Philippe Van Snick

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Philippe Van Snick, Autoband, 1971 / 16 Schwarz-Weiß-Fotografien auf hochglänzendem Barytpapier, Karton, Klebstoff 6 x (10 x 14 cm), Unikat / Courtesy des Künstlers und Tatjana Pieters
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Philippe Van Snick

12/03 – 22/05/2016 Grazer Kunstverein

In den 1970er-Jahren entwickelte Van Snick ein Interesse an systematischen Methodologien, die ihn dazu bringen, ein konsistentes System aus Farben und Zahlen zu formulieren. Aus diesem System entwickelte er in den folgenden Jahrzehnten einen konstanten Werkkorpus. Für den Künstler sind sowohl Licht wie Farbe wissenschaftliche, objektive Beschreibungen wie auch subjektive Codes, die von unserer Alltagserfahrung inspiriert sind. Er untersucht das Konzept von Zeit, besonders den Dualismus zwischen Tag und Nacht und die Helligkeit und Dunkelheit, die ihr Vergehen bezeichnen, immer wieder in Arbeiten, die die experimentelle Beziehung zwischen dem Betrachtenden und seiner/ihrer Umwelt ins Zentrum rücken. Verortet im Bereich zwischen Malerei und Skulptur, invoziert die Arbeit des Künstlers die wichtigsten Problemstellungen des Modernismus dadurch, dass sie die Autonomie des Kunstwerks und die geometrische Abstraktion als universelle Sprache hinterfragt.

www. grazerkunstverein.org

 

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Lutz-Bacher-installation-view-Secession-2016-Photo-Oliver-Ottenschlaeger_03-1020x600Lutz Bacher, More Than This , Ausstellungsansicht / Secession 2016 © Oliver Ottenschläger

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Lutz Bacher

More Than This

12/02 – 03/04/2016  Secession

In ihrer mehr als 40-jährigen Laufbahn hat Lutz Bacher ein höchst heterogenes Werk geschaffen, das sich jeder Kategorisierung entzieht. Die US-amerikanische Künstlerin, die seit Beginn ihrer Karriere unter dem männlichen Pseudonym agiert, arbeitet konzeptuell in verschiedenen Medien. In Fotografien, skulpturalen Arrangements, Videos, Soundarbeiten und raumgreifenden Installationen nutzt Bacher Bilder und Gegenstände, die im kollektiven Gedächtnis verankert und daher leicht abrufbar sind: zum Beispiel Pressefotos von Personen des öffentlichen Lebens, die durch mehrfaches Kopieren ein ästhetisches Eigenleben entwickeln oder Fundstücke aus Altwarenläden, die sie als objets trouvés und Readymades in ihre Installationen integriert, oder stark abgenutzte Baseball-Bälle, Murmeln und Sand.

www.secession.at

 

 

 

00.Dike-Blair-Untitled-2015-1049x600Dike Blair, Untitled, 2015 / Courtesy: The Progressiv Corporation

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Dike Blair

Floors/Doors/Windows/Walls.

12/02 – 03/04/2016  Secession

In der Secession zeigt Dike Blair rund 50 Bilder, die größtenteils zwischen 2010 und 2015 entstanden sind und, mit wenigen Ausnahmen, die in der nüchternen Aufzählung des Titels erwähnten Motive darstellen. Drei eigens für die Ausstellung geschaffene Skulpturen des US-amerikanischen Künstlers greifen die vier titelgebenden Elemente Boden, Tür, Fenster, Wand auf und bilden zugleich eine Antwort auf die Tatsache, dass die Ausstellung in vier Räumen stattfindet.

www.secession.at

 

 

 

Body, Psyche, and TabooAusstellungsansicht Körper, Psyche und Tabu. Wiener Aktionismus und die frühe Wiener Moderne © mumok /  Laurent Ziegler

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Körper, Psyche & Tabu

Wiener Aktionismus & die frühe Wiener Moderne

04/03 – 16/05/2016 mumok

2016 wirft das mumok einen frischen Blick auf einen seiner Sammlungsschwerpunkte, den Wiener Aktionismus, und setzt diesen in Bezug zu seinen nicht minder radikalen Vorläuferpositionen im eigenen Land. Mit Körper, Psyche und Tabu als zentralen, titelgebenden Begriffen verdeutlicht die Präsentation ideengeschichtliche, inhaltliche und gestalterische Zusammenhänge zwischen dem Wiener Aktionismus und den künstlerischen Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Werken von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler, den Skandalkünstlern der 1960er-Jahre, werden Arbeiten ihrer ebenfalls umstrittenen Kollegen vom Jahrhundertanfang – von Gustav Klimt über Richard Gerstl und Oskar Kokoschka bis zu Koloman Moser, Max Oppenheimer und Egon Schiele – gegenübergestellt.

www.mumok.at

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003ansichten_ebene-1b_claurentziegeler KopieAusstellungsansicht / Blühendes Gift. Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten / mumok, Wien © mumok / Laurent Ziegler

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Blühendes Gift

Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten

10/09 – 24/04/2016  mumok

„Carte Blanche“ für die Studierenden des Programms Master in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien: Auf zwei Ebenen zeigt das mumok ab 10. September 2015 ihren Blick auf die Werke der Sammlung nach 1945. Fünf Themenschwerpunkte – Taking Pictures of the Boys, Imitating the Imitations of the Imitators, Love, Taking Care: Capitalistic Yoga and Anger Issues und Schlachten Material Prothesen – entwerfen ein Vexierbild aus einander überlagernden Ausstellungen, die in der Sammlung vorgefundene Themen zuspitzen oder zerstreuen.

www.mumok.at

 

 

 

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Walter Dahn / Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 / Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm / Seit 2008 Sammlung Michael und Eleonore Stoffel in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
© Walter Dahn / Courtesy Sprüth Magers

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Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet.
Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

www.pinakothek.de

 

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

 

Philippe Van Snick

12/03 – 22/05/2016 Grazer Kunstverein

In the 70s, Van Snick developed an interest in systematic methodologies that lead him to formulate a consistent color and numeral system. This allowed him to create a steady body of work in the following decades. For the artist, light and color are both scientific, objective descriptions as well as subjective codes inspired by our everyday experience. The concept of time, specifically the dualism of day and night and the lightness and darkness that signifies its passing, is often explored in works that underline the experiential relationship between the viewer and his/her surroundings. By finding itself within the realm between painting and sculpture, the predominant concerns of modernism are invoked by questioning the autonomy of the artwork and geometric abstraction as a universal language.

www.grazerkunstverein.org

 

Dike Blair

Floors/Doors/Windows/Walls.

12/02 – 03/04/2016  Secession

In his exhibition at the Secession, Dike Blair presents around fifty paintings. Most date from the years between 2010 and 2015, and with few exceptions, they depict the motifs listed in the prosaic title of his show. Three sculptures the American artist designed for the exhibition are arrangements of the titular four elements—floor, door, window, wall—but were also a response to the fact that his exhibition occupies four rooms. 

www.secession.at

 

Lutz Bacher

More Than This

12/02 – 03/04/2016  Secession

 In a career spanning more than four decades, Lutz Bacher has built a highly heterogeneous oeuvre that defies classification. The American artist, who adopted her male pseudonym when she first started out, has produced conceptual work in a variety of media. Bacher’s photographs, sculptural arrangements, videos, sound pieces, and expansive installations incorporate images and objects that are fixed in collective memory and easily retrieved: press photographs of public figures that, copied several times over, begin to lead a strangely aesthetic new life, everyday stuff and detritus from thrift shops she integrates into her installations as objets trouvés and secondhand readymades, or time-worn baseballs, marbles, and sand.

www.secession.at

 

Body, Psyche, and Taboo

Vienna Actionism & Early Vienna Modernism

04/03 -16/05/2016 mumok

In 2016 mumok is taking a fresh look at one of the mainstays of our own collection—Vienna Actionism—by relating this to equally radical positions taken by some of its Austrian predecessors. The central concepts of Body, Psyche, and Taboo that make up the title of the exhibition indicate that this show is a presentation of both the intellectual and the formal links between Vienna Actionism and artistic developments in the early twentieth century. Works by Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, and Rudolf Schwarzkogler, the scandal artists of the 1960s, are compared and contrasted with pieces by their equally controversial colleagues working at the dawn of the twentieth century—from Gustav Klimt to Richard Gerstl, Oskar Kokoschka and Koloman Moser, to Anton Romako, Max Oppenheimer, and Egon Schiele. 

www.mumok.at

 

Uproar in Augsburg. German Painting of the 1960s to 1980s

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

This exhibition in the Glaspalast Augsburg features the work of two generations of post-war German artists, shown alongside masterpieces from the collection of the Pinakothek der Moderne. Linking the works is a tendency towards figurative painting which excludes neither personal nor political commentary, providing a point from which to engage with the Conceptual Art and Minimalism of the sixties.

www.pinakothek.de

 

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

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