Rauminstallation Maya Zack

JMW_Postkarte_final.inddPraterstraße 23, 1902–1908; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1911. Weitere Adressen: Rathausstraße 13, 1895 –1902; Krugerstraße 8, 1902–1903 aus: The Shabbat Room, 2013

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The Shabbat Room. Eine Rauminstallation von Maya Zack

Jüdisches Museum Wien

Die permanente Rauminstallation The Shabbat Room von Maya Zack verbindet das erste Jüdische Museum Wiens mit dem heutigen. Die 1976 in Israel geborene Künstlerin rückt mittels künstlerischer Recherche die sogenannte Gute Stube des um 1900 berühmten Malers Isidor Kaufmann wieder ins Bewusstsein. Diese zentrale Museumsinstallation war ein wichtiges Zeugnis von Kaufmanns Suche nach Bildern eines „ursprünglichen“ Judentums bzw. nach dem Background der Wiener Jüdinnen und Juden um 1900. Kaufmann unternahm diese Suche Jahr für Jahr in den nordöstlichen Kronländern. Mit seiner 1899 installierten Guten Stube schenkte er den Wiener Jüdinnen und Juden einen Raum für die Erinnerung an das Familienleben ihrer eigenen Kindheit oder an das ihrer Eltern. Die Installation der Guten Stube wurde 1938 bei der gewaltsamen Schließung des ersten Wiener Jüdischen Museums zerstört.

www.jmw.at

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Philippe Van Snick, Autoband, 1971 / 16 Schwarz-Weiß-Fotografien auf hochglänzendem Barytpapier, Karton, Klebstoff 6 x (10 x 14 cm), Unikat / Courtesy des Künstlers und Tatjana Pieters
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Philippe Van Snick

12/03 – 22/05/2016 Grazer Kunstverein

In den 1970er-Jahren entwickelte Van Snick ein Interesse an systematischen Methodologien, die ihn dazu bringen, ein konsistentes System aus Farben und Zahlen zu formulieren. Aus diesem System entwickelte er in den folgenden Jahrzehnten einen konstanten Werkkorpus. Für den Künstler sind sowohl Licht wie Farbe wissenschaftliche, objektive Beschreibungen wie auch subjektive Codes, die von unserer Alltagserfahrung inspiriert sind. Er untersucht das Konzept von Zeit, besonders den Dualismus zwischen Tag und Nacht und die Helligkeit und Dunkelheit, die ihr Vergehen bezeichnen, immer wieder in Arbeiten, die die experimentelle Beziehung zwischen dem Betrachtenden und seiner/ihrer Umwelt ins Zentrum rücken. Verortet im Bereich zwischen Malerei und Skulptur, invoziert die Arbeit des Künstlers die wichtigsten Problemstellungen des Modernismus dadurch, dass sie die Autonomie des Kunstwerks und die geometrische Abstraktion als universelle Sprache hinterfragt.

www.grazerkunstverein.org

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1. 5282_118546Bildquelle: Pinakothek der Moderne

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Neues Sehen. Fotografien der 1920er und der 1930er Jahre

aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

01/03 – 30/09/2016 Pinakothek der Moderne

Mit der Radikalisierung seiner Formensprache etablierte sich das Medium Fotografie nach dem Ersten Weltkrieg als künstlerisches Ausdrucksmittel. Extreme Perspektivsichten, enge Bildausschnitte, starke Vergrößerungen, Nahaufnahmen und Fragmentierungen eröffneten einen neuen Blick auf die Welt, der unter dem Begriff »Neues Sehen« in die Geschichte der Fotografie einging. Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus den 1920er und 1930er Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray und Albert Renger-Patzsch aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.ll

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Body, Psyche, and TabooAusstellungsansicht Körper, Psyche und Tabu. Wiener Aktionismus und die frühe Wiener Moderne © mumok /  Laurent Ziegler

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Körper, Psyche & Tabu

Wiener Aktionismus & die frühe Wiener Moderne

04/03 – 16/05/2016 mumok

2016 wirft das mumok einen frischen Blick auf einen seiner Sammlungsschwerpunkte, den Wiener Aktionismus, und setzt diesen in Bezug zu seinen nicht minder radikalen Vorläuferpositionen im eigenen Land. Mit Körper, Psyche und Tabu als zentralen, titelgebenden Begriffen verdeutlicht die Präsentation ideengeschichtliche, inhaltliche und gestalterische Zusammenhänge zwischen dem Wiener Aktionismus und den künstlerischen Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Werken von Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler, den Skandalkünstlern der 1960er-Jahre, werden Arbeiten ihrer ebenfalls umstrittenen Kollegen vom Jahrhundertanfang – von Gustav Klimt über Richard Gerstl und Oskar Kokoschka bis zu Koloman Moser, Max Oppenheimer und Egon Schiele – gegenübergestellt.

www.mumok.at

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003ansichten_ebene-1b_claurentziegeler KopieAusstellungsansicht / Blühendes Gift. Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten / mumok, Wien © mumok / Laurent Ziegler

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Blühendes Gift

Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten

10/09 – 24/04/2016  mumok

„Carte Blanche“ für die Studierenden des Programms Master in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien: Auf zwei Ebenen zeigt das mumok ab 10. September 2015 ihren Blick auf die Werke der Sammlung nach 1945. Fünf Themenschwerpunkte – Taking Pictures of the Boys, Imitating the Imitations of the Imitators, Love, Taking Care: Capitalistic Yoga and Anger Issues und Schlachten Material Prothesen – entwerfen ein Vexierbild aus einander überlagernden Ausstellungen, die in der Sammlung vorgefundene Themen zuspitzen oder zerstreuen.

www.mumok.at

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Walter Dahn / Die Mülheimer Freiheit (Zeitungsleser), 1981 / Kunstharzfarbe auf Nessel, 180,5 x 130 cm / Seit 2008 Sammlung Michael und Eleonore Stoffel in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
© Walter Dahn / Courtesy Sprüth Magers

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Aufruhr in Augsburg. Deutsche Malerei der 1960er bis 1980er Jahre

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

Zwei Generationen deutscher Künstler der Nachkriegszeit stehen sich im Glaspalast Augsburg mit Hauptwerken aus den Sammlungsbeständen der Pinakothek der Moderne gegenüber. Was sie vereint, ist die Tendenz zur figürlichen Malerei, die weder persönliche noch politische Kommentare ausklammert und damit den Ansätzen der Concept- und Minimal Art der sechziger Jahre begegnet.
Mit Markus Lüpertz, A. R. Penck und Jörg Immendorff zeigt die Ausstellung Positionen einer bewegten Zeit, in der sich die Malerei neben einer Vielzahl aufkommender Kunstströmungen und neuer Medien behauptet. Stil wie Inhalt werden kritisch hinterfragt, neu definiert, revolutioniert. Diese Veränderungen lassen die Werke der nachfolgenden Generation, der sogenannten »Neuen Wilden«, in neuem Licht erscheinen. In Berlin, Köln und Hamburg entstehen drei künstlerische Zentren, deren Vertreter wie Salomé, Rainer Fetting, Markus Oehlen und Walter Dahn ihre Reflexion auf gesellschaftliche Umbrüche in expressiven, lauten und farbintensiven Werken zum Ausdruck bringen.

www.pinakothek.de

 

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(c) Nikolaus Gansterer

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THE MEMORY MAP – Eine Topologie des Gedenkens

Jüdisches Museum Wien

Nikolaus Gansterer gestaltete das Original mit Ausschnitten aus faksimilierten Briefen von Überlebenden aus Wien, wobei der Großteil seines Materials aus US-Archiven stammt. Das Jüdische Museum plant, die Schenkung des Vienna Project und des Künstlers Nikolaus Gansterer in die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufzunehmen. Das Exponat wird im zweiten Stock ausgestellt, wo es am Beginn der Ausstellung zu einem Stadtplan in Bezug tritt, der die drei jüdischen Gemeinden Wiens vor 1945 zeigt. In der Memory Map steht die dritte jüdische Gemeinde, ehemals die drittgrößte Europas, im Mittelpunkt, die zwischen 1938 und 1945 vernichtet wurde.

www.jmw.at

 

 

 

The Shabbat Room. An installation by Maya Zack

Jewish Museum Vienna

The permanent installation The Shabbat Room by Maya Zack, born in Israel in 1976, offers a link between the first Jewish Museum and the present one. Through her artistic research, she revives the early twentieth-century Gute Stube by the artist Isidor Kaufmann. This installation, which was central to the museum, was the fruit of Kaufmann’s search for a more authentic Judaism and was intended to remind the Jews of the time of their origins. It took the artist from Vienna to the north-eastern crown lands. The installation offered the Jews of Vienna a place where they could reflect on family life during their own childhood or that of their parents. It was destroyed in 1938 when the first Jewish Museum was shut down. 

www.jmw.at

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Philippe Van Snick

12/03 – 22/05/2016 Grazer Kunstverein

In the 70s, Van Snick developed an interest in systematic methodologies that lead him to formulate a consistent color and numeral system. This allowed him to create a steady body of work in the following decades. For the artist, light and color are both scientific, objective descriptions as well as subjective codes inspired by our everyday experience. The concept of time, specifically the dualism of day and night and the lightness and darkness that signifies its passing, is often explored in works that underline the experiential relationship between the viewer and his/her surroundings. By finding itself within the realm between painting and sculpture, the predominant concerns of modernism are invoked by questioning the autonomy of the artwork and geometric abstraction as a universal language.

www.grazerkunstverein.org

 

Body, Psyche, and Taboo

Vienna Actionism & Early Vienna Modernism

04/03 -16/05/2016 mumok

In 2016 mumok is taking a fresh look at one of the mainstays of our own collection—Vienna Actionism—by relating this to equally radical positions taken by some of its Austrian predecessors. The central concepts of Body, Psyche, and Taboo that make up the title of the exhibition indicate that this show is a presentation of both the intellectual and the formal links between Vienna Actionism and artistic developments in the early twentieth century. Works by Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, and Rudolf Schwarzkogler, the scandal artists of the 1960s, are compared and contrasted with pieces by their equally controversial colleagues working at the dawn of the twentieth century—from Gustav Klimt to Richard Gerstl, Oskar Kokoschka and Koloman Moser, to Anton Romako, Max Oppenheimer, and Egon Schiele. 

www.mumok.at

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Uproar in Augsburg. German Painting of the 1960s to 1980s

02/07/2015 – 16/10/2016  Pinakothek der Moderne

This exhibition in the Glaspalast Augsburg features the work of two generations of post-war German artists, shown alongside masterpieces from the collection of the Pinakothek der Moderne. Linking the works is a tendency towards figurative painting which excludes neither personal nor political commentary, providing a point from which to engage with the Conceptual Art and Minimalism of the sixties.

www.pinakothek.de

 

THE MEMORY MAP – A Topology of Remembrance

Jewish Museum Vienna

Nikolaus Gansterer designed the original using cut-out extracts from scanned letters of survivors from Vienna, most of which were in US archives. This donation by The Memory Project and the artist Nikolaus Gansterer will be incorporated in the Jewish Museum Vienna permanent exhibition “Our City! Then to Now”. It links up with the city map at the start of the exhibition on the second floor, which shows the three Jewish communities of Vienna before 1945. Memory Map focuses in particular on the third Jewish community, the third-largest in Europe, which was destroyed between 1938 and 1945.

www.jmw.at

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