Robert Irwin

Robert Irwin / Double Blind / Installationsanischt Secession 2013 © Philipp Scholz

 

Robert Irwin (US)

Double Blind

Secession
05/07 – 01/09/2013

Im Hauptraum der Secession präsentiert der US-amerikanische Künstler Robert Irwin seine neue Installation Double Blind. Die Arbeit reagiert auf die spezifischen Gegebenheiten des Raums, wofür der Künstler den Begriff „site-conditioned“ (ortsbedingt) geprägt hat. Die Installation ist eine von wenigen dieser Art, die Irwin in Europa realisiert hat. Double Blind reiht sich als aktuelles Werk in seine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Verstehen, mit Licht, Ästhetik und mit Fragen zu Realität und Illusion ein.

Wahrnehmung und Erfahrung beschäftigen Irwin, seitdem er in den 1950er Jahren in Los Angeles seine künstlerische Laufbahn mit abstrakt-expressionistischer Malerei begann. Bald tauchten Zweifel an der Zulänglichkeit des Tafelbildes als Abbild von Realität auf, und er begann als einer der Pioniere der kalifornischen „Light and Space“-Bewegung, der in den 1960er Jahren u.a. Larry Bell, John McCracken, James Turrell und Doug Wheeler angehörten, Plexiglas, transluzente Stoffe, reflektierende Oberflächen und Leuchtstoffröhren einzusetzen. Diese Materialien unterstützten die Verbindung seiner Arbeiten mit deren Umgebung. Eine zentrale Frage, die den Paradigmenwechsel in seinem Werk einläutete. war: „Was war das für eine `Realität´, die sich ein solches Maß an Abstraktion anmaßen konnte, wie in der Forderung zum Ausdruck kommt, die Welt habe am Rand meiner Leinwand zu enden? Und was wäre es für eine Welt, die solche Grenzen nicht kennt?”

www.secession.at

 

 

 

Thomas Locher / Homo Oeconomicus / Installationsansicht / Secession 2013 ©  Jorit Aust

 

Thomas Locher (DE)

Homo Oeconomicus

Secession
05/07 – 01/09/2013

Der deutsche Künstler Thomas Locher, dessen Werk seit den späten 1980er Jahren als richtungweisend für die neokonzeptuelle Kunst gilt, untersucht in seinen Arbeiten das Regelwerk von Sprache und die Komplexität ihrer Funktionsweise. In seiner für die Secession konzipierten Ausstellung Homo Oeconomicus setzt er die bereits einige Jahre andauernde Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Sprache und Ökonomie und dem in diesen Systemen handelndem Subjekt fort. In zum größten Teil neuen Bildern, Objekten und Animationen verhandelt er Aspekte des Tausches, Strukturen des Kredits, Glaube und Glaubwürdigkeit sowie die Wirkung dieser Begriffe für die Konstituierung des Subjekts.

In der 15-teiligen Serie SMALL GIFT. TO GIVE. GIVING. GIVEN. GIFT, IF THERE IS ANY … (J.D.) (2006/2013) koppelt Thomas Locher allgemein zugängliche Medienbilder, die das Motiv des Gebens, der Übergabe, Gesten der Handreichung etc. beinhalten, mit überarbeiteten Textzitaten aus Jacques Derridas Schrift Falschgeld. Zeit geben I. Letztere hinterfragt, inwieweit es überhaupt möglich ist zu geben. Unter welchen Bedingungen ist die Gabe so rein, dass sie mit keiner Erwartung verknüpft ist und dadurch einen Bruch darstellt mit den ökonomischen Tauschverhältnissen? Ausgehend von solchen Überlegungen lässt Locher am widersprüchlichen Phänomen der Gabe und den damit verbundenen und in Beziehung gesetzten Gesten die formellen und informellen Bindekräfte unserer Gesellschaft sichtbar werden.

www.secession.at

 

 

 

 © Christine Winkler / Courtesy Grazer Kunstverein

 

TRADITION

Grazer Kunstverein
08/06 – 11/08/2013

Eine Auswahl aus dem Center for Social Research on Old Textiles (CSROT) mit Arbeiten von Willem Oorebeek, Lucy Skaer und Christopher Williams

Der Grazer Kunstverein setzt seine Erkundung rund um das Konzept der sozialen Abstraktion fort und präsentiert eine Auswahl aus der umfassenden Sammlung historischer Textilien, die der Sammler Seth Siegelaub (geb. 1941, The Bronx) für das Center for Social Research on Old Textiles zusammentrug. Derzeit umfasst diese Sammlung rund 650 Stücke, darunter gewebte und gedruckte Textilien, Stickereien und Trachten, die von koptischen Einzelstücken aus dem 5. Jahrhundert über präkolumbianische Textilien aus Peru und asiatische und islamische Stoffe aus dem späten Mittelalter bis zu europäischen Seiden- und Samtgeweben (Renaissance bis ins 18. Jahrhundert) reichen. Der Grazer Kunstverein wird eine Auswahl von 50 Exponaten, die neben Kunstwerke gestellt sind, zeigen. Die Ausstellung folgt „The Stuff That Matters“ im Raven Row Ausstellungszentrum (London) 2012, der ersten öffentlichen Präsentation der Sammlung.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Albert Oehlen / Ohne Titel, 1983 / Mischtechnik, Collage auf Leinwand,  40 x 50 cm / Courtesy of the artist / Photo: Lothar Schnepf © 2013 Albert Oehlen

 

Albert Oehlen.

Malerei

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07/06 – 20/10/2013
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Die Ausstellung Albert Oehlen. Malerei zeigt erstmals in Österreich einen umfassenden Überblick über Oehlens Werk von den frühen 1980er – Jahren bis in die Gegenwart und enthält Schlüsselwerke aller Schaffensphasen. Mit über 80 Gemälden, Collagen, Computerdrucken, Zeichnungen und einer Installation aus dem Jahr 2005 handelt es sich um die bisher umfangreichste Darstellung von Albert Oehlens breit gefächertem Werk. „Dies ist die erste Gelegenheit, Oehlens Malerei in diesem Umfang an einem Ort sehen zu können“, so Direktorin Karola Kraus. Der Ausstellungsrundgang stellt unterschiedliche Werkgruppen einander gegenüber, die sich in einem ständigen „Widerstreit der Ideen“ (Albert Oehlen) befinden. Sie laden sich gegenseitig suggestiv auf, kommentieren einander und stellen sich infrage. Zudem wird erstmals ein neuer Werkzyklus gezeigt, in dem Oehlen Collagetechnik und aktionistische Fingermalerei programmatisch aufeinander bezieht.
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Albert Oehlen (geb. 1954 in Krefeld) ist nicht nur einer der einflussreichsten, sondern auch streitbarsten Maler der Gegenwart. Sein Projekt einer Aktualisierung der Malerei besteht nicht zuletzt darin, das althergebrachte Medium sowohl gegen seine Kritiker wie auch gegen seine unbedarften Verteidiger in Stellung zu bringen. Ganz gezielt setzt Oehlen die Malerei an mehreren Fronten einer Konfrontation aus: mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihren Klischees ebenso wie mit ihren verpassten Gelegenheiten; und auch mit der Übermacht der Images von Werbe – und Popindustrie. Er versucht, der totgesagten Malerei ihre Frische und Komplexität zurückzugeben, indem er die Angriffe und Polemiken auf ihre Tradition nicht beiseiteschiebt, sondern das Bild zu ihrem lebendigen Austragungsort werden lässt.
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„Es ist, als würde Oehlen die Malerei beständig überlisten: Die inneren und äußeren Feinde der Malerei – Avantgarde und neue Technologien – werden ins Bild geholt und Klischees wie Schönheit oder Virtuosität trickreich eingeschmuggelt“, beschreibt Kurator Achim Hochdörfer Oehlens malerische Strategie.
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Heimo Zobernig (AT)

Kunsthaus Graz
07/06 – 01/09/2013

Eine Kunstausstellung ist mehr als die Summe der in ihr präsentierten Werke. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, wird aber von kaum einem Künstler derart konsequent gelebt, wie Heimo Zobernig es tut. In über 30 Jahren Ausstellungstätigkeit versteht es der österreichische Künstler (geboren 1958 in Mauthen, lebt in Wien) auf einzigartige Weise, sein vielschichtiges Werk und dessen Bedeutung von der Starrheit eines Œuvres zu bewahren und in sich veränderten Kontexten beweglich zu halten. Der Pragmatismus und das Lapidare, die Zobernigs Arbeiten oberflächlich gesehen aufzuweisen scheinen, werden von einem kritischen und gleichzeitig spielerischen Umgang mit dem Skulpturenbegriff unterlaufen, der – gespickt mit historischen Referenzen und Zitaten – stets mehr Fragen zum Erbe der Moderne und der buchstäblichen Gegenwart stellt, als es Antworten gibt.
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Augenscheinlich wird dieser flexible Umgang mit dem eigenen Werk vor allem, wenn Heimo Zobernig eine Ausstellung wie diese für zwei so unterschiedliche Orte wie den neoklassizistischen Palacio de Velázquez des Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid und das organisch geformte Kunsthaus Graz entwirft. Zumal der Boden, auf dem eine Skulptur steht, für Zobernig von ebenso großem Interesse ist wie die Skulptur selbst, sind seine Installationen niemals als solche in Stein gemeißelt, sondern verändern sich mit der jeweiligen Umgebung und den wechselnden Voraussetzungen.
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So wandelbar Zobernigs Werk ist, so unterschiedlich sind die Rollen, in die der Künstler selbst innerhalb seiner Projekte schlüpft: Grafiker, Bühnenbildner, Regisseur, Architekt, Maler, Bildhauer, Kurator oder Kritiker. Die gegenseitige Durchdringung künstlerischer Genres und die Verschränkung von Ausgestelltem und Ausstellungsort sind Grundmotive seines Schaffens und rücken den vielzitierten performativen Aspekt seines Werks in den Vordergrund. Denn Zobernigs Settings sind nicht auf Objekte, Bilder, Filme und Installationen zu reduzieren, sein Interesse an räumlichen Beziehungen verbindet sein Werk mit Institutionskritik, architektonischen Betrachtungen und dem Hinterfragen von physischen Räumen der Kunst.
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© Gabriele Basilico
 

La Biennale di Venezia 2013

Mathias Poledna

Austrian Pavilion
01/06 – 24/11/2013
   
Mathias Poledna (geboren 1965 in Wien) hat an der Universität für angewandte Kunst und der Universität Wien studiert. Er lebt und arbeitet seit 2000 in Los Angeles.

In seiner Arbeit beschäftigt sich Poledna mit Verbindungen zwischen Kunst und Unterhaltungskultur, der Moderne in Architektur und Design, der Sprache des Kinos und der Geschichte des Ausstellens. Seine Werke zeichnen sich durch eine rigorose Auseinandersetzung mit dem Medium Film und der Funktion von Bildern in Gegenwart und Vergangenheit aus. In den letzten Jahren haben sie zumeist die Form äußerst konzentrierter, filmischer Installationen mit reichen Bezügen zur Kultur des 20. Jahrhunderts angenommen.

Polednas Arbeiten sind in Österreich in den Beständen des MUMOK, des Belvedere und der Generali Foundation vertreten. International sind sie beispielsweise in den folgenden Sammlungen zu finden: The Museum of Modern Art (MoMA), New York; Whitney Museum of American Art, New York; New Museum, New York; Museum of Contemporary Art Chicago; Museum of Contemporary Art (MOCA), Los Angeles; Hammer Museum, Los Angeles; Stedelijk Museum, Amsterdam; und Museu d‘Art Contemporani de Barcelona (MACBA).

Mathias Poledna wird von der Galerie Daniel Buchholz, Berlin/Köln, der Galerie Meyer Kainer, Wien, sowie Richard Telles Fine Art, Los Angeles, vertreten.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

Wilhelm Thöny, New York – Brooklyn Bridge, um 1935, Öl/Leinwand, 42,5 x 59 cm, Neue Galerie Graz, UMJ, Leihgabe Steiermärkische Sparkasse, Foto: UMJ/N. Lackner, © Galerie Welz Ges.m.b.H. Salzburg


Wilhelm Thöny (AT)

Im Sog der Moderne

Neue Galerie Graz
24/05 – 22/09/2013

Wilhelm Thöny (1888–1949) gilt heute als einer der bedeutendsten österreichischen Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der nach neueren Erkenntnissen in eine Reihe mit so bekannten Malern wie Oskar Kokoschka, Herbert Boeckl oder die Maler des Nötscher Kreises wie Anton Kolig, Franz Wiegele und Anton Faistauer gestellt werden kann. Während diesenKünstlern in den letzten Jahren umfangreiche Publikationen und Ausstellungen auf Basis aktueller Forschungen gewidmet worden sind, steht eine umfassendere Aufarbeitung des Werks Thönys noch aus.
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Die Neue Galerie hat ein eigenes Wilhelm-Thöny-Archiv aufgebaut, welches persönliche Papiere (Briefe, Tagebücher, Fotografien, Verzeichnisse etc.) aus dem Besitz Thea Thönys bewahrt und bis heute sukzessive durch Zukäufe erweitert worden ist. Bislang wurde dieses Archiv im Rahmen von Ausstellungen zu österreichischen Kunst der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts nur partiell wissenschaftlich ausgewertet. Dabei haben sich zahlreiche Anhaltspunkte ergeben, die in ihrer Vernetzung ein neues Bild auf das Leben und Werk Thönys werfen.
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Das geplante Forschungsvorhaben mit anschließen der Ausstellung versucht die teils großen Lücken in der Biographie des Künstlers zu schließen und weiters das Werk, das bisher nur ausschnitthaft präsentiert und publiziert worden ist, zusammenzufassen. Da Thöny gebürtiger Grazer ist und nicht nur einen Teil seines Lebens in dieser Stadt verbracht und persönliche Beziehungen hier gepflogen hat, sondern auch wesentliche kulturpolitische Initiativen gesetzt hat (Gründung der Grazer Sezession, 1923) ist es für die Neue Galerie Graz ein besonderes Anliegen, die Forschungslage zum Menschen und Künstler Wilhelm Thöny auf den neuesten Stand zu bringen. Mit dieser umfassenden Ausstellung und dem sie begleitenden Catalogue raisonné wird ein seit langem gehegtes Desideratum der Neuen Galerie und der Öffentlichkeit erfüllt und ein österreichischer Pionier der Moderne dem Publikum wieder näher gebracht.
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Albert Oehlen

Malerei

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mumok 
07/06 – 20/10/2013
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The exhibition Albert Oehlen. Malerei will present the first comprehensive overview in Austria of Oehlen’s work from the early 1980s to the present, including key works from all phases of the artist’s career. With more than 80 paintings, collages, computer prints, drawings, and an installation from 2005, this is the hitherto largest presentation of Oehlen’s highly diverse oeuvre. “This is the first opportunity to see such a large range of Oehlen’s work in one place,” says director Karola Kraus. The exhibition design compares and contrasts different groups of works, which are involved in a permanent “dispute of ideas” (Albert Oehlen). These various groups will transfer energy to and from, commenting on and questioning each other. The exhibition will also show for the first specially painted cycle, in which Oehlen programmatically refers collage techniques and actionist finger painting to each other.
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It is as if Oehlen were continually out – tricking painting. The intrinsic and extrinsic enemies of painting — avantgarde and new technologies — are brought into the picture, and clichés like beauty or virtuosity are smuggled in cunningly,” says curator Achim Hochdörfer about Oehlen’s painterly strategy.
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Heimo Zobernig (AT)

Kunsthaus Graz
07/06 – 01/09/2013

An art exhibition is more than the sum of the works it presents. This insight may not be new, but hardly any artist lives this as consistently as Heimo Zobernig. In over 30 years of exhibition activity the Austrian artist (born in Mauthen in 1958, lives in Vienna) has uniquely understood how to preserve his multi-faceted work and its significance from the rigidity of an ‘œuvre’, and to remain mobile in contexts that have altered. The pragmatism and casualness that superficially seem to be revealed in the works of Zobernig are thwarted by a playful interaction with the concept of sculpture, which – studded with historical references and quotes – always raises more questions about the legacy of modernism and the present in a literal sense, than it offers answers.
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This flexible approach to his own work becomes apparent above all when Heimo Zobernig designs an exhibition like this one for two such different places as the neo-classicist Palacio de Velázquez of the Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid and the organically formed Kunsthaus Graz. Particularly as the floor, on which a sculpture stands, is of as much interest for Zobernig as the sculpture itself, his installations are never chiselled into stone as such, but change with the setting concerned and the altering conditions. Thus Zobernig’s work is as varied as the roles into which the artist himself slips within his projects: graphic artist, stage designer, director, architect, painter, sculptor, curator or critic – the heterogeneity of art and its media is the basic motif of his entire work and shifts the oft- cited theatrical aspect of his œuvre into the foreground. For Zobernig’s settings are not to be reduced to objects, pictures, films and installations, his interest in spatial relations links his work to a critique of institutions, architectural considerations and a scrutiny of art’s physical spaces.
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Wilhelm Thöny (AT)

Under the Spell of Modernism

Neue Galerie Graz
24/05 – 01/09/2013

The planned research project with accompanying exhibition attempts to fill the partially large gaps in the artist’s biography; moreover, it seeks to consolidate the work, which up to now has only been presented and published in portions.

As Thöny was born in Graz, and not only spent a part of his life in the city, cultivating personal contacts here, but set in motion key cultural-political initiatives (founding the Grazer Secession in 1923), it is of particular importance for the Neue Galerie Graz that the research into the man and artist that was Wilhelm Thöny be made as up to date as possible.

With this comprehensive exhibition and the catalogue raisonné that accompanies it, a long-held wish on the part of the Neue Galerie Graz and the public is finally realised, enabling an Austrian pioneer of Modernism once again to be brought closer to a wider audience.

www.museum-joanneum.at

 

 

 

MATHIAS POLEDNA (AT)

Secession

Mathias Poledna deals in his work with connections between art and entertainment, modernism in architecture, fashion and design, the language of film and the history of exhibition-making, often taking the specific historicity of these phenomena as his point of departure. Most recently, he has been producing extremely concentrated cinematic installations that develop complex tensions between their subject matter and the associated references and cultural notions. The artist’s interest in different ways of expressing modernity manifests itself in the special, often highly diverse subjects in his work, ranging from post-punk music to a rain forest in Papua New Guinea, and in the aestheticism and extreme reduction of their formal idiom. Though always new and in many cases created jointly with professional collaborators, they often give the impression of found material, seeming to draw on the visual language of the collective imagination of the past and the present.

www.secession.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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