Matt Keegan & Kay Rosen

1_matt_keegan_It Goes Without Saying, 2011 / Laser geschnittener Stahl, 68.6 x 68.6 cm, eine Edition von 3
 / Courtesy des Künstlers und Altman Siegel, San Francisco

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Matt Keegan & Kay Rosen

Eine Wanderausstellung

Grazer Kunstverein 11/07 – 11/08/2016
Im Rahmen des Jubliläumsprgramms zu seinem 30-jährigen Bestehen setzt der Grazer Kunstverein seinen thematischen Schwerpunkt auf der Erforschung von Sprache, Austausch und Kommunikation fort und präsentiert eine Ausstellung der beiden amerikanischen Künstler Matt Keegan und Kay Rosen. Nach Philippe Van Snicks post-minimalistischem Ansatz zu Malerei untersucht diese Ausstellung die physische Beziehung mit und Übersetzung von Sprache im Raum, während sie gleichzeitig einen intimen Dialog zwischen zwei Künstlern aus unterschiedlichen Generationen porträtiert.

www.grazerkunstverein.org

 

 

mumok_postkarte_02.inddRee Morton, Pleasures (Signs of Love), 1976 © Estate of Ree Morton, Courtesy Alexander and Bonin, New York; Photo: Joerg Lohs

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Painting 2.0

Malerei im Informationszeitalter

04/06 – 06/06/2016 mumok

Die Ausstellung Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter stellt das ungebrochene Interesse an zeitgenössischer Malerei und die stete Expansion digitaler Technologien in einen überraschenden historischen Zusammenhang: Sie zeichnet nach, wie sich bereits seit dem Beginn des Informationszeitalters in den 1960er-Jahren die fortschrittlichsten Ansätze der Malerei in produktiver Reibung mit der Massenkultur und ihren medialen Bedingungen entwickeln. Vom Aufkommen des Fernsehens bis zur sogenannten Internetrevolution ist es der Malerei stets gelungen, jene Mechanismen zu integrieren, die ihren Tod zu bedeuten schienen. Mit über 200 Kunstwerken von mehr als 100 Künstler_innen erzählt Painting 2.0 diese facettenreiche Geschichte der Malerei von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Die Malerei erweist sich dabei als eine Praxis, die – entgegen kanonischer Erzählungen – vor einer sich zunehmend mediatisierenden Lebenswelt nicht zurückschreckt, sondern ihre Herausforderungen vielmehr zu verhandeln sucht. Eine treibende Kraft dieser Entwicklung ist die Kollision der visuellen Codes des Spektakels mit den Spuren malerischer Expressivität. Painting 2.0 zeigt auf, dass die expressive Geste immer wieder mit dem Begehren verknüpft war, die virtuelle Welt des Informationszeitalters an den Erfahrungsraum des menschlichen Körpers rückzubinden. In der avancierten Malerei der letzten 50 Jahre sind die vermeintlichen Oppositionen von Humanem und Technischem, von Analogem und Digitalem aufs Engste miteinander verquickt.

www.mumok.at

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1._press_wernerhofmann_20erhausTV-Interview mit Werner Hofmann, 1960er-Jahre / Museum des 20. Jahrhunderts, Wien © mumok Archiv (Fotograf unbekannt/ unknown photographer)

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Wir Wegbereiter

Pioniere der Nachkriegsmoderne

12/05 – 05/07/2017 mumok

Mit der Sammlungspräsentation Wir Wegbereiter. Pioniere der Nachkriegsmoderne richtet das mumok den Fokus auf zwei charismatische Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens nach 1945: Viktor Matejka und Werner Hofmann. Als wichtige Impulsgeber im Wien der Nachkriegszeit sind beide eng mit dem mumok verbunden. Als Gründungsdirektor des ehemaligen Museums des 20. Jahrhunderts, heute mumok, legte Werner Hofmann (1928–2013) den Basisbestand des Hauses an, der in der Ausstellung in seiner Gesamtheit als Schaudepot zu sehen ist. Hofmann war im Wien der Nachkriegszeit der konsequenteste Vertreter der Idee der Moderne und sah in den Avantgarden der 1910er- und 1920er-Jahre die künstlerische Essenz des Jahrhunderts.

www.mumok.at

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1.James-Lee-Byars-Perfect-Moments-Secession-2016-Foto-Sophie-Thun_04James Lee Byars / Perfect Moments. Ideentausch mit Gerhard Johann Lischka / Installationsansicht L. Please, Secession 2016 © Sophie Thun

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James Lee Byars

Perfect Moments. Ideentausch mit Gerhard Johann Lischka

22/04 – 19/06/2016 Secession

Die Ausstellung Perfect Moments. Ideentausch mit Gerhard Johann Lischka ist als Hommage an James Lee Byars (1932 Detroit – 1997 Kairo), einen der außergewöhnlichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, konzipiert. Byars lotete als Performer und Visionär die Grenze zur Immaterialität kontinuierlich aus und bedachte dabei sein Umfeld mit Briefen aller Art.

Byars kann als Grenzgänger zwischen den Kunstströmungen der Konzept-, Minimal- und Performancekunst verstanden werden. Seine Arbeiten, seien sie performativ oder objekthaft, kreisen in poetischer Auseinandersetzung um den künstlerischen Ausdruck des Vollkommenen und des Perfekten, der sich seiner Überzeugung nach nur in der augenblicklichen Begegnung zwischen dem Flüchtigen und dem Ewigen erreichen lässt und so erfahrbar wird. Er hat ein vielschichtiges Oeuvre hinterlassen, das neben materiellen Kunstwerken im klassischen Sinn auch hybride Erzeugnisse künstlerischer Praxis enthält, die sich aufgrund ihres Charakters einer klaren Zuordnung entziehen.

www.secession.at

 

 

 

1.Gerald-Domenig-Awaragaude-Secession-2016-Foto-Sophie-Thun_09Gerald Domenig / Awåragaude? / Installationsansicht (Detail) / Secession 2016 © Sophie Thun

 

Gerald Domenig

Awåragaude?

22/04 – 19/06/2016 Secession

Die bevorzugten Medien des in Frankfurt am Main lebenden österreichischen Künstlers Gerald Domenig sind die Fotografie, die Zeichnung und das Schreiben (der Text). Bereits seit den 1970er-Jahren arbeitet er mit diesen Mitteln und hat ein umfassendes Oeuvre geschaffen, das durch formale Strenge und thematische Offenheit gekennzeichnet ist. In Hinblick auf eine Konstruktion von Wirklichkeit verwendet der Künstler Zeichnung und Fotografie quasi diametral entgegengesetzt. Die Zeichnungen sieht er als Entwürfe oder Vor-Zeichnungen für seine Fotografien: Während die Arbeit mit dem Bleistift als eine Annäherung an die Welt begriffen werden kann, sind die meist schwarzweißen Fotografien eben kein Festhalten eines Moments, nicht bloß ein Abbild der Realität. Sie sind immer mehr als das, nämlich eigenständige Bilder einer Situation, eines Ortes. Domenig, der stets analog fotografiert, die Filme selbst entwickelt und die Vergrößerungen herstellt, versteht Fotografie als Technik der Bildkonstruktion, der Überführung von Raum in die Fläche, als Auflösung des Abgelichteten ins Bild: „Wenn ich fotografiere, will ich ein in der Dreidimensionalität verstecktes Bild, eine latente Zweidimensionalität in ein konkretes Bild übersetzen.” (Gerald Domenig)

www.secession.at

 

 

 

JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room. Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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1. 5282_118546Bildquelle: Pinakothek der Moderne

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Neues Sehen. Fotografien der 1920er und der 1930er Jahre

aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

01/03 – 30/09/2016 Pinakothek der Moderne

Mit der Radikalisierung seiner Formensprache etablierte sich das Medium Fotografie nach dem Ersten Weltkrieg als künstlerisches Ausdrucksmittel. Extreme Perspektivsichten, enge Bildausschnitte, starke Vergrößerungen, Nahaufnahmen und Fragmentierungen eröffneten einen neuen Blick auf die Welt, der unter dem Begriff »Neues Sehen« in die Geschichte der Fotografie einging. Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus den 1920er und 1930er Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray und Albert Renger-Patzsch aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.ll

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Walter Dahn / Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 / Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm / Seit 2008 Sammlung Michael und Eleonore Stoffel in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
© Walter Dahn / Courtesy Sprüth Magers

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Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet.
Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

www.pinakothek.de

 

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

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James Lee Byars

Perfect Moments. An Exchange of Ideas with Gerhard Johann Lischka

22/04 – 19/06/2016 Secession

The exhibition Perfect Moments. An Exchange of Ideas with Gerhard Johann Lischka pays homage to James Lee Byars (Detroit 1932–Cairo 1997), one of the twentieth century’s most unorthodox artists. A performer and visionary, Byars continually probed the bounds of immateriality and delighted friends and acquaintances with letters and other missives. Byars’s work deftly crosses the boundaries between conceptual, minimal, and performance art. In performances as well as objects, his poetic creativity revolved around his quest for an artistic expression of perfection, which, the artist believed, can be achieved only in encounters between the ephemeral and the eternal that vouchsafe a momentary experience of fulfillment. Byars left a multifaceted oeuvre comprising material works of art in the classic sense as well as hybrid products of an artistic existence that defy unambiguous classification.

www.secession.at

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Gerald Domenig

Awåragaude?

22/04 – 16/06/2016 Secession

Photography, drawing, and writing (texts) are the preferred genres of the Austrian artist Gerald Domenig, who lives in Frankfurt am Main. He has worked in these media since the 1970s, building a sizable oeuvre distinguished by formal consistency and thematic openness. In Domenig’s work, drawing and photography figure as two registers that serve diametrically opposed purposes with regard to a construction of reality. s with regard to a construction of reality. His drawings are intended as drafts or preliminary sketches for photographs: his work with the pencil may be conceived as a tentative exploration of the world. By contrast, the photographs—most of them are black-and-white—are not just snapshots capturing moments; aiming at more than a rendition of reality, they are always self-contained images of a situation, a place. Domenig, who uses an analog camera, develops the films by hand, and makes his own prints, sees photography as a technique of visual construction, of the transformation of space into surface and the resolution of what was before the camera’s lens into a pictorial creation.
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The Shabbat Room. An installation by  Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down.
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Uproar in Augsburg. German Painting of the 1960s to 1980s

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

This exhibition in the Glaspalast Augsburg features the work of two generations of post-war German artists, shown alongside masterpieces from the collection of the Pinakothek der Moderne. Linking the works is a tendency towards figurative painting which excludes neither personal nor political commentary, providing a point from which to engage with the Conceptual Art and Minimalism of the sixties.

www.pinakothek.de

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THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

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