Tobias Pilz

Tobias Pils / Installationsansicht Secession 2013 © Jorit Aust

Tobias

Tobias Pilz (AT)

23/11 – 19/01/2014
Secession

Tobias Pils zeigt einen neuen, eigens für die Secession geschaffenen Werkzyklus aus großformatigen Malereien und einer ortsbezogenen Installation. Pils, der primär in den Medien Malerei und Zeichnung arbeitet, hat immer wieder auch Projekte im oder für den öffentlichen Raum realisiert beziehungsweise konzipiert – oft in Kooperation mit befreundeten KünstlerInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen.

Pils arbeitet mit dem Großformat, welches mit seinen speziellen Anforderungen an die Physis des Künstlers neben dessen charakteristischer Bildsprache auch die Körperlichkeit des Malens zu einem bildkonstituierenden Faktor werden lässt. Pils‘ in den letzten Jahren erarbeitete Bildsprache verbindet expressive Elemente mit geometrischen Strukturen wie Rastern und kappt trotz der dominierenden Tendenz zur Abstraktion nie ganz die Verbindung zur Repräsentation – sei dies mittels Versatzstücken aus der „Realität“ oder durch Referenzen zum Beispiel auf den Topos der Landschaft.

„Jedes Element eines Kunstwerks muss in mindestens zwei Richtungen verweisen: erstens auf seine Bedeutung, die sich in seiner Ähnlichkeit mit der Natur oder als Konzeptualisierung einer Theorie manifestiert, und zweitens auf die seelische oder emotionale Befindlichkeit des Künstlers, die sich darin ausdrückt.“ (Richard Shiff, Katalog zur Ausstellung)
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Josef Bauer / Tatort 1966 / Courtesy the artist

Bauer

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein

Josef Bauers Praxis (geb. 1934, Wels, Österreich) ist irgendwo zwischen Konkreter Poesie, Performance und Malerei angesiedelt; in ihr erkundet der Künstler die physische Beziehung zu linguistischer Produktion und deren Ausstellung. Anders als die Dichter der Konkreten Poesie seiner Generation erforscht Bauer jedoch die greifbare Landschaft und die Räume, in denen Sprache und ihre Darstellung in Beziehung zum Körper miteinander verbunden werden. Diese häufig skulpturalen Interventionen und Installationen ähneln rebusartigen Strukturen, in denen Begriffe wie „Größenordnung“ und „Spur“ wichtige Rollen spielen. Sein Interesse an der Problematik der Beziehung des menschlichen Körpers und seiner Interaktion mit dem bildhauerischen Objekt war auch Gegenstand genauerer Untersuchungen einiger seiner Kollegen wie Franz West. Bauer allerdings brachte die Semiotik ins Spiel, um das linguistische Potenzial dieser Objekte hervorzuheben. Sein unmittelbares Setting wurde für ihn zum Werkzeug, um die Welt um ihn herum zu verstehen und sich mit dieser in Beziehung zu setzen. Diesem physischen Verständnis gab er den Titel „Taktile Poesie“, was ganz wörtlich auch „Poesie-zum-Berühren“ oder „berührte Poesie“ meint.

www.grazerkunstverein.org

 

 

 

Sarah Lucas, NOB, +Gelatin, Installationsansicht Secession 2013 / Courtesy Sadie Coles HQ  London und Courtesy Galerie Meyer Kainer © Wolfgang Thaler

Sarah Lucas

SARAH LUCAS
NOB
+ Gelatin

23/11 – 19/01/2014
Secession

Sarah Lucas ist eine der herausragendsten britischen KünstlerInnen ihrer Generation, die in den 1990er- Jahren unter dem Schlagwort Young British Artists internationale Bekanntheit erlangte. Mit ihren Skulpturen und Objekten, die sie aus leicht verfügbaren Materialien wie Hausrat oder Nahrungsmitteln herstellt, sowie fotografischen Selbstporträts hat sie eine unverwechselbare Bild- und Materialsprache entwickelt, die reich an kunsthistorischen Bezügen und Verweisen ist. Durch die unverblümte Direktheit sexueller Anspielungen, die für ihre Arbeiten charakteristisch ist, stellt die Künstlerin sexuelle Stereotype bloß und unterwandert diese zugleich. Ihre tiefe Skepsis gegenüber gesellschaftlichen Normierungen und genderspezifischen Rollenzuschreibungen bringt Lucas dabei stets mit tiefgründigem Humor zum Ausdruck.

„Seit Anfang der 1990er-Jahre beschäftige ich mich künstlerisch mit dem Penis. Anfangs sollte mich das vor all den Titten und Hintern schützen, mit denen man uns Tag für Tag zu bombardieren scheint. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich für meinen Teil keinen besitze. Jedenfalls erwies er sich als ganz und gar eigenständige plastische Form, geradezu bedeutungsschwanger. Ein Totem.“ (Sarah Lucas, „My phallic response to Britten’s centenary“, in: The Independent, 1. Mai 2013)

www.secession.at

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Marge Monko (Detail) / Shaken not Stirred, 2012 / Courtesy the artist © Marge Monko

Marge Monko

Marge Monko (EST)

How to Wear Red

25/10 – 02/02/2014
mumok

2012 ging der Henkel Art.Award. zum ersten Mal nach Estland: Die 1976 in Tallinn geborene Film- und Fotokünstlerin Marge Monko erhielt den mit 7.000 Euro und zwei Einzelausstellungen dotierten Preis. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen der historische Wandel vom Kommunismus zum Kapitalismus und die damit verbundene Veränderung gesellschaftlicher Rollenbilder. Sorgsam recherchiert die Künstlerin die Alltagsgeschichte der Arbeitswelt in ihrem zeitgenössischen politischen Kontext und unterzieht sie einer kritisch-analytischen Betrachtung aus weiblicher Perspektive. Dabei werden die Propaganda und das Pathos kommunistischer Ideologie ebenso einer Revision unterzogen wie die Fortschrittsgläubigkeit kapitalistischen Gewinnstrebens. Die einstigen Versprechen des Kommunismus und seiner kulturellen Industrie von Glück, Zufriedenheit und Selbstbestimmung werden als hohle und dem Verfall unterworfene Gesten erkennbar. Im Karrieredenken neoliberaler Eliten kehren sie nun unter veränderten Bedingungen und in neuen Erscheinungsformen wieder. So hat Monko bereits 2009 in der Videoarbeit Shaken Not Stirred die Brüche im Leben einer weiblichen Existenz nachgezeichnet: Nach außen dem Bild einer erfolgreichen Geschäftsfrau entsprechend, entpuppt sich die Hauptfigur als privat gescheitertes und zutiefst enttäuschtes menschliches Wesen, in dessen Umfeld die Verwerfungen zwischen den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten tiefreichender sind als je zuvor.

www.mumok.at

 

 

 

 

Guido van der Werve / Nummer veertien / home, 2012

Guido

Guido van der Werfe (NL)

at war with oneself

23/11 – 19/01/2014
Secession

Der niederländische Video- und Performance-Künstler Guido van der Werve stellt sich als Protagonist seiner Filme großen körperlichen Anforderungen. In seinen Arbeiten sucht er Zugänge zur Welt- und Selbsterfahrung, indem er den existenzialistischen Wettbewerb mit sich selbst in Szene setzt. Die Umsetzung der konzipierten Ereignisse wird von ihm jedoch nicht nur dokumentiert, sondern vielmehr als Ausgangspunkt genommen, um sie in komplexen Erzählungen über physisches Durchhaltevermögen, den Kampf mit der (eigenen) Natur, das Vergehen von Zeit und die unkontrollierbare Dynamik des Zufalls zu verdichten. Strukturell verankert van der Werve, der auch über eine klassische Ausbildung als Pianist verfügt, seine Erzählungen häufig durch Bezüge zu Biografien von Komponisten wie Rachmaninow oder Chopin sowie durch eigene Kompositionen. So entstehen Arbeiten, die mittels körperlicher Anstrengung die Determinanten von Raum und Zeit vermessen und zugleich von einer tiefen Melancholie und der Verarbeitung von Einsamkeit zeugen.
„Die Zusammenfassung persönlicher Erinnerungen und Erfahrungen ist ein Prozess, den ich in meinen Arbeiten regelmäßig anwende. Ich versuche, meine Arbeiten dadurch so offen wie möglich zu halten; ich verdichte die Erzählung derart, dass nur die Stimmung übrig bleibt. Die Stimmung ist ein Medium, das jeder nachempfinden kann, und vor allem haben alle eine ganz eigene Beziehung zu einer Stimmung. Der Künstler ist dabei nicht mehr wichtig.“ (Guido van der Werve, Interview mit Xander Karskens)
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Pratchaya Phinthong / Tod tee sweden mend thung mor-chit /2010–2013 Variable Objekte, angeordnet von Richard Birkett / Courtesy der Künstler und gb agency, Paris / Installationsansicht © Gregor Titze

 

and Materials and Money and Crisis

08/11 – 02/02/2014
mumok

Die Gruppenausstellung and Materials and Money and Crisis ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit Fragen der Materialität und der Bedeutung des Kapitals in der Kunst.Die vom New Yorker Kurator Richard Birkett in Zusammenarbeit mit dem Künstler Sam Lewitt kuratierte Ausstellung zeigt Arbeiten von elf KünstlerInnen, darunter eigens für die Ausstellung in Auftrag gegebene sowie frühere Werke, die für das mumok neu bearbeitet werden.

Der Begriff „Material“ hat in diesem Ausstellungsvorhaben eine doppelte Bedeutung: Zum einen können die Flüsse von Material und Geld –wie auch die Krisen, die zu ihrer Unterbrechung führen  – als Motiv dienen. Zum anderen beinhaltet das Thema die weiterführende Frage, in welcher Beziehung das physische Material des Werks zur Ablösung des Kapitals von der Produktion steht, wie sie sich in der globalisierten Finanzwelt beobachten lässt.

and Materials and Money and Crisis rückt die Arbeit von KünstlerInnen ins Blickfeld, die den Zusammenhang dieser drei Begriffe auf unerwartete Art und Weise darstellen  – von der Umwandlung eines Ausstellungsraums in eine Klimakammer über die Verwendung unbeständiger Materialien bis hin zu Skulpturen, deren Form durch Algorithmen festgelegt werden. Die Arbeiten in der Ausstellung versuchen technische Bedingungen und Organisationssysteme zu erfassen, indem sie Brüche inszenieren, interne Konflikte verstärken sowie Beschleunigungen und Stockungen als Abweichungen von einem idealisierten Zirkulationsaustausch in  den Vordergrund stellen. Das bedeutet, sowohl von außen wie auch von innen auf den Apparat zu wirken, der ein Kunstwerk definiert: wie die „Hard -“ und „Software“ der Produktion und der Rezeption der Malerei, die entscheidende Beziehung zwischen KünstlerIn und KuratorIn, oder die in kulturelle Institutionen eingebetteten flexiblen und zugleich hemmenden Komponenten. Das Kunstwerk wird hier als ein Ort materieller Entsprechung aufgefasst, als unbeständiges Bezugsfeld zwischen dinglichen und intellektuellen Kräften, die sich aus den zunehmend ungreifbarer und schneller werdenden Kapitalflüssen ergeben.

www.mumok.at

 

 

 

Jeff Wall / An Eviction, 1988 /2004 / Grossbilddia in Leuchtkasten, 229 × 414 cm Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Jeff Wall

 

Jeff Wall in München

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.

Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, vereint erstmals die in Münchner Sammlungen vertretenen Arbeiten. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren entstanden, gibt diese 20 Werke umfassende Auswahl einen pointierten Überblick über die wichtigsten Aspekte in Jeff Walls Schaffen, teils mit heute berühmten, oftmals gezeigten Arbeiten wie »The Thinker« oder »Restoration«, aber auch durch Werke, die zu den weniger bekannten und selten gezeigten zählen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch im Schirmer/Mosel Verlag.

www.pinakotek.de

 

 

 

Ausstellungsansicht Angelika Loderer © UMJ/N. Lackner

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Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2013

08/11 – 09/02/2013
Kunsthaus Graz

Die Wettbewerbsausstellung zeigt Werke, die verschiedene Ästhetiken oder sogar Kunstphilosophien repräsentieren. Das einzige, was die Künstler/innen tatsächlich miteinander verbindet, ist eine mehr oder weniger formelle Zugehörigkeit zu einem bestimmten, administrativ abgeteilten Territorium – der Steiermark. In der globalisierten Welt der Kunst ist das ein Faktor, der den Charakter eines individuellen Werks nur in begrenztem Maße bestimmt. Darüber hinaus prägen die meisten Ausstellungsteilnehmer, auch wenn sie in der Steiermark geboren sind, dort studiert oder gelebt haben, heute die Wiener, Berliner oder Brüsseler Kunstszenen mit.

Wenn territoriale Identifikation für sie überhaupt eine Rolle spielt, dann nicht unbedingt die Rückbindung in die Steiermark. Deshalb war die Identifikation mit dem Land oder jegliche Form des Bezugs zu seiner Lokalität nicht der Grund, die Künstler/innen für die Ausstellung auszuwählen. Es ging nicht darum, repräsentative Beispiele jener künstlerischen Trends zu zeigen, die gegenwärtig die steirische Szene dominieren. Im Kontext des gewählten Wettbewerbsformats wären alle derartigen Zugänge höchst problematisch. Über die Auswahl entschied der Wert der einzelnen eingereichten Arbeit im Wahrnehmungsprisma der persönlichen Vorlieben des Kurators.

Die Wettbewerbsausstellung lässt sich daher als Auftritt einer von Gastkurator Jarosław Suchan, Direktor des Muzeum Sztuki, Łódź, erträumten Supergruppe sehen, die The Styrians heißen könnte, deren Mitglieder ihre angestammten Bands verlassen und für einen Augenblick ihre Kräfte vereinen, um ein unvergessliches Konzert zu geben. Repräsentativität oder Typizität ihrer Kunst sind hierbei belanglos, letztendlich zählt einzig und allein die Qualität des individuellen Beitrags – das, was in das gemeinsame Vorhaben eingebracht wird.

Kurator: Jarosław Suchan, Direktor, Muzeum Sztuki, Łódź

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 07.11.2013 um 19 Uhr im Kunsthaus Graz vergibt der Kurator folgende Sponsoren-Preise:

„con-tempus“-Preis: €  5000 : Angelika Loderer
Viktor-Fogarassy-Preis: € 4.000.-: Gregor Schmoll
Humanic-Preis: € 2.000.- : Michael Gumhold

www.museum-joanneum.at

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Solidarity with Endangered Westerners © Romuald Hazoumé

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Beninese Solidarity with Endangered Westerners

21/ 09 – 12/01/2014
Kunsthaus Graz

Vielschichtige Migrationsverhältnisse fordern von den multikulturellen Gesellschaften Europas ein komplexes Verständnis des Postkolonialen heraus. Postkolonial meint dabei immer mehr eine grundsätzliche Kritik an der modernen Wissensordnung und am vereinheitlichenden Herrschaftsdiskurs des westlichen Rationalismus. Als Folge dieser postkolonialen Kritik an der Moderne beobachten wir auch die Entstehung einer Kunst, die nicht mehr modern sein will. Stattdessen erhebt sie Anspruch auf globale Zeitgenossenschaft – ohne Grenzen und Geschichte. Die Herkunft eines Künstlers relativiert sich, dafür wird die Frage, wo ein Künstler sein Publikum findet, bestimmend. Mit seiner in Afrika gegründeten NGO „Beninese Solidarity with Endangered Westerners“, die im Mittelpunkt des Projekts im Grazer Kunsthaus steht, verfolgt Romuald Hazoumé das Ziel, verarmten Menschen in Europa zu helfen. Damit kehrt er die gewohnten Verhältnisse unvermittelt um und eröffnet völlig neue Perspektiven auf die Dynamiken postkolonialer Beziehungen.

www.museum-joanneum.at

 

 

 

©  Mathias Poledna

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La Biennale di Venezia 2013

Mathias Poledna (AT)

   
In seiner Arbeit beschäftigt sich Poledna mit Verbindungen zwischen Kunst und Unterhaltungskultur, der Moderne in Architektur und Design, der Sprache des Kinos und der Geschichte des Ausstellens. Seine Werke zeichnen sich durch eine rigorose Auseinandersetzung mit dem Medium Film und der Funktion von Bildern in Gegenwart und Vergangenheit aus. In den letzten Jahren haben sie zumeist die Form äußerst konzentrierter, filmischer Installationen mit reichen Bezügen zur Kultur des 20. Jahrhunderts angenommen.

Polednas Arbeiten sind in Österreich in den Beständen des MUMOK, des Belvedere und der Generali Foundation vertreten. International sind sie beispielsweise in den folgenden Sammlungen zu finden: The Museum of Modern Art (MoMA), New York; Whitney Museum of American Art, New York; New Museum, New York; Museum of Contemporary Art Chicago; Museum of Contemporary Art (MOCA), Los Angeles; Hammer Museum, Los Angeles; Stedelijk Museum, Amsterdam; und Museu d‘Art Contemporani de Barcelona (MACBA).

Mathias Poledna wird von der Galerie Daniel Buchholz, Berlin/Köln, der Galerie Meyer Kainer, Wien, sowie Richard Telles Fine Art, Los Angeles, vertreten.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Josef Bauer (AT)

Werke 1965 – Heute

07/12 – 23/02/2014
Grazer Kunstverein 

Josef Bauer’s practice finds itself somewhere between concrete poetry, performance and painting, in which the physical relationship towards linguistic production and display is explored. Unlike the concrete poets of his generation, Bauer examines the tangible landscape and spaces in which language and its representation towards the body are unified. These often-sculptural interventions and installations resemble a rebus-like structure, in which ‘scale’ and ‘trace’ play important roles. His interest in the relationship of the human body and its interaction to align with a sculptural object has been scrutinized by several of his peers such as Franz West, but Bauer introduced semiotics to underline the linguistic potential of these objects.

 www.grazerkunstverein.org

 

 

Marge Monko (EST)

How to Wear Red

25/10 – 02/02/2014
mumok

The historical change over from communism to capitalism and the associated transformation of social roles lies at the centre of her interest. The artist carefully researches the everyday history of work in its political context and subjects it to a critical and analytical examination from a woman’s perspective. In the process, the propaganda and pathos of communist ideology undergoes revision just as much as the belief in progress embedded in the capitalist striving for profit. The erstwhile promises of communism and its industrial culture of happiness, satisfaction and self-determination are recognised as hollow gestures destined to decay. They now return in changed conditions and new manifestations, in career-oriented, neoliberal elites. Thus as early as 2009, in the video work Shaken Not Stirred, Monko engaged in sketching the ruptures in the life of her female protagonist who, although she conforms to the image of a successful business woman, is revealed as a failure in her private life and leads a deeply frustrating existence in surroundings which exhibit deeper fissures between the different social strata than ever before.

www.mumok.at

 

 

Guido van de Werft (NL)

at war with oneself

23/11 – 19/01/2014
Secession

As the protagonist of his own films, Dutch video and performance artist Guido van der Werve makes great physical demands upon himself. His works chart approaches to the experience of self and the world by staging an existentialist competition with himself. However, he not only documents the realisation of the conceived events; this documentation is also taken as a starting point from which to condense them into complex narratives about physical endurance, struggling with (one’s own) nature, the passage of time, and the uncontrollable dynamics of chance. Van der Werve, who has also completed training as a classical pianist, often anchors his narratives structurally by reference to the biographies of composers such as Rachmaninov or Chopin, as well as using his own musical compositions. In this way he produces works that measure spatial and temporal determinants by means of physical effort, yet also bear witness to a deep melancholy and the need to come to terms with isolation. 

www.secession.at

 

 

and Materials and Money and Crisis

08/11 – 02/02/2014
mumok

and Materials and Money and Crisis is a group exhibition that serves as an experimental proposition towards addressing the matter of capital as it exists in the artwork. The exhibition, curated by New York-based curator Richard Birkett in dialogue with artist Sam Lewitt, brings together the work of eleven artists, including new commissions and existing artworks reconstituted for mumok. In this proposition, matter has a double meaning. On the one hand, flows of material and money – and the crisis inducing slowing of those flows – can serve as subject matter for artwork. On the other hand, the proposition implies the deeper possibility of asking after what relationship the physical matter out of which the artwork is constructed has to the dislocation of capital from production, as realized by contemporary finance.
and Materials and Money and Crisis looks toward the work of artists who conceptualize unexpected ways in which this constellation of terms hang together. The exhibition includes the work of Terry Atkinson, Maria Eichhorn, Melanie Gilligan, Gareth James, Pratchaya Phinthong, Sam Lewitt, Henrik Olesen, R. H. Quaytman, Lucy Raven, Cheyney Thompson, and Emily Wardill.

www.mumok.at

 

 

Beninese Solidarity with Endangered Westerners

21/ 09 – 12/01/2014
Kunsthaus Graz

Complex migration conditions demand a complex understanding of post-colonialism on the part of Europe’s multicultural societies. The lasting impact on the global situation from colonialism, decolonialisation and neo-colonialist tendencies brings to mind in various ways a kind of ‘liaison dangereuse’. The shifting of the term ‘post-colonial’ to a fundamental critique of the modern knowledge system and of the unifying discourse of Western rationalism results in modernity being qualified as a determining element. At present we are observing the emergence of an art that lays claim to global contemporaneity without borders or history – ‘modern’ is exchanged for ‘contemporary’. Given that contemporary art touches on problems that are of relevance worldwide, it has to be described as fundamentally global. The origin of an artist is relativised, and the question that becomes key is where an artist finds his audience.

The African artist Romuald Hazoumè founded the NGO Beninese Solidarity with Endangered Westerners with the aim of helping impoverished people in Europe. In so doing, he intervenes suddenly in this thick web of discourse, opening up an entirely new perspective. The hegemonic, euro-centric cultural claim is thereby cancelled, as are the accompanying political and social dynamics. This notion of reversing conditions, as Romuald Hazoumè plans it in his project at the Kunsthaus Graz, opens up unusual perspectives in the context of post-colonial discourse.

www.museum-joanneum.at

 

 

Jeff Wall in Munich

07/11 – 09/03/2014
Pinakothek der Moderne

Like virtually no other artist of his generation, the Canadian Jeff Wall
(b. 1946) redefined the possibilities of artistic composition, broaching the subject of the boundaries between the genres painting, photography, sculpture and film, as well as between fiction and reality. From early on, Munich evolved into a centre for Jeff Wall’s works where they were well-received and already being exhibited, collected and published in the early 1980s.
The exhibition, created in close cooperation with the artist, unites works in different collections in Munich for the first time. Largely dating from the 1980s and 1990s, this selection of 20 works provides a precise overview of the most important aspects in Jeff Wall’s work and includes now famous, frequently exhibited works such as »The Thinker« and »Restoration«, as well as less well-known pictures that are seldom shown.

www.pinakotek.de

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Promotion Prize of the Province of Styria

for Contemporary Fine Arts 2013

08/11 – 09/02/2013
Kunsthaus Graz

The award exhibition presents works of art drawn from different aesthetics and artistic philosophies. The only common feature linking the authors is their more or less formal relation with a certain administrative territory—Styria. However, in our globalised artworld, this aspect determines the character of individual artistic expression only to a limited degree. In addition, most of the artists participating in the exhibition—though all were born or studied or lived in Styria once — are now co-creating the artistic scenes of Vienna, Berlin or Brussels. If any territorial identification is important to them, it is not necessarily that of the province of Styria.

Hence, it was not identification with the province or any form of referring to its localness that was the criterion used in selecting artists for the exhibition. The purpose was not to exhibit representative samples of the artistic trends currently dominant on the Styrian stage. In the context of the adopted format of a competition, such approaches would prove highly problematic.The decisive factor in selecting the artists was therefore the value of each individual work, evaluated through the prism of the curator’s personal preferences.

www.museum-joanneum.at

 

 

MATHIAS POLEDNA (AT)

Mathias Poledna deals in his work with connections between art and entertainment, modernism in architecture, fashion and design, the language of film and the history of exhibition-making, often taking the specific historicity of these phenomena as his point of departure. Most recently, he has been producing extremely concentrated cinematic installations that develop complex tensions between their subject matter and the associated references and cultural notions. The artist’s interest in different ways of expressing modernity manifests itself in the special, often highly diverse subjects in his work, ranging from post-punk music to a rain forest in Papua New Guinea, and in the aestheticism and extreme reduction of their formal idiom. Though always new and in many cases created jointly with professional collaborators, they often give the impression of found material, seeming to draw on the visual language of the collective imagination of the past and the present.

www.labiennalevenezia.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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