribute to a core project within the old Jewish Museum. It is based on photographs and also the few surviving objects from the original Gute Stube, which were confiscated in 1938 and dispersed among various  museums in Vienna. After 1945 they were returned to the Jewish Community, which gave them to the Jewish Museum Vienna in 1992 on permanent loan.

www.jmw.at

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Permanent Installation | Jewish Museum Vienna

The Jewish Museum Vienna has received a very special gift: the work Memory Map by the artist Nikolaus Gansterer (born 1974, who lives in Vienna and Berlin). The 2 x 3 meter three-dimensional “city map” was commissioned and donated by The Vienna Project and its director Karen Frostig. Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, that were collected by Karen Frostig from descendants of survivors living in the United States. This donation was made by Karen Frostig, Director of The Vienna Project, on behalf of Nikolaus Gansterer and is incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

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